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    vivida & chi


    Das ist doch wirklich Blödsinn, ihr stellt die Situtation so dar, als ob für euch der Schutz der Mitmenschen die oberste Priorität hätte. Dabei seid ihr doch als absolute Impfbefürworter von der Notwendigkeit und Wirkung der Impfungen überzeugt und wollt an erster Stelle euch bzw. eure Kinder vor Krankheiten schützen und erst dann kommt die Allgemeinheit...


    Ihr könnt nicht von jemanden verlangen, dass er das Wohl seines Kindes möglicherweise gefährdert um euer Kind zu schützen.

    ich habe keine kinder und bin durch geimpft. ja, die allgemeinheit ist mir wichtig. ich lebe in dieser allgemeinheit, wie könnte sie mir da unwichtig sein?


    ansonsten schließe ich mich chi an.

    Ich habe erst einmal nichts dagegen, wenn sich jemand aus individuellen Gründen gegen das Impfen entscheidet. Das Problem kommt jetzt aber, da die Zahl derer stetig wächst. Den meisten ist die Gefahr entweder nicht richtig bewusst, oder sie hatten bereits die Masern und sind deswegen immun.


    Fast alle Menschen, die ich kenne, sind nicht geimpft, weil ja früher jeder die Masern hatte. Davon halten es einige immer noch für eine normale Kinderkrankheit. Hier hilft nur Aufklärung über die Gefahren.

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    Die Meinung der Impfgegner muss genauso akzeptiert werden, wie dies die Proimpfer von sich verlangen.

    Öhm... nö.


    Aber wer Impfgegner ist und gleichzeitig an Homöopathie glaubt, der zeichnet schon ein besonderes Bild von sich. Alle Achtung. :)=

    Ich persönlich finde, dass man Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen weil sie auf Hokuspokus/Beten/Verschwörungstheorien oder was auch immer vertrauen zum einen einen KiGa-Platz/Schulplatz/Sportvereinsmitgliedschaft/etc verweigern sollte und dass man sie auch beim JA anzeigt, denn meiner Meinung nach ist Nicht-Impfen Kindeswohlgefährdung hoch 10. Und zwar gefährdet man nicht nur sein eigenes Kind, sondern auch Kinder die aus verschiedenen Gründen nicht geimpft werden können und ebenfalls kranke Erwachsene, die auch nicht geimpft werden können. Diese Arroganz macht mich echt wütend! >:(


    Ich wär definitiv für einen Impfzwang in Deutschland (und ganz Europa) :)z

    Weiß gar nicht ob ich hier schon schrieb, aber blind drauf vertrauen dass jede Impfung ach so toll ist, das würde ich nicht mehr, nein. Und von einem Arzt impfen lassen der behauptet die folgenden Stunden wo das Kind sehr krank wird können nicht von der Impfung kommen, würde ich gar nicht mehr. Mein jüngeres Kind wurde 06 geboren und die blöde Ärztin hat die Meningkokken?! Pneumokokken?! Impfung so angepriesen. Ich war skeptisch...


    Mein Kind bekam fürchterlich hohes Fieber und wurde richtig apathisch, weil es ihr so dreckig ging. Nach jeder Auffrischimpfung geschah es, sie wurde fürchterlich krank.


    Die anderen, normalen Impfungen vetrug sie, aber diese "neu moderne" nicht. Fast neun Jahre später hege ich übrigens innerlich noch den Gedanken dass die Impfung ihr Immunsystem angegriffen hat. Zu oft krank.


    Zwei Jahre vorher geborene hatte nur die normalen Impfungn die man seit Jahren gibt.


    Niemals mehr würde ich diese eine Impfung geben lassen, nein. Mein Baby kam mir wie eib Versuchskaninchen vor. :-(

    Cleo


    Menginokkoken hab ich auch bekommen, allerdings erst 2009 als ich schon 16 Jahre alt war weil ich die damals für nen Auslandsaufenthalt brauchte. Mein KA meinte damals dass er die eher ungern gibt und wenn dann schon Kleinkindern und keinen Babys an sich ":/

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    Und ich habe das Beispiel des Bruders einer Freundin, der Masern bekommen hat und danach geistig behindert war.

