Oh ... ich schätze die Homöopathie sehr ... UNTERSTÜTZEND zur Allgemeinmedizin. Wir waren auch beim Osteopathen ... unterstützend zu einer Helmtherapie bei meiner Tochter. Alles eben so, wie es hilft. Es heißt ja auch: wer heilt hat Recht. Aber bei der Lungenentzündung meiner Tochter war ich dankbar für Antibiotika und das Krankenhaus. Da hilft kein pflanzlicher Hustensaft ...

    Zitat

    Wir waren auch beim Osteopathen ... unterstützend zu einer Helmtherapie bei meiner Tochter. Alles eben so, wie es hilft.

    Mein Sohn litt unter einer extremen Kopffehlhaltung, undefinierbaren Schmerzen und waagerecht schlagendem Nystagmus. Niemand konnte uns so recht helfen, insbesondere, was den Nystagmus betraf. Begleitend zur Physiotherapie (die von einer äusserst kompetenten Therapeutin mit Spezialisierung auf Kinder durchgeführt wurde) und der ärztlichen Betreuung unter anderem Im Krankenhaus, suchte ich einen Osteopathen auf, der in einer einzigen Sitzung alles behob. Ich hörte da viele Dinge und im Zusammenhang mit Osteopathie eben auch Worte wie Hokuspokus und Placebo-Effekt. Aber ein Versuch konnte meiner Meinung nach nicht schaden und seit dem Tag, an dem wir dort zur Behandlung waren, standen die Augen meines Sohnes endlich still, endlich ein ruhiger, klarer Blick und ich bin selten so glücklich und dankbar gewesen. Die Physiotherapie tat ihr Übriges die Behandlung konnte erfolgreich beendet werden.


    Sorry für's OT. Gerne zurück zum Impfthema :-)


    LG! *:)

    Ich glaube dass die Impfgegner schlicht weg vergessen haben, wie schrecklich und z.T. tödlich einige dieser krankheiten sein können, weil man sie eben durch die Impfungen fast nicht mehr sieht. Geht man ein zwei Generationen zurück und ich bin überzeugt es gibt nahezu keine Impfgegner. Damals war man froh, dass der Albtraum endlich ein Ende hatte !

    - ich biete eine großtante mit polio, rollstuhl mit 6 jahren bis zum tode.


    beine unbeweglich, hände verkrüppelt. keine blasen- und darmfunktion.


    - großonkel:


    tod durch masern


    - stieftochter:


    tod durch bakterielle meningitis


    - kindergartenfreunde:


    einseitig taub durch windpocken


    von wegen harmlose kinderkrankheiten.

    Schon. Aber schaut euch doch die Argumente der Impfgegner mal an, sie meinen ja, die Impfungen bringen nichts, sondern würden im Gegenteil noch das Immunsystem schädigen. Krankheitsrückgänge seien dem Fortschritt der Hygiene etc. zu verdanken und nicht Impfungen. Diese Argumentationskette gibt es seit Jahren, schon als meine Kinder klein waren vor ca. 20 Jahren wurde so argumentiert und es ist nicht viel Neues dazu gekommen.


    Neue Impfungen allerdings schon. ;-)

    mein sohn hatte, als er circa 4 jahre war, einen unglaublichen husten und immer wieder temeratur dazu.


    es hörte gar nicht mehr auf und der kiA verschrieb immer nur hustenlöser.


    jede nacht bot ich alles an hausmittelchen auf, nichts half. er hatte schon eine ganz andere stimme. nach zwei wochen wurde dann endlich ein abstrich gemacht , beim hno und vereinzlte keuchhusten-viren gefunden. mein sohn ist dagegen geimpft und der hno meinte, glück gehabt, so nimmt er es nur leicht mit.


    trotz moderner hygienemaßnahmen hatte es ihn erwischt.


    ohne die impfung wäre es anders ausgegangen.

    Ich war mit meiner Tochter auch beim Osteopathen undzwar auf Empfehlung unseres Kinderarztes. Allerdings hat dieser uns auch darauf hingewiesen das wir auf jemanden achten sollten der auch eine vernünfige Ausbildung hat. Leider sei der Begriff in Deutschland noch nicht geschützt so das sich jeder nach einem Wochenendseminar als Osteopath bezeichnen darf. In den Niederlanden steht dahinter eine langjährige Ausbildung. So auch die Erfahrngen meiner Familie: Freundin meines Großvaters war bei jemandem der die Ausbildung in Deutschland gemacht hat und bei der wurden nur Hände aufgelegt, so im Reki-Stil. Der Osteopath meiner Tochter hat sie richtig untersucht und sagte uns dann sie sei körperlich in Ordnung, der Überstreckerreflex etwas stark, das solle man beobachten und vom Wesen her hätte er den Eindruck sie sei jemand mit großer innerer Anspannung und gab uns den Tipp sie ruhig mal in eine weiße Ecke zu legen damit sie Zeit findet zu verarbeiten. Seine Einschätzung traf den Nagel auf den Kopf und er hat uns auch keine Exta-Termine verkauft oder so etwas.


    Also da kann ich wirklich nichts esotherisch angehauchtes erkennen und finde das auch wirklich sinnvoll.


    An Globulis glaube ich zwar nicht, aber schaden tun sie sicher auch nicht und solange man dafür nicht auf richtige Medikamente verzichtet wenn es ernst wird ist da sicher nichts falsch dran. Nur alleine damit möchte ich wirklich nicht gegen die Masern antreten...

    Ich glaube, dass es sehr, sehr wichtig ist, durchgeimpft zu sein.


    Jeden Pi, Pa, Po für Reisen muss man sicherlich nicht haben, aber das wichtigste MUSS man meiner Meinung nach haben.


    Und zu Globulis: Ich glaube, dass die zusätzlich zur Schulmedizin schon helfen können. Mir wollte so nen Naturheilmensch Globulis gegen Migräne schmackhaft machen. Habs versucht... haben leider nicht geholfen. Da ich zu lange gewartet hatte, sind leider dich Medis der Schulmedizin nicht mehr drinne geblieben. Dann musste ich für ne Infusion ins KH. :[]

    Das Thema kommt grad gut.


    Ich frage mich nämlich ob man sich als Erwachsene nochmal auffrischen lassen muss?


    Da mein ehemaliger Kinderarzt mein Impfausweis verschlampt hat, weiß ich nicht mehr, wann und was meine letzte Impfung war. Ich weiß nur, dass es so um den 17/18 Geburtstag rum, eine Auffrischung gab, danach aber nichts mehr.


    Jetzt bin ich 27, muss man da nochmal etwas impfen lassen?

    Am besten Deinen Arzt fragen! Einige Empfehlungen haben sich ja eh geändert; in anderen Bereichen (lt. meiner HÄ) sollte man erstmal den Antikörpertiter im Blut bestimmen und dann entscheiden.

    Zitat

    Leider sei der Begriff in Deutschland noch nicht geschützt so das sich jeder nach einem Wochenendseminar als Osteopath bezeichnen darf.

    Das ist nicht der Fall, auch in Deutschland dauert die Fortbildung zum Osteopathen recht lange.