Zitat

    in den 50er Jahren und auch da, ist mein Großvater nicht zu Fuß gegangen, sondern mit dem Zug gefahren. Er erzählt heute noch vom Luftangriff über seiner Stadt und er saß im Zug.

    Oha, das wusste ich nicht! Wer flog denn in den 50ern noch Luftangriffe auf die DDR? ;-D

    Zitat

    Das Problem hätte ich auch, wenn der Bus 9 Uhr und nur 30 min fahren würde.

    So sieht das aus!

    Zitat

    Und sollten wir merken, dass sie darunter leiden...also an den langen Tagen,dann finden wir da auch eine Lösung.

    Ich bin sehr sicher, ihr habt das gut im Blick und werdet euch an den Kindern und wie es ihnen damit geht orientieren. Lass Dich bitte nicht wuschig machen. Ich finde euren Umgang damit absolut in Ordnung!

    @ TE

    Was mir beim Fliegen am ehesten geholfen hat, war aufrecht zu sitzen, als hätt ich einen Stock verschluckt, und ja nicht bewegen, weder kopf noch körper nich sonstwas. Mir war zwar danach trotzdem übel aber ich brauchte nicht zu k***.

    o.k., wenn ihr euch entschieden habt....


    enin ich denke nicht, dass du eine Rabenmutter bist. ;-)


    und mene Kinder sind auch den ganzen Tag in den Hort gegangen, da ich ganztags arbeite, wie wohl der größte Teil der Mütter....und es hat ihenen dort gut gefallen, da sie mit den anderen Kindern fröhlich spielen konnte.


    (bei uns wurde in der 1.Klasse auch noch MIttagsschlaf angeboten, wovon meine Tochter auch ausgiebig Gebrauch gemacht hat. Da es nur noch wenige Kinder waren, die das wollten hatte sie auch immer ihre absolute Ruhe und durfte schlafen solange sie es wollte und brauchte...ich habe da auch nie eine Rabenmuttergefühl gehabt ;-) )

    Zitat

    in den 50er Jahren und auch da, ist mein Großvater nicht zu Fuß gegangen, sondern mit dem Zug gefahren. Er erzählt heute noch vom Luftangriff über seiner Stadt und er saß im Zug.

    Zitat

    Oha, das wusste ich nicht! Wer flog denn in den 50ern noch Luftangriffe auf die DDR? ;-D

    Vielleicht die Oma ???

    Irgendwie halte ich immer noch schlafen für die beste Methode. In genau eine Richtung starren bzw. alle anderen nicht mehr, das kann ein kleines Kind doch nicht leisten.


    Aber ein bisschen ratzen und dann, keine Ahnung, einmal um den Schulhof sprinten um wacher zu werden, das ist vielleicht eher drin?


    Im Bus schlafen ist sicher nicht ideal, aber bisher scheint sich ja noch kein besser Lösungsvorschlag ergeben zu haben... Also wenn "Busfahren üben" keine Lösung bringt, vielleicht funktioniert das ja?

    ja ich finde das "abnicken" im Bus auch für ne gute Lösung oder zumindest, ein Hörspiel hören und dabei ein bisschen dösen. Aber eigentlich ist sie vom Typ her, eher hibbelig, ich kann mir nicht vorstellen,dass sie freiwillig 45min die Augen schließt, wenn sie gerade aus dem Bett kommt :-/ ;-) ;-D da ist sie viel zu aufgeweckt.


    Ich hab noch ein bisschen die Hoffnung, dass es im Bus vielleicht aufregend genug ist und sie das ablenkt. Mit aufregend genug, mein ich jetzt keine spektakulären Aktionen, sondern einfach viele Kinder, die schnattern, wo sie zuhört, mitspricht, Quatsch machen und so....so das sie abgelenkt ist. :-/

    Hey, wenn ihr wirklich Busfahren üben wollt, könnt ihr da nicht eine Freundin mitnehmen?'Wenn sie ein anderes kleines Mädchen sieht, dass da null Komma null Probleme mit hat, wenn es ihr vielleicht peinlich ist, sich "anzustellen"... dann könnte es das Problem mildern, wenn sie momentan wirklich, wie von einigen vermutet, einfach ängstlich ist weil sie da diese schlechten Erfahrungen gemacht hat und etwas Negatives erwartet.


