Hallo Regina


    Wenn mit der Blutuntersuchung auch dasjenige getestet wird, was ich Dir vorschlug, wirst Du mehr wissen.


    Wegen der geröteteten Rosette, wenn er dies über eine Woche hat oder sogar noch länger, dann scheint er oder beide einen Pilzbefall zu haben. Hat er/beide keine Verhaltensauffälligkeiten (zB. hyper- oder hypoaktiv, lern- oder konzentrationsschwäche, oder sprachschwierigkeiten, etc)?


    Es gibt einen sicheren test, aber der koste so grob 130€ und die kasse zahlt ihn nicht.


    Die andere Möglichlkeit ist sonst, einfach das Antipilzmittel (zB Nystain) zu probieren...


    welche der folgenden Syntome hat er allenfalls noch?


    chronische Müdigkeit


    enorme Lust auf Süßes


    Gelenk- und Muskelschmerzen


    Schwindel, Ohnmacht, "Flecken"-sehen


    Verdauungsprobleme, Blähungen, Völlegefuhl


    Allergien oder Nahrungsintoleranzen


    Infektionen an Haut, Augen oder Geschlechtsteilen


    Überempfindlichkeit für Licht und Geräusche


    Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme


    weisslicher Zungenbelag


    Gruss


    Beat

    @BeatCH

    Der 8 jährige hat keines von den von dir genannten symptomen. Im gegenteil, er ist ein sehr guter schüler und hat null probleme(gottsei dank).


    Der jüngere hat von den von dir genannten symptomen die ständige lust auf süsses und ist zwischendurch äußerst aktiv und kaum zu bändigen, also ruhig zu bekommen.


    Hautmäßig kommt er wohl nach mir mit einer Neurodermitis. Außerdem hatte er einen ungewöhnlich langen Verlauf eines Erysipels am linken Jochbein. Ist immer noch ein kleiner roter Fleck zusehen. Mußte deswegen 2 mal Antibiotikum eínnehmen.


    Wofür stehen können denn diese Symptome stehen?


    Gruß Regina

    Ist dein großer schon mal auf Allergie getestet worden?


    Nicht das seine Bauchschmerzen gar nichts mit dem A. zu tun haben.


    Ich für meinen Teil bekomme z.B. solche Bauchschmerzen bei übermäßigem Trinken (Was bei mir schon ein Glas ist!) von Fruchtsäften. (Apfel, Orange usw.) Meine Halbschwester hat dasselbe Problem, scheint also vererbt zu sein, wobei meine Mutter keinerlei solche beschwerden hat. Nicht das deine Kinder hier etwas Ähnliches haben. (Ja ich weiß, dass ein Allergietest ekelhaft ist aber besser als permanent Bauchschmerzen zu haben ist es in jedem Fall!)

    Hallo Regina


    Der Kleine hat starke Anzeichen eines Pilzbefalles, ich würde sofort etwas dagegen tun (Antipilzmittel in Apotheke wie genannt)


    Der Grössere hat in diesem Falle nur wenigge Syntome eines Pilzes, was nicht heisst, dass er davon nicht betroffen ist, aber die Syntome sind nicht so stark, dass sich meines erachtens eine Antipilzbehandlung aufdrängt. Es könnte sehr gut sein, dass er wie von Peter erwähnt, eine Nahrungsmittelintolleranz hat. Wenn er zb früher ein übermässiges Pilzwachstum hatte, kann der darm etwa beschädigt werden, wodurch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit möglich wird. Würde als erstes auf Gluten tippen. Nimm jegliche Glutennahrung von ihm mindestens 14 Tage weg, wenn sich der Stuhlgang und das Bauchweh nicht ändert, dann lags nicht am Gluten.Wenn er suchtähnliche Reaktionen in dieser zeit zeigt, dann hat er recht sicher eine Glutenunverträglichkeit.


    Pilz, Nahrungsunverträglichkeiten, Bauchweh, Immunsystem (krankheitsanfälligkeiten etc als Beispiel) und Hautprobleme inkl NEURODERMITIS haben miteinander zu tun und haben auch eine Erbkomponente, weshalb es kein zufall ist, dass beide kinder Sachen haben, war und ist bei meinen auch so.


