Obstruktive Br. - Hustenreiz - Asthma?

    Hallo Corinna,


    die ganz am Anfang dieser Rubrik beschriebenen Symtome hatte unser damals 5jähriger auch und zwar immer im Sommer, nach einer Erkältung Die Reizung der Bronchien erfolgte durch Gräserpollen. Dannach waren sie so angegriffen, dass jede kleine Erkältung ausartete. Außerdem habe ich an unserem Sohn gemerkt, dass er beim Toben nicht solange durchhält wie andere und leicht außer Atem kommt. Da haben wir eine Lungenfacharzt aufgesucht. Die Untersuchungen ergaben, dass unser Sohn leicht Asthmatiker ist. Er inhaliert seitdem über eine Rondo-Kugel 3x täglich Atrovent und 2x täglich Ventolair myte 50myg. Ich war anfangs sehr skeptisch wegen des geringen Cortisonanteils im Ventolair , aber der Lungenfacharzt hat unseren Bedenken mit guter Aufklärung entgegengewirkt. Seit zwei Jahren hatten wir keine ostruktive Bronchitis mehr und die Erkältungen blieben das, was sie üblicherweise sind, harmlose Krankheiten, die vorrüber gehen.


    Wenn Du Homöopathie für einen Weg hälts, probiere es ruhig aus, warte aber nicht zu lange. Die Bronchien könnten sonst irreversibel geschädigt werden.


    Ich wünsche Deinem Kleinen gute Besserung und eine Stabilisierung der Gesundheit, die oft mit Eintritt in das Schulalter stattfindet.


    Herzliche Grüße


    Mimilein

    Hallo Mimilein

    Mein Sohn hat den Husten bzw.die obstruktive Bronchitis in den kalten und nassen Monaten.Allergien wurden keine festgestellt.


    Er soll jetzt als Dauermedikation auch Vebtolair nehmen und bei starkem Husten mit Atrovent und Salbutamol inhalieren.Das hilft wirklich super.Bis jetzt hat er keinen Husten mehr gehabt...ja bis jetzt...aber die Medikamente helfen ihm und der Husten ist nicht mehr ganz so schlimm.Ich denke das sich das irgendwann geben wird.Die Häufigkeit seiner Hustenanfälle ist auf jeden Fall zurückgegangen.


    Gruss,Corinna

    Allergien?

    Liebe Corinna,


    ich glaube mit den Allergien ist das so eine Sache. Die üblichen Test umfassen nur die gängigen Allergene. Das die Hustenanfälle vermehrt in der kalten Jahreszeit auftreten, kann Folge einer Allergie auf einen "Innenstoff" haben, der auch z. B. im Kindergarten oder so sein kann. Wichtig ist denke ich Schwitzen zu vermeiden (oft sind Kinder im Winter zu warm angezogen) und ausreichend frische Luft. Mein Sohn war heute 2 Stunden draußen, obwohl er etwas Schnupfen hat. Früher hätte ich ihn da eher drin gehalten. Heute entscheidet meistens er: "Ich will aber raus!", dann lasse ich ihn.


    Wir haben außerdem auf Anraten des Lungenfacharztes alle Gummibäume und Ficus Benjamini (Auslöser für Latexallergie) entsorgt, außerdem viele Topfpflanzen in Erde (mit weißem Belag auf der Erdoberfläche),die Stofftiere erheblich reduziert und eine Allergikerbettdecke gekauft. Was letzlich geholfen hat, ich weiß es nicht.


    Zur Hustenreizlinderung Bett am Kopfende erhöhen und im Akutfall feuchte Handtücher über die Heizung. Luft nicht kälter als 18°.


    Ich wünsche euch einen möglichst Hustenfreien Winter.


    Grüße


    Mimilein

    Hallo Corinna

    Ich habe deine Postings mit Interesse gelesen, und viele Parallelen zu unserem Sohn gefunden (wird diese Woche 6 Jahre alt) Grundsätzlich spricht sicher nichts gegen Homöopathie, habe ich ebenfalls über mehrere Monate versucht, leider ohne große Erfolge. Seit unser Sohn vor ca. 1,5 Jahren einen schweren Anfall hochgradiger Atemnot hatte, musste er oft wochenlang mit Sultanol und Flixotide inhallieren, wodurch er praktisch immer beschwerdefrei wurde. Unser Arzt hat uns zudem auch die Angst vor der Cortison Inhallation genommen, was ich für sehr wesentlich halte. Seit einigen Monaten nimmt der Kleine das Medikament Singulair (Leukotrienantagonist, vermutlich das gleiche wie Ventulair) als Dauermedikation, und wir mussten jetzt seit über 2 Monaten nie inhallieren, obwohl er öfters Husten hatte und alle in unserer Familie einmal krank waren.


    Für deinen Sohn wünsche ich Dir das beste.


    LG Tommy

    Hallo Tommi

    auf jeden Fall werde ich meinem Sohn die vom Arzt verordneten Medis geben , weil ich gemerkt habe das der Arzt endlich das richtige Mittel gefunden hat.Vorher wurde nur herumexperimentiert und das brachte alles nichts.Ich weiss das Inhalationspräparate von den Nebenwirkungen her nicht so bedenklich sind,da sie an Ort und Stelle wirken und nicht erst über die Blutbahn gehen.


    Ich wollte einfach nur mal wissen ob das Umckaloabo die Erkältung nicht so schlimm werden lässt und er nicht immer wieder krank wird. Und nach dem ich es ihm (bei Erkältung)gegeben habe ging es ihm nach ein paar Tagen schon wieder besser und er wurde nicht sofort wieder krank.


    Gruss,Corinna