Mein Sohn ist jetzt 2 und noch nicht geimpft.


    Ich halte nichts davon mein Kind mit jeder erdenklichen Arzenai vollzupumpen. In unserer Umwelt gibt es genug Faktoren die den Körper Tag für Tag belasten, da muss man meiner Meinung nach, einen 6 Wochen alten Säugling nicht mit Impfungen vergiften.


    Meine Nichte hat ebenfalls einen Impfschaden davon getragen, neutrophenie und wiederholte Krankenhaus Aufenthalte. Wenn Sie Glück hat verschwindet die neutrophenie nach ihrem dritten Lebensjahr wieder.


    Für mich steht fest das ich meinen Sohn demnächst gegen Mumps impfen werde weil das eine Krankheit ist die für ihn schwerwiegende folgen haben kann.


    Desweiteren bin ich nicht verantwortlich mich um die Gesundheit eurer Kinder zu kümmern. Sollte mein Kind an Masern etc erkranken werde ich sicher gehen das er sich bis zur vollständigen Genesung zuhause aufhält und keine anderen Kinder ansteckt.


    Ich finde es immer eine Frechheit als verantwortungslos eingestuft zu werden nur weil man nicht nach der Stiko impft. Ich mache mir genau so viele Gedanken um mein Kind wie eine andere Mütter die sich dazu entscheidet ihr Kind zu impfen.

    Zitat

    Ich hatte vor ner Weile mal das zweifelhafte Vergnügen beizuspringen als beide Kinder und die Mutter Windpocken hatten ... höchst unschön.

    Und auch recht schmerzhaft, wenn man irgendwann mit einer Gürtelrose "beglückt" wird. %:|

    Gar nicht impfen finde ich einfach nur fatal und kann es einfach nicht nachvollziehen.


    Wollen wir irgendwann wieder die Polio, die Diphterie usw. hier haben?


    An Tetanus zu erkranken mag selten sein aber es ist sicher grausam daran zu sterben.


    Macht sich darüber auch jemand Gedanken?


    Mich macht das sehr traurig. Zudem kann ich nicht verstehen, das Eltern heute bewußt solche enormen Risiken eingehen und auch nicht daran interessiert sind, seinem Kind schwere Erkrankungen zu ersparen.


    Man mag über einzelne Impfungen diskutieren können, ob sinnvoll oder nicht, aber oben angeführte Krankheiten würde ich grundsätzlich immer impfen.

    Zitat

    Und auch recht schmerzhaft, wenn man irgendwann mit einer Gürtelrose "beglückt" wird.

    Die Windpockenimpfung schützt leider nicht vor Gürtelrose. Meine Mutter leidet schwer unter den häufig wiederkehrenden Schüben, und als ich das erste Mal von Windpockenimpfung hörte dachte ich drum boa sofart her damit. Mit dem ersten Kind hab ich mich entsprechend schlau gemacht und mußte leider feststellen, daß die Impfung eben NICHT vor Gürtelrose schützt. Sie hält auch nicht lebenslänglich, und muß deshalb regelmäßig aufgefrischt werden, damit mit man nicht als Erwachsener daran erkrankt. Während Windpocken für Kinder "relativ harmlos" sind, ist ne Infektion als Erwachsner echt kein Spaß mehr. Und zu guter Letzt, der Nestschutz eines Neugeborenes ist von einer geimpften Mutter deutlich schwächer als von einer die den Infekt hatte.


    Aus diesen Gründen habe ich meine Kinder in Einvernehmen mit meiner alten, meiner neuen und mit der Vertretung der Kinderärztin noch nicht dagegen impfen lassen, sondern werde es erst machen, wenn sie bis zum Schulalter den Infekt noch nicht hatten, da dann das Risiko der "unschönen Verläufe" steigt.


