Karabina,

    Zitat

    deine Krankheitsaufzählungen passen genauso gut auf die Zusatzstoffe in Lebensmitteln

    Gesunde Ernährung ist tatsächlich auch ein spannendes Thema, aber in diesem Faden geht es um Impfungen. Vielleicht magst du dazu ein anderes Gesprächsthema eröffnen, ich würde mich dann gern daran beteiligen. :-)

    Hanna-Maria,


    ja ich weiß, dass es hier ums Impfen geht und


    nein, ich mag kein neues Thema eröffnen, weil gesunde Ernährung einfach nicht möglich ist!


    Aber wer hier mit "möglichen" Folgen", die durch die Unmengen an Impfstoffen, die man ja andauernd gespritzt bekommt um sich wirft, muss sich eine Gegendarstellung auch gefallen lassen. :-)

    Zitat

    Oh, AIDS bekommt man nun von Impfungen? ":/

    Ja, denn (Retro)-Viren gibt es gar nicht. Bis vor ein paar Jahren wurde es noch hauptsächlich durch Hautfarbe, Armut und Homosexualität ausgelöst. (Bitte Sarkasmusdetektor einschalten...).

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    * Tetanus, Polio und Diphterie, gegen welche routinemäßig geimpft wird, sind Krankheiten der Kriege und Notzeiten, die heute – mit oder ohne Impfungen – so gut wie nicht mehr auftreten

    http://www.allmystery.de/dateien/gg55392,1252872380,Polio-Statistik2.jpg?bc


    Da ist aber der Notstand und Krieg sehr plötzlich und spät zurückgegangen ;-) Polio ist ein Musterbeispiel für den Erfolg einer großen Impfkampagne. Hier in der Gegend ging sie kurz vorher in einigen Dörfern rum – da herrschte Anfang der 50er zwar Armut, aber die Ernährung etc. war gut – trotzdem gab es größere Ausbrüche mit teilweise schwersten Folgeschäden.


    Tetanus ist auch wegen dem selteneren Auftreten von schwersten Verletzungen zurückgegangen – ja, das ist eine Krankheit die im Kriegfall stark vermehrt auftritt – aber nicht wegen der Not, sondern wegem dem vermehrten Auftreten von tiefen Wunden und schlechter Behandlung. Anaerobe Wunden gibt es aber auch in Friedenszeiten und da gäbe es ohne Impfung wesentlich mehr Krankheits-/Todesfälle.

    Zitat

    * Impfungen schützen nicht vor Ansteckung, sondern nur vor einem schweren Verlauf der Krankheit, Geimpfte können daher auch Überträger von Krankheitserregern sein

    Das stimmt für die meisten Geimpften schlicht nicht. Eine Ansteckung wird zwar nicht ausgeschlossen, aber wesentlich unwahrscheinlicher. Und auch die Übertragung wird bei einem leichten Verlauf einer Krankheit vermindert – dann liegen auch wesentlich weniger Krankheitserreger vor.

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    * dem Durchmachen vieler Krankheiten, gegen die geimpft wird, folgt eine lebenslange Immunität und es gibt mittlerweile wirksame Medikamente, die den Verlauf mildern

    Wirksame Medikamente? Es gibt gegen manche dieser Krankheiten bessere Medikamente – aber viele sind immer noch mit einem hohen Risiko von Folgeschäden verbunden. Viel mehr als bei der ursächlichen Behandlung, hat sich aber in der symptomatischen Behandlung und Intensivversorgung getan.


    Das Beziehen die "Impfgegner" dann immer wieder in ihre Statistiken und Kurven ein – wenn man bei den Masern nicht die Todesfälle, sondern die Infektionsfälle mit Folgeschäden auftragen würde, sähe man die Wirkung der Impfungen deutlicher.


    Lebenslange Immunität und dafür taub, blind, im Rollstuhl etc. ist kein guter Deal.

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    * Impfstoffe enthalten viele gesundheitsschädliche Zusätze (Adjuvanzien), die in Folge (manchmal erst nach Jahren und entsprechend der Menge an erfolgten Impfungen häufiger) schwere akute und chronische Erkrankungen auslösen können:


    [Auflistung aller möglichen Krankheiten...]

