wayneline

    Zitat

    Ergotherapie wurde uns bislang verweigert...

    hole dir ein attest vom arzt, fachrichtung neurologie inkl. psychatrie und psychologie und gehe damit zur teamleiterin deiner krankenkasse vielleicht hast du dann mehr glück.


    am besten gleich 2 atteste mitbringen von 2 verschiedenen ärzten wo attestiert wird daß ergotherapie für deinen sohn sehr wichtig ist, vielleicht klappt es. :-)

    Der jüngste Schüler im LGH Schwäbisch Gmünd ist 9.


    Also das stimmt schon, die kommen dort über einen gängigen IQ-Test und sonstiges folgendes Prozedere rein. Es gibt demnach bestimmt einige die sich dort nicht mit einem 1-er Zeugnis bewerben.


    Versucht es einfach mal. Ein IQ von 142 ist doch schon höchstbegabt richtig? Das heisst, er hat es noch um einiges schwerer als mein Sohn mit 132. Da liegen 10 Punkte dazwischen.


    Ich denke auch das Dein Sohn mit richtiger Förderung durchaus zum Hochleister werden könnte.


    Die Voraussetzungen dafür sind gegeben.


    Ich sage zu meinem Sohn immer, das ein potentiell Hochbegabter, also gemessen am IQ, erst dann wirklich einer ist, wenn er diese Hochbegabung auch richtig einsetzen kann...


    Übrigens hat ihm die Schule damals seinen IQ gesagt, nicht wir Eltern...fand ich nicht so toll...

    Zitat

    Ein IQ von 142 ist doch schon höchstbegabt richtig? Das heisst, er hat es noch um einiges schwerer als mein Sohn mit 132. Da liegen 10 Punkte dazwischen.

    Wieso hat er es eigentlich schwerer?


    Ich kenne Kinder/Jugendliche/Schüler, die einen weit höheren IQ lt. Hawik-Wechsler (durchgeführt von Esca Mentis) haben und sie haben es keineswegs schwerer und die sind auch keine Underachiever. Sie verfügen sogar über eine ausgeprägte hohe soziale und kommunikative Kompetenz.


    Sind aber fast alles Mädchen. 8-)

    Zitat

    Er hat insgesamt einen IQ von 111, das bedeutet meiner Meinung nach, dass er insgesamt durchschnittlich intelligent ist. Nur in dem Bereich "wahrnehmungsgebundenes logisches Denken" liegt er deutlich über dem Durchschnitt, wenn nicht sogar schon im Bereich der Hochbegabung, wobei die glaube ich erst ab 140 anfängt.

    Ein durchschnittlich intelligentes Kind hat einen IQ von 100. Ein IQ von 111 ist schon überdurchschnittlich und liegt fast eine Standardabweichung (115) über dem Mittelwert. Aber das ist noch lange keine Hochbegabung.

    Zitat

    Ich sage zu meinem Sohn immer, das ein potentiell Hochbegabter, also gemessen am IQ, erst dann wirklich einer ist, wenn er diese Hochbegabung auch richtig einsetzen kann...

    Na super, so setzt man ein Kind unter Druck...

    er ist kein hochleister,


    weil er seine fähigkeiten nur begrenzt einsetzen kann.


    irgendwas bremst ihn, er kann sich nicht konzentrieren oder erlernt es nur sehr schwer.


    womit wir wieder am anfang vom T hier sind:


    egal, wie gemessen intelligent ein kind ist:


    wenn ihn was anderes, evtl. ads oder aspie oder ähnliches ausbremst, wird es schwer und man kann sich an konzentrationstrainings dumm und dusslig versuchen....

    ...ich habe zwei hb-klassen hier im näheren und weiteren umfeld angefragt:


    die wollen nur kinder, die funktionieren.


    soweit ist er noch nicht.


    bin gespannt auf das ergebnis der untersuchungen, die wir eben gerade abgeschlossen haben.


    bei einem abz waren wir schon.

    Zitat

    Ein durchschnittlich intelligentes Kind hat einen IQ von 100. Ein IQ von 111 ist schon überdurchschnittlich und liegt fast eine Standardabweichung (115) über dem Mittelwert. Aber das ist noch lange keine Hochbegabung.

    Den Bereich plus/minus eine Standardabweichung um den Mittelwert unter einer Gaußschen Glocke bezeichnet im Falle der Intelligenzdiagnostik üblicherweise als Durchschnitts- bzw. Normalbereich.


    Ein durchschnittlich intelligentes Kind hat also einen IQ zwischen 85 und 115 und keinen Punktwert von 100.

    Ergänzung: Meist wird auch aufgrund des Messfehlers gängiger Inventare ein Konfidenzintervall angegeben, und kein Punktwert. Das sind dann Aussagen im Sinne von "Mit einer Wahrscheinlichkeit von bla Prozent liegt der IQ der Person im Bereich von x bis y."

    deswegem schrieb ich ja auch "iim range von .....", das gab der speed-test her.


    der hawik codiert schon nach punkten – aussagekräftiger finde ich allerdings den prozentrang, also 99,3 heißt:


    0,7 von N sind klüger als das getestete Individuum ]:D -mal frei interpretiert.....

