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    Objektive Informationen gibt es hierzulande nicht. Die Pharmaindustrie verhindert das Sammeln von Daten zur Auswertung.

    auch wenn ich ob meiner eigenen erfahrungen weiß, dass "es nicht sein darf", dass jemand wirklich schwere impfreaktionen hat, sehe ich da nicht die pharma-industrie in der schuld.


    es sind ärzte, die einfach müde sind, die nicht sonderlich oft weiterbildungen besuchen, die generell auf altem wissenstand sind (auf vielen gebieten), die abstumpfen, weil sie den lieben langen tag zu 99% erkältete und kotzende akutkranke, blutdruckpatienten und diabetiker behandeln und eine routine entwickelt haben. und die einfach auch kein geld dafür bekommen, sich da jetzt übermäßig ins zeug zu legen.


    damit wird dann eben ein nettes "ja, kann schonmal passieren" entgegnet und der fall damit abgeschlossen. wozu melden? die anderen machen das schon.


    und wenn dann was "seltenes" als reaktion passiert und es nie jemand weiterleitet, ja, dann taucht es auch nirgendwo auf und jeder arzt ist für sich aufs neue verwundert, weil "sowas hab ich ja noch nie erlebt".


    dafür kann der hersteller nichts.


    mein kind wird auch nur gegen das für ihn wirklich notwendige geimpft, da ich nicht jedesmal 2-3 wochen kindkrank nehmen kann und möchte und ihn auch nicht so lange leiden sehen möchte, wenn ich nach abwägung feststelle, dass es für den herdenschutz schön wäre, für ihn als einzelnen aber vernachlässigbar.


    bei impfungen wie tetanus, diphterie, polio, masern etc. musste er durch und muss er durch. da überwiegt einfach das, was die krankheit mit ihm tun könnte. die kiä sieht es genauso und hat von sich aus gesagt, dass sie ihn nur sehr ungern impft und auch kleine schritte und abwägung empfiehlt in diesem fall.


    ich habe inzwischen den status "nicht impfbar" und werde nur im "akutfall" geimpft.


    und dennoch verteufele ich impfungen nicht generell, letztlich profitiert meine familie davon, wenn das risiko eine krankheitsepedemie sinkt.

    Meine Ärztin sagte mir vor zwei Wochen ganz klar: Syrien, Pakistan und einige Regionen Russlands. Wenn man dort hin will, sollte man Polio auffrischen. Ansonsten nicht. Denn das wäre rein rechnerisch die Impfung gewesen, die bei mir wieder dran gewesen wäre. Aber meine HÄ hat klar gesagt, dass dies nicht erforderlich ist. Da es eine Schwerpunktpraxis auch für Impfberatung/Fernreisen ist, denke ich mal, dass sie da auf dem Laufenden ist.


    Und diese ständige Pharma-Industrie-Paranoia:


    Es gibt genug Einrichtungen, die eigenständig forschen. Und auch wenn man jeden Einzelfall von Impfreaktionen nicht via Bildzeitung an die Öffentlichkeit bringt, sind auch die Hersteller durchaus interessiert, die Sachen verträglicher zu machen. Könnte sonst teuer werden.


    Und es gibt neben unabhängigen Stellen auch Meldepflichten und andere Dinge.


    Aber klar, es ist immer einfacher irgendwelche Verschwörungestheorien zu vertreten, als sich mal mit best. Strukturen zu beschäftigen.


    Und auch Ärzte haben einen Fortbildungszwang, sonst kann nämlich die Zulassung entzogen werden.

    Vor allem könnte man mal durchrechnen, ob die böse Pharmaindustrie nicht mehr an kranken Menschen verdient, die ggfs zig Jahre gepflegt werden müssen. Ich möchte nicht wissen, was die Behandlung hinsichtlich Medikamente bei meiner Großtante, die an Kinderlähmung erkrankt war, gekostet hat.


    Ich frage mich, ob man auch bei anderen Themen so rigoros Medikament ablehnt? Gerade bei chronischen Krankheiten oder auch Krebs bekommt man ja einiges verschrieben. Lehnt man das dann auch ab mit der Begründung, die Pharmaindustrie wolle nur verdienen und eigentlich ist das alles nicht notwendig?