    Ja klar, ohne Impfungen wären alle kerngesund... Kannst Du das bitte auch plausibel belegen und nicht nur irgendwas behaupten? (Und bitte nicht für die wenigen Impfstoffe, die inzwischen vom Markt sind und bei denen tatsächlich was grob schief gelaufen was...).


    Abgesehen davon, hat die Frage, welche Hilfsstoffe man in Impfseren verwenden sollte, nur wenig mit der Frage zu tun, ob Impfungen im Allgemeinen sinnvoll sind oder nicht. Viele dieser Hilfsstoffe sind umstritten – da kann und sollte man durchaus darüber diskutieren.

    Zitat

    * Allergien, Autoimmunerkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems, psychische Verhaltensstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Herzkreislauferkrankungen und bösartige Tumorerkrankungen sind in den letzten Jahrzehnten (zeitgleich mit der Impfwelle) sprunghaft angestiegen... :-X

    Kannst Du das bitte ebenso belegen? Die Zunahme trifft teilweise zu – aber wie konstruierst Du da den Kausalzusammenhang mit der "Impfwelle"?

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    * der Impfschutz hält nur für wenige Jahre – meist zwischen 5-10 Jahren, danach ist eine Auffrischung nötig (auch bei Erwachsenen!)

    So lange sagt der Hersteller ein Wirkung zu, meistens hält sie viel länger – deshalb kann man statt einer Auffrischung ja auch erst mal den Titer bestimmen lassen...

    Zitat

    Solltet ihr bereits eine oder mehrere der genannten Folgen aufweisen, dann denkt noch einmal gründlich darüber nach, wem Impfstoffe, die schwere Krankheiten auslösen können, mehr nützen – dem gesunden Menschen oder einem kranken System...? :-(

    Wie nennt man diesen primitiven rhetorischen Hanfgriff noch mal?


    Du machst aus Krankheiten, deren Ursache meist völlig im Unklaren liegt, einfach eine Folge von Impfungen... Es ist natürlich immer angenehmer, wenn man jemandem die Schuld an seinem Unglück zuweisen kann...

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    Windpocken und Röteln haben "wir alle" gehabt und es war harmlos.

    Meine Cousine ist dank Röteln schwerhörig und auf einem Auge fast blind. Das finde ich nicht harmlos.


    Windpocken haben ebenfalls eine hohe Komplikationsrate und reaktivieren sich in ca. 20% der Fälle als Gürtelrose (die auch infektiös ist.). Die Gürtelrose trifft immerhin 10/1000 Deutschen im Jahr. Mit der Impfung kann man das auf etwa die Hälfte reduzieren und die restlichen Fälle abmildern.

    Meine Tochter wird nur gegen das Wichtigste geimpft. Wir haben hier in der Familie einen Impfschaden und es gibt doch mehr Impfschäden als man denkt. Klar, ist man selbst nicht betroffen, dann fällt das nicht so auf-weil die Prozentzahl gering ist. Aber ist man betroffen, sucht andere Betroffene, geht in Selbsthilfegruppen, dann sind es halt doch nicht mehr so wenig Personen. Ich seh das sehr kritisch und impfe mit auch nicht mehr. Könnte ich nie mehr fertig bringen-obwohl mir in all den Jahren nie was passiert ist durch die Impfung. Aber, wenn man oft ein schwer behindertes Mädchen sieht-dann ist das ein deutlicher Impuls, den man nicht ändern kann. Ich denk da kann man auch nur wirklich richtig mitfühlen, wenn man sowas indirekt miterlebt hat.

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    Aber, wenn man oft ein schwer behindertes Mädchen sieht-dann ist das ein deutlicher Impuls, den man nicht ändern kann. Ich denk da kann man auch nur wirklich richtig mitfühlen, wenn man sowas indirekt miterlebt hat.

    Das stimmt. Mir hat meine Großtante mit den Poliospätfolgen immer furchtbar leid getan. Zum Glück hat das heute kaum einer mehr.


    Indien konnte gerade erst verkünden Poliofrei zu sein, das hat mich richtig gefreut.

