Holly,


    ich will mein Kind nicht mit Medikamenten vollpumpen! Ritalin nur wenn alles andere nicht greift.


    Esprico ist kein Medikament als Solches, hierbei handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel (Fischoel, Magnesium und Zink), welches wenn man dem Hersteller und anderen Müttern Glauben schenken kann, sich positiv auf den Hirnstoffwechsel auswirken soll.


    Wegen der Diagnose waren wir bei zwei, von einander unabhängigen Psychologen.


    Ich gehe mit meinem Sohn jetzt schon das dritte Jahr zur Heilpädagogik, als auch zur Ergo.


    Insbesondere seine Feinmotorik macht mir immer noch große Sorgen ...


    Auch machen wir täglich Übungen zur Hemmung frühkindlicher Reflexe.


    le sang ...


    die von dir beschriebene neue Methode klingt sinnvoll.


    Denoch ist es für uns nicht durchführbar, da diese Art von Therapie in einem Umkreis von 100 km nicht angeboten wird. Aber danke für den Hinweis.


    Hast du schon mal von Audiva gehört?

    hallo,


    bei uns hat weder das eine noch das andere geholfen.


    unsere damalige ärztin war der meinung das unser kind ad(h)s hat. auch unsere neue ärztin war der festen überzeugung. bis man sich alle unterlagen und das kind nochmal genauer angeschaut hat und feststellte das es unter a-typischen autismus leidet, weil es dem ad(h)s sehr ähnlich ist. dieser prozess hat 4jahre gedauert.


    also wie man sieht gibt es nie eine eindeutige diagnose.

    Hallo Waffel


    vielen Dank für deinen Beitrag. Mit deiner Aussage

    Zitat

    gibt es nie eine eindeutige diagnose.

    hast du leider recht, da ja zur Diagnostik nur mit einem Ausschlussverfahren gearbeitet wird.


    Bei N. wurden sonst nur EKG, Leber und Nierenwerte getestet, sowie ein genetischer Fingerabdruck erstellt – alles ohne Befund. Carnitin wurde aus Kostengründen vom behandelnden Kinderarzt abgelehnt :(v


    Allerdings gibt es in meinem Familienstrang mehrere Personen die in das Ad(h)s – Raster reinpassen würden. Die Wahrscheinlichkeit das N. diese Stoffwechselstörung wirklich hat, ist also durchaus gegeben.


    In unserem Freundeskreis gibt es auch ein Kind mit Asberger Autismus ... – kein Vergleich zu N.´s Problematik. Die Kleine hat immer wieder schwere Depressionen, setzt sich selbst ständig stark unter Druck – kann sich nicht in andere hineinversetzen. Ist gefühlskalt .... in der sozialen Entwicklung gehemmt.

    ich find es ehrlich gesagt nicht ok, wenn ärzte immer jede diagnose mit ad(h)s begründen, obwohl oftmals eine andere krankheit dahinter steckt. die kinder werden dann falsch behandelt (zb. mit starken medis) oder gefördert.


    eine bekannte hatte mich damals aufgeklärt: wenn bei der entbindung das kind ungünstig rutscht und fällt, kann es zu bösen verspannungen kommen und für die entwicklung der kinder erheblichen schaden anrichten, die auch mit ad(h)s zu vergleichen sind. aber dazu müssten man einen osteopathen hinzuziehen, der das dann rausfinden kann.

    sorry, nicht böse gemeint, aber diverse mutmassungen aus der ferne ersetzen keine klinische diagnose nach ICD 10 oder DSM IV.


    weder ein kind mit KISS, noch ein "lebhaftes" kind ist mit einer echten adhs-diagnose zu vergleichen. gewisse formen aus dem autismusspektrumkreis sind zwar vergleichbar mit einigen symptomen einer adhs, dennoch nicht identisch.


    wenn zwei voneinander unabhängige psychologen eine jeweils oderntliche (!) und ausführliche diagnose gestellt haben, dann sollte man davon ausgehen können, dass eine adhs klinisch diagnostiziert wurde und hier auch zugrunde liegt.


    in diesem fall sind diverse "alternative mittelchen" leider gottes nutzlos, da keines davon in der lage ist, in den beeinträchtigten dopamin- und noradrenalinstoffwechsel des gehirn einzugreifen, welcher nun mal die hauptursache einer adhs darstellt.


    neurofeedback steckt, soweit ich weiss, noch in den kinderschuhen, scheint aber eine gute möglichkeit zu sein, den kindern im umgang mit ihren täglichen schwierigkeiten zu helfen. ebenso eine geeignete verhaltenstherapie in verbindung mit einem adhs-elterntraining.


