Es gibt Städte, da haben die Eltern freies Wahlrecht und Städte, da haben sie keins was die Schule betrifft.


    Letzteres ist immer sehr schlecht. Es gibt ja auch Fälle, da geht es um Mobbing und wenn ein Kind in einer Schule verschrien ist, ist es das schnell mal in der Nachbarschule. Dadurch wird dann ein Neuanfang erschwert.


    Hatten damals so einen Fall an unserer Schule. Das arme Mädchen konnte nicht aus der Stadt weg und es dauerte genau 2 Wochen, nach denen es auch an der Nachbarschule schlecht geredet wurde.


    :(v

    @Moderation

    Ich habe keinerlei Animositäten mit Usern, ich reagiere nur empfindlich auf unempathisches Spammen in Fäden, wenn jemand nicht richtig liest und komplett mit seiner Lebensgeschichte rauspurzelt. Ein bisschen Einfühlungsvermögen sollte man doch aufbringen können, das ist schließlich keine Selbsthilfegruppe, man schreibt doch (oder sollte es zumindest tun), um jemandem bei dessen Problem zu helfen, also muss man doch auch lesen, was der schreibt und darauf eingehen.

    Das deutsche Schulsystem ist eh ein Fall für sich. Das geht dabei los, wenn man mit seinen Kindern umzieht, bis zur oben genannten Tatsache.


    Hättest du vor 30 Jahren Kinder gehabt, TE, wäre das nicht passiert.


    Da hätten sie nicht zugelassen, dass ein Kind 45 Minuten durch die Gegend fahren muss.


    Nur heute interessiert es keinen mehr.


    Leider.

    Was ist denn hier los? Warum sind einige gelöscht oder gar gesperrt worden?? Hat sich da jemand über jemanden beschwert? Es war doch m.E. ein friedlicher Faden. Ich hab viele nette Tipps und Infos erhalten, keiner ist beleidigend geworden, wie es in anderen Threads oft der Fall ist ":/


    Hab ich was verpasst?? ":/

    wintersonne

    Zitat

    Die Sauerei an unserer Gesellschaft ist, das Grundschulen auf den Dörfern geschlossen werden, da zu kleine Klassen....alles aus wirtschaftlichen Gründen.


    Gundschulkinder...eine dreivirtel Stunde :-o


    Gibt es eigentlich keine gesetzlichen Regelungen, wie lang der Weg höchstens sein darf? Lohnt vielleicht mal eine Recherche.

    Genau das ist das Problem. Früher gab es viel mehr Schulen...die wurde alle nach und nach geschlossen. Die Dorfschule, in die meine KInder gehen werden, gibts schon 30 Jahre aber es gab noch mind. 10 andere Schulen, die sie alle dicht gemacht haben nach der Wende.


    Und ich bin mir sicher, dass es da Regelungen gibt, wie lange ein Kind unterwegs sein darf. Es gibt ja auch Regelungen, wie weit ein KInd alleine zur Haltestelle laufen darf...und wie lang ein Schulweg überhaupt sein darf.


    Bei meiner Großen durfte ich damals lernen, dass man von einem 6 jährigen Kind sehr wohl verlangen kann, einen 7km Fussweg durch die Stadt alleine zu laufen...

    Kenne das. Von den Kindern wird mehr verlangt.


    Leider ist aber auch nicht alles so ungefährlich wie vor 1990.


    Wenn ich mir überlege, dass Mütter ihre Kinderwagen vor der Kaufhalle stehen lassen konnten.


    :-o


    Mach das heute mal. Da ist nicht nur der Wagen, sondern auch das Kind weg.

    Zitat

    Da hätten sie nicht zugelassen, dass ein Kind 45 Minuten durch die Gegend fahren muss.

    Na genau!


    Da sind sie nämlich in den dörflichen Bereichen diese Strecke zu Fuß gegangen. Und das bei fast jedem Wind und Wetter.

    Aber mich interessiert, wen Du mit sie meinst.

    @ Flamechen79

    Um auch noch etwas zum Thema beizutragen:


    Der Schulweg ist wirklich nicht gerade günstig, gerade wenn Deiner Tochter nun mal im Bus schnell schlecht wird. Aber ihr schafft das. Es ist zum Glück nicht über die gesamte Schulzeit, wie Du ja schreibst. Klar, das zeitige Aufstehen ist nicht schön, aber machbar. Die Schule beginnt eher, dafür ist sie ja aber auch eher zu Ende.