    So einen Fall habe ich auch im Freundeskreis. Aufgrund der Masernerkrankung folgte eine Hirnhautentzündung und eine Schwerbehinderung.


    Ein anderer Bekannter hat sich bei seiner kleinen Schwester (ist 15 Jahre jünger) mit Windpocken angesteckt. Für sie war es eine recht leichte Erkrankung, ihm ging es aber sehr sehr schlecht.


    Menschen mit Impfschäden kenne ich keine.

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    Lasst doch jeden selbst entscheiden. Wenn was passiert muss jeder selbst mit seiner vorher getroffenen Entscheidung leben müssen.

    Das sehe ich nicht ganz so entspannt. Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, gefährden damit ggf. nicht nur die eigenen Kinder, sondern auch die, die aufgrund des Alters noch nicht durchgeimpft werden konnten.


    Bei mir in der Grundschule ging damals Mumps um. Der Reihe nach hat es eigentlich jedes Kind erwischt. Mich selber auch. Und ganz ehrlich, die Schmerzen wünsche ich niemandem.


    Eigentlich waren meine Geschwister und ich durchgeimpft. Keine Ahnung, ob Mumps damals noch nicht Standard war.

    Ja, sie war ein Baby, ganz jung. Müsste im Pass nachschauen wann die gegeben wurde. Glaube, aber ich schau später nach, sie war vier Monate oder so. Die Ärztin war da so übereifrig weil die ja nun endlich zu den empfohlenen Impfungeb gehören würde und das die KK bezahlt. Nur dass die KK im Zuge dessen noch einiges mehr zahlen musste. Mich ärgerte auch die Aussage, dass die Reaktionen nicht von der Impfung kommen können obwohl es so offensichtlich war. Bei den anderen Impfungen sagte sie noch dazu, sie könnten etwas Fieber haben, bei der ist angeblich keine Nachwirkung möglich. Das ist ziemlich lachhaft und auch fahrlässig. Ich hatte solche Panik. Fieber 41 Grad und ein Baby liegt apathisch da, hinzu und davor kamen noch andere Grippe ähnluche Sachen. Ach und das Fiebefmittel, glaube ich gab Ibuprofen, half nicht oder zu kurz. Nie wieder, nie wieder einem Baby so etwas antun. :(v

    Ich bin gegen die gängigen Kinderkrankheiten geimpft worden und dankbar dafür und würde mein Kind


    - so ich eines hätte - auch impfen lassen.


    Zumindest was die Standardimpfungen betrifft.


    Von Masern über Pertussis, Röteln, Diphterie, Mumps, Tetanus etc. und


    -bei uns im Risikogebiet- auch FSME.


    Meningokokken....müsste ich mich einlesen.


    Grippe spar ich mir z.B. persönlich, die Viren verändern sich ja ohnehin jedes Jahr und wenn man nicht zu einigen wenigen Risikogruppen gehört, überlebt man die, auch wenn es unangenehm ist und nervt.


    Hatte ich letztes Jahr mit allem drum und dran.


    Impfschäden sind sicher und ohne Zweifel absolut furchtbar, wenn es einen erwischt, oder schlimmer:


    das eigene Kind, dem man doch eigentlich nur alles Übel vom Hals halten wollte.


    Polio, Masern und Co allerdings auch.


    Da fehlt es allerdings sicher an Aufklärung, dass Masern eben nicht immer nur wie ne leichte Grippe mit Hautausschlag verläuft.


    Aber die Masernepidemien in jüngster Vergangenheit machen- zumindest in meine Augen -deutlich, dass das Verhältnis Impfschäden vs. Schäden durch die Erkrankung -doch zugunsten der Impfung entscheidet.


    Nämlich nicht nur was den ganz persönlichen Nutzen, sondern auch den daraus resultierenden für die Gesellschaft angeht.


