naja wie gesagt ob du es glaubst oder nicht, bis zum Fall der DDR war es dort pflicht und sie ist 91 geboren also kurz nach der Wende, mag sein das manche "Landärzte" etc da noch nicht so gecheckt haben, dass man das nicht mehr impft... genau wie sie beschreibt.


    Warum zweifelst du das an?

    katilein


    den Film kenne ich und mein mann brachte noch paar ganz interesante Filme nach hause, als unser letzter sohn zu Welt gekommen ist. wir haben uns gegen eine impfung entschieden. seine erste bekam er mit sieben Jahren.

    es geht darum, ob es Pocken oder Winpocken waren.


    Es wird hier irgendwas in den Raum geschmissen, was viel differenzierter gesehen werden muss.


    Die Pockenimpfung wurde abgeschafft, da sie zu viele Schäden machte und somit später nur noch Pockeninfizierte geimpft wurden, um die Krankheit abzuschwächen.


    Eine Windpockenerkrankung ist da doch wesentlich harmloser und muss nicht geimpft werden. Auch wenn da wahrscheinlich auch wieder jemand 1-2 Komplikationen rauskramt und das Gegenteil behauptet...

    Man kann doch über alles im Internet lesen, wenn es danach ginge, dann erzeugt unsere Zahncreme Krebs und das Waschmittel sowieso %-| .


    Ich habe mein Kind impfen lassen, alles was empfohlen wurde, hab ich dann auch mitgemacht.


    Selbst wurde ich als Kind auch geimpft, habe auch Kinderkrankheiten bekommen, Masern, Röteln, Windpocken..Keuchhusten war das schlimmste, die anderen Sachen gingen reibungslos ab.


    Das Thema an sich ist eigentlich überflüssig, entweder ich möchte es als Mutter, oder ich möchte es nicht, so einfach ist das..was bringen mir da zig Meinungen zu..nichts. Ich selbst muss entscheiden und kein anderer.

    Zitat

    Das Thema an sich ist eigentlich überflüssig, entweder ich möchte es als Mutter, oder ich möchte es nicht, so einfach ist das..was bringen mir da zig Meinungen zu..nichts.

    Argumente aber schon.

    @ kattilein

    Es war doch nun mehrfach zu lesen, dass es bei


    Honey_Bunny um die POCKEN-Impfung ging. Auch ich bin noch zu DDR-Zeiten gegen POCKEN geimpft worden, bis heute ziert die typische kreisrunde Narbe meinen Arm.


    Die Impfung gegen WINDPOCKEN dagegen wird erst seit 2004 in Deutschland empfohlen. Hier noch ein interessanter Artikel dazu:


    http://www.sueddeutsche.de/ges…egen-windpocken-1.1710340


    Ich selbst empfinde den Großteil der Impfungen als einen Segen für die Gesundheit.

    Zitat

    Selbst wurde ich als Kind auch geimpft, habe auch Kinderkrankheiten bekommen, Masern, Röteln, Windpocken..Keuchhusten war das schlimmste, die anderen Sachen gingen reibungslos ab.

    Der Mist bei Keuchhusten ist, dass die, die den Schutz am Dringendsten bräuchten - nämlich Säuglinge - keinen haben. Selbst beim frühestmöglichen Impfzeitpunkt kann es entweder davor passieren oder auch noch danach. Fast 20% der Geimpften (also einer von fünf!) ist nicht vor Keuchhusten geschützt. Das ist m.E. nach nach Hep. B die überflüssigste und "riskanteste" Impfung. Da es fast alle Impfstoffe aber nur noch in Kombination mit Pertussis gibt..

    Caoimhe


    zustimm :)^


    in den 90ern wurde die Empfehlung für Pertussis sogar zurückgenommen. Dennoch ist es in den Kombis automatisch enthalten. Was soll das?


    Es gibt Kinder, die in dem jungen Alter Atemprobleme haben, eh schon unter Apnoen leiden, ohne das dies genau diagnostiziert ist. Meist gibt sich das im Laufe der Zeit. Impft man da noch ordentlich Keuchhusten drauf, wirds echt gefährlich.


    Wird vor Impfungen überhaupt mal ein Blutbild gemacht, um zu schauen, ob es Auffälligkeiten gibt?


