Also ich würde ja auch eher sagen das es auf ne Hochbegabung anstatt auf ADS hinausläuft...das als gern beides zusammen diagnostiziert wird liegt wohl eher daran das die Pharmaindustrie auch gerne noch bissl was verdient...und hey angeblich funktioniert Ritalin ja auch echt prima %-| so prima das die damit en vermögen verdienen und Kindern Probleme anhängen die sie gar ned haben davor doch mal en fettes Respekt! :)^ oder nicht? ;-)


    Aber zurück zum eigentlichen Thema meine Mutter arbeitet in nem Kindergarten und da gibts auch immer wieder solche Fälle wo Kinder einfach nicht sich konzentrieren können (eben auch beim Stuhkreis oder ähnlichem) nur war es in ca. 99% der fälle so das es entweder einfach nur daran lag das die Kinder entweder a) hochbegabt oder b) einfach nur gelangweilt waren (sowas solls tatsächlich geben) und das hat rein gar nix mit ADS zu tun...aber gut da muss jeder selber wissen ob er dann seinem Kind Medikamente verabreichen will um die Situation zu "verbessern" :=o


    Ich persönlich halte eben nichts von dieser ganzen ADS sofort Medikamentenverabreich Methode aber erstmal muss man ja sehen was bei der weiteren Beobachtung rauskommt. Ich hoff einfach mals beste für euch :-)

    Guten Morgen


    erstaunliche Diskussion....AD(H)S, Hochbegabung, Ritalin, Psychologe....das Kind ist 5 und da habe ich ein mulmiges Gefühl.


    Mich würde eher interessieren ob der Junge einen glücklichen, zufriedenen und ausgeglichenen Eindruck macht, geht er gerne in den Kindergarten ? Spielt er mit anderen Kindern ? Lacht er viel ?


    AD(H)S und Hochbegabung sind zur Zeit in der Pädagogenszene (und in den Medien) hochgradig IN. Und das führt neben anderen Dingen oft zu einer Verunsicherung der Eltern, schliesslich möchte man ja das beste für sein Kind.


    Wenn die Erzieherin einen Hinweis gibt ist das erstmal ihr persönlicher Eindruck und natürlich besteht theoretisch die Möglichkeit einer sogenannten Hochbegabung und auch AD(H)S. Es besteht aber auch immer die Gefahr ein eher lebhaftes Kind, das sich vielleicht einfach nur etwas langweilt wenn es stillsitzen muss, zu schnell ein Etikett verpasst bekommt das es später nur schwer wieder loswird.


    Ich wünsche dir die nötige Gelassenheit um mit dieser Frage umzugehen, vertrau auf dein Bauchgefühl und ich denke du und dein Mann werdet im Sinn eures Sohnes richtig handeln.

    Leute, ich bitte Euch, wenn Ihr von etwas anscheinend nicht die Spur einer Ahnung habt, dann haltet Euch doch bitte zurück und verunsichert hier nicht die Menschen, die ihre Verantwortung gegenüber ihren Kindern wirklich wahrnehmen, und den aufgetretenen Problemen wirklich auf die Spur gehen!

    Zitat

    Oh je - schon wieder diese Kombination aus Hochbegabung und ADS...

    Bei längst nicht jedem Kind/Erwachsenen mit einer ADS/ADHS liegt auch eine Hochbegabung vor, aber bei vielen Hochbegabten eine ADS bzw. ADHS.

    Zitat

    gebt euren Kindern ruhig Ritalin und nehmt auch selbst diese Droge, um im Studium und in der Arbeit noch besser zu funkrionieren

    Weißt Du, Ulmer Spatz, es ist eigentlich unglaublich, was Du hier von Dir gibst :|N Falls Du mich damit angesprochen haben solltest, ich nehme Ritalin nicht, um besser zu funktionieren, sondern, um ÜBERHAUPT zu funktionieren! Wie ich oben schon erwähnte, mußte ich mein erstes Studium abbrechen, weil ich es mit dem Lernen nicht packte, aber nicht, weil ich zu dumm wäre, sondern, weil ich es mit der Organisation des Lernens und dem Lernen selber nicht geregelt bekam. Ich mußte z.B. in den Fachbüchern Kapitel zig mal lesen, um überhaupt mitzubekommen, was diese vermitteln wollten! Während des Lesens bin ich mit meinen Gedanken permanent abgeschweift, so dass ich so gut wie nichts habe aufnehmen können.


    Dasselbe während meiner Ausbildung, die ich gerade so geschafft habe. Nun habe ich, wie gesagt, mein Studium abgeschlossen, welches ich begann, nachdem ich diagnostiziert wurde. Durch meine Medikation gelang es mir, das Lernen so zu organisieren, dass ich alles zeitlich gut schaffen konnte und auch das Lernen selber war mir mit Ritalin problemlos möglich. Den Inhalt der zu lernenden Texte der Fachliteratur verstand ich beim ersten Durcharbeiten dieser, so dass ich das Wissen gut abspeichern konnte.


    Und von einer Droge kann hier gar keine Rede sein!


    Ulmer Spatz, Du solltest Dich besser erstmal informieren, bevor Du hier solche Fehlinformationen verbreitest und die Eltern betroffener Kinder hier unnötig verunsicherst! Einem Kind, welches unter dieser Störung leidet, nicht zu helfen, bedeutet, dass man ihm verwehrt sich so zu entwickeln, wie es sich entwickeln könnte, wäre es ohne diese Störung zur Welt gekommen.

    Zitat

    angeblich funktioniert Ritalin ja auch echt prima %-| so prima das die damit en vermögen verdienen und Kindern Probleme anhängen die sie gar ned haben davor doch mal en fettes Respekt!

    Ich frage mich, Greg91, wie Du dazu kommst, zu behaupten, den Kindern werden Probleme angehängt, die sie gar nicht haben? Du stellst also damit in den Raum, dass sämtliche Symptome der ADS bzw. ADHS gar nicht existieren und sowohl die betroffenen Erwachsenen bzw. Kinder selber als auch die Eltern und Lehrer sich diese Probleme nur einbilden? Ich frag mich, wie Du auf diese Idee kommst?


    War mal der Kater, in Deinem Beitrag hast Du es super beschrieben! Man sollte sicher vorsichtig sein und nicht jeden möglichen Hinweis von z.B. Erzieherinnen als Anlaß nehmen, sein Kind als 100%ig betroffen anzusehen. Doch sollte man diesem nachgehen und sein Kind psychologisch/ärztlich untersuchen lassen, damit man über eine ggf. vorliegende Störung informiert ist und, wenn es notwendig ist, sein Kind rechtzeitig behandeln lassen, damit es seinen Weg problemlos gehen kann.

    Zitat

    ich finde kindergärten und schulen sind mit der diagnose immer viel zu schnell. ist ein kind nicht ruhig und angepasst bekommt es sofort den stempel schwierig und adhs.

    Im KiGa oder in der Schule hat es eine Menge Kinder des gleichen Jahrgangs. Da kann man gewisse Entwicklungs-Spannbreiten bestimmen. Die Mehrheit der Kinder befindet sich innerhalb dieser Spannbreite, ein kleiner Teil darüber oder darunter.


    Lehrer und Kindergärtnerinnen sind dazu verpflichtet, in ihren Berichten auf Auffälligkeiten/Abweichungen hinzuweisen.

    Zitat

    Nun wurde vereinbart, das eine Frau vom AKS kommt um ihn im Kindergarten zu bobachten.


    Gespräche mit ihr und den Betreuerinnen sowie uns folgt, je nach "Urteil" wird der weitere Weg besprochen.


    Ich hingegen bin froh, früh genug Bescheid zu wissen um ihn zu fördern.

    Wenn ein Kind nach unten oder oben abweicht, dann macht es durchaus Sinn etwas genauer hinzuschauen. Das heisst noch lange nicht, dass man gleich therapieren muss. Man kann auch eine Entwicklung beobachten, ohne einzugreifen. Manche Dinge verschwinden von alleine, andere nicht. Und wenn ein Verhalten über einen längeren Zeitraum abweichend bleibt, muss man damit rechnen, das dies dem Kind zum Nachteil werden kann. Und das sollte nicht passieren, wenn man ein eigentlich die Möglichkeiten hätte, das Kind frühzeitig zu fördern.


    Bei jeder organischen Auffälligkeit erwarten wir vom Kinderarzt auch, dass er der Sache auf den Grund geht, oder...?

    Hallo!

    @ HexeT

    Zitat

    Allerdings sollte es dir möglich sein deinem sohn beizubringen, daß er morgens dieses stuhlritual halt über sich ergehen läßt ob langweilig oder nicht, zumindest bis du mehr weißt über ihn.

    Ja, das stimmt. Ich habe mit ihm darüber gesprochen, das der Stuhlkreis sowas wie ne Schule sei (da will er ja unbedingt hin) und heute muß es ganz gut geklappt haben, da die Betreuerin auf meinen Mann zugekommen ist und ihn gelobt hat.


    Zumindest einen Anfang, ob es so bleibt fraglich.

    @ Ulmer Spatz

    Zitat

    Scheint in Deutschland langsam zur Epidemie zu werden.

    Gut kommen wir aus Österreich ;-) ;-D


    Ne Spaß bei Seite, ich weiß schon was du meinst. Diese Einstellung hatten wir auch, bevor wir


    selbst damit konfrontiert wurden.


    Zudem möchte ich sagen, daß von Ritalin noch garnicht die Rede ist und für mich im Moment auch kein Thema. Es ist ja noch garnicht untersucht geschweige denn bestätigt worden.

    @ Greg 91

    Aber zurück zum eigentlichen Thema meine Mutter arbeitet in nem Kindergarten und da gibts

    Zitat

    auch immer wieder solche Fälle wo Kinder einfach nicht sich konzentrieren können (eben auch beim Stuhkreis oder ähnlichem) nur war es in ca. 99% der fälle so das es entweder einfach nur daran lag das die Kinder entweder a) hochbegabt oder b) einfach nur gelangweilt waren (sowas solls tatsächlich geben) und das hat rein gar nix mit ADS zu tun...aber gut da muss jeder selber wissen ob er dann seinem Kind Medikamente verabreichen will um die Situation zu "verbessern" :=o


    Ich persönlich halte eben nichts von dieser ganzen ADS sofort Medikamentenverabreich Methode aber erstmal muss man ja sehen was bei der weiteren Beobachtung rauskommt. Ich hoff einfach mals beste für euch :-)

    Ich habe ihn gefragt, wieso er an diesen Kreisen nicht teilnimmt, er meint es sei langweilig da oft gesungen wird ???


    Wir haben auch nicht vor, Medikamente zu verabreichen falls ADS bestätigt wird, ich möchte da aber vorallem Shelly nicht auf den Schlips treten, da ich schon der Meinung bin das die Medikamente für viele bestimmt sinnvoll und richtig sind.

    @ War mal der Kater

    Zitat

    Mich würde eher interessieren ob der Junge einen glücklichen, zufriedenen und ausgeglichenen Eindruck macht, geht er gerne in den Kindergarten ? Spielt er mit anderen Kindern ? Lacht er viel ?

    ja, er hat einen humorvollen, lieben Charakter. Er verträgt sich mit Kindern jeden Alters, war nie aggressiv (garnicht seine Art) geht auch auf Kinder zu, hält sich aber lieber im Hintergrund (ist ja auch gut so).


    Mein Gefühl sagt mir, das er zwar immer er etwas anecken wird, aber er sich selber treu sein wird und vielleicht gerade weil er nicht mit dem Strom schwimmt, weiter kommt.

    @ Shelly

    Ich merke du weißt von was du sprichst, auch welche bedauerlichen Erfahrungen du gemacht hast. Ich merke auch wie dieses Thema umstritten ist und die Meinungen der Gesellschaft im allgemeinen gespalten auch in meinem privaten Umkreis (ohne das unser Problem bekannt ist!).


    Das macht den Umgang nicht unbedingt leichter.

    @ Mayflower

    wir sind froh früh genug informiert zu werden um Möglichkeiten zu ergreifen, keine Frage.


    *:)

    Ulmer Spatz hat hier eine sehr eigenwillige ansicht, die m.e. ein mischung aus ignoranz, unwissen und eigenwilligen ansichten ist, wie auch immer so ganz ernst würde ich das nicht nehmen.


    Ich weiß nicht ob ich ADS habe, fakt ist ich bin hochbegabt und habe nie irgenein medikamnet genommen, nehmen müssen weil lernen für mich immer spaß war, eine herausforderung die mir überwiegend leicht fiel und fällt. Allerdings habe ich einen unbändigen bewegunsdrang dem ich auch nachgebe, ich bin extremsportlerin und treibe sport seid frühester kindheit. Ich meine auch ADS/ADHS läßt sich bis zu einem gewissen grad ohne medikamente in den griff bekommen. Abe hier sind wir viel zu weit vorne um nicht zu sagen bei ungelegten eiern.


    Wenn das mein sohn wäre, würde ich ihn mal testen lassen, ev. beratung bei einem psychologen oder auch logopäden holen und versuchen durch immer weiderkehrende gespräche mit sohnemann herauszufinden was in stört/ärgert und wo seine intgeressen leigen auch ausgefallene oder hochgestochene, diese würde ich gezielt fördern denn das ist das was hochbegabte mögen, gefordert werden, achtung nicht überfordert.

    Hexe T. natürlich informiere ich mich, ich falle aber nicht so leicht auf die Propagfanda der Pharmafirmen herein:


    Hier mal ein Link für Dich:


    http://www.bernerzeitung.ch/sc…r-das-Volk/story/26684028


    Wenn die Kinder wirklich alle so hyperintelligent wären, dann würde ein solch intelligentes Kind wohl rasch herausfinden, wie eine Gruppe funktioniert und wär auch klug genug, zu erkennen, wie es sich verhalten muß, um sich in die Gruppe zu inmtegrieren. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass Kinder, denen seit frühester Jugend eingeredet wurde, sie seien hochintelligent ("besser als die Anderen"), dieser "vermeintliche Zustand schnell in den Kopf steigt und sie immer eine Extrawurst haben möchten und verhaltensauffällig wurden. Vor allem fällt es ihnen extrem schwer, wenn sie mal "verlieren" (z.B. wenn ein anderes Kind besser ist als sie selbst). Meiner erfahrung nach war es eher so, dass die wirklich Intelligenten Kinder meist eher ruhig, ja oft fast schüchtern sind und man erst mal gar nicht merkt, was für ein "Käpsele" man da vor sich hat. Sie ziehen sich eher in ihre eigene Welt zurück und brauhen Bestätigung. Bei den Verhaltensauffälligen gilt dagegen meist nur "große Klape und nix dahinter". Im Gegenteil, sie verunsichern die Schüchternen durch ihr dominantes Auftreten.


    Ich versuche daher meist, diesen Kindern eben nicht so viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, damit sie merken, dass dieses Verhalten nicht zum Erfolg führt. Für mich ist solch ein Verhalten nicht intelligent, sondern einfach nur egoistisch.


    Zu Dir, Shelly:

    Zitat

    ich nehme Ritalin nicht, um besser zu funktionieren, sondern, um ÜBERHAUPT zu funktionieren!

    Das würde mir persönlich sehr zu denken geben, hört sich sehr nach ucht nach diesem Zeug an


    konzentration für's Studium kann man lernen, ohne Medikamente geht es häufig sogar besser, ist aber am Anfang mehr Arbeit. Oft ist es nur ein organisatorisches Problem bzw. mangelnde Kenntnis der passenden Lerntechniken. Deine Beschreibung der Leistungssteigerung durch Ritalin klingt für mich so wie die Schwärmerei eines Sportlers: "Bevor ich Anabolika genommen hab, hatte ich immer Probleme mit meinen Laufzeiten - seit ich diese nehme, fühl ich mich stärker und das Laufen geht wie von selbst..."


    Aber ich behaupte, dass Du Deinem Hirn längerfristig mit Chemie nix Gutes tust.

    Zitat

    Ulmer Spatz, Du solltest Dich besser erstmal informieren, bevor Du hier solche Fehlinformationen verbreitest und die Eltern betroffener Kinder hier unnötig verunsicherst!

    Ich rate das Selbe vorgehen Dir, bevor Du leichtfertig verunsicherten Eltern rätst, ihren Kindern irgendwelche Pillen zu geben, deren Langzeitwirkung alles andere als gesichert ist.


