@ KleineHexe21

    Danke für die Zusammenfassung.


    Und wieder sieht man, wie gefährlich es sein kann, wenn unsere ach so kritischen Zeitgenossen meinen, sich unabhängig im Internet informieren zu können. Keine Ahnung haben, nichts verstehen, aber die Welt mit ihren Expertisen beglücken. Echte Experten werden samt und sonders zu Lobbyisten der Pharmamafia erklärt. An Verschwörungstheorien wird weiter gesponnen. Den Geschichten, die von irgendwelchen Quacksalbern und ehemaligen Molkereifachleuten im Internet veröffentlicht werden, glaubt man aber ungeprüft...

    Zitat

    Ich finde, man kann sein Kind ab einem gewissen Alter (1Jahr, dann ist das Immunsystem bereit Impfstoffe aufzunehmen, nicht 6 Wochen alt Babys!!!) gegen die schlimmsten Krankheiten impfen lassen, aber nicht gegen alles: gewisse Krankheiten sind für das Immunsystem auch positiv

    Und womit begründest du diese Altersgrenze?


    Mein 6 Wochen altes Baby hätte sich auch locker mit Rota anstecken können, dann hätte das Immunsystem sich da auch mit rumschlagen müssen (und wir uns mit bis zu 20 Brechdurchfällen am Tag).


    Ansonsten "lernt" das Immunsystem durch alle möglichen Erkrankungen. Es reicht mir vollends wenn mein Kind sich mit Erkältungsviren beschäftigt und den anderen Unsinn sein lässt.

    Zitat

    Das was wir gerade erleben, ist die Spanische Inquisition der Pharmaindustrie. Wer sich deren Glaubensgrundsätzen entgegenstellt, wird öffentlich angeprangert, stigmatisiert und wohl demnächst zur Verabreichung toxischer Stoffe verurteilt, vom Schulunterricht, Kita, Kindergarten und anderen Institutionen ausgeschlossen usw. Mich erschreckt es - auch in diesem Forum - mitanzusehen wie Menschen ohne sich selber informiert haben sich dieser Impfreligion angschließen und mit gleichlautenden Vorurteilen andere als Verbrecher hinstellen, die einfach nur Ihr Recht wahrnehmen, nicht zu impfen.

    @ susi_herself

    Vielen Dank für Deinen Beitrag.


    Genau das ist mir gestern durch den Kopf gegangen.


    Was einem Andersdenkenden hier entgegenschlägt, hat mit Meinungsverschiedenheit nichts mehr zu tun.


    Man bekommt den Eindruck, dass wir von der Einführung der Scheiterhaufen nicht mehr weit entfernt sind.


    Menschen werden nur noch darauf reduziert, ob sie konform mit der Pharmaindustrie gehen oder nicht.


    Welche Angst steckt dahinter, wenn man über Argumente nicht mehr diskutieren kann, sondern nur noch verbal um sich schlägt?

    Zitat

    das klingt wie wenn die Pharmaindustrie unser Leben diktieren würden.

    @ KleineHexe21

    @ MiRoLi

    Ihr merkt es gar nicht, dass ihr einer ständigen subtilen Gehirnwäsche unterzogen werdet.


    Durch Werbung der Stiko, der Medien, durch unsere Regierung, durch Aussagen von Medizinern, die unkritisch die sogenannten wissenschaftlichen Erkenntnisse als Wahrheit ansehen. [...]

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    Ich stelle immer wieder fest, wie ähnlich fanatische Impfgegner religiösen Fanatikern sind. Beide schaffen es, aus Aussagen (resp. Studien) die eine Sache beschreiben das komplette Gegenteil herauszulesen, sämtliche rationalen Argumente zu ignorieren und einfach stumpf immer wieder den gleichen Blödsinn zu schreiben. Maulwürfin ist hier ein wunderbares Beispiel. Anstatt zu realisieren/darauf einzugehen, dass die von Susi verlinkte Studie das genaue Gegenteil von dem eingebildeten Inhalt belegt, wird hier eine Lobeshymne für die daraus (völlig falsch) gezogenen Schlüsse angestimmt. Argumente werden vollständig ignoriert sondern nur immer wieder das Impfgegner-Bullshit-Bingo in leicht abgeänderten Formulierungen abgespult.




    Ich bin wirklich fasziniert, dass es Menschen gibt, die derart gut in der Lage sind ihr rationales Gehirn abzuschalten.

    Ich möchte noch ansprechen, dass ich nicht nach Stiko impfen würde und auch einige Grenzwerte (Cholesterin) für grenzwertig halte ;-). Aber genauso wie ich nicht sämtliche Hunde für böse halte, weil es ein paar gibt die beißen, halte ich nicht alle Medizin (und Impfungen) für böse, weil ich einige für unsinnig halte. Die mangelnde Fähigkeit, hier zu differenzieren, halte ich nicht für ein Zeichen überdurchschnittlicher Intelligenz.

    Also ich bin sehr froh, dass es die Pharmaindustrie gibt und ihre Medikamente, denn ohne sie würde ich meinen 50. Geburtstag wohl nicht erleben.. eine Impfung gibt es bis jetzt gegen meine Viren nicht.. aber so wie sie auf dem Markt sein sollte und mir nutzt und hilft.. werde ich mich impfen lassen !!


    Ja, ich weiss auch, dass sehr sehr viele Menschen keinen Zugang zu Medikamenten oder Impfungen hat, und ich weiss auch, dass die grossen Pharmakonzerne daran nicht unschuldig sind, aber ob man die Verflechtungen von Pharmakonzernen, Industrie, Politik und Wirtschaft durch eine konsequente Impfverweigerung zum Nachteil der eigenen Person aufdröselt, wage ich zu bezweifeln....

    In deinem Beitrag wurde jetzt aber NULL über wissenschaftliche Erkenntnisse gesprochen. Es ging lediglich um eine Senkung bestimmter Grenzwerte und darum, dass nicht jeder Grenzwert automatisch zu jedem Patient passt.


    Dazu muss man sagen, dass jeder Arzt, der im Medizinstudium ordentlich aufgepasst hat, weiß, dass Menschen individuell sind.


    Jetzt aber nochmal zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Warum sollen die alle falsch sein?

    KleineHexe21

    Zitat

    Warum sollten wissenschaftliche Erkenntnisse denn nicht als Wahr angesehen werden?

    Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung sollten normalerweise authentisch sein. Etwas anderes kann ich mir schwer vorstellen.

    Zitat

    Wenn ein Experiment gemacht wird und ein Ergebnis kommt dabei heraus, warum muss das unbedingt falsch sein?

    Bist du dir sicher, dass das Ergebnis angezweifelt wird oder dessen Publikation? Ich persönlich glaube nicht, dass irgendein Forscher Studien fälscht, sondern wenn, dann sein Auftraggeber oder der Herausgeber der Studie. ;-)


    Und bitte sag jetzt nicht, dass noch niemals wissenschaftliche Studien gefälscht wurden...

    Es gibt keinen Auftraggeber oder ähnliches, der Ergebnisse verändert oder publiziert. Der Wissenschaftler selber schreibt die Publikation und ist selber auch dafür verantwortlich, dass das was da drin steht, richtig ist. Angezweifelt werden Studien oft, aber wenn die Zweifel nicht ausgeräumt werden können, dann kommt es gar nicht zu einer Publikation. Der Wissenschaftler selber darf nämlich nicht allein entscheiden, was er publiziere. Sonst könnte ja jeder ankommen und eine Publikation einreichen in der steht, wie oft sein Hamster die Karotte ins Häuschen trägt.