ich hab nun nicht alles durchgelesen, aber irgend wie seh ich in einigen beiträgen meinen sohn wieder.


    er hat bis 8/ 9 noch eingenässt.


    bis 7 wusten wir nicht woran es lag. dann sind wir in die kinderklinik und sohne mann wurde kadeter gelegt und kontrastmittel in die blase gedrückt + geröngt.


    beim röntgen wurde dann festgestell, dass er einen beidseitigen reflux von der blase in die nieren hatte.


    er wurde unterspritzt und es war ruhe.


    durch das wachsen wurde der silikonpfropf zu klein und er nässte mit 9 wieder ein.


    bei ihm wurde dann ein harnleiter umgelegt und der andere harnleiter nochmals unterspritzt.


    mein sohn ist nun fast 13 und hat nicht wieder eingenässt.


    ich würde es mal in einer kinderklinik abklären lassen.

    @knuddlbärli

    Ich wollte dir nur nocheinmal zu dem Traubenzucker raten....Bis heute hat mein Sohn nicht mehr ins Bett gemacht. Nachdem die Packung Traubenzucker leer war, haben wir es einfach abgesetzt, mit dem Kommentar, dass sich sein Körper jetzt wohl daran gewöhnt hat nachts nicht mehr ins Bett zu machen, sondern sich zu melden, damit er auf die Toilette gehen. Uns hat es geholfen und mein Sohn ist überglücklich. Er hat sogar mit seinen Freunden eine Nacht gezeltet. Mittlerweile denkt er gar nicht mehr über sein damaliges "Problem" nach, sondern gestaltet seine Freizeit nach belieben.


    Ich kann nur nocheinmal allen den Rat geben, es auf jeden Fall mit der Traubenzucker-Methode zu probieren anstatt die Kinder mit Anti-Depressivum oder anderen Medikamenten "zuzudröhnen"!!!! :-) Liebe Grüsse an alle

    Re

    Hab selbst Erfahrung mit dem Thema und bin auch der Meinung, dass es nur schlecht sein kann Kindern deswegen Tabletten zu geben. Die Methode mit dem Traubenzucker ist super! Aber davor ist es wichtiger viel Geduld und Verständnis zu haben. Und zwar jederzeit.


    Die Kinder leiden wirklich genug darunter und wünschen sich selbst, dass es vorbei geht! Sie merken ja schon im Kindergarten, wenn die Anderen einen Mittagsschlaf machen könnnen, dass sie nicht einschlafen dürfen, weil ja sonst was passieren kann. Bei Geschwistern sehen sie auch, dass sie es können, von den Freunden denken sie meistens sowieso nur das Beste und in der Schule bekommen sie Lust auf die Klassenfahrt oder eine Schullandwoche/Sportwoche oder ähnliches. Und natürlich möchte das Kind oft bei Freunden übernachten, zelten und lange Ausflüge machen können.


    Da staut sich mit der Zeit soviel von selbst an... das kann einem doch nur leid tun! In meinen Augen sind nicht die Eltern die Leidtragenden sondern die Kinder!


    Untersuchungen sind sicher auch gut, aber nicht zuviel aufeinmal, dadurch entsteht Druck und der wirkt nur kontraproduktiv.


    Selbstbewusstein und Ehrgeiz sind wichtig und das entsteht nur, wenn die Eltern nicht völlig am Ende sind! Das Kind merkt das und fühlt sich dann noch schuldiger und dann gehts erst recht in die Hose. Mit viel Hoffnung an die Sache rangehen. Das Kind muss das selbst hinkriegen - und das wird es auch! Ist alles eine Frage der Zeit. (wenn es keine körperliche Ursache hat, daher ausschließen lassen, wobei ich das eher nicht zu früh machen würde (Druck etc.) (vielleicht so mit 6, denn manche brauchen nun mal länger, das ist doch okay!!)

    Bettnässen

    Hallo, ich schreibe auch noch mal zu diesen Thema. Hat schon einmal jemand davon gehört das Milch trinken etwas mit einnässen zu tun hat? Ich habe irgendwo im Internet mal was darüber gelesen finde es aber nicht wieder. Mein Sohn hat auch wieder akute Probleme.Wir haben Akupunktur und Bioresonanz abgesetzt, weil es ihm eigentlich recht gut ging. Er hat das Kidd-Syndrom, ist im Dezember behandelt worden und danach war bestimmt zwei Monate Ruhe. Jetzt allerdings nässt er 4 - 5 mal die Woche nachts ein. Er hat die beiden letzten Tage keine Milch getrunken und auch nicht eingenäßt. Vielleicht war es ja nur Zufall. Hat jemand damit Erfahrung? Wir haben auch eine Klingelhose seit vier Wochen, wo er beim piepen zwar Wach wird, aber es ist dann trotzdem alles naß.

