Beinschmerzen beim Kind

    Hallo,


    meine Tochter (fast 6) klagt seit ca. 3 Wochen über starke Beinschmerzen im rechten Bein, immer an unterschiedlichen Stellen. Sie treten Tagsüber, häufig am frühen Abend auf, oft auch im Ruhezustand, und werden bei Belastung schlimmer, so dass sie manchmal nicht auftreten, oder die Froschbewegung beim Schwimmen machen kann (also wohl keine Wachstumsschmerzen). Wir waren gerade 2 Wochen im Urlaub, wo wir uns sehr viel bewegt haben (gehen, schwimmen, skaten), vermutete viell. Muskelkater, aber sie sagt, es ist eher im Knochen (weiß nicht, ob sie das feststellen kann) mal seitlich am Knie, mal im Schienbein, und wir sind jetzt seit 5 Tagen zu Hause und die Schmerzen sind immer noch periodisch da. Also nicht immer, manchmal ist alles OK.


    Unser Kinderarzt hat diese Woche zu, können erst am Montag hin, und selbst dann gibt es erstmal eine Überweisung zum MRT oder so, bis da die Ergebnisse da sind, habe ich mich kaputtgesorgt.


    Kann mir jemand von Ähnlichem berichten?


    Danke!

  • 21 Antworten
    Zitat

    starke Beinschmerzen im rechten Bein, immer an unterschiedlichen Stellen.

    da gibt es viele Möglichkeiten, das erste wäre ein simpler Magnesiummangel.


    Was mir noch einfällt, wäre eine Cadmiumbelastung, kann von den Wasserrohrleitungen kommen.


    Auch andere Giftstoffe wie Quecksilber, Thallium, Blei, Pestizide, Insektizide oder Lösungsmittel können im Körper verteilt sein und das Immunsystem schwächen, sodass sich Bakterien wie Staphylokokken, Streptokokken oder andere Einzeller breiten machen können und zu Entzündungen führen.


    Ich würde die Phosphataufnahme (Fleisch, Milch, Getreide, Zucker) reduzieren und stattdessen mehr Fisch (MSC zertifiziert), Gemüse, Obst, Nüsse, Samen, Kerne und viele Kräuter aus Bioanbau essen.


    Eventuell Tees von Brennessel, Maisgriffel, Vogelknöterich, Zitronenmelisse, Hagebutte anstatt Limonanden.


    Viele Menschen vertragen überhaupt Milch (Medikamente, Siglecs) und Getreide (Gluten, Mutterkorn) sehr schlecht.


    Ich halte ein unraffiniertes Salz ohne Zusatzstoffe für besser als ein Industriesalz mit Zusatzstoffen wie Fluorid, Aluminium, u.a. fragwürdige Stoffe.

    Ich würde zum Kinderorthopäden gehen. Schwermetallvergiftungen sind höchstunwahrscheinlich.


    Wenn sie eine Streptokokken Infekt hätte, würde sie viele andere Symptome haben. Zudem befindet sich eine die Bakterien eigentlich immer auf der Haut.

    Tatsächlich kämpft beispielsweise die Wasserwirtschaft mit verschiedenen Stoffen in Abwässern. In Kläranlagen werden Probleme wie Eintrag von Hormonen, Medikamenten (zB Blutdrucksenker) usw. erst in den kommenden Jahren Lösungen erfahren. Krankenhäuser bringen aktuell teils multiresistente Keime ins Abwasser ein - derzeit fehlt diesbezüglich noch die Lösung. Wässer/Abwässer werden streng kontrolliert, wobei einige Themenbereiche aktuell noch ausgeklammert bleiben.


    Beinschmerzen - Ferritin (sollte so um die 40-50 liegen) und Vitamin D3 sollte mal abgeklärt werden.

    Danke bisher für die Antworten, die beruhigen erstmal. Wir haben ein neues Haus mit neuen Leitungen, auch die Hauptleitung in der Straße ist neu, und in den KiGa müssen wir unser eigenes Trinkwasser mitnehmen.


    Sie hat tatsächlich Skoliose (leicht) und leicht X-Beine, kann also auch daher rühren. Sie hat manchmal Probleme, in die Knie zu gehen, oder im Schneidersitz zu sitzen....

    Zitat

    aber sie sagt, es ist eher im Knochen (weiß nicht, ob sie das feststellen kann) mal seitlich am Knie, mal im Schienbein, und wir sind jetzt seit 5 Tagen zu Hause und die Schmerzen sind immer noch periodisch da. Also nicht immer, manchmal ist alles OK.

    Umgangssprachlich sagt man auch Wachstumsschmerzen dazu.


    Es finden sich meist Schmerzen im Bereich der Schienbeine bei Kindern.


    Man vermutet das es daran liegt das die Knochen schneller wachsen als die Muskeln. Folglich kommt es zu einem Zug bzw einer schmerzhaften Dehnung der Sehnen welche an den Knochen ansetzen. Haben sich die Sehnen entsprechend gedehnt, lässt der Schmerz wieder nach.


    Die Schmerzen finden in der Nacht statt, weil Kinder in der Nacht wachsen. Schlaf ist der Zustand wo der Körper den Tag verarbeitet, sich "repariert/heilt" und wächst.


    Kinder in den ersten Jahren wachsen rasant! V.a. das Längenwachstum ist sehr zügig. Das erklärt auch meist die Schmerzen in den Beinen.


    Das Kinder sehr schnell wachsen bemerkst du ja auch an den Klamotten, Schuhe die z.B. in 1-2 Wochen nicht mehr passen


    Sinnvoller und effektive ist es die schmerzenden Bereiche zu wärmen z.B. Körnerkissen, Wärmflasche oder die Beine im warmen Wasser baden. Begleitend die Muskeln massieren. Zusätzlich kann eine schmerzlindernde Salbe zum Einsatz kommen, welche ebenfalls einmassiert wird.


    Kurz gesagt: Wärme, Massage, Schmerzsalbe und viel Zuwendung helfen meist ganz gut. :-)

    @ Hyperion

    Die Beschreibung der Wachstumsschmerzen passt eben leider nicht. Sie hat die Schmerzen nicht nachts, sondern tagsüber unter Belastung. Laut verschiedener Quellen kann in dem Fall ein Wachstumsschmerz mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

    Für mich klingt das stark nach einer Fehlbelastung. Da hat man tatsächlich oft das Gefühl, dass der Knochen schmerzt. Vermutlich braucht sie Einlagen oder muss bestimmte Muskelgruppen gezielt stärken. Das ist das typische Alter für das Auftreten solcher Probleme.


    Ist sie denn sehr aktiv? Ist sie eher dünn?


    Ich kann mir rein physiologisch nicht vorstellen, dass das mit Ernährung oder irgendwelchen Schadstoffen zu tun haben kann. Denn dann hätte sie die Probleme nicht nur im Bein.

    Bei meiner Tochter wenn man ganz genau hinschaut, merkt man wie die Hüfte und Fuss sich ganz leicht nach innern drehen.


    In Stiefeln fällt es nicht besonders auf, in Ballerinas oder Barfuss sieht man es relativ gut. Es hat über die Jahren stetig zugenommen. Als Kleinkind wirkte alles normal. Sie ist jetzt 12.


    Bei ihr ist auch nur 1 Bein betroffen.


    Bei Wachtumsschmerzen waren immer beide Beine betroffen und nachts hat sie ziemlich gelitten.