    War beim Bluttest auch ein Vitalstoffblutbild dabei? Würde ich sehr raten dazu


    Gruss


    Beat

    ...???

    Verstehe langsam nur noch bahnhof. Beide sind auf allergene getestet worden. Bei dem älteren kam damals eine leichte gräserpollen (wie auch bei mir) und eine hausstaubmilbenallergie heraus. Bei dem jüngeren ebenfalls eine gräserpollen und früh und spätblüher...also eigentlich alles mögliche an pollen (echt ekelhaft), da er sich den ganzen sommer über halbtot gekratzt hat!


    Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind damals keine gewesen.


    Das mit den bauchschmerzen und der übelkeit ist definitiv seit der halbjährigen antibiotikaeinnahme. Werde den arzt am freitag bei der blutabnahme auf einen möglichen darmpilzbefall bei beiden ansprechen.


    Der jüngere hat allerdings auf öfter schmierkot in seinem slip....könnte auch davon nun gerötet gewesen sein...hmm...alles ein wenig schwierig...


    Bin dann gespannt auf die ergebnisse dieser blutuntersuchung. Möchte das noch vor weihnachten wissen....freitag ist schon der 19.!


    Lieben Gruß Regina


    PS: Danke für die Mühe, die ihr euch macht...

    Zitat

    Der Kleine hat starke Anzeichen eines Pilzbefalles, ich würde sofort etwas dagegen tun (Antipilzmittel in Apotheke wie genannt)

    Hey! Immer langsam mit den jungen Pferden! ;-)


    Gleich ein Medikament zu verabreichen empfinde ich als absolut falsch. Was wenn es kein Pilz ist? Also hier einen *Schnellschuss* zu wagen ist mehr als laienhaft. Das experimentieren mit dem weglassen bestimmter Nahrungsmittel (So lange dabei nicht wichtige Vitamine entzogen werden.) ist mit Sicherheit i.o., aber mit Medizin sollte man vorsichtig sein, auch wenn es ein noch so harmloses Mittel ist / zu sein scheint. (BeateCH scheint sich ja richtig auf den Darmpilz eingeschossen zu haben!)


    Für den Sommer rate ich dir mal zu "Arsenicum album" oder "Sulfur" (Dosierung und welches der beiden Medikamente sollte besser ein Homöopath / eine Homöopathin festlegen, dabei aber beachten, dass es wie bei allen Homöopathischen Mitteln (Ganz besonders bei Sulfur!) oft erst zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen kann.) Würde übrigens auch beides bei einem wundem After / Durchfall helfen, aber da hier noch andere Symptome auftreten lieber doch von einem Arzt...

    Hallo Peter


    Du bist gegen das Antipilzmittel und empfiehlst weiter unten dafür gleich ein anderes Medikament inkl weglassen von Nahrungsmittel... :-)


    Aber zu Deiner Frage:


    Wenn das Kind keinen Darmpilz hat, ist die eINNAHEM ETWA GLEICH "SCHLIMM" wie Dein "Medi" oder das weglassen von nahrungsmittel wenns nicht zutrifft.


    Wenns jedoch zutrifft und man den Pilz nicht bekämpft, dann kann der Pilz Folgeschäden am Darm und auch sonstige Folgesyntome hervorrufen, schau sonst mal die offizielle Candidahilfe auf http://www.candida.de Habe daheim eine Tochter, Ihre Entwicklung wurde um Monate zuruckgebunden, weil ich zu spät reagierte.


    Ausserdem würde ich aufgrund der Symtome beim kleineren eine 4 stellige Wette eingehen, dass er darunter leidet, beim grösseren vermute ich es auch , würde aber nur eine kleine Wette eingehen.


    Mein Wissen beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen, eigener Erfahrungen (Tochter) und auch anderer.


