Jeden Monat Mittelohrentzündung

    Hallo,


    meine Tochter ist 3 Jahre alt und seit September im Kindergarten. Nun hatte sie auch schon die ein oder andere Erkältung. Man sagte mir , das es normal sei im ersten Kindergartenjahr, von wegen Abwehrkräfte und so. Also lies auch die erste Mittelohrentzündung nicht lange auf sich warten. Sie war im Oktober. Wir bekamen Antibiotikum. Dann kam aber im November schon wieder eine......wieder Antibiotikum. Der Kinderarzt sagte, ich solle nun, nach Beendigung des Antibiotikums, noch ca.2 Wochen "Otowoven-Tropfen" geben. Ich habe anschließend die Tropfen 3-mal tgl. gegeben, aber meine Tochter bekam nach einer Woche schon wieder eine Mittelohrentzündung :°( . Sie bekam schon wieder Antibiotika. Und der Kinderarzt verschrieb mir "Bionuyl uno Granulat" zur Stärkung der Abwehr! Dies ist nun der aktuelle Stand. Nun war ich heute mit ihr beim HNO-Arzt, um mir mal die Meinung von einem "Facharzt" anzuhören. Ich schilderte ihm die Lage und fügte noch hinzu, daß meine Tochter leider nicht freiwillig (steter Kampf) Nasenspray nimmt. Der HNO-Doc sagte mir dann folgendes: Also das Antibiotikum tötet die Bakterien ab, was ja auch Sinn und Zweck der ganzen Sache ist, aber sie MUß Nasenspray nehmen, da sonst die "Gänge" nicht frei werden und somit das ganze Spiel immer von neuem beginnt. Er sagte, ich solle ihr nun 2 Wochen auf jeden Fall ca. 5mal tgl. Nasenspray verabreichen und dann wieder kommen. Er sagte aber auch, das ich wohl um eine OP nicht rum komme. Er will die Polypen entfernen und Paukenröhrchen setzten.


    Ich habe ziemliche Angst eine OP durchführen zu lassen, da es wohl keine 100%-tige Erfolgschance gibt. Vorallem habe ich Angst vor der Vollnarkose, meine Tochter ist doch erst 3.


    Es wäre schön wenn Ihr mir helfen könntet!

  • 25 Antworten

    Otovowen ist ein homöopathisches Mittel :-) Sogar ein sehr gutes, aber wenn das Kind nicht darauf anspricht, dann kann man wohl nichts machen. Meine Kinder hatten nie wieder eine Mittelohrentzündung, seit ich dieses Medikament entdeckte, bei uns hilft es großartig.


    Wenn es rezidivierende Mittelohrentzündung ist, die nicht gut zu behandeln ist, kann es in der Tat günstig sein, die Röhrchen zu setzen und Polypen zu entfernen. Ist keine großartige Sache, mach dir keine Sorgen wg. der Narkose. Ich kenne eine Menge Kinder, die im Säuglingsalter stundenlange Herz-OP´s über sich ergehen lassen mussten, mein eigenes eingeschlossen. Die Narkose ist das geringste Problem :-), das stecken die Kleinen meist gut weg. Aber auch hier kann man einiges machen, z.B. wenn du vorher rausbekommst, wo der Tropf gelegt wird, Emla-Pflaster drauf, das betäubt die Haut. Und vor und nach OP Bachblüten-Tropfen geben, lass dich in der Apotheke beraten dazu. Alles Gute und sorge dich nicht allzu viel! (Ich weiß.....leicht gesagt.....)

    Nochwas, mein Großer hatte als Kleinkind in einem Jahr 12!! Mittelohrentzündungen, es war grauenhaft. Irgendwann war der Spuk vorbei. Die beiden anderen hatten auch Probleme damit, bis ich Otovowen empfohlen bekam, danach machte ich sofort bei Ohrenschmerzen, die auch nur angedeutet waren, