PS. wir wohnen übrigens auch in Sachsen Anhalt und es ist bei uns so, dass sie im Kiga mittags schlafen müssen und in der 1.Klasse nicht mehr. Aber das ist sicher von Kiga zu Kiga und von Schule zu Schule anders...wobei ich jetzt aus dem Freundes- und Bekanntenkreis keine Schule kenne, wo die Erstklässler noch schlafen. Ich selbst kenn es aber schon noch...wir mussten in der 1.Klasse noch schlafen und haben es gehasst!

    taps, und wie konnte das bei deinem Kind behoben werden? Mir graut ja auch schon vor Klassenfahrten bzw Klassenausflügen. Bisher hab ich mir darüber nie Gedanken gemacht. Meine Große hat die Probleme nicht und die Kleine macht im Kiga noch keine großen Ausflüge mit Bus... die sind bisher nur gewandert :-/ aber stimmt schon, so was wird alles auf uns zukommen :-/

    Zitat

    Und wie ich schon sagte, würde ich meine Angst auch nicht unbedingt an das Kind heran lassen. Wenn ich mit dem Kind Auto fahre und dann 10 Mal frage, ob ihm schlecht ist, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es dann wirklich in sich rein hört. Soll kein Vorwurf sein. Nur so ein Gedanke.

    machen wir nicht und haben wir nie getan. Die Grundausstattung wie Handtücher, Feuchttücher und Wechselsachen sind seit geraumer Zeit im Kofferraum und Vomex kullert auch schon ewig in meiner Handtasche rum, sodass das also keine "Zeremonie" ist, wenn wir mal wegfahren. Ich versteh aber, was du meinst....im Urlaub hat sie mir mal schön auf die Handtasche geko*** und auf alle geschriebenen und schon frankierten Urlaubskarten %:| ....da hab ich dann schon bei jeder weiteren Fahrt gesagt, sie möge bitte bitte bitte rechtzeitig sagen, wenn Papa anhalten soll. Dabei wars im Grunde meine Schuld...die Handtasche hätte ich nicht im Fussraum liegen lassen sollen (zumindest nicht vorn bei ihr) und sie hatte auch mehrfach gesagt, dass ihr kotzübel ist...aber wir wollten zu Karls Erdbeerland und es war nicht mehr weit...wir hatten auch bereits mehrere Mal angehalten und sind ausgestiegen und iiiirgendwann will man ja auch mal ankommen...so 100m vor Karls hat sie dann schön meine Lederhandtasche eingeweiht {:( %:|

    Ich kann dich und deine Situation sehr gut nachvollziehen und muss ehrlich sagen, dass du mir da leid tust. Besonders dein Kind.


    Ich hatte als Kind wie schon gesagt selbst eine Freundin, die sich auf Klassenfahrten regelmäßig übergab und bei mir als jemand, der sich nicht übergab, hat das aus Empathie selbst Brechreiz ausgelöst. Sprich:Mir wurde dann ebenfalls schlecht.


    Ich erinnere mich selbst in der 10. Klasse bei der Klassenfahrt nach Italien noch jemanden neben mir gehabt zu haben, der sich übergab. Kurz vorm Hermsdorfer Kreuz war es dann leider zu spät.


    Sie saß dann vorn beim Busfahrer und danach wurde es besser.


    Wenn ich du wäre, würde ich vielleicht Akkupunktur oder Homöopathie probieren. Ob es funktioniert: Keine Garantie. Meine Migräne wurde besser.


    Ich hatte das gleiche Problem mit Kreislaufzusammenbrüchen. Mussten wir lange stehen oder dergleichen, bin ich eine Zeit lang ständig umgekippt. Beim Sportfest, in der Pause etc.


    Es war mega peinlich und ich musste jedes Mal abgeholt werden. %:| Aber es half nichts. Es dauerte 2 Jahre und etliche Ärzte, bis man heraus bekam, dass es Wachstum und ein zu niedriger Blutdruck sind.


    Den niedrigen Blutdruck habe ich heute noch.


    Ich denke, jeder Mensch hat irgendwo seine Schwachstellen. Der eine mit der Blase, der nächste mit dem Kreislauf, der übernächste hat Probleme mit Übelkeit.


    Schlimm ist in diesem Fall ja nur, wenn 2 schlechte Bedingungen aufeinander treffen.


    Mir hat geholfen, dass ich eine gute Freundin und meinen Bruder dabei hatte, wo es etwas vertrautes gab. Die sich dann um mich gekümmert haben.


    Hat deine Tochter so jemanden? Ich würde, wenn sich der Extremfall zeigt und sie es nicht verträgt auch die Hortner einweihen und die Lehrer.


    Und immer vorne und in Fahrtrichtung sitzen.


    Ich glaube, das Schlimmste was du machen könntest, wäre das Kind jedes Mal mit Tabletten zudröhnen. Darauf unbedingt verzichten.


    Hab jetzt extra nochmal recherchiert und man empfiehlt, dass man Kindern die Zeit mit Hörspielen vertreiben soll, damit die akustischen Reise die brechauslösenden überdecken. Ist natürlich so eine Sache, wenn sich das Kind dann morgens als Einzige ein Hörspiel anhört.


    Akkupressurbänder sollen wohl auch effektiv sein.


    Wir nehmen die Kinder wenn wir zum schwimmen fahren oder zu Ferienfreizeiten mit dem Hort immer ganz vorn zu uns. Nette Unterhaltungen und Ablenkung haben da schon Wunder gewirkt.


    Du wirst sehen, in zehn Jahren lacht ihr darüber. Das wird schon :)*

    Ich hab das mit dem zehn Mal fragen übrigens deshalb geschrieben, weil ich mal eine Mutter auf der Ferienfreizeit dabei hatte, die ihre Tochter alle paar Minuten nach der Befindlichkeit fragte.


    "Ist dir jetzt auch wirklich nicht schlecht? Bist du dir sicher, dass dir nicht schlecht ist?"


    %:|


    Mit der armen Kleinen wollte dann keiner was zu tun haben und meine Kollegen und ich haben zwei Wochen gebraucht, um bei den Kindern zu schlichten und klar zu stellen, dass M.s Mutter einfach besorgt war.


    Die Mutter hat dann auch überbesorgt alles an Süßigkeiten verboten. Während der ganzen 3 Tage Ferienfreizeit.


    Das Ende vom Lied war, dass sich das Kind nicht wegen Reiseübelkeit übergab, sondern davon, dass es sich heimlich mit zwei Packungen M und Ms vollgestopft hat.


    Man muss auch als Hortner aufpassen, dass das nicht negativ bei den anderen ankommt und man eben vermittelt und den Kindern erklärt, dass jeder Mensch individuell ist und seine Schwachstellen hat. Übelkeit ist da immer noch mit Ekel verbunden.

    An sich hast du bei jeder Altersstufe typische gesundheitliche Probleme.


    Während du bei Kitakindern öfters mit Durchfall oder Viren oder Windpocken und ähnlichem zu kämpfen hast, sind es bei Grundschulkindern eher Übelkeit oder eben auch mal Läuse.


    Bei den Mädels hast du in Klasse 5 und 6 nochmal arge Probleme, weil dann die erste Periode einsetzt und der Körper sich zu rasch entwickelt.


    Kreislaufzusammenbrüche, Bauchschmerzen, Migräneanfälle.


    Solange es die Betreuer und Lehrer aber wissen, finde ich das alles noch machbar. Schlecht wird es dann, wenn du Pädagogen hast, die sich so gar nicht dafür interessieren und das Kind noch anschnauzen, dass es sich übergeben muss.


    Wichtig ist ja auch, dass die Kinder merken, dass das nichts schlimmes ist und sie sich gut aufgehoben fühlen.

    Zitat

    Besagte Freundin übergibt sich zwar heute nicht mehr, hat aber eine Emathopie entwickelt, also eine Angst vor Erbrechen. (Diana489)

    Emetophobie

    Zitat

    Und die Kotzerei auf keinen Fall als schrecklich darstellen.

    Ich glaube, die TE hat das ganz gut im Griff. (Diana489)

    Ich habe einige beleidigenden Beiträge gelöscht und bitte die Teilnehmer, ruhig und sachlich an die Problematik heranzugehen.


    Etwaige Animositäten sollten außerhalb dieses Fadens geklärt werden.

    Zitat

    taps, und wie konnte das bei deinem Kind behoben werden?

    Eigentlich gar nicht, obwohl sich das irgendwann gebessert hat. Ich hatte immer Tüten unsichtbar an Bord (unsichtbar ist gut, natürlich wusste jeder, dass welche im Handschuhfach/meiner Tasche lagen). So 100-150 km im eigenen PKW waren bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen (vorne sitzen, vorher wenig essen, keine Aufregung) noch kein Problem. Wirklich lange Urlaubsfahrten wurden dank Vomex verpennt. Bei Klassenfahrten/Schulausflügen hatte unser Kind immer Medikamente mit, aber wegen der Müdigkeit nicht immer genommen. Das war dann schlimmstenfalls peinlich. Gehänselt und ausgegrenzt wurde niemand. Logischerweise gab es immer einige Kinder, denen die Fahrt nicht bekam.


