Ach ja, ich würde auch eher empfehlen den Gleichgewichtssinn zu trainieren. Mit dem Kind regelmäßig z.B. auf einem Bordstein balancieren oder sich ein Balancebord anschaffen. Das Kind Pirouetten drehen lassen. Auf einem Bein stehen oder Standwaage machen. So kann man den Körper auf ungewohnte Bewegungen vorbereiten. Das ist aber eine langwierige Angelegenheit und wird, wenn überhaupt, erst nach Wochen oder Monaten Wirkung zeigen. Ein Training, was auch bei Schwindelpatienten Anwendung findet, sofern die Ursache des Schwindels im Gleichgewichtsorgan liegt.

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    Ich bin übrigens auch jahrelang zur Schule gependelt und das war für die sozialen Kontakte nicht schlimm, denn in Schulbussen sitzen Schulkinder, die also den gleichen Weg haben und in der gleichen Ecke wohnen, da findet man schon Freundschaften.


    Wie Du lesen konntest (wenn Du es gelesen hättest), fahren viele Kids mit dem Mädchen im Bus, die fast denselben Weg haben (sie steigt nur einige Stationen vorher ein), so dass sie da auch Sozialkontakte finden kann, egal ob zu Hause oder auf dem Weg.


    Es ist ja schade, dass Du mutterseelenallein gependelt bist zur Schule und da die A*karte hattest, aber wie mehrfach beschrieben, ist die Situation bei der TE eine andere, also hör dich bitte auf, instinktiv alles an Gedanken rauszuschwallen, was in Dir in den Sinn kommt. Nur weil Du mal ein busfahrendes Kind warst, ist nicht alles 1:1 so wie bei der TE und ihrem Kind.


    Lesen hilft. Wenn mans kann.

    Zitat

    Ich musste als Kind übrigens selbst in den Frühhort. Der ging um 7 los. Es war für unsere Mutter nicht gerade schön mich und meine Geschwister bei Wind und Wetter um halb 6 aus den Federn zu reißen. Auch war ich oft müde und wenn ich mir vorstelle, ich wäre um 12 Uhr mittags nicht mit meinen Freunden abgeholt wurden und hätte noch Stunden im Hort bleiben müssen, wird mir ganz anders.

    Also jetzt prallen hier ja wieder grundsätzliche Dinge aufeinander.


    Kinder berufstätiger Mütter müssen nun mal oft in der ersten /zweiten Klasse in den Frühhort, ehe sie den Schulweg alleine mit Freunden meistern können.


    Es hängt oft von den Betreuern im Hort ab, ob dass schön ist oder nicht.


    Bei uns wurde für die wenigen Kinder eine so gemütliche Morgenathmosphäre geschaffen....mit Kerzen, Tee, zusammensitzen mit Geschichten...das ich nie ein schlechtes Gewissen hatte. Die Kinder durften dort genauso rumbummeln ,träumen der spielen, wie sie es zu Hause getan hatten.


    Und nachmittags gingen so gut wie alle Kinder der Klasse in den Hort, so dass auch Kinder von Müttern die eigentlich zu Hause waren so lange quengelten bis sie auch angemeldet wurden.


    Denn dort war es schön, wurde draußen gespielt, Fußball, Klettergerüst und Hüpfespiele...alles, was wir aus der Kindheit noch kannten.


    Die Kinder der 1. Klasse konnten noch Mittagsschlaf machen und Hausaufgaben wurden im Hort erledigt. Wenn sie nicht perfekt waren blieben sie so. War mit der Lehrerin so abgesprochen.


    Und bis 17.00 Uhr...Leute bleibt mal auf dem Teppich, das geht doch berufsätigen Mütter oft so...ist die normale Zeit bei Vollzeitbeschäftigung.


    Und vollbeschäftigte Mütter sind nicht automatisch Rabenmütter und den Kindern geht es nicht automatisch schlecht. Ist ja nun mit der Zeit wohl auch im Bewusstsein der Allgemeinheit angekommen....oder?


    Sicher gibt es da regional auch noch große Unterschiede. In manchen Gegenden in Süddeutschland gehen nur Kinder aus sozialschwachen Familien in den Hort, während die anderen Kinder brav zu Hause sind, bei Müttern, die noch das Lebensmodell der 50 Jahre praktizieren.


    Aber das wäre ja nun ein ganz andere Disskusion....hier ging es konkret ums Busfahren oder mögliche Alternativen.

    @ diana489

    Zitat

    kleine hexe: Über deinen Kommentar muss ich herzhaft lachen. Ich arbeite selbst in einem Hort. Hast du eine Ahnung...


    ]:D

    dann gibt dir mal Mühe, dass es deinen Hortkindern besser geht.


    Warum gibt es kein Mittagsschlaf?