    Kleines Beispiel eines Mails das ich vor einigen Wochen bekam:


    "Hallo Beat,


    ja das ist ja ein tolles Ding, Leon ist ganz verändert. Ich reiße mir fast


    ein Bein aus, fahre jeden Monat 400km zum Homöophaten und bekomme die


    Hyperaktivität nicht in den Griff. Klar es wurde besser aber nicht so wie


    jetzt nach der Gabe von Nystatin. Danke und nochmals danke für den Hinweis.


    Die Aufmerksamkeit ist auch gestiegen und das Lernverhalten ist verändert.


    Liebe Grüße


    Dieter und Familie"


    Nystatin ist übrigens ein Antipilzmittel.


    Oder ein anderes Beispiel


    Exzerpiert aus The Yeast Connection von Dr. William Crook.


    In August 1982, wurde mir Wesley, ein zweieinhalb jähriger Junge, für eine Untersuchung wegen schwer nervösen Symptomen u.a. Wutanfälle und Hyperaktivität verwiesen. Als ich seine medizinische Geschichte übersah, merkte ich, dass er unter wiederholenden Ohrenentzündungen, die mit Antibiotika behandelt waren litt. Innerhalb zwei Monaten bekam er Antibiotika jeden Tag, in einer Versuch die Ohrenentzündungen zu überwinden. Als er zwei Jahren alt war, hat seinen Kinderarzt ihm, wegen den Wütanfällen und anderen schweren Nervensystem-Symptomen, an einem klinischen Psychologe, für Verhaltensmodifizierung verwiesen. Leider wurden die Therapien nicht erfolgreich und er hatte immer noch Verhaltensprobleme, sowie Ohrenentzündungen.


    Wegen diesen Symptomen und der Geschichte von mehrfachen Runden des Antibiotikums, verschrieb ich mündlich verabreichtes Nystatinpuder und eine zuckerfreie Diät. Gleich dannach wurde Wesley wie "ein anderes Kind"; jedoch, wenn er mit Zucker oder Junkfood herausgefordert war, kammen die Hyperaktivität und Reizbarkeit zurück. Wesley hat die Diät weitergemacht und bekam Nystatin regelmäßig für zwei weitere Jahre. Danach konnte er die Diät manchmal nachlassen, aber große Beeinträchtigungen in der Diät wurden immer Probleme hervorbringen.


    Im Herbst 1995, habe ich Wesleys Mutter angerufen um herauszufinden, wie es ihm ginge. Sie hat mir gesagt, dass er jetzt 16 Jahre alt wurde, eine gesunde Diät mit Vitamine und Magnesium-Ergänzungen einnimmt und manchmal noch Nystatin. Sie behauptet dass, "Er hat nie Ritalin oder andere Medikamente gebraucht. Er hat Selbstbewusstsein und ist ein guter Student".


    Sind sicher extreme Beispiele, kenne aber auch persönlich viele weitere wenn auch nicht mehr so extreme. Die Syntome des kelineresn errinnern mich an viele andere Fälle, war meist der Beginn... . Deshalb bleibe ich bei meiner Empfehlung


    Liebe Grüsse


    Beat

    Ich wollte dir nicht zu nahe treten BeatCH...


    Nur, ich empfehle an dieser Stell GAR NICHTS! Wie du es schaffst via Internet eine Diagnose incl. Behandlung zu erstellen finde ich interessant. Das weglassen von Nahrungsmittel hat wohl immer noch weniger Nebenwirkungen als das verabreichen irgendwelcher Medikamente. Da wirst du mir wohl recht geben oder?


    Des Weiteren habe ich hier zwei Homöopathische Medikamente (Ohne bekannte Nebenwirkungen.) genannt aber gleichzeitig gesagt, dass die Dosierung ein Homöopath / eine Homöopathin festlegen sollte. Wieso? Ganz einfach, weil ich das Krankheitsbild nicht selbst gesehen habe und an dieser Stelle die Medikamente genannt, die gegen Juckreiz wirken. Welches der beiden Medikamente in welcher Dosierung eingenommen werden sollte habe ich absichtlich nicht genannt. (Weil ich es einfach nicht beurteilen kann!)