    Dörflich wohnen hat Nachteile, aber auch an anderen Stellen unbestrittene Vorteile. Sonst hättet ihr euch ja nicht für ein Leben dort entschieden. ;-)


    Für die Übelkeit hast Du genug Tipps bekommen. Da würde ich mich nur wiederholen.


    Ich wollte Dir hier nur mal ein wenig Mut machen. Es kann wirklich gut sein, dass sich die Übelkeit nach einer Weile von selbst erledigt. Und ich würde schon die Gelegenheit nutzen, vorher öfter mal Strecken mit dem Bus zu fahren, um das zu trainieren, damit Deine Tochter nachher nicht Schulbeginn UND Übelkeit auf einmal zu bewältigen hat. Vielleicht ergeben sich bei solchen Übungsfahrten noch Ideen aus der Situation heraus. Du wirst da Dein Kind gut im Blick haben und erspüren, was ihr gut täte! Wenn Du Ruhe und Souveränität ausstrahlst, hilfst Du Deiner Tochter schon ein ganz großes Stück weiter! :)*

    Bitte beim Fadenthema bleiben

    Die Ausgangsfrage von der Fadeneröffnerin //Flamechen79 // lautet:

    Mensch Flämmchen,


    jetzt muss ich aber wirklich mal mit dir schimpfen....ihr seid alle kluge Eltern und lasst euch so hinhalten von den Behörden und lasst euch Dinge gefallen, die mehr als grenzwertig sind


    Mit zwei klicks habe ich folgendes gefunden


    Zitat aus dem Artikel vom folgenden Link:


    "Als Orientierungen für die Organisation des ÖPNV kommen nach dieser OVG-Entscheidung für die einfache Wegstrecke maximale Fahrzeiten von 30 Minuten für Grundschulen sowie 45 Minuten für Mittelschulen und Gymnasien in Betracht"


    http://www.insoinfo.de/pages/aktuell/536-Schulweg:+Entfernung


    da stimmte doch das Gefühl sovieler Leute hier, dass 45 Minuten unzumutbar sind und in deinem speziellem Falle um so mehr.


    Kämpfe für dein Kind !!! Bitte !


    Andere Orte haben die Variante gewählt eine Klasse vor Ort einzurichten und die Lehrer müssen fahren.


    Wofür ist die Wende erkämpft worden, um sich jetzt sowas gefallen zu lassen. Tut euch zusammen !

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    Zitat

    Mach das heute mal. Da ist nicht nur der Wagen, sondern auch das Kind weg

    Diana489, ist es dir irgendwie möglich, beim Thema zu bleiben und hier nicht einfach nur reinzublöken, was dir gerade unreflektiertes durch den Kopf schießt? Das ist ja schier irrsinnig, was du hier reinschmeißt. Kinderklauer vor der Kaufhalle. Ich schmeiß mich weg. ;-D

    @ Flamechen:

    ich habe leider keine guten Tipps, aber es wäre ganz toll, wenn du weiterhin erzählen könntest, wie ihr das lösen wollt. Meine große Tochter kotzte bis zur Pubertät in jedem Auto und in jedem Bus. - Also, gottseidank war sie dann irgendwann soweit, rechtzeitig Bescheid zu sagen, ich weiß nicht mehr, wie oft damals mit quietschenden Reifen das Auto an den Rand gefahren wurde, damit das Kind aus der Autotür...


    Wenn ich mir vorstelle, dass sie damals Buskind gewesen wäre? Ohweia. :-o


    Ich habe damals alles, wirklich alles versucht. Alle Tipps, die hier gegeben wurden - und ich habe keine Lösung gefunden, es hat einfach gar nichts genützt. Gottseidank hat sich das verwachsen - aber ich verstehe dein Dilemma. Ich drücke euch die Daumen, dass es doch noch einen Tipp gibt, der euch die Sache erleichtert.

    Chance, kein Kind ist in den 80er Jahren im Osten fast eine Stunde zur Schule gegangen. Da gab es einfach mehr Schulen und die Anbindungen waren besser.