    Gegen eine kritische Einstellung habe ich absolut nicht, aber gegen wilde Verschwörungstheorien oder egoistische Gründe wie "ich nehme das Risiko nicht in Kauf und verlasse mich auf den Impfschutz anderer".

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    Meine Ärztin sagte mir vor zwei Wochen ganz klar: Syrien, Pakistan und einige Regionen Russlands. Wenn man dort hin will, sollte man Polio auffrischen. Ansonsten nicht. Denn das wäre rein rechnerisch die Impfung gewesen, die bei mir wieder dran gewesen wäre. Aber meine HÄ hat klar gesagt, dass dies nicht erforderlich ist. Da es eine Schwerpunktpraxis auch für Impfberatung/Fernreisen ist, denke ich mal, dass sie da auf dem Laufenden ist.

    Dazu kommen dann natürlich noch die Wanderungsbewegungen der betroffenen Leute. Ich meine mich dunkel zu erinnern das grad die ersten Infektionen in Israel auftreten, wegen der Flüchtlingsproblematik. Und von dort kann sich das locker weiterverteilen. Nicht jeder der infiziert ist erkrankt auch. Manche streuen einfach nur.

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    SIDS = plötzl. Kindstod


    ist auf ca. 2/3 der Impfungen zurückzuführen, was auch logisch ist, wenn man sich vorstellt, dass ein Säugling mit mehreren Erregern samt Nervengiften fertig werden soll.

    zwisxhen SIDS und impfungen wurde nie ein zusammenhang hergestellt!

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    wenn ich nach abwägung feststelle, dass es für den herdenschutz schön wäre, für ihn als einzelnen aber vernachlässigbar

    Na prima, wenn die anderen schön die Herde bilden (was ist das denn für ein Ausdruck :(v )und sich impfen lassen und du profitierst da von. Geht's noch, das auch noch so klar hier zu schreiben. :-o Ich wünsche dir ja nichts schlechtes und deinem Kind schon gar nicht, denn das ist ja von deinen Entscheidungen abhängig (hoffentlich bist du dir der Verantwortung auch immer voll bewusst), aber vielleicht geht deine Rechnung dann doch mal nicht auf... meine das der Herdenschutz dann doch nicht reicht und ein persönlicher doch sinnvoll gewesen wäre. :[]

    ja, obs noch geht, das frag ich mich bei dir grad auch...schön, dass wir drüber reden.


    meine beste, lehne dich doch mal bitte ganz kurz ein stück hervor aus wolkenkuckucksheim. ich verzichte bei meinem kind nicht deshalb auf verschiedene impfungen, weil ichs so toll finde und den nervenkitzel liebe, sondern, weil er über das übliche maß hinaus heftig auf impfungen reagiert.


    und wenn ich dann meinem kind 3 wochen höllische schmerzen, enorme juckreize und heftige heiße schwellungen zumute, dann ganz sicher nicht, weil er sonst windpocken oder röteln bekommen kann.


    da schreit der pöbel immer danach, dass doch alle bitte impfen sollen, damit die, die übel drauf reagieren oder nicht geimpft werden können, geschützt sind, aber sobald sich so jemand mal zu worte meldet, wird ihm ins auge gespuckt.


    ich gönne dir auch nichts schlechtes, aber so 2 wochen intensiv wegen halbseitiger lähmung und nicht in den griff zu bekommenen fieber gepaart mit höllischen schmerzen nach ner standard-impfung...ich habs durch, magste auch mal?


    alos: erst lesen, dann denken, dann reagieren, das wäre was.

    @ "kattilein"

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    Krankheiten ausgerottet?


    Welche denn?


    Polio und Diphterie sind Krankheiten von Mangelerscheinungen und schlechter Hygiene. Die Kurve der Erkrankungen sank schon vor den Impfungen.