    @ mariposa,

    sorry, hab mich unglücklich ausgedrückt.


    Ich meinte damit, das die Diskrepanz ja dann noch höher ist zwischen ihm und normal intelligenten Kindern und auch zwischen Hochbegabten im unteren 130er Bereich...


    Ich meinte mal wo gelesen zu haben das Höchstbegabte sehr unbeliebt seien...ob das nun stimmt oder nicht weiss ich nicht...

    @ Herman_The_German,

    so ein Quatsch. Zumal sich mein Sohn eh nicht unter Druck setzen lässt...

    Zitat

    deswegem schrieb ich ja auch "iim range von .....", das gab der speed-test her.


    der hawik codiert schon nach punkten – aussagekräftiger finde ich allerdings den prozentrang, also 99,3 heißt:


    0,7 von N sind klüger als das getestete Individuum -mal frei interpretiert.....

    Ja, meine Aussage war auch nicht auf dich bezogen, sondern auf Herman_The_German.


    Ich weiß, wie der HAWIK kodiert, ich habe ihn schon öfters selbst durchgeführt. ;-) Trotzdem bleibt jedem, der sich mit psychologischer Diagnostik, Messtheorie und psychologischen Testverfahren auskennt am Ende nur die Einsicht, dass bei der Interpretation auf Punktwerten und Prozentränge zugunsten von Wertebereichen bzw. Prozentrangbändern verzichtet werden sollte.

    Zitat

    Helfen tut ihm die passende Forderung und Förderung,

    das stimmt sehe ich auch so

    Zitat

    Ein Kind mussn icht wissen, dass es einen IQ von 142 hat

    wer sagt das?


    woher weißt du das?

    _sternenkind_

    Zitat

    sorry, hab mich unglücklich ausgedrückt.

    Kein Problem *:)

    Zitat

    Ich meinte damit, das die Diskrepanz ja dann noch höher ist zwischen ihm und normal intelligenten Kindern und auch zwischen Hochbegabten im unteren 130er Bereich...


    Ich meinte mal wo gelesen zu haben das Höchstbegabte sehr unbeliebt seien...ob das nun stimmt oder nicht weiss ich nicht...

    Es ist nicht so, dass mit steigendem IQ die Unbeliebtheit zunimmt, und es ist auch ein Märchen, dass Hochbegabte immer durch ihr störendes Verhalten auffallen.

    Ich finde, diesen "Intelligenztests" wird sowieso viel zu viel Bedeutung beigemessen.


    Sie messen naturgemäß immer nur einen ganz kleinen Ausschnitt der Begabungen eines Menschen.


    Wenn man einmal die Art der Aufgaben durchschaut hat, dann kann man seine "Intelligenz" sogar künstlich steigern, gerade was den mathematischen Bereich angeht (z.B. die berühmten Zahlenreihen, ihr wißt schon)


    Mir wurde z.B. gesagt, ich hätte ein tolles räumliches Vorstellungsvermögen, weil ich irgendwelche Würfel in Gedanken fix in jede beliebige Richtung drehen kann und weiß, wie die dann aussehen müssen.


    Na toll... aber setzt mich mal in einer fremden Stadt aus, da finde ich nicht mehr raus – mein Orientierungsvermögen ist derart lausig, dass ich fast schon froh bin, wenn ich mich in der eigenen Wohnung nicht verirre ;-D

    Mädchen neigen dazu, die besondere Begabung zu verbergen. Das ist natürlich auch problematisch.




    Man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass die Schere zwischen Kindern mit normaler und Kindern mit Hochbegabung immer weiter auseinander geht, je älter sie werden. Deshalb ist es richtig, frühzeitig zu reagieren, um eine gute Entwicklung zu gewährleisten. Ob ein Internat das richtige Mittel ist? ":/

    Zitat

    Es ist nicht so, dass mit steigendem IQ die Unbeliebtheit zunimmt, und es ist auch ein Märchen, dass Hochbegabte immer durch ihr störendes Verhalten auffallen.

    Ich würde sogar sagen, dass es die große Ausnahme ist.


    Bei uns waren die "Käpsele" in der Klasse ausnahmslos zurückhaltende, meist sehr stille Schülerinnen und Schüler, die aber gut in die Gruppe integriert waren, weil sie auch "soziale Intelligenz" besaßen.


    Ich habe es eigentlich erst einmal erlebt, dass ein "Überflieger" gleichzeitig auch Hyperaktiv war. Er wirkte auf die anderen immer sehr arrogant und bildete sich viel auf sich ein. Dadurch hinderte er aber die Schüchternen an der entfaltung ihrer Fähigkeiten, weil sie sich gar nichts mehr trauten, weil der eine so dominant war.