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    also 4 mal gegen das gleiche (und dann nur Meningokokken)? Sicher, dass du dich da im Impfpass nicht verliest? Ich weiß nicht wie das 1996 war, aber heute ist das was einmaliges wie du auch zitiert hast.

    Also magst es ringescannt haben?


    Es war 2006, die Impfung war frisch in den Empfehlungen und ich verlese mich nicjt. Es steht bestätigt was ich noch mit Grauen in Erinnerung habe. Viermal, Meningkokken, Unterschrift des Arztes, Datum und Aufkleber. :)z


    Alles sauber eingetragen.

    Zu den Impfschäden natürlich gibt es die und wer das bestreitet tut der Impfung keinen großen Gefallen aber die meisten Impfungen sind seit Jahren oder teilweise auch seit Jahrzehnten im Einsatz und deswegen sehr gut erforscht ;-) Deswegen dürfte es nur einen sehr kleinen Teil treffen (was keine Verharmlosung von Einzelschicksalen sein soll) aber im Anbetracht dessen was die Krankheiten gegen die geimpft wird anrichten können halte ich dieses kleine Risiko für vertretbar vor allem wenn man sich vor Augen führt, dass nicht nur man selber in Gefahr ist sondern vor allem Schwächere wie Babys und Menschen die Aufgrund von Krankheiten oder einem geschwächten Immunsystem sich nicht impfen dürfen. Ich bin für eine Impfpflicht.

    Zu Impfschäden habe ich gerade folgendes gefunden

    https://www.psiram.com/ge/index.php/Impfkritik

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    Die als Spätfolgen von Impfungen aufgeführten Auswirkungen reichen von Allergien, Asthma oder Autismus bis hin zu Kriminalität, HIV, Trisomie 21 und dem plötzlichen Kindstod.

    Diese Aufzählung lässt doch nur ein Kopfschütteln zu.

    Bellagia, die Frage beantworte ich Ihnen gerne: es ist für mich unbegreiflich, wie Eltern, die sonst nur das Beste für ihr Kind wollen, an dieser Stelle ihre eigenen Ängste und fremde Ideologien über das (anzunehmende) Interesse, nämlich die Unversehrtheit, der Kinder stellen. Und das in einer Art und Weise, die nicht nur eine vorsätzliche Gefährdung dieser, sondern auch jener, die z.B. einen primären oder sekundären Immundefekt haben darstellt. Diese Form der Willkür und Überheblichkeit bringt mich regelrecht in Rage, allein schon deswegen, weil hier eine inkompatible Diskussion entsteht, und zwar die zwischen Glaube und Wissenschaft. Da werden praktisch zwei Sprachen gesprochen. Quintessenz: die selbst ernannten Impfgegner stellen in maximal unverantwortlicher Weise ihre persönlichen Interessen über die ihrer Kinder.


    Und dieser Vorwurf bekommt nun auf traurigste Art in Berlin seine 100%-ige Bestätigung.

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    Diese Aufzählung lässt doch nur ein Kopfschütteln zu.

    Bellagia *pfeiff* die Kavallerie zurück der Link beschäftigt sich mit Impfkritikern und deren Argumentionen ;-) Ich bin kein Impfgegner im Gegenteil. Und ja es gibt von Impfkritikern die Aussage Impfungen wären Schuld, dass es immer Autisten gäben würde, das ist natürlich Quatsch ;-)

    Nehmen wir also an, dass die so genannten Impfgener wissen, wovon sie reden, wenn sie über die vermeintlichen Folgen bescheid wissen. Das setzt voraus, dass sie die ihre Thesen unterstützden Studien gelesen und verstanden haben (- aber da kann ich Entwarnung geben, denn es gibt keine. Kein einzige, die wissenschaftlichen Normen entspricht). Da die Lingua franca in der medizinischen Wissenschaft Englisch ist, hier nun also der geneigten Leserschaft ein Vorschlag zu Lektüre auf Englisch: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4257029/pdf/yjbm_87_4_417.pdf.

    Zitat

    Diese Form der Willkür und Überheblichkeit bringt mich regelrecht in Rage, allein schon deswegen, weil hier eine inkompatible Diskussion entsteht, und zwar die zwischen Glaube und Wissenschaft. Da werden praktisch zwei Sprachen gesprochen. Quintessenz: die selbst ernannten Impfgegner stellen in maximal unverantwortlicher Weise ihre persönlichen Interessen über die ihrer Kinder.

    Fakt (und kein Glaube!) ist, dass Impfungen teilweise schwerwiegende Nebenwirkungen haben können.


    Das, was du schreibst, ist genauso undifferenziert, wie die große Weltverschwörung, die von einigen extremen Impfgegnern vermutet wird.


    Mich stört in erster Linie die schlechte Informationspolitik und eine gewisse Panikmache in Bezug auf Krankheiten.