    Sorry, da ist absoluter Unfug. Informier' Dich mal über "Behring", "Diphterie" und "Retter der Kinder". Vor Behring sind tausende Kinder an Diphterie gestorben, nach Einführung des Serums und kurze Zeit später der Impfung, nicht mehr. Aber das war 1900/1910 wahrscheinlich auch eine Verschwörung der bösen, bösen Pharmaindustrie.


    Es hatte schon einen guten Grund, warum Behring den ersten Medizin-Nobelpreis bekam.....

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    Nunja, manche glauben auch an den Weihnachtsmann und haben ne rosarote Brille, das Leben ist so halt einfacher.

    Wissen steht heute jedermann/frau zur Verfügung. Die Studienlage ist eindeutig. Wer Impfungen grundsätzlich in Frage stellt, kann auch die Erde wieder zur Scheibe erklären.

    Bisher kommen die nicht geimpften doch nur so gut durch, weil es NOCH wenige sind.


    Werden es immer mehr, werden sie die Folgen irgendwann auch spüren.


    Zu den Nebenwirkungen:


    Vor einiger Zeit las mal im Radio jemand einen Beipackzettel vor, mit der Frage ob man dieses Medikament nehmen würde, nach dem Lesen des Zettels.


    Jeder vernünftig denkende Mensch hätte nach all den Folgen "bis zum Tode" die Frage verneint.


    Oder nur wenn nicht zu vermeiden.


    Auflösung war: Es war der Beipackzettel, den man Schokolade beilegen müsste, wenn man man müsste ;-)


    Eine meiner Schwestern starb kurz nachdem sie die Masern hinter sich gebracht hatte im Schlaf. Todesursache unbekannt. Sie war nicht geimpft.

    Ich finde Impfungen wichtig und auch sinnvoll, gerade Dinge wie Tetanus, Kinderlähmung... an letzterem ist jemand in meiner Familie als Kind erkrankt und hat an den Folgen bis zum Tod gelitten.


    Leider neige ich zu sehr starken Impfreaktionen, die durchaus mehrere Tage (und zT auch Wochen) dauern und sehr unangenehm waren. Daher bin ich nur gegen die wichtigsten Dinge geimpft, Diphterie, Tetanus, Polio, reisebedingt Hepatitis A+B... und FSME, da das hier sinnvoll ist. Ist übrigens eine der Impfungen, die ich am problemlosesten vertrage.


    MMR habe ich als Kleinkind wegen meiner damals noch heftigeren Impfreaktionen auf ärztliches Anraten hin nicht bekommen. An Masern erkrankte ich mit 6 oder 7, an Mumps und Röteln aber nicht.


    Nun sind Röteln wegen einer möglichen Schwangerschaft irgendwann ein Thema, allerdings riet mir eine Ärztin davon ab, Masern impfen zu lassen da ich die Krankheit hatte.


    Derzeit gibt es aber laut meiner Hausärztin nur den kombinierten Impfstoff mit Masern und Mumps, es gibt also gar keine Möglichkeit, nur gegen Röteln zu impfen. Hat hier jemand von euch andere Infos bzw. Erfahrungen mit Impfungen, obwohl man die Krankheit schon hatte?

    Eine Freundin von mir hatte auch keinen Impfschutz mit MMR (in der Jugend verbaselt) und da war sie schon schwanger.


    Einmal schwanger, gibts keinen Lebendimpfstoff mehr.


    Was man versuchen könnte: mal in einer Internationalen Apotheke nachzufragen, ob es im europäischen Ausland Röteln-Einzelimpfstoffe gibt und ob die importierbar wären – einen Versuch ists wert.

    Jan HH


    Dir ist klar das der Umfang des Nestschutzes vom Umfang der Immunität der Mutter abhängt und das geimpfte Personen die die Krankheit nicht durchgemacht haben oft keinen ausreichend hohen Titer haben um ihren Säugling zuschützen? Der NEstschutz ist kein undurchdringlicher Schutzschild, hab ich bei meiner Großen schon bewundern dürfen.


    akaf


    Ist eine Empfehlung speziell für meinen Berufsstand und zwingend erforderlich für die Versicherung. Passiert doch was und ich hab meine härliche Auffrsichung nicht hab ich ein rein finanzielles Problem.