    Warum fühlen sich die Kinder nicht wohl und es ist für sie so anstrengend bis 17.00 Uhr im Hort zu sein? Du kannst, wenn du im Hort arbeitest selbst viel dazu beitragen und ändern...und das wäre dein Job, wenn du ihn gut machen willst ;-)

    Ich hab keine Lust mir alles durchzulesen. Aber dauerhaft stark wirkende Medikamente zu geben ist sicherlich nicht zielführend.


    Als Tipp werfe ich mal "Zintona" ein. Das sind im wesentlichen Ingwerhaltige Kapseln.


    Ich bin Taucher und tauche gerne vom Boot aus. Allerdings werde ich leicht Seekrank. Es versteht sich von selbst, dass man Tauchen und stark wirkende / beeinträchtigende Medikamente nicht zusammen nimmt. Als Geheimtipp unter Tauchern gilt daher "Ingwer" einzunehmen, das hilft recht gut gegen Seekrankheit.


    Vielleicht hilft das hier auch?


    Ein anderes etwas mehr wirksames Medikament ist "Stugeron", allerdings nur in der Schweiz erhältlich. Ist eigentlich dafür da, um die Durchblutung im Innenohr zu verbessern, beeinträchtigt aber ansonsten nicht. Da das Innenohr für den Gleichgewichtssinn da ist, hilft das auch sehr gut.


    Ich würde es zunächst mit dem pflanzlichen Ingwer probieren, denke da hilft auch der Placebo Effekt mit.

    @ flaemchen

    Reisekaugummi würd ich abraten, ich hab den mal genommen gegen Flugkrankheit, die Übelkeit war nicht wesentlich besser, aber ich war auch saumüd.


    Ist das ein hoher Bus? Oder sind die sitze eher wie im Auto auf Straßenniveau/-höhe? Mir hat mal ein Busfahrer erklärt, dass, je höher man oben sitzt, die Üblkeit steigt. Sollte also die Möglichkeit bestehen, entweder etwas höher oder tiefer zu sitzen, dann den tieferen Sitz wählen. Und lockere Kleidung, nur x, was gegen den Magen drückt, also auch keine hochbundigem Hosen oder dgl.

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    Augustus, vielen Dank für den Tipp. Ich hatte dieses Zintona schon aufgeschrieben, weil der Tipp schon von jemand anders kam. Aber trotzdem danke. :)*


    Junge Bergfee: ich weiß leider nicht, was für ein Bis das genau ist. Ich müsste mich dazu mal 6.11 Uhr an den Bus stellen. Ich denke aber, es sind schon so hohe Busse. Nicht die Reisebusse- aber auch keine Linie.Da gibts doch so Zwischendinger ":/ kann ich jetzt schwer beschreiben. Die Schulbusse eben ;-D

    Enge drückende Hosen mag sie eh nicht und hat sie auch nie an. Jeans und sowas sind ein Graus für sie. Eben weil sie sehr empfindlich am Bauch ist.Das war schon immer so. Meistens hat die Leggings und Kleid an. Da fühlt sie sich am Wohlsten.

    Diana ich finde es immer wieder erstaunlich, was Du in deinem jungen Leben alles schon erlebt haben willst.

    Zitat

    Tja, du kommst halt nicht aus den neuen Bundesländern. Ich kenne den Mittagsschlaf bis zum 5. Lebensjahr

    HIER in den neuen Bundesländern

    ist es im Kindergarten und auch noch in der ersten Klasse (sofern die örtlichen Gegebenheiten dies ermöglichen) durchaus üblich, Mittagsschlaf zu machen.

    Zitat

    Ich mache immer noch Mittagsschlaf

    Ich auch. Und selbst meine erwachsenen Kinder haben sich das nicht abgewöhnt.

    @ Flamechen79

    Zitat

    Sie verträgt das BUSFAHREN nicht *ich beiße gleich in die Tischkante*

    Lass dich nicht provozieren.


    Ich habe Busfahrten übrigens am besten vertragen, wenn ich auf einem der Plätze direkt hinter den Vorderrädern saß und natürlich niemals entgegen der Fahrtrichtung. Und immer nach vorne sehen. Beobachte mal so einen Schulbus, wo es wirklich am wenigsten schaukelt. Das ist meistens zwischen den beiden Achsen und nicht ganz vorne direkt hinter dem Fahrer.


    Eine tägliche Busfahrt von 90 min über Jahre ist für jemanden mit Übelkeit wirklich eine Qual und Medikamente sind auf Dauer nicht möglich.


    Wart ihr beim HNO und habt Ihr wirklich eine organische Ursache ausschließen können? Manchmal wird so eine Reiseübelkeit wirklich durch Probleme im "Gleichgewichtsorgan" beeinflusst, die man beheben kann. Und manchmal ist eine vermeintliche Reiseübelkeit auch gar keine. Dass Nahrungsunverträglichkeiten auch zu Übelkeit führen können (wegen der Bauchempfindlichkeit deiner Tochter) ist dir sicher bekannt.


    Ich wünsche Euch, dass sie sich an die Fahrt gewöhnt, oder ihr doch noch eine andere Lösung findet.