    In Berlin ist aktuell ein Junge (möglicherweise!) an Masern gestorben. Jährlich sterben etwa 15.000 Menschen an Infektionen mit Krankenhauskeimen wie MRSA. Die aktuelle Impfdiskussion ist Opium für das Volk und lenkt von den echten und wirklich bedrohlichen Problemen ab, die unser Gesundheitssystem hat.


    Mich erstaunt, welche Energie sich hier entlädt und wie man sich an Nichtimpfern abarbeitet und dabei stillschweigend viele offensichtlichere und existenzbedrohendere Gesellschaftsprobleme ausblendet.


    Ich persönlich bin geimpft und lasse meine Kinder gegen vieles (nicht alles) impfen. Nicht immer zum angeratenen Zeitpunkt, aber im Großen und Ganzen so wie es sein sollte. Ein Problem mit Ungeimpften habe ich dennoch nicht, denn ich denke, ich kann nicht andere für mein allgemeines Überlebensrisiko verantwortlich machen.


    Jeden Tag bewegen sich meine Kinder im Straßenverkehr und sind dort einer wesentlich größeren Bedrohung ausgesetzt, als von einem Impfverweigerer mit einer tödlich verlaufenden Krankheit infiziert zu werden. Und viele viele Menschen, die am Steuer eines Autos sitzen sind ein potentielles Risiko, was mich aber noch nicht berechtigt, ihnen den Führerschein wegzunehmen oder zu entscheiden, ob ihre Fahrt unnütz sei oder nicht.


    Die hier deutlich gewordene Wut ist für mich ein deutliches Zeichen großer Verunsicherung und Angst. Daran macht mich wütend, dass die Bundesregierung mit der aktuellen Berichterstattung diese Angst schürt und mich beschleicht leider das Gefühl, es könnte Kalkül sein.

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    Mich erstaunt, welche Energie sich hier entlädt und wie man sich an Nichtimpfern abarbeitet und dabei stillschweigend viele offensichtlichere und existenzbedrohendere Gesellschaftsprobleme ausblendet

    Ich verstehe was du sagen willst.


    Allerdings ist dieser Punkt doch nur eine Vermutung. Man kann sich gleichzeitig mit allen möglichen Dingen auseinandersetzen.


    Das Berliner Kind ist aktuell und in einer Woche kräht kein Hahn mehr danach... wie immer.


    Mich schockiert vor Allem der Hass, mit dem diese Diskussion zum Teil geführt wird.


    Mein Kind ist geimpft, somit muss ich keine Angst vor ungeimpften Menschen haben.


    Ich verstehe sie nicht, damit ist aber auch schon gut.


    Ich verstehe, dass Menschen die nicht impfen können, obwohl sie wollen das anders sehen und emotionaler diskutieren.

    MRSA ist ein Keim, kein Virus, soweit ich weiß, kann man gegen Keime nicht impfen, wohl aber gegen Viren.


    Sicher kann es bei einer Virusinfektion, nichts anderes ist eine Impfung, zu komplikationen kommen, deswegen werden sehr kleine Kinder und gesundheitlich angeschlagene Menschen nicht geimpft, aber zu sagen, das Risiko einer Nebenwirkung ist mir groß genug, dass ich das Risiko einer Infektion eingehe ist ja nur möglich, wenn das Infektionsrisiko aufgrund von Impfungen -> seltenem Auftreten von Infektionen zu vernachlässigen ist. Das funktioniert so lange, wie eine ausreichende Menge von Menschen geimpft ist, fällt die Zahl jedoch unter einen bestimmten Threshold sind Infektionen wieder möglich. Wer nicht impft geht dieses Risiko bewusst ein.

    Zitat

    Mich schockiert vor Allem der Hass, mit dem diese Diskussion zum Teil geführt wird.


    Mein Kind ist geimpft, somit muss ich keine Angst vor ungeimpften Menschen haben.

    Bei mir ist das kein Hass, sondern Angst. Ich habe Angst vor ungeimpften Menschen weil ich mein Baby schlicht noch nicht impfen kann um es zu schützen. Ich bin darauf angewiesen das genug andere so vernünftig sind.

    @ Aleonor:

    Dafür habe ich auch jedes Verständnis, denn die Angst ist nicht unbegründet.


    Ich hab mal irgendwo eine klitzekleine Bemerkung pro Impfen geschrieben, worauf dann mehrere richtig hasserfüllte, beleidigende Antworten kamen...


    Wie gesagt, das Verständnis für Impfgegner fehlt mir, die Hoffnung sie durch böse Worte zu überzeugen allerdings auch ;-)


    Auch wenn ich lese, dass die böse Pharmaindustrie sich die Taschen voll macht damit....


    Ok, das glaube ich sogar.


    Allerdings werden Dinge nicht schlechter dadurch, dass jemand daran verdient. Sie werden lediglich teurer. Das ist kritikwürdig, mit der Verweigerung von Impfung spielt man der Pharma Industrie aber erst Recht in die Finger.


    Immerhin können wir inzwischen auf die Pocken Impfung verzichten.


    Wäre ein herber Verlust für die Pharma Industrie, wenn wir auch auf Masern und Co verzichten könnten.