    Dass bei der Anwendung von Nystatin die Bauschmerzen schlimmer und der Durchfall heftiger werden können weißt du vermutlich? Ist es daher ein Beinbruch vorher mal bei einem Arzt nach zu fragen!?


    Ich möchte deine Erfahrungen nicht untergraben, oder schlecht reden nur bin ich der Ansicht man sollte vor der einnahm von irgendwelchen Medikamenten (Egal ob Homöopathie oder Schulmedizin!) immer jemanden fragen, der sich damit auskennt oder sich mit der Materie beschäftigt gleichzeitig sollte diese Person auch das Krankheitsbild kennen.

    Hallo Peter


    Verstehe Deine Einstellung gegen Medikamente und teile sie im wesentlichen auch. Wie Du sagte ich aber ja auch, dass Sie sich von einem guten Apotheker beraten lassen soll, ausserdem sind bei Nystatin eben auch keine nEBENWIRKUNGEN BEKANNT, DA ES PRAKTISCH NICHT IN DEN bLUTSTROM GELANGT UND DESHALB AUCH rEZEPTFREI ERHÄLTLICH IST (uft, wollte nicht gross schreiben).


    Das sich die Bauchschmerzen und anderes verschlimmen können, ist mir sehr wohl bekannt (Herxheimer Reaktion) und wäre ei Zeichen, dass der Pilzbefall zutrifft. Dann würden nämlich die Pilze absterben und Ihre giftigen Stoffwechselprodukte ein letztes Mal aber konzentriert in den Körper ausschütten. Mit anderen Worten, wenn es davon betroffen ist und man nichts (oder erst viel später) dagegen macht, dann wird es im Gegensatz zu eine allfälligen unnötigen Einnahme, bestimmt negative Auswirkungen auf das Kind haben.


    Eine Abklärung beim Arzt statt Apotheker ist sicher wie Du sagst besser, aber wenn der Arzt wie leider viele andere Ärzte auch, die Problematik nicht kennen, bzw verniedlichen, dann geht man halt besser zum Apotheker. Beim Mail welches ich erwähnte, hatte der Vater auch dieses Vorgehen gewählt, zum Glück


    Gruss


    Beat

    Keine Nebenwirkungen?


    http://www.m-ww.de/pharmakolog…/pilzmittel/nystatin.html


    Ich Zitiere:

    Zitat

    Bei der Anwendung von Nystatin im Magen-Darm-Trakt kann es vorübergehend zu einer Verstärkung von Verdauungsbeschwerden kommen. Außerdem können Brechreiz, Durchfall oder in seltenen Fällen auch Erbrechen auftreten. Sehr selten kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen, die sich in Form von Hautreaktionen äußern können, wie beispielsweise Juckreiz, Brennen und Rötungen.

    BeatCh ich sage ja nicht, dass du mit dem Pilz falsch liegtst, ich sage nur, dass man vor der einnahme / dem verabreichen den Arzt befragen sollte und wenn es nur wegen der Verträglichkeit (Das kann der der Apotheker z.B. nicht sagen, weil er den Patienten nicht kennt!) ist.

    Hallo Peter


    Grundsätzlich gebe ich Dir recht, aber wenn der Arzt nicht darauf einsteigt, was macht man dann? Will nicht schreiben was passieren kann, wenn man den Pilz zu lange nicht behandelt, dann sind die von Dir aufgeführten Nebenwirkungen (sind ja nicht lebensbedrohlich und nicht dauerhaft schädigend) nichts dagegen.


    Also kleine unwahrscheinliche Nebenwirkungen wenns genommen wird, gegen grosse Folgesymtome und Schäden, wenns nicht genommen wird und nötig gewesen wäre. Und wahrscheinlich ist es nötig. Deshalb bin ich für das kleinere "Risiko" ohne Folgeschäden.


    Die von Dir geschilderten Reaktionen kommen übrigens entweder aufgrund der Begleitstoffe des Nystatins (zum Beispiel bei der einnahme in Form von Suspersion) oder dann aufgrund der geschilderten Herxheimerreaktion, weil die Pilze absterben und Ihr Gift so konzentriert in den Körper gelangt. Letzteres wäre demnach auch ein gutes Zeichen (würde heissen, dass der Patient seit langem unter solchem leidet, wenn auch in niedrigen Dosen) und kann ausserdem mittels langsamer Dosissteigerung (von einem Drittel innert 10 Tagen auf die volle dosis) ganz oder zumindest wesentlich verhindert werden.