    Korrigiert mich bitte, wenn es Gründe dafür gibt, die das überflüssig machen...

    Also es waren tatsächlich DIE Pocken!


    Keine Windpocken, die gabs zu der zeit glaube ich noch gar nicht als impfform... ":/ dagegen hab ich mich erst mit 19 impfen lassen ;-)


    Die "normale" Pockenimpfung ist die, die schöne Narben am linken Oberarm hinterlässt weil man da mit einem Messer geritzt und das Zeug dann reingeträufelt wird ;-)

    Mein dreijähriger Sohn wurde nicht gegen Keuchhusten geimpft damals.


    In Winterzeit wurde er sehr krank. Wir müssten Weihnachten zwei mal einen Notarzt rufen, weil ich dachte mein Kind erstickt. Er bekamm alle möglichen Notfalmedikamenten, was ihn garnicht geholfen haben. Wir sind jeden tag von Kinderarzt zur Kinderarzt, weil wir Angst um ihn hatten bis wir eine Kinderärtin gefunden haben, die ihn wirklich geholfen hat. Sie hat Keuchhusten diagnosiert. Er bekam ein Antibiotikum, was wirklich nach erste Annahme, Wirkung zeigte. Nach vier Tagen konnte er ganz normal atmen und war wieder frühlicher Junge.


    Ich mus dazu sagen, das mir diese Krankheit wirklich Angst machte. Ich habe Tag und nacht an seite meines Kindes verbracht. Weihnachten sind an uns einfach vorbei geflutscht. Nichtmal die Geschenke haben den kleinen interessiert

    @ cao,

    Zitat

    Der Mist bei Keuchhusten ist, dass die, die den Schutz am Dringendsten bräuchten – nämlich Säuglinge – keinen haben. Selbst beim frühestmöglichen Impfzeitpunkt kann es entweder davor passieren oder auch noch danach. Fast 20% der Geimpften (also einer von fünf!) ist nicht vor Keuchhusten geschützt.

    Es stimmt zwar, dass bei Keuchhusten oft nur ein unzureichender Nestschutz besteht, aber das ist auch der Grund für den frühen Impfbeginn mit 8 Wochen. Bereits nach der ersten Impfung ist man zu etwa 90% geschützt. Denn Keuchhusten kann bei Säuglingen unter 6 Monaten tödlich sein.

    @ Romana,

    und was ist nun die Schlussfolgerung aus deinem letzten Beitrag?


    viele Grüße

    Zitat

    Es stimmt zwar, dass bei Keuchhusten oft nur ein unzureichender Nestschutz besteht, aber das ist auch der Grund für den frühen Impfbeginn mit 8 Wochen.

    8 Wochen reichen für eine Infektion ;-)

    Zitat

    Bereits nach der ersten Impfung ist man zu etwa 90% geschützt.

    Säuglinge auf Grund ihres Immunsystems halt nicht. Und es sind auch nur etwas mehr als 80%.

    Zitat

    Denn Keuchhusten kann bei Säuglingen unter 6 Monaten tödlich sein.

    Unbeobachtet. Babys mit Keuchhusten werden aber immer stationär beobachtet und sind dort außer Gefahr. In einer Klinik stirbt kein Kind an Keuchhusten - sagt unser Kinderarzt.

    ich möchte jetzt auch nicht mehr mit frischen eltern tauschen. bei meinem gab es vor ein paar jahren noch einzelimpfstoffe – nicht für alles, aber mehr als heute.


    und so sinnvoll ich viele impfungen halte, ich fürchte, mit diesen impf-flatrates wird das gegenteil dessen bewirkt, was man bewirken will. wenn ich nur noch die wahl alles oder nichts habe, ist nichts zuweilen dann doch verlockender.


    meinem sohn hätt ich im leben nicht die 5fach/ 6fach verpassen lassen und ich keine mmr-v. so ist er gegen genau das geimpft, was wir nach kosten/nutzen abwägung für notwendig hielten und hat z.b. die windpocken mit zinktinktur durchgemacht.


    ot: was die pockenimpfung in der ddr angeht: da kam es wohl auf die region an. bis 1980 wars bei uns (ostberlin und umland) noch pflicht, danach konnte impfen lassen, wer wollte. meine mutter hat drauf verzichtet.