ProfSchaar

    Hallo,


    ich stelle es nicht in Frage, dass in bestimmten Fällen eine Operation erforderlich ist. Vielleicht habe ich ein wahnsinniges Glück gehabt, dass mein Sohn zu den erwähnten 90% der Kinder gehört, bei denen eine Spontanheilung erreicht wurde. Vielleicht wäre er auch unters Messer gekommen, wenn er nicht mein drittes Kind gewesen wäre und weil mich als Krankenschwester mehrere Lungenentzündungen nicht umgehauen haben. Was ich aber bei all den Ärzten sehr vermisst habe, das war, was ich unter "ganzheitlichen Heilen" verstehe. Jeder Arzt hat seine Spezialisierung und jeder schaut auf seine Symptome. Es gibt aber keine Stelle, die die ganzen Untersuchungen zusammen anschaut. Bei oben genanntem Kind gibt es aber genug Anzeichen z.B auf Asymmetrien. Wäre es nicht ratsam gewesen, hier die Empfehlung zu geben das Kind einem auf diesem Gebiet erfahrenem Orthopäden vorzustellen? Oder sollte man diese Sachen wirklich voneinander trennen?


    Vielleicht bin ich auch nur sehr überempfindlich, weil ich meinem Sohn viel zu viel Untersuchungen und Therapien zugemutet haben um danach zu erkennen, dass es nutzlos war.


    LG Dana