    Die sind zwar auch viel gelaufen. Aber meist waren die Öffis proppenvoll.


    Da Schule von Klasse 1 bis 10 in einer Schule ablief, waren auch die Schulformen nicht so vielseitig. Kurze Beine, kurze Wege lautete die Devise.


    Das was du meinst war vielleicht in den 50er Jahren und auch da, ist mein Großvater nicht zu Fuß gegangen, sondern mit dem Zug gefahren. Er erzählt heute noch vom Luftangriff über seiner Stadt und er saß im Zug.

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    wieso...ist das durch ?


    wenn sie sich den Link von mir durchliest erkennt sie vielleicht doch, das es ein Fehler wäre sich zu früh mit dem unhaltbaren Zustand abzufinden....es ist doch noch über ein halbes Jahr Zeit!

    Wintersonne

    Zitat

    Als Orientierungen für die Organisation des ÖPNV kommen nach dieser OVG-Entscheidung für die einfache Wegstrecke maximale Fahrzeiten von 30 Minuten für Grundschulen

    Da hast du es schon , Orientierung...eine Orientierung ist keine zwingende Anweisung. :)_


    gauliose


    ich kann gerne berichten, wenn du magst...dauert aber eben noch ein paar Monate. Aber Busfahren werden wir üben, das versprech ich :-D (heute fährt sie mit meiner Schwester mit dem Bus ins Schwimmbad, sind leider nur 10min Busfahrt, aber immerhin) Längere Strecken werden kaum möglich sein, ich wüsste nicht, wohin ich hier fahren soll. Ich könnte höchstens eine Stadtrunde nach der anderen mit ihr drehen. :=o


    all

    Zitat

    Und dass die TE sich die Sache nochmal anders überlegt, ist doch durch

    da muss ich Diana recht geben, es ist wirklich durch.


    Ich habe nun auch meine Große dort angemeldet und es sie wird da schon ab dem 2.Halbjahr hingehen. Auch diese Ummeldung war nicht einfach...ich musste mich mehrfach erklären und und und...


    Ich/Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Ich hab es glaub ich, schon mal geschrieben, es gab da noch mehr Gründe, warum wir wollen, dass beide in die Dorfschule gehen sollen. Irgendwann stand die Entscheidung FÜR diese Schule und nun sind alle Anträge durch. Wir haben bereits die Schulbücher für die Große gekauft und ich mach da jetzt auch nichts mehr rückgängig.


    Ich sollte vielleicht nochmal betonen, ich find die Fahrt von 45min jetzt auch nicht toll, mir wäre es auch lieber, es wären nur 10min....aber es ist nicht so,dass ich es für total unmöglich halte. 6.11 Uhr Abfahrt ist schon ne andere Hausnummer, aber auch das werden sie überleben. Das Grundproblem ist wirklich, dass meine Tochter unter Reiseübelkeit leidet. Das Problem hätte ich auch, wenn der Bus 9 Uhr und nur 30 min fahren würde.


    Das andere (Buszeit, langer Schulweg...) sind einfach blöde Zusatzkomponenten, die wir aber halt mit der Entscheidung zu dieser Schule, mittragen müssen und auch werden. Dessen waren/sind wir uns bewusst gewesen, als wir uns zu dieser Schule entschieden haben.


    Möchte auch nochmal betonen, falls es jetzt wieder rabenmütterlich rüberkommt: die Kinder beginnen recht früh mit dem Unterricht, haben aber demnach auch eher Schluss. An 2 Tagen hat die Große 11 Uhr Schluss, an 2 Tagen 12 Uhr und an einem Tag 13 Uhr. Wenn ich also frei habe, kann sie mittags schon daheim sein. Sie wird nicht immer in den Hort müssen. Falls doch, wäre sie dann tatsächlich erst 16:10 Uhr wieder zu hause.


    Jetzt hat sie immer erst 13: 30 Uhr ooder 14 Uhr Feierabend.


    Und sollten wir merken, dass sie darunter leiden...also an den langen Tagen,dann finden wir da auch eine Lösung. Meine Eltern arbeiten zwar aber meine Mutter auch in Schichten und hat oft Frühschichten...und ist mittags daheim. Sollte es nicht funktionieren, könnte sie die Kinder mittags holen...