    Nebenwirkungen anderer Ursachen sind mir nicht bekannt, aber natürlich insofern möglich, da man auf alles, sogar Lebensmittel, allergisch reagieren kann.


    Zusammenfassend grundsätzlich teile ich deine Meinung, aber da der Arzt eine Nebenwirkungen auch nicht ausschliessen kann und da der Arzt nicht darauf einsteigt und da das Warten grössere Folgesachen verursachen könnte und da die Betroffenheit wahrscheinlich ist, bleibe ich in diesem Fall bei meinem Tip mit der Apotheker/in, insofern nicht umsonst Nystatin nicht verschreibungspflichtig ist.


    Gruss


    Beat

    Gute Idee, wenn man einen kennt und das wechseln möglich ist und dann nicht wieder über einen Monat auf einen termin warten muss. Ausserdem kann der Arzt auch nur aufgrund der Symtome entscheiden (wenn er draus kommt), oder einen Test anordnen. Der Test den man in Deutschland und in der CH kennt ist ein Stuhltest, welcher erstens eine Zeit lang geht und zweitens zu 30% negativ ist, wenn man davon betroffen ist.


    Also zusammengefasst, der Arzt kann fragen wie der Stuhlgang ist und andere Symtome, genau wie ich auch und sonst kann er nichts machen, ausser den erwähnten unsicheren Test. Wenn Du nicht einen guten auf den Gebiet findest, was sehr schwer ist, dann ist es noch schlimmer. Und wie weisst du bei einem Arzt den Du nicht kennst ob er gut auf dem Gebiet ist?


    Eine echte Alternative zum rezeptreien Nystatin wäre also nur der sichere Test für 130€ den man aber selber zahlen muss.


    Wenn dies jemand nicht zahlen kann oder will, verstehe ich das sehr gut


    Gruss


    beat


    Gruss


    Beat

    Wie ich schon sagte, den Arzt in diesem Fall eben nicht wegen dem Verdacht, sondern einfach nur wegen den Nebenwirkungen / der Verträglichkeit ansprechen. Darüber Auskunft zu geben ist der Arzt soweit ich weiß verpflichtet. (Wer kennt den Spruch nicht? Zu Risiken und Nebenwirkungen...)

    Hallo Peter, hallo Beat...

    Heute morgen war die blutabnahme und er war supertapfer. Er macht das besser als ich ;-)


    Der arzt hat ein riesensuperintensives blutbild angeordnet mit allergietest und alles möglichem. Sollte da auch wieder nichts gefunden werden, dann weiß ich, dass es an seiner psyche liegt und dann kann man weiter überlegen, was zu tun ist.


    Übrigens werden auch noch mal sämtliche leberwerte getestet, was mich sehr beruhigt. Montag, Dienstag bekomme ich die ergebnisse. Sage euch dann bescheid, ok?


    Liebe Grüße und danke für eure Hilfe. Regina

    Zitat

    Der arzt hat ein riesensuperintensives blutbild angeordnet mit allergietest und alles möglichem. Sollte da auch wieder nichts gefunden werden, dann weiß ich, dass es an seiner psyche liegt und dann kann man weiter überlegen, was zu tun ist.

    Gut!


    Sag mal seit wann hat dein Sohn denn diese Bauchschmerzen bzw. gibt es eventuell ein einschneidendes Erlebnis, welche zu diesen Bauschmerzen geführt haben könnte?