    Wenn sie aber Gesellschaft hat, schiebt sie sowas vielleicht auf, bis ihr wirklich schlecht ist weil ihr schlecht ist (und nicht bloß ein bisschen unwohl im Bauch weil sie Angst hat)... Wenn sie sich dann immer noch übergibt, naja, dann ist es eben nicht hauptsächlich Kopfsache bei ihr, diese Erkenntnis hilft doch auch weiter.

    Zitat

    da stimmte doch das Gefühl sovieler Leute hier, dass 45 Minuten unzumutbar sind und in deinem speziellem Falle um so mehr.

    Naja, unzumutbar...ich kenne das Problem durch entfernte Verwandte in der Region. Es gibt noch krassere Fälle, hier mal ein Artikel bzw. ein Auszug daraus dazu:

    Zitat

    Weite Schulwege sind in einem Flächenland wie Sachsen-Anhalt nicht die Ausnahme. Und mit jeder Schule, die schließt, erhöhen sich die Entfernungen. Mindestens 75 der momentan noch 499 Grundschulen droht nach den Planspielen des Kultusministerium über kurz oder lang das Aus. So oder so, von allen Schülern des Landes sind die Schützberger Kinder am längsten unterwegs. Von Tür zu Tür dauert ihre Tour jeweils rund eineinhalb Stunden, manchmal und mit Wartezeiten auch länger. 90 Minuten hin und zurück - das macht 180 Minuten oder drei Stunden Wegezeit an jedem Tag.

    http://www.mz-web.de/mitteldeu…1266,26626506,item,1.html


    Ich habe auch von sehr engagierten Elterninitiativen zu dieser Thematik gehört, aber meist sitzen die Behörden am längeren Hebel :-|

    Flamechen79

    Ich drücke euch die Daumen dafür, dass es im Laufe der Zeit besser wird mit dem Auto- bzw. Busfahren :)*


    Ich hatte als Kind auch große Probleme mit Übelkeit und Erbrechen beim Fahren, es hat sich zum Glück verwachsen, so wie bei einigen anderen Usern hier im Faden.

    meinst du, es macht Sinn, da ein "fremdes" Kind mitzunehmen? Weil, ein "bekanntes" Kind haben wir immer mit dabei (ihre Schwester)....und da kommts auch darauf an, was sie im Auto machen. Manchmal will sie bei ihrer Schwester hinten sitzen und dann schauen sie DVD, nur leider ist die Kleine nicht so ne TV-Eule wie ihre Schwester, nach 30min hat sie die Faxen dicke und mag nicht mehr....dann spielen sie noch ein bisschen....je nach dem....und erst wenns dann lanhgweilig wird,dann gehts los "Mama ich hab Bauchweh" .....10min Später "Mama mein Bauuuuuch" 10min Später "Mama ich will Brechsaft" (vomex)


    nochmalm 10min "Mama ich brauch jetzt aber wirklich Brechsaft"....und dann geb ich es ihr, denn wenn ich dann noch 10 'min auf sie einlaber, isses zu spät :[] {:( %:|

    Zitat

    Sie hat als Baby viel gespuckt und auch später noch....gerade wenn sie sich aufregt (reinsteigert, sehr doll weint....) dann fängt sie an zu würgen und dann eben auch zu erbrechen.

    Habt ihr sie mal beim Kinderpsychologen vorgestellt? Ich kriege beim Lesen das Gefühl, dass es da Automatismen gibt. Sobald sie im Bus sitzt wird ihr schlecht sie bekommt Zuwendung und Vomex und es schlägt sofort an. Wenn sie stark abgelenkt wird gehts ihr besser. Aber gegen die Übelkeit hilft nichts. Könnte auch Phobische Anteile haben (Allein der Gedanke Bus zu fahren kann dann zur Übelkeit führen) oder somatoform sein. Zumindest einen Versuch wäre es Wert.