    Ich bin da etwas zwiegespalten, einerseits bin ich nicht scharf drauf, daß sie jetzt Windpocken kriegen (ich war zwar damals auch noch Kindergartenkind, aber habe keine schönen Erinnerungen an die Erkrankung...), andererseits auch nicht, daß sie als Erwachsene mal das Nachimpfen vergessen und es DANN kriegen. :-/


    Keine leichte Sache das alles.




    zum Nestschutz wollt ich auch noch erwähnt haben: Ein Säugling hat diesen nur, wenn die Mutter den Infekt oder die Impfung hatte. Hat eine umgeimpfte Frau nie zb die Masern gehabt, hat ihr Säugling auch keinerlei Schutz davor. Ich frage mich: MMR impft man allerfrühestens ab 9Monate, da vorher der Nestschutz die Impfviren abfangen und so die Impfwirkung eliminieren würde. Könnte man dann einen entsprechend Nestschutzfreien (in Bezug auf MMR) Säugling dann nicht auch früher als mit 9Monaten impfen?

    Liebe Frau Soeinkäse, seien Sie beruhigt, keiner wird die Frechheit besitzen, Sie nach dem Beitrag als verantwortunglos einzustufen. Ganz zutreffend haben Sie ja selber bereits Ihr Fehlen einer Verantwortung gegenüber anderen bekundet. Es würde sicherlich im inhaltlichen und formalen Desaster enden, mit Ihnen jeden Ihrer genannten Punkte durchzugehen und auf ihre Validität zu überprüfen, das ersparen wir uns.


    Stattdessen empfehle ich, dass Sie sich bei einem guten Wein in Ruhe den gesamten Thread und auch die verlinkten Seiten durchzulesen, für Fragen dazu stehen wir alle zur Verfügung. Den Unterschied zwischen Wissenschaft und Esoterik kann man dabei ganz wunderbar nachvollziehen.


    Wenn Sie wenigstens eine Hinweis aber annehmen mögen: es hat noch nie einen Ehrverlust bedeutet, im Sinne einer besseren Sache seine Einstellung zu ändern. Das dürfen Sie natürlich ganz im Geheimen, im Privaten.


    Ebenso dürfen Sie auch in Zukunft derartig bizarre Annahmen wie einer "neutrophenie" als Impfkomplikation oder gar Impfschaden für sich behalten, solange Sie diese drei Begriffe (sofern existent) nicht zu 100% verstanden haben. Sie laufen nämlich Gefahr, andere vorsätzlich oder fahrlässig in die Irre zu führen.

    Zitat

    Für mich steht fest das ich meinen Sohn demnächst gegen Mumps impfen werde weil das eine Krankheit ist die für ihn schwerwiegende folgen haben kann.

    Ach, und Masern ist eine harmlose Kinderkrankheit, ja? :|N


    http://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/masern/auswirkungen/

    Zitat

    Bei 10-20% der Patienten kommt es allerdings zu Komplikationen, vor allem bei Kindern unter 5 und Erwachsenen über 20 Jahren. Eine Infektion mit dem Masernvirus bringt für etwa sechs Wochen ein geschwächtes Immunsystem mit sich, das empfänglich für weitere Infektionen (bakterielle Superinfektion) macht. Am häufigsten treten Mittelohrentzündungen (Otitis media), Bronchitis, Lungenentzündungen (Pneumonie) und Durchfallerkrankungen (Diarrhöe) auf.


    Des Weiteren sind Masernkrupp, eine starke Entzündung der Kehlkopfschleimhaut, Pemphigoid, eine Hauterkrankung mit Blasenbildung sowie Entzündungen der Augenhornhaut möglich.


    Bei einer von 1.000 Masernerkrankungen kommt es zu der gefürchteten postinfektiösen Enzephalitis, einer akuten Entzündung des Gehirns mit Schädigung von Nervenzellen.

    Zitat

    Durchschnittlich sechs bis acht Jahre nach einer Maserninfektion kann es zu der sehr seltenen (sieben Fälle bei 100.000 Erkrankungen) immer tödlich verlaufenden so genannten subakuten sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE) kommen.

    Vielleicht auch mal hier nachlesen, der Krankheitsverlauf dieser ach so einfachen und leichten Kinderkrankheit...


    http://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/masern/symptome-krankheitsbild/


    Wie kann man das nur seinen Kindern zumuten, ich verstehe es einfach nicht.

    Aber wer gegen Windpocken geimpft ist, erkrankt seltener an Gürtelrose als jemand, der an Windpocken erkrankt ist und das latent im Körper verbliebene Virus in sich trägt.


    Ich möchte die Gürtelrose nicht noch einmal haben und werde mich daher auch für eine Herpes Zoster-Impfung entscheiden, wenn ich das entsprechende Alter erreicht habe.