    Hehe, weißt du was mir zu supertapfer bzw. besser als du wegen der Blutabnahme einfällt? Ich hab mich mal mit einem Kinderchirurgen unterhalten, und eben dieser hat mir folgende Geschichte erzählt:


    Stellen sie sich vor, da kam ein Herzchirurg (War wohl ein ziemlich bekannter Herztüftler, hab den Namen vergessen!) zu mir mit seinem Sohn in die Praxis. Ging um einen kleinen Nabelbruch, den ich beseitigen sollte. Der Vater bestand darauf wären der Operation anwesend zu sein, wogegen ich an sich auch nichts hatte. Als ich dann anfing mir dem Skalpell zu schneiden, fiel der einfach vom Stuhl! Das müssen sie sich mal vorstellen, der Mensch mach x Herzoperationen pro Tag und kippt um, wenn es um einen kleinen Eingriff beim eigenem Kind geht. :-) :-) :-)

    Zitat

    Wie gesagt, nicht umsonst ist Nystatin erst rezeptfrei erhältlich.

    BeatCH, nur weil etwas rezeptfrei erhältlich ist, ist es doch noch lange nicht harmlos. Aspirin z.B. (Kennt vermutlich jeder oder? – Gegen Kopfschmerzen!) ist auch rezeptfrei erhältlich, und kann unter bestimmten Voraussetzungen jemanden umbringen. Doch sind die Chancen dazu so gering, dass vermutlich kein Apotheker der Welt dich auf diesen Umstand hinweisen würde.

    @Peter22

    Hi,


    ich bin eh nicht so dafür, medizin einzunehmen, ohne eigentlich den grund für die beschwerden zu kennen. Das einzige, was ich gebe (und auch darf, weil der doc mich seit 10 jahren kennt) ist paracetamol bei fieber und schmerzen und hustensaft! Ansonsten mache ich keine versuche....


    die bauchscmerzen und die übelkeit haben während der einnahme von isozid angefangen. Das ist ein starkes antibiotikum, welches er ein halbes jahr lang nehmen mußte. Bei 14 von 1000 kindern schlägt es auf die leber. Bei meinem sohn (ich habe es wirklich vorausgeahnt) schlug es ebenfalls auf die leber und seine werte waren zeitweise erhöht. Und nach der beendigung der einnahme sind die bauchschmerzen und die übelkeit dennoch gebleiben.


    Bin guter hoffnung, dass dieses supergroße blutbild aufschluß geben wird.


    Gruß Regina

    Guck mal einer an, wir sind also einig! Ich bleib dabei, dass wir uns ziemlich ähnlich sind! ;-)


    Lustig, denn Paracetamol ist auch bei mir das einzige (Chemische) Medikament, welches ich im Haus habe. (Bisher aber noch nie eingesetzt.) Neben Kohletabletten ist das vor allem auch das einzige, was ich auf Kinderferienfreizeiten mitnehme. (Natürlich müssen die Eltern unterschreiben bzw. mit dem Hausarzt abklären, dass hier keinerlei Allergien bestehen.)


    Hab mich gerade noch mal über Isoniazid (Der Wirkstoff von Isozid.) schlau gemacht, da ich bisher nur Isozid-H kannte, und dass ist ein starkes Desinfektionsmittel. (Wird gerne vor Operationen auf Hautpartien aufgetragen.)


    Was mich ein bisschen stutzig macht ist, dass diese Blutbilder nicht schon während der Behandlung mit dem Medikament gemacht wurden, denn bei der Einnahme von Isoniazid wurden vereinzelt Blutbild- und Gerinnungsstörungen beobachtet, von daher werden eigentlich regelmäßige Blutbildkontrollen empfohlen.


    Andere Nebenwirkungen sind Schwindel (Nein, nicht lügen!), Kopfschmerzen, Benommenheit und Empfindungsstörungen an Händen bzw. Füßen. Diese werden Vitaminmangel (B6), welcher vom Isoniazid verursacht wird. (Vitamin B6 kann dem Körper durch Reis, Mais, grünem Gemüse, Eigelb, Hefe, tierische Leber und Muskelfleisch zugeführt werden.) Neben den Überempfindlichkeitsreaktionen wären da noch die Nebenwirkungen auf die Leber, welche du ja schon erwähnt hast erwähnenswert.


    Was ist eigentlich mittlerweile mit den Leberwerten? Wieder normalisiert?


    Gruß


    Peter