    Kuckt mal hier:


    http://www.familienhandbuch.de…ufige_Probleme/s_997.html

    Ulmer Spatz

    Zitat

    Das würde mir persönlich sehr zu denken geben, hört sich sehr nach ucht nach diesem Zeug an

    Ich vermute, das "ucht" sollte eigentlich "Sucht" heißen? ;-) Weißt Du, allein diese Vermutung von Dir läßt bei mir ein belustigtes Lächeln entstehen, zeigt es doch einmal mehr, dass Du von dieser Thematik nicht die Spur einer Ahnung hast, sonst wüßtest Du, dass das Methyphenidat bei einer oralen Einnahme keine Substanz ist, der Suchtpotenzial zugeschrieben werden kann.


    Durch das Verordnen von Methylphenidat in speziellen Darreichungsformen, wie z.B. Ritalin (in Tablettenform), welches sich nicht auflösen lässt, wird ein evtl. möglicher Missbrauch durch intravenöse Applikation nämlich vermieden. Eine Suchtproblematik kann somit nicht entstehen. Du kannst Dir aber sicher sein, ich nehme es nur als Tablette ein ;-) Sei gewiß, ich befasse mich seit fast 10 Jahren, auch durchaus kritisch, mit diesem Thema, ich habe eine Menge Betroffer kennengelernt und ich habe auch beruflich mit diesem Thema zu tun. Ich denke somit, es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich hinsichtlich dieses Themas über ein sehr großes Wissen verfüge. Von daher kann ich mich über das, was Du hier postest, wirklich nur amüsieren.

    Zitat

    konzentration für's Studium kann man lernen, ohne Medikamente geht es häufig sogar besser, ist aber am Anfang mehr Arbeit.

    Falsch! Bei einer vorligenden ADS bzw. ADHS kann man das nicht erlernen! Diese Funktionsbeeinträchtigung des Frontalhirns und der nachfolgenden betreffenden Nervenzentren, durch welche die Symptomatik der ADS bzw. ADHS zustande kommt, wird durch ein nicht vorhandenes Gleichgewicht der Neurotransmitter verursacht. Was bedeutet, dass das Gehirn die eigentlichen Leistungen nicht bringen kann, die es eigentlich bringen können sollte, weil, simpel ausgedrückt, die Chemie im Gehirn nicht ordnungsgemäß funktioniert, so wie es bei Gesunden der Fall ist. Einem Organismus, der z.B. aufgrund seiner Diabetes kein Insulin produzieren kann, kannst Du es auch nicht antrainieren, Insulin zu produzieren. Hier kann man, in beiden Fällen, nur aufgrund einer medikamentösen Unterstützung etwas bewirken, so dass normale Funktionen möglich werden. Im Falle einer ADS/ADHS, die normalen Funktionen des Gehirns.

    Zitat

    Oft ist es nur ein organisatorisches Problem bzw. mangelnde Kenntnis der passenden Lerntechniken.

    Oft ja, das ist richtig, bei nicht betroffenen Menschen! Aber nicht, wenn diese Problematik durch eine ADS/ADHS bedingt ist! Bei einer vorhandenen ADS bzw. ADHS nützen auch andere Lerntechniken nichts, denn wenn das Gehirn nicht in der Lage ist, eine Leistung/eine Funktion zu erbringen, dann kann das auch nicht mit anderen Lerntechniken erreicht werden. Denn es handelt sich hier um eine hirnorganische Störung, nicht um ein z.B. umweltbedingtes Abgelenktsein.

    Zitat

    Aber ich behaupte, dass Du Deinem Hirn längerfristig mit Chemie nix Gutes tust.

    Ich versichere Dir, ich lasse mich aufgrund meiner Medikation regelmäßig ärztlich untersuchen. Und bisher gab es keine Untersuchungsergebnisse, die zur Beunruhigung Anlaß gegeben hätten ;-) Ich habe mich, obwohl ich sonst, wo es geht, Medikamente auch meide, für die Einnahme des Riatlins entschieden, weil ich meinem Gehirn damit helfe, so zu arbeiten, wie es das eigentlich sollte, mein Gehirn dies aber leider nicht kann, weil ich diese Störung mitbekommen habe.

    Zitat

    irgendwelche Pillen zu geben, deren Langzeitwirkung alles andere als gesichert ist.

    Auch das ist eine Fehlinformation, denn aufgrund der mittlerweile mehr als 60-jährigen Erfahrungen, die durch die Behandlungen und wissenschaftlichen Untersuchungen mit Methylphenidat gewonnen werden konnten, kann diese Art der Stimulazien als eines der sichersten Pharmaka bezeichnet werden.

    Hallo Shelly,

    Zitat

    ... sonst wüßtest Du, dass das Methyphenidat bei einer oralen Einnahme keine Substanz ist, der Suchtpotenzial zugeschrieben werden kann.

    Na, wenn Du nicht davon abhängig bist, dann lass es doch einfach mal die nächsten 3 Monate weg.


    Methylphenidat steht als Wirkstoff im Betäubungsmittelgesetz - wenn ein erwachsener Mensch meint, ohne dies nicht auskommen zu können, ist das seine Sache, aber ich halte es für verantwortungslos, so etwas Kindern zu verabreichen, nur damit man es als Erzieher "bequemer" hat. Meiner Meinung nach sind 95% der Diagnosen auf ADS falsch.


    In dem Stil, in dem Du schreibst und die "Wunderpille" Ritalin in den 7. Himmel lobst, nehme ich fast an, du arbeitest in der Arzneimittelindustrie bzw. bist Pharmareferentin...


    Und wenn ich höre, wie ein Kind zu mir sagt: "Ich mag es nicht, wie ich bin, wenn ich diese Pillen nehme", dann schrillen bei mir doch die Alarmglocken. Auch wen keine körperliche Abhängigkeit von dieser Droge nachgewiesen werden kann, eine persönlichkeitsveränderde Wirkung hat sie und das halte ich für die Psyche des Kindes sehr gefährlich.