    Ne Gürtelrose hatte ich übrigens letztes Jahr und bei einem gesunden Menschen heilt die in der Regel, wenn sofort behandelt wird komplikationslos aus. Ach unbehandelt heilt sie in der Regel komplett aus. Es sei denn es ist eine generalisierte Gürtelrose, die auch innere Organe befällt-die bekommen aber nur Menschen mit einem komprimierten Immunsystem. Schau dir mal die Statistiken an. Und von Komplikationen bei Windpocken hab ich selten was gehört. Es sei denn man bekommt sie als Erwachsener und warum bekommt man sie jetzt häufiger als Erwachsener und nicht mehr als Kind, wenn harmlos? Weil eben fast alle Kinder geimpft sind....Was da wohl besser ist. Meine Generation hatte zu 99% Windpocken und als Kind gibt es da nur sehr selten Komplikationen, die dann auch nicht gravierend sind. Und meine Nichte liegt im Bett und ist 100% behindert-alle Träume sind futsch und sie kann nicht mehr sprechen, nicht mehr denken-gar nichts. Ich bleib bei meiner Meinung-so einen extremen Hirnschaden löst kaum eine Krankheit aus. Außer Hirnhautentzündung.

    Und das obwohl sie noch nie eine Zecke hatte und die Impfung vielleicht vollkommen überflüssig war? Ich seh sie immer und da entstehen beängstigende Gefühle. Ist aber nur meine bescheidene Meinung.


    Meine Tochter wird gegen das Wichtigste geimpft und da fällt natürlich auch Kinderlähmung mit rein. Tetanus auch. Aber Windpocken, Masern, Mumps, Meningitis nicht. Glücklicherweise kann jeder das halten wie er es in Ordnung findet.

    Was soll ich da jetzt dazu sagen? Meine Nicht wurde gegen Meningitis geimpft, bekam eine äußerst schwere Hirnhautentzündung und ist jetzt zu 100% geistig und körperlich behindert. So klar, kann man das auch anders bekommen-aber sie hätte es vielleicht nicht bekommen, wenn man sie nicht geimpft hätte. Und logischerweise lass ich doch meine Kleine nicht gegen sowas impfen, wenn ich mehrmals wöchtenlich meine Nichte ansehe.

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    Ich bleib bei meiner Meinung-so einen extremen Hirnschaden löst kaum eine Krankheit aus. Außer Hirnhautentzündung.

    ...und dann impfst du nicht gegen Meningitis? Das muss ich nicht verstehen, oder? ":/

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    Es sei denn man bekommt sie als Erwachsener und warum bekommt man sie jetzt häufiger als Erwachsener und nicht mehr als Kind, wenn harmlos? Weil eben fast alle Kinder geimpft sind....

    Die Impfung gegen Windpocken ist noch nicht mal 10 Jahre lang allgemeine Empfehlung...

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    Und meine Nichte liegt im Bett und ist 100% behindert-alle Träume sind futsch und sie kann nicht mehr sprechen, nicht mehr denken-gar nichts. Ich bleib bei meiner Meinung-so einen extremen Hirnschaden löst kaum eine Krankheit aus. Außer Hirnhautentzündung.

    Gehirn- und Hirnhautentzündung sind typische Komplikationen der Windpocken...

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    Und das obwohl sie noch nie eine Zecke hatte und die Impfung vielleicht vollkommen überflüssig war? Ich seh sie immer und da entstehen beängstigende Gefühle. Ist aber nur meine bescheidene Meinung.

    Gegen FSME bin ich auch nicht geimpft – für mich persönlich ist das Impfrisiko deutlich höher als das Risiko einer Infektion, obwohl ich ständig in Wald und Flur unterwegs bin und in einem Hochrisikogebiet wohne. Ich hatte 25 Jahre lang keine Zecke mehr... Andere Leute haben mehrere im Jahr – da sieht es ganz anders aus. Muss man eben in jedem Einzelfall abschätzen.

    Es gibt doch verschiedene Erreger, die eine bakterielle Hirnhautentzündung auslösen. Und nicht gegen alle diese Erreger gibt es eine Impfung.


    Durch eine Impfung ist es minimiert, aber nicht ausgeschlossen.