    @ SoeinKäse

    Zitat

    Ich halte nichts davon mein Kind mit jeder erdenklichen Arzenai vollzupumpen.

    Du hälst auch nichts davon, Dich umfassend zu informieren, bevor Du Entscheidungen triffst, die Dein Kind und andere gefährden, was?

    Zitat

    Sollte mein Kind an Masern etc erkranken werde ich sicher gehen das er sich bis zur vollständigen Genesung zuhause aufhält und keine anderen Kinder ansteckt.

    So'n Käse.


    Bis Du überhaupt die Masern erkennt, da die Symptome (Rötungen) nicht sofort auftreten - manchmal auch gar nicht - sind sie bereits längere Zeit hoch ansteckend.

    Sind impfungen gegen die sog. Kinderkrankeiten denn auch noch im Erwachsenen-Alter sinnvoll oder notwendig, wenn man als Kind nicht dagegen geimpft worden ist (weil es die Impfungen noch nicht gab) und man nicht alle Kinderkrankeiten als Kind gehabt hat?

    Ich würde auf jeden Fall auch im Erwachsenenalter impfen. Gerade Erwachsene stecken diese Krankheiten oft noch viel schlechter weg als Kinder. Mal davon abgesehen, dass sie dann eben Überträger sind und das vielfach zu spät erkannt wird. Wichtig wäre, auch im Erwachsenenalter die Impfung im empfohlen Abstand zu wiederholen, um wirklich eine Immunisierung zu erreichen und Antikörper zu bilden.

    Oh ja, Stuhlbein. Gerade Erwachsene leiden sehr unter diesen Erkrankungen wenn sie diese bekommen, eigentlich gilt dies schon für Teenager. Kinderkrankheiten sind also quasi in dem SInne Kinderkrankheiten, dass sie von Kindern am ehesten überstanden werden.


    Ebenso sollten all jene Menschen die nur einmal geimpft wurden, weil man bei der Einführung die Versagerquote noch nicht auf dem Schirm hatte, ihren Titer überprüfen lassen. Von den letzten Infektionswellen war diese Generation besonders betroffen.

    Windpocken über 20 hatten wir mal in der Uni: Spaßig, übelster Juckreiz, Schmerzen, Fieber, 3 Wochen mindestens aus der Uni raus.


    Er war natürlich schon ansteckend bevor man was sah. Man glaubt gar nicht, wie viele Leute bei Mama angerufen haben "Hatte ich die Windpocken oder bin ich geimpft?"


    Schön war das nicht :|

    Zitat

    Ich würde auf jeden Fall auch im Erwachsenenalter impfen. Gerade Erwachsene stecken diese Krankheiten oft noch viel schlechter weg als Kinder. Mal davon abgesehen, dass sie dann eben Überträger sind und das vielfach zu spät erkannt wird. Wichtig wäre, auch im Erwachsenenalter die Impfung im empfohlen Abstand zu wiederholen, um wirklich eine Immunisierung zu erreichen und Antikörper zu bilden.


    Chance007

    Soweit mir bekannt werden bspw. Männer von einigen dieser Kinderkrankheiten wenn sie sie erst im Erwachsenenalter bekommen impotent.

    Erfahrungsberichte darf man gerne kundtun, ich sehe da kein Problem und werde es gerne wieder tun.


    Ich bin kein Arzt und möchte auch keiner sein, ich lasse mich super gerne belehren.


    ich bin nicht geimpft beispielsweise, mir geht es gut, ich hatte keine nennenswerten Krankheiten weder als Kind noch als Erwachsene.


    Ich habe mich sehr wohl auf verschiedene Seminaren neutral mit dem Thema auseinander gesetzt. Und ganz ehrlich, diese ganzen Links zum Thema was passieren KANN und was nicht, pups.


    Das gleiche gilt fürs impfen, alles kann nichts muss, also sollte man es als Elternteil selber entscheiden was man tut.


    Masern ist sicher keine schöne Krankheit, aber bei Kindern [...]


    Ich für meinen Teiö werde das mit der akuten Masern Kreise mal beobachten und dann entscheiden ob wir nicht trotz alledem impfen lassen.