    Zitat

    Diese Funktionsbeeinträchtigung des Frontalhirns und der nachfolgenden betreffenden Nervenzentren, durch welche die Symptomatik der ADS bzw. ADHS zustande kommt, wird durch ein nicht vorhandenes Gleichgewicht der Neurotransmitter verursacht.

    Das ist lediglich eine unbewiesene Vermutung. Sag, hast Du Dir nie Überlegt, woran es wohl liegt, dass es heute ca. 10 mal so viele "ADS-Patienten" gibt wie vor 20 Jahren? Wenn diese Verhaltensweise wirklich eine rein chemische Ursache hat, woran liegt es dann, dass viele Kinder - auch ohne Pille - plötzlich ganz "normal" werden, wenn man sie einige Tage in eine andere Umgebung bringt?


    Ich bin überzeugt, dass in 95% der Fälle die Hibbeligkeit nicht durch eine Störung des biochemischen Haushalts vorliegt, sondern exogene Faktoren die Ursache sind. Kurz gesagt ist es die immer rascher steigende Informationsmenge, die junge Kinderhirne überfordern. DU mußt Dir nur mal eine Kindersendung von 1970 mit einer von 2010 ansehen (achte mal weniger auf den Inhalt, als viel mehr auf die Schnitt-Geschwindigkeit zwischen den Szenen). ca. 90% der Viertklässler haben heute ein Handy. Ich habe Kinder erlebt, die überstehen keine große Pause, ohne auf ihrem Nintendo & Co zu spielen. Eltern machen ihren Sprößlingen schon in der ersten Klasse Angst vor Arbeitslosigkeit und üben enormen Druck aus ("Du mußt unbedingt auf's Gymnasium kommen"). Viele Kinder werden zu reinen Informationmskonsumenten erzogen - die Phantasie bleibt auf der Strecke und ist oft sogar unerwünscht. Und da wundern wr uns, dass unsere Kinder hibbelig werden? Aber ach ja, es gibt ja Ritalin, dieses Wundermittel und schon "funktionieren" die Kinder wieder (Shelly, auch Du hast dieses Wort im Bezug auf Deinen eigenen Zustand verwendet. Laß es nochmals auf Dich wirken. Fällt Dr gar nicht auf, wie Du Dich damit selbst auf die Stufe eines Roboters bzw. einer Maschine begibst, die funktionieren muß)


    Die ständige Überfütterung mit dauernd neuen Reizen führt auch dazu, dass sich die wenigsten Kinder heute allein in einer Gruppe beschäftigen können. Dauernd muß jemand da sein, der sie wie ein Showmaster "bespaßt". Das mehr an Informationen führt aber nicht zu gibildeteren Kindern. Häufig wird "Wissen" mit "Bildung" verwechselt. Millionen kleiner Informationshäppchen werden den Kindern eingetrichtert, sie verkommen zu "Lernmaschinen". Das Hirn tut zum eigenen Schutz das, was in solch einer Situation das Einzig Sinnvolle ist: es schaltet auf Durchzug. Meine Kusine hat das mal "Mülleimer-Lernen" genannt. Vor der Klassenarbeit das Hirn auffüllen, dann in der Klassenarbeit ausleeren und dann den leeren "Container" wieder füllen. Lernen ist nicht mehr "Nachhaltig", um ein anderes Modewort zu benutzen.


    Sprich: ADS wird "gemacht"


    Ich wette, dass auch Du, Shelly, wenn Du nicht mehr von außen (oder auch durch Dich selbst) so sehr unter Drck gesetzt würdest - mit ziemlicher Sicherheit auch ohne die Pille auskommen würdest.

    Ulmer Spatz, sorry, aber ich werde hier auf Deinen Beitrag jetzt nicht mehr weiter eingehen. Denn, nachdem, was in Deinem letzten Beitrag einmal mehr zu lesen ist, verfügst Du nicht einmal über ein grundsätzliches Wissen in Bezug auf diese Erkrankung. Informiere Dich ersteinmal, vor allem auch wodurch diese Erkrankung (hinsichtlich des Hirnstoffwechsels) überhaupt verursacht wird. Das konnte in unzähligen Untersuchungen mithilfe von Bildgebenden Verfahren wie MRT, CT, fMRI, PET und SPECT nachgewiesen werden. Die Quellenangaben zu diesen Untersuchungen habe ich hier vorliegen, falls Du Bedarf haben solltest ;-) Dann können wir uns gerne weiterunterhalten.


    Du hast hier Dein "Wissen" dargelegt, ich mein Wissen. Jeder Leser hier im Forum hat die Möglichkeit, sich u.a. durch das Lesen von Fachliteratur bei Bedarf selber zu informieren, um sich ein Bild zu machen und dann zu entscheiden, wenn bei ihm diese Störung vorliegen sollte, was er ggf. tun möchte.

    :)z Shelly, das wissen oder besser die ansichten von ulmer spatz funktionieren nach dem motto es kann nicht sein was nicht sein darf. Von daher ist ein diskussion über hochbegabung und/oder ADS/ADHS völlig überflüssig.


    Das gerade betroffene eine besondere unterstützung benötigen und nicht ich ignoriere den mal dann wird er sich schon anpassen hat er bereits häufiger in abrede gestellt.

    @ lilo 77

    Ich kann Dich gut verstehen, meine Tochter ist 4 und wurde im Kindergarten auch schon mit ADS abgestempelt.


    Das allerdings nur, wiel sie mal keinen Bock auf etwas hatte, an sonnsten ist sie auch so wie Dein Sohn, kann im Stuhlkreis nicht still sitzen und kann sich auch vieles merken, ist intelligent usw.