    medikamente wie methylphenidat (der wirkstoff von ritalin, medikinet, equasym und co..) sind bei weitem nicht bei jedem kind mit adhs notwendig und angebracht. allerdings gibt es auch fälle, in denen es nahezu unverzichtbar ist, es einzusetzen. (nämlich dann wenn der leidensdruck des KINDES (!) zu gross und nicht mehr tragbar wird).


    sicherlich wird man mit zappelin, esprico usw keinen "schaden" anrichten (..ausser den geldbeutel ein wenig erleichtern..) aber allzu grosse hoffnungen darf man sich bei der behandlung einer WIRKLICHEN ADHS leider auch nicht machen.

    @ :)

    Hallo Waffel,


    Die Verspannungen bedingt durch ungünstige Bedingungen bei der Geburt ... das nennt sich Kiss.


    N. ist seit seinem Säuglingsalter immer wieder von einem Chiropraktiker dagegen behandelt worden.


    Es half. Zumindest anfänglich. Er kam aus der C – Haltung, konnte gestillt werden, weinte weniger.


    Im Moment gehe ich mit ihm alle paar Wochen bis Monate zur Osteopathin, – die mir immer wieder auf´s neue bestätigt das vor allem das Kopfgelenk wieder blockiert ist.


    Hat er nun Kiss oder ADS? Oder beides?


    Eine Bekannte von mir hat sich auf das Hemmen von frühkindlichen Relexen spezialliesiert, – sie schwört darauf, das all diese Wahrnehmungsstörungen auf noch persistierenden Reflexen beruhen. Man diese aber mit viel Geduld und Konzequenz in der Ausübung hemmen und somit überdecken kann.

    jane-claude


    ich denke, dass kiss und adhs sich nicht gegenseitig ausschliessen.


    mein drittes kind ist während den presswehen bei der geburt zwischen meinen beckenknochen stecken geblieben und beinahe erstickt, wurde in aller eile per not-kaiserschnitt geholt.


    sein halswirbel war dermassen verrenkt und blockiert, dass er die ersten 10 wochen seines lebens nur nach rechts schauen konnte (..bis wir das endlich mal bemerkt haben..), er konnte lange zeit nur mit rechts greifen, sich nur über rechts drehen, konnte später krabbeln und laufen als seine brüder. über ein jahr lang therapie (osteopathie, cranio, atlas und manuelle kg) haben ihm ermöglicht, mittlerweile seine entwicklung aufzuholen. er war auch ein kleiner "schreihals", zappelig, schnell unzufrieden usw... ABER: es ist kein vergleich zu seinem ältesten bruder mit diagnostiziertem adhs. es sind einfach äpfel und birnen, die man nicht in einen topf werfen kann @:)

    der kleine (KISS) ist ja erst 16 monate alt, der grosse (ADHS) fast 15 jahre ;-)


    einen definitiven vergleich kann ich wohl erst in ein paar jahren ziehen. dennoch fallen einige dinge auf...


    in dem alter war der grosse noch absolut pflegeleicht, hat nie geschrien, war aber motorisch viel unruhiger, ist früher gelaufen, hat früher gesprochen, weniger geschlafen...alles in allem aber "mit ich zufrieden". schwierig wurde es mit dem trotzalter, was EXTREM ausgeprägt war (und scheinbar nie wieder aufgehört hat ;-) )


    der kleine war von anfang an sehr "unruhig", kaum zufrieden zu stellen. erst als die halswirbelblockade per manueller therapie gelöst war, konnte er mal ein wenig länger am stück schlafen. er ist auch motorisch unruhig, aber irgendwie anders... ":/ er klettert auch sehr viel, aber nicht so "sinnlos" wie der grosse damals. der grosse ist geklettert um seinen bewegungsdrang auszuleben, hat aber z.b. nie schränke ausgeräumt, kaum war er irgendwo oben, gings wieder runter und auf das nächste regal.... der kleine sieht was, egal wie weit oben, will es haben und hört erst auf, wenn er oben ist und er es runterschmeissen kann... er klettert nicht um des kletterns willen, sondern um des "haben-und-runterschmeissen-wollens" :-p weiss leider nicht, wie ich es gut beschreiben kann...


    den kleinen kann man aber besser ablenken, wenn er z.b. nen wutanfall hat, kann man ihm spielzeug anbieten und er hört auf zu schreien...der grosse war mit nichts und niemandem auf der welt ablenkbar, wenn er in seinem hyperfokus steckte (auch heute noch...)


    finde es sehr schwer in worte zu fassen, aber sie sind einfach "anders" ;-)

    lachen!!!! :)z :)^


    immer wenn du positiv denkst, hast du auch eine positive ausstrahlung, was sich automatisch auf die kinder überträgt!


    auch unsere kinder werden gross! und auch unsere kinder werden irgendwann glücklich!


    wenn wir uns den ganzen tag nur sorgen machen (...oder weinen...) ziehen die schönen dinge des lebens an uns vorbei, ohne dass wir sie bemerken ;-)


    ich weiss, manche tage sind schlimm...und manche tage rauben uns mehr kraft, als wir haben... aber jeder tag ist ein neuer tag und wir sollten jeden morgen, wenn wir aufstehen, dem neuen tag die chance geben, ein GUTER tag zu werden! :)z


    deshalb: positiv denken und im zweifelsfall dich fürs LACHEN entscheiden! :)_

    :)^ Da bin ich ganz deiner Meinung, Dev. Das Problem ist nur das ich meist so "positiv" drauf bin, das der Lauser mich nicht mehr ernst nimmt :=o


    Aber mal ernsthaft ... wenn ich meinen Sohn mit deinen Ausführungen vergleiche, komme ich eher zu dem Schluss das es das Kiss ist das ihm das Leben erschwert. Vielleicht doch noch mal zum Chiropraktiker und anschließend zur Osteo? ":/ Hat(te) dein ADSler auch so starke Probleme mit der Feinmotorik? Meines Erachtens spricht nämlich auch das eher für Kiss. Wird er das irgendwann mal los? Kürzlich hörte ich das das wohl immer und immer wieder behandelt werden muss ...


    Grrr ... am liebsten würde ich das Krankenhaus verklagen.

    ja, die handschrift meines sohnes kann man fast nicht lesen, er kann auch immer noch keine schnürsenkel binden ":/ mit der pubertät wurde seine feinmotorik nochmal ein ganzen stück schlimmer statt besser...


    er hat definitiv keine verrenkung oder sonstiges von der geburt, denn er war ruck-zuck nach nur 4 stunden wehen geboren.


    die hyperaktivität ist ja nur eine der vielen symptome, meines erachtens zwar für die umgebung die "nervigste", aber für das kind selber die harmloseste von allen!


    viel schlimmer für die betroffenen ist in meinen augen die unfähigkeit, sich willentlich auf eine sache konzentrieren zu können. sie WOLLEN ja, aber sie KÖNNEN nicht! strengen sich an und werden trotzdem ermahnt und geschimpft, weil es nicht klappt. ebenso die impulskontrollschwäche. sie MÖCHTEN ja abwarten können, zuhören können, eine sache zu ende bringen können, aber ihr gehirn kann die reize nicht filtern und so "hüpfen" die gedanken von hier nach da. und so rennen sie über die strasse ohne zu schauen, obwohl sie die verkehrsregeln in- und auswendig kennen!


    und das allerschlimmste ist in meinen augen die emotionale labilität. himmelhoch jauchzend und zu tode betrübt – und das manchmal mehrmals am tag in schnellem wechsel ohne ersichtlichen grund. manchmal genügt ein einziges wort, ein minimal falscher tonfall, manchmal auch nur ein geruch und schwupp – kippt sie stimmung... und die welt aussen rum versteht nicht, was da gerade passiert... und man selber verliert absolut die kontrolle über sich selbst und ist seinen emotionen hilflos ausgeliefert...und weil es keiner nachvollziehen kann, fühlt man sich nur noch wie auf nem falschen planeten...


    DAS ist für mich persönlich das schlimmste und das anstrengendste!


    wenn 2 unabhängige psychologen deinen sohn ordentlich und gründlich getestet haben, dann wird die diagnose bestimmt auch stimmen, denke ich. möglicherweise kommt aber beides zusammen?

    Allerdings sind Ärzte auch nur Menschen, und Menschen können sich irren – zumal sie Symptome von Kiss und und ADS förmlich deckungsgleich sind ... ":/ %:|


    Ich würde auch nicht sagen das N. hyperaktiv ist ... nicht nachdem was ich von anderen ADHSlern weiß.


    Wenn er es hat, dann ohnehin einen Mischtyp – davon wollen die Ärzte aber nichts wissen.

    das meinte ich mit meiner aussage...


    und wie gesagt, bei uns waren erfahrene ärzte der meinung es ist ad(h)s.


    wie alt ist dein kind und wann wurde die diagnose erstellt?


    wenn du dir sicher bist, dass es ad(h)s ist dann probier esprico aus. schaden tut es jedenfalls nicht, weils keine chemie enthält.

    hallo Waffel,


    ich bin mir nicht zu 100% sicher das es AD(H)S ist, – wie auch.


    Mit Esprico haben wir bereits begonnen, dummerweise vergessen wir immer mal eine Einnahme. %:| |-o


    Ich nehme sie paralell dazu, um die Wirkung besser einschätzen zu können.


    Allerdings haben wir erst letzten Monat angefangen ... lt. Recherche im Internet tritt eine sichtbare Besserung erst nach ca. 3 Monaten ein.


    Außerdem würde ich gern mit diesem Audiva anfangen, allerdings läßst sich das bei meiner Freundin, die über ein solches Gerät verfügt, zeitlich schlecht eintakten. :°( Und dann ist da noch die Angst das Kind zu übertherapieren ... %:|


    Wie sind denn deine Erfahrungen, Waffel?


    GLG in die Runde *:)


    Jane

    Nachtrag:


    Mein Sohn ist sechs, – noch! ;-D


    Auf welche Diagnose beziehst du dich jetzt?


    Kiss mit ca. 4 Monaten. Und er hat bis heute immer wieder Blockaden in Hals, – Brust,- und Lendenwirbelsäule.


    Hat einer von Euch diesbezüglich mal diese http://Joyssyschuhe ausprobiert? Bei Erwachsenen soll es ja schließlich auch helfen ... ":/


    AD(H)S mit sechs (Ende letzten Jahres)

    hallo jane,


    mein sohn ist 9 jahre alt. seit er 4 ist sind wir in therapie, weil dort die verhaltensauffälligkeiten(ist in ner traumwelt verschwunden, hatte keine freunde und wenn wurden sie von ihm nicht sanft behandelt,etc...) für die kita nicht mehr tragbar waren. fingen mit 3 an.


    ich wurde zum gesundheitsamt geschickt, sie stellten dort den verdacht auf ad(h)s. daraufhin bekam er therapie bei der ergo, sowie bei ner heilpraktikerin und ner psychologin (letztere waren ne kombi, wollte auch nicht das er übertherapiert wird) mit 5 wurde das erste mal ein iq-test gemacht. der lag bei dem iq-wert eines 7jährigen. die auffälligkeiten wurden dann als ads eingestuft. daraufhin haben wir mit esprico angefangen, die hatten aber keine wirkung bei ihm. daraufhin haben wir es mit zappelin versucht und die symptome wurde stärker.


    weil er dann zur schule kam und ich mein zweites kind bekommen hatte, konnte wir die langen fahrten zur kombi-therapie nicht mehr machen. ergo war pause. 3 monate später war dann der schulwechsel. ein jahr später klinikaufenthalt über 6 monate. in den letzten 2monaten haben sie die diagnose a-typsicher autismus gestellt. vorher hat mir auch jeder gesagt er hat ad(h)s. unsere hebamme brachte uns dann auf kiss. aber da er zu der zeit schon wieder in therapie war, wollte wir nicht noch ne therapeuten aufsuchen.


    das ergebnis sein iq ist immer noch hoch und er hat jede menge probleme mit sich und seine umfeld.


    audiva sagt mir gar nix. wir haben bei uns auch nicht so die möglichkeiten wie andere die in der nähe von ner großen stadt, wie berlin, leben.


    bei uns brauch man viel geduld und nerven um überhaupt mal was in gang zu bekommen, weil sich die ärzte mit diagnosen schwer tun, weil sie diese nicht jeden tag haben...

    Zitat

    wir haben bei uns auch nicht so die möglichkeiten wie andere die in der nähe von ner großen stadt, wie berlin, leben.


    bei uns brauch man viel geduld und nerven um überhaupt mal was in gang zu bekommen

    und auch hier können wir uns wieder die Hand reichen.


    Bei N. hat der IQ – Test eher einen niedrigen Wert aufgezeigt, denn man aber lt. Psychologin der Aufmerksamkeits und Konzentrationsschwäche zuweisen kann. Mit Gabe von Medis also noch etwas herauszuholen wäre. ":/


    Ich werde jetzt erstmal schauen wie er in der Schule mitkommt, ohne Medis.


    Nächster Schritt – mit Medis :°( . Greift garnichts, und er quält sich nur rum, werde ich ihn in die Förderschule geben.


    Besser er lernt mit Spass als garnicht.