    Nicht dass ich so absolut sozial veranlagt wäre aber nach dem Motto


    "zwei Fliegen mit einer Klappe".


    Und wenn sich auch nur "VIELE" oder im besten Fall "DIE MEISTEN" oder wenigstens "GENÜGEND" Leute danach richten


    (um eine effektive Durchimpfungsrate für die jeweilige Erkrankung zu erreichen, bei Masern glaube ich sind das z.B. derzeit etwa um die 90 % ?)


    sinkt das Risiko irgendwann letztendlich für "ALLE".


    Sogar für die Bevölkerung jener Regionen, in denen medizinische Hilfe nicht mal eben so einfach verfügbar ist, ob nun im Erkrankungsfall oder im Fall einer Impfreaktion.


    Nur meine bescheidene Meinung, nach meinem aktuellen Wissensstand. *:)

    Meine Oma hat mir erzählt, wie ihre halbe Grundschulklasse von der Diphterie dahingerafft wurde. Nicht schön :°(


    Zudem ist Impfung ja ein durch und durch natürlicher Vorgang (für alle, die mit der unnatürlich-Keule kommen): Entdeckt wurde die Impfung dadurch, dass eben Menschen Krankheiten überlebten und nachher dagegen immunisiert waren.


    Mein Onkel ist übrigens nach einer Keuchhusten-Infektion schwerstbehindert geworden und nach über zehn Jahren als Vollpflegefall, der nach und nach alle kognitiven Fähigkeiten verlor, auch daran getstorben.


    Ich kenne auch einen Mann, der als Kind Polio hatte. Und seitdem schwer gehbehindert ist. In der Generation meiner Eltern galt die Impfung als großer, großer Segen.


    Und: Nicht überall ist die hygienische und klimatische Situation so, wie in Mitteleuropa. Nicht umsonst gibt es für Auslandsreisen Impfempfehlungen (die nicht just for fun gelten, sondern weil sich in warmem Klima ganzjährig Bakterien- und Virenparties möglich sind. Wer schon mal einen Reisedurchfall hatte, der kann ein Lied davon singen.) Und daran würde auch ein gehobener Lebensstandard nur begrenzt etwas ändern.


    Meinetwegen kann sich ein ungeimpfter Erwachsener pro oder kontra Impfung entscheiden. Aber als Elternteil entscheidet man eben nicht nur für sich alleine, sondern auch für Wesen, die den verdrehten Meinungen ihrer Eltern schutzlos ausgeliefert sind.

    Jetzt habe ich doch mal geschaut und sie war nicht mal fünf Monate alt als sie gegen diese Meningkokken geimpft wurde. Viermal. Das war im Jahre 06, da kam die frisch zu den "Empfehlungen".

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    Ein Impfstoff ist bis jetzt nur gegen Erreger der Serogruppe C verfügbar, die neben der Gruppe B in Deutschland vorkommt. Eine einmalige Impfung im zweiten Lebensjahr schützt sicher und zuverlässig vor dieser Infektion. In einigen europäischen Nachbarländern mit häufigerem Auftreten von Meningokokken-C-Erkrankungen wird die Impfung schon seit längerer Zeit empfohlen. Dies hat dort zu einem deutlichen Rückgang der Erkrankungszahlen geführt.


    Aufgrund der Schwere der Erkrankung, der häufigen Komplikationen und der hohen Sterblichkeit empfiehlt die STIKO - nach Prüfung der Erfahrungen anderer Länder - seit Juli 2006 eine einmalige Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe C für alle Kinder ab dem vollendeten 12. Lebensmonat. Aufgrund langjähriger Erfahrungen und sorgfältiger Prüfungen des Impfstoffes kann davon ausgegangen werden, dass die Impfung sehr gut verträglich ist und nur selten Nebenwirkungen auftreten.

    Das ist von einer Impfinfoseite.


    Pah, ab einem Jahr, im Impfpass war sie vier Monate alt. Entweder die Empfehlung wurde geändert, dann ist mir auch klar warum, oder der Ärztin gehört die Lizenz entzogen.