    Ich finde es aber schade das mit dem Wort AD(H)S so rumgeschmissen wird.


    Ich glaube, AD(H)S kann erst frühestens ab Schulalter fest gestellt werden (Ausnahmen bestätigen ja immer die Regel in schweren Formen ist es ja auch schon früher möglich), aber in dem Alter von 5 Jahren will ein Kind Input haben.


    Ich sehe es an meiner Tochter, sie hat kein ADS und sie wurde getestet und es wurde ausgeschlossen, ich habe es auf Wunsch des Kindergartens testen lassen. Da kamen dann promt Antworten, dass ich das beim Falschen wohl hätte testen lassen usw.


    Mein Kind ist lebendig aber nicht Hyperaktiv oder hat gar ADS weil im Gehirn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert.


    In der Gruppe meiner Tochter sind 3 mit ADS und alle bekommen etwas zur Beruhigung nach dem Ritalin hinzu und das Ergebinis: sie pennen den halben Tag und sind gereizt.


    Ich will AD(H)S nicht verharmlosen, aber manchmal glaube auch ich, das es eine Mode ist sich ganz schnell etwas in den Mund zu stecken nur weil ein Kind lebendiger ist als das andere.


    Muss den ein Stuhlkreis unbedingt sein? 15 Mnuten sitzzwang ist für ein Kind mit 3-5 sehr schwierig wenn es lieber spielen will.


    Trotz alldem kannst Du deinen Sohn untersuchen lassen von einer Fachkraft, es kann ja sein das er ADS hat, was ich jetzt aber nicht unbedingt glauben mag und für Dich auch nicht hoffe.


    Bei uns in der Kita ist es leider so, das so wie ein Kind mal etwas nicht nach deren Nase macht, ist es gleich mit AD(H)S oder als am besten noch schlecht erzogen abgestempelt.

    Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen. Aber ein Bsp aus meiner eigenen Erfahrung, was die "Diagnosen" von Erzieherinnen angeht:


    Bei unsere Tochter kamen die Erzieherinnen auf den Trichter, sie hätte in höchstem Grade Mutismus (psychogenes Schweigen). Das haben die beiden in Ihrem Scharfsinn erkannt und meiner Frau und mir die schlimmste Zukunft gepredigt.


    Wir haben dann irgendwann mal selbst unsere Tochter (damals 3,5J alt ) ins "Gebet genommen" und ab dem nächsten Tag bekam sie den Mund im Kindi auf.


    Was ich damit sagen will: die Erzieherinnen werden heutzutage so drauf getrimmt, in das Innere der Kindes sehen zu müssen, können es aber nicht. Und warum ? Geh mal in einen Elternabend. Was da für ein Psycho-Gequatsche praktisch nachgeplappert wird, nur weil eine Methode der frühkindlichen Erziehung von so einem Obergelehrten gerade für das Beste empfunden wird. Es ist zum davonlaufen.


    Und das Schlimmste war: die beiden Erzieherinnen waren so dermaßen überzeugt von Ihrer These, dass die beiden anderen, die auch noch im Kiga waren, genau den gleichen Blödsinn nachgeredet haben.


    Also immer cool bleiben. In jedem Beruf gibt es ein paar übermotivierte !

    Zitat

    Es ist zum davonlaufen

    :)= :)= :)=


    Alleine den Faden hier zu lesen, bringt mich fast dazu, das Notebook zuzuklappen und aus dem Fenster zu werfen. Mich packt Angst, die blanke Angst, wenn ich daran denke, das meine kleine Tochter sich in wenigen Jahren auch mit Beurteilungen dieser Art auseinander zu setzen hat ":/ ich hab mir neulich mal ein paar Krippen-Webseiten angeschaut und in den AGBs der einen wird festgelegt, das in regelmäßigen Abständen BEURTEILUNGEN über die Kinder geschrieben werden, die mit den Eltern dann besprochen werden. Ja, gehts noch? :-o :-o :-o :-o


    Ich hab davon Abstand genommen und geb meine Maus lieber für ein paar Stunden in der Woche zum Opa, der schreibt keine Beurteilungen, sondern geht lieber mit dem Kind in den Zoo, zum Schwimmen oder auf den Spielplatz. Wenn ich eine psychologische Beratung über mein Kind haben möchte, dann such ich mir eine Fachkraft, was irgendeine Erzieherin im Kindergarten so an Ergüssen rauslässt, lässt mich dann eher kalt und glücklicherweise hat das auch noch ein wenig Zeit, bis ich mich damit befassen muß.


    Lilo77 scheint selber gar kein Problem im Verhalten ihres Sohnes zu sehen und nun ist sie total verunsichert :|N mal ehrlich, 15 Minuten in so einem blöden Stuhlkreis zu hocken, kann für ein kleines Kind stinkelangweilig sein (das ginge sogar mir so und ich bin paar Jährchen älter als 5 %-| ich würde mir wahrscheinlich ein Buch mitnehmen ;-) ) ansonsten kann sich der kleine Mann doch anscheinend auch gut mal selber beschäftigen und hat - so wie ich das herauslese - auch sonst keine besonderen "Auffälligkeiten" anzubieten, weswegen also hier die Aufregung? ":/


    Alle Kinder hocken im Stuhlkreis und nur EIN Kind mag das nicht und kaspert rum? Na und? Müssen ja nicht alle gleich sein, oder? Da wird aber direkt unterstellt, mit dem Kind stimmt was nicht und was wird sofort herbeigerufen? ADS!