    Wenn man bei Ankunft aktiv sein muss, sind Medikamente nun mal keine Lösung (und für einen inzwischen erwachsenen Autofahrer ebenso wenig).

    Zitat

    Aber im Grunde war sie als Kind schon sehr empfindlich auf dem Magen. Sie hat als Baby viel gespuckt und auch später noch....gerade wenn sie sich aufregt (reinsteigert, sehr doll weint....) dann fängt sie an zu würgen und dann eben auch zu erbrechen.

    Kenne ich alles nur zu gut. Mehr als einmal ist unser Sohn im Krankenhaus gelandet, weil er überhaupt nichts bei sich behalten konnte. Unverträglichkeiten wurden aber nie gefunden.

    Zitat

    Ist dir jetzt auch wirklich nicht schlecht? Bist du dir sicher, dass dir nicht schlecht ist?

    Den Kindern wird noch übler, wenn sie ständig diese Frage beantworten müssen. :-D Ich muss absolute Ruhe haben, wenn mir schlecht ist - ich kann dann auch nicht reden.

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    Ich hatte das gleiche Problem mit Kreislaufzusammenbrüchen. Mussten wir lange stehen oder dergleichen, bin ich eine Zeit lang ständig umgekippt. Beim Sportfest, in der Pause etc.

    Ich bin als Teenager auch öfters umgekippt (oder war kurz davor) - mir wurde immer mal wieder schwarz vor Augen - in der Schule, im Supermarkt und einmal ist es mir im Krankenhaus passiert, als ich jmd. besuchen wollte: Der Arzt stand gerade im Gang vor seinem Sprechzimmer und merkte, dass irgendwas nicht stimmte. Er rief mich zurück (ich wollte eigentlich schnell in's Krankenzimmer verschwinden) und ich wäre ihm fast in die Arme gefallen, so schwindelig war mir. ;-D Es stellte sich heraus, dass mein Blutdruck viel zu niedrig war (der untere Wert war 60). Der Arzt meinte, dass ich noch beim laufen umgekippt wäre, wenn der Druck weiter gefallen wäre.

    Zitat

    Es war mega peinlich und ich musste jedes Mal abgeholt werden. %:| Aber es half nichts. Es dauerte 2 Jahre und etliche Ärzte, bis man heraus bekam, dass es Wachstum und ein zu niedriger Blutdruck sind.

    War bei mir auch so, wobei ich da auch schon erhebliche Schilddrüsenprobleme hatte (gerade in dem Alter). Denke, dass die Kreislaufprobleme davon kamen. Aber peinlich muss einem das nicht sein.

    Zitat

    Ich denke, jeder Mensch hat irgendwo seine Schwachstellen. Der eine mit der Blase, der nächste mit dem Kreislauf, der übernächste hat Probleme mit Übelkeit.

    Es gibt auch Leute, die das alles gleichzeitig haben. ]:D

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    Globuli hast schon probiert?

    ja ohne Erfolg

    Zitat

    Zug als Alternative gäbe es

    nein es existieren keine Bahnschienen, nicht mal in der Nähe. Es gibt nur 2 Möglichkeiten, Auto oder Schulbus.

    Zitat

    Das hat jetzt nichts mit dem Faden oder der TE zu tun - aber wie irre ist unsere Gesellschaft eigentlich?

    wir finden das auch alle nicht toll und es haben sich auch schon Eltern aus früheren Jahrgängen darüber beschwert. Man erklärte denen, es liegt nicht an der Schule selbst, sondern am Kraftverkehr...also die, die die Schulbusse koordinieren und da der Bus irgendwie nicht später fahren kann (versteh auch nicht, warum gerade die Busse, die die weitesten Schulen anfahren, so früh losfahren müssen), hat die Schule eben reagiert und hat den Unterrichtsbeginn vorverlegt. Macht ja auch Sinn...wenn die Kinder einmal da sind, können sie auch mit Unterricht anfangen.

    Die Ssauerei an unserer Gesellschaft ist, das Grundschulen auf den Dörfern geschlossen werden, da zu kleine Klassen....alles aus wirtschaftlichen Gründen.


    Gundschulkinder...eine dreivirtel Stunde :-o


    Gibt es eigentlich keine gesetzlichen Regelungen, wie lang der Weg höchstens sein darf? Lohnt vielleicht mal eine Recherche.

    Die Sauerei an unserer Gesellschaft ist, das Grundschulen auf den Dörfern geschlossen werden, da zu kleine Klassen....alles aus wirtschaftlichen Gründen.


    Gundschulkinder...eine dreivirtel Stunde :-o


    Gibt es eigentlich keine gesetzlichen Regelungen, wie lang der Weg höchstens sein darf? Lohnt vielleicht mal eine Recherche.