    Hallo Zusammen!


    Mein Sohn fast 8 nässt auch ein. Da er schon mal trocken war ist es schon merkwürdig. Er findet das überhaupt nicht komisch zumal wir sowieso gemobbt werden. Alle Kinder von mir möchten gerne heir wieder weg. Organisch ist soweit alles in Ordnung . Gibt es auch Kinder wo sich das Bettnässen gelegt hat, als sie aus der schlechten Umgebung weggezogen sind?


    Wecken bringt nicht so viel.


    Gruß Quikie

    Hallo Zusammen.


    Bin echt verwundert das manche glauben sie würden ihrem Kind mit Medikamenten


    (Antidepressiva !!!) oder selber Bett neu beziehen helfen !!!


    Oder ein Beitrag wie; das Kind kennt es ja nicht anders und empfindet die Situation als normal. Entschuldigung aber was für ein Quatsch!


    Meine Tochter ist 6 Jahre alt und war nachts eigentlich noch nie trocken. es belastet sie scheinbar nicht besonders stark, aber sie weiß genau das das nicht "normal" ist. Wir haben immer versucht keinen Druck aufzubauen, weil ich gerade das als gar nicht förderlich erachte, trozdem ist es für alle Beteiligten schwer.( Und wenn man dann das 100 Bett überzogen hat kann mir keiner erzählen, das er da ruhig bleibt, auch wenn man es nicht will. )


    Nach etlichen Versuchen, wie wecken, weniger trinken, Bett neu beziehen, trägt sie heute wieder Windeln nachts, damit wenigstens alle schlafen können.


    Der Kinderarzt schließt organische Schäden aus. Auch psychische Gründe halte ich für sehr unwahrscheinlich.


    Auch wir haben die Nasentropfen ausprobiert. Am Anfang haben sie sogar geholfen.


    Als wir sie durch ein Placebo ersetzt haben, nämlich Meerwasserspray, war das Bett sofort wieder nass. Soviel zu Traubenzucker.


    Ich bin mittlerweile fast der Meinung abzuwarten, weil man ja von sovielen hört, das sich das Problem selbst erledigt mit der Zeit. Hm !?


    Schmerzhafte Untersuchungen will ich ihr auch gerne ersparen.


    Bin kurz davor die Klingelmatratze zu besorgen. Innerlich glaube ich aber nicht daran. Das kommt mir vor wie Dressur. Und alle anderen werden ja immer wach.


    Bioresonanz ist momentan einfach zu teuer. Mit Kügelchen habe ich schlechte Erfahrungen.


    Über Resonanz würde ich mich sehr freuen.

    Auch wenn´s schwer fällt: Einfach abwarten! Wenn jemand weiß, wie schwer das ist, dann ich...mein Sohn hat bis kurz vor seinem 8. Geburtstag nachts eingenässt. Ein Alptraum für alle. Erst recht in der Zeit wo "normale Kinder" trocken werden. Ständig diese dämlichen Fragen, schamhaft gestellt...ich weiß nicht wie oft ich in der Zeit den Ki-Arzt gefragt habe ob es irgendetwas gäbe was ihm helfen könne. Als "normale Pampers" nicht mehr gingen wg. Größe und Volumen das ständige Theater mit Rezepten holen und trotzdem noch teuer dazu zu bezahlen...Schlafpartys ohne mein Kind, aus Scham...das Getuschel von denen die es wussten, von wegen das wäre doch nicht "normal"...ich habe ihn immer getröstet, später fragt dich keiner mehr wann du trocken geworden bist. Der ganze andere Scheiß von wegen Klingelhose und so, mal ehrlich, wen soll das glücklich machen? Und eines Tages, wir haben es selber nicht fassen können, hats dann doch geklappt. Also, Kopf hoch + keinen Kopf machen!!!

    Bis zum 6. Lebensjahr sollte man um das Thema gar kein großes Aufhebens machen. Es kann sein, dass die Blase einfach noch nicht ausgereift ist. Irgendwo hatte ich mal gelesen, es könnte ein Gen-Defekt sein ....psychische Ursachen halte ich nämlich auch für sehr unwahrscheinlich.