    Meine Tochter ist ne faule Nudel und wollte sich mit 7 Monaten noch nicht auf den Bauch drehen. Der Kinderarzt murmelte was von "entwicklungsverzögert" und "machen Sie sich keine Sorgen, ich hab ja nicht von Behinderung gesprochen, so weit sind wir noch nicht" :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o ich natürlich in heller Aufregung und hab die angebotene Krankengymnastik gerne in Anspruch genommen. Meine gute Frau Physiotherapeutin hat mich angeschaut und sich einen gegrinst und gesagt, das Kinder sich nicht nach Schema F entwickeln und das meine Maus einen durchaus guten Eindruck macht. Heute ist sie 9 Monate und steht kurz vor dem Krabbeln, sie hat in den letzten 2 Monaten einen erstaunlichen Entwicklungsschub getan. Sie ist clever und lieb, aber auch jetzt schon seeeeeehr eigensinnig und wird den Erzieherinnen (früher, als ich hin ging, nannte man sie noch Kindergärtnerinnen ;-) ) sicher noch Kopfzerbrechen bereiten ;-D ich geh dann mal und leg mir rechtzeitig ein dickes Fell zu *:)

    Hallo Shelly,


    ich weiß, wie diese Gutachten und Diagnosen entstehen.


    Versetze Dich mal in Die Situation eines Arztes oder Apothekers, der Provision für jede verkaufte Packung Ritalin bekommt (bzw. andere Vergünstigungen, damit es nicht so auffällt).


    Es ist also ganz einfach:


    Wenige ADS-Diagnosen = wenig Ritalin-Verschreibungen = wenig Kohle


    Viele ADS-Diagnosen = viele Ritalin-Verschreibungen = viel Kohle


    Oder für die Gutachter:


    Positives über Ritalin schreiben = viel Kohle


    Kritisches über Ritalin schreiben = keine Kohle


    Oder wie erklärst Du Dir, dass es vor 20 Jahren noch so gut wie gar keine "ADS-Kinder" gab.


    Den Beitrag von Tschiby finde ich sehr zutreffend: Krankheit ist das, was man als Krankheit definiert.


    Und Eltern sind leicht zu "packen", wenn man ihnen einredet, das ihr Kind verhaltensgestört ist, ihnen aber gleichzeitig in Aussicht sellt, plötzlich ein zahmes, hochbegabtes Kind vor sich zu haben, wen man dem Kind nur brav die Pillen verschreibt.


    Vielleicht solltest Du mal den Beipackzetel mit den Nebenwirkungen und Inhaltsstoffen studieren - und mit den Inhaltsstoffen von von Drogen vergleichen.


    Wie gesagt, wenn Erwachsene so etwas schlucken, ist es ihre Sache, aber ich würde es niemals Kindern antun.

    Ich schalte mich hier mal mit ein, da ich aus Interesse (ich habe mit Adhs-betroffenen Kindern zu tun) die verschiedenen Fäden zum Thema hier verfolge.


    Erstmal möchte ich klarstellen, daß Adhs sicherlich keine Modediagnose ist, sondern eine Störung im Hirnstoffwechsel. Diese Störung wird nicht durch die heutige Reizüberflutung ausgelöst, schlimmstenfalls kommt sie dadurch stärker zum Vorschein. Das ist aber nicht nur bei Adhs so, auch "gesunde" Kinder werden zappelig, aggressiv und unausgeglichen, wenn sie stundenlang vorm TV, Spielkonsole und co. sitzen.


    Adhs gab es immer schon, nur hatte man dafür früher weder einen Namen, noch Medikamente zur Verfügung.


    Dadurch, daß die Forschung immer weitere Möglichkeiten der Diagnosestellung bietet, wird die Störung halt öfter diagnostiziert.


    Ich habe auch gerade im Erziehungs-Forum einen Beitrag entdeckt, der gut beschreibt, wie sich ein Adhs-betroffenes Kind unter Umständen verhält, da geht es nicht nur um unruhiges, unkonzentriertes Verhalten, sondern teilweise gefährliches Verhalten.


    Sicherlich braucht auch nicht jedes Kind gleich Medikamente, wenn es unkonzentriert ist. Aber in dem dort beschriebenem Fall z.B. (leider weiß ich nicht, wie ich einen Link dazu einfüge und es geht auch dort nicht um Medis, sondern ums Verhalten) halte ich es für verantwortungslos, dem Kind Medikamente vorzuenthalten.


    Es käme ja auch niemand auf die Idee, einem Depressiven oder einem Borderliner seine Medikamente vorzuenthalten. Also, bevor solche Bemerkungen

    Zitat

    Sprich: ADS wird "gemacht"


    Ich wette, dass auch Du, Shelly, wenn Du nicht mehr von außen (oder auch durch Dich selbst) so sehr unter Drck gesetzt würdest - mit ziemlicher Sicherheit auch ohne die Pille auskommen würdest.

    hier auftauchen, würde ich dazu raten, sich über die Krankheit zu informieren. Die Betroffenen sind einfach nicht in der Lage, sich und ihr Verhalten zu kontrollieren.


    Leider gibt es immer noch genug Menschen, die "unsichtbare" Krankheiten nicht wahrhaben wollen. Da heißt es dann: reiß dich zusammen! Doch die Betroffenen haben gar nicht die Möglichkeit dazu, weil es einfach aufgrund der Krankheit NICHT MÖGLICH ist.

    N8eule,

    wow, super, Du hast es mit Deinem Beitrag auf den Punkt gebracht! :)^

    Zitat

    Leider gibt es immer noch genug Menschen, die "unsichtbare" Krankheiten nicht wahrhaben wollen. Da heißt es dann: reiß dich zusammen! Doch die Betroffenen haben gar nicht die Möglichkeit dazu, weil es einfach aufgrund der Krankheit NICHT MÖGLICH ist.

    Genau SO ist es! Nur weil man sich das nicht vorstellen kann, dass der Hirnstoffwechsel fehlerhaft verlaufen kann, bedeutet das ja nicht, dass es das auch nicht gibt.

    Langsam gehen mir Deine schwachsinnigen Bemerkungen hier ehrlich auf den Keks, Ulmer Spatz! Sorry, aber so viel penetrante Dummheit von einem einzigen User habe ich hier im Forum noch nicht erlebt! :|N


    Mit anderen Worten, auch sämtliche andere Erkrankungen, die es so gibt, wurden nur deshalb geschaffen, damit die Ärzte und Pharmafirmen Kohle machen können und der Mensch kann eigentlich gar nicht krank werden, es gibt eigentlich KEINE Erkrankung wirklich? :-D Mensch, das ist ja mal ne gute Nachricht :)^:)=


    %-|%-|%-|

    Zitat

    Oder wie erklärst Du Dir, dass es vor 20 Jahren noch so gut wie gar keine "ADS-Kinder" gab.

    Das muß man sich gar nicht erklären, weil es auch schon vor weit mehr als 20 Jahren diese Erkrankung gegeben hat! Die ersten Behandlungsversuche einer ADHS mit Stimulanzien fanden bereits im Jahre 1937 statt, es war der amerikanische Kinderpsychiater W. Bradley, der erstmals von positiven Wirkungen einer Stimulanzien-Gabe bei Kindern berichtete, die unter mit einer "Minimal Brain Damage" litten, so, wie diese Störung zum damaligen Zeitpunkt bezeichnet wurde. 1954 wurde das Medikament Ritalin auf den Markt gebracht, mit dem diese Störung ab diesem Zeitpunkt behandelt wurde.


    Und was ich besonders schlimm finde ist, dass es Dir völlig egal zu sein scheint, wie sich Betroffene fühlen, wenn sie Deine Bemerkunen in Deinen Postings lesen, eigentlich klar, dass Betroffene es als Verhöhnung empfinen müssen, wie Du Dich über Betroffene und das Leid der Betroffenen äußerst, indem Du das alles mit "ausgedacht" bezeichnest!


    Nee, ehrlich, Ulmer Spatz, Du schlägst sie echt alle mit Deinen unkorrekten Angaben! :|N Und Du scheinst es nicht mal zu merken! {:(

    Hallo,

    @ FighterWoman

    Zitat

    Mein Kind ist lebendig aber nicht Hyperaktiv oder hat gar ADS weil im Gehirn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert.

    Genau so ist es bei unserem Sohn, er war im Bauch schon ein wilder und es ist er auch heute noch, er hat sehr viel Energie aber er ist nicht hyperaktiv.


    Ehrlich gesagt glaube ich nicht das er ADS hat, werde es aber natürlich abklären lassen, habe heute eine gute Adresse bekommen.

    @ Toso

    Zitat

    Was ich damit sagen will: die Erzieherinnen werden heutzutage so drauf getrimmt, in das Innere der Kindes sehen zu müssen, können es aber nicht. Und warum ? Geh mal in einen Elternabend. Was da für ein Psycho-Gequatsche praktisch nachgeplappert wird, nur weil eine Methode der frühkindlichen Erziehung von so einem Obergelehrten gerade für das Beste empfunden wird. Es ist zum davonlaufen.

    Stimmt, ich wachse langsam in die Sache rein kriege aber so eine Ahnung was uns da generell erwartet :-/ Heute kann man nicht mal mehr mit 4 einfach nur ein Kind %:|

    @ Tschiby

    Zitat

    Lilo scheint selber gar kein Problem im Verhalten ihres Sohnes zu sehen und nun ist sie total verunsichert :|N mal ehrlich, 15 Minuten in so einem blöden Stuhlkreis zu hocken, kann für ein kleines Kind stinkelangweilig sein (das ginge sogar mir so und ich bin paar Jährchen älter als 5 %-| ich würde mir wahrscheinlich ein Buch mitnehmen ;-) ) ansonsten kann sich der kleine Mann doch anscheinend auch gut mal selber beschäftigen und hat - so wie ich das herauslese - auch sonst keine besonderen "Auffälligkeiten" anzubieten, weswegen also hier die Aufregung?

    Also mein Muttergefühl sagt mir, das er einfach etwas Zeit braucht (die er ja noch hat) und ihm einfach NOCH der Weg einwenig vorgegeben werden muß. Einerseits bin ich froh wenn früh genug "angeklopft" wird, trotzdem finde ich sollte diese Entwicklungsphase nicht überbewertet werden.

    Zitat

    Sie ist clever und lieb, aber auch jetzt schon seeeeeehr eigensinnig und wird den Erzieherinnen (früher, als ich hin ging, nannte man sie noch Kindergärtnerinnen ;-) ) sicher noch Kopfzerbrechen bereiten ;-D ich geh dann mal und leg mir rechtzeitig ein dickes Fell zu *:)

    Also ein dickes Fell lass ich mir jetzt rasend schnell wachsen, da ich voll und ganz hinter meinem/unseren Sohn stehen möchte.

    @ N8eule

    Zitat

    Leider gibt es immer noch genug Menschen, die "unsichtbare" Krankheiten nicht wahrhaben wollen. Da heißt es dann: reiß dich zusammen! Doch die Betroffenen haben gar nicht die Möglichkeit dazu, weil es einfach aufgrund der Krankheit NICHT MÖGLICH ist.

    Stimmt, das sehe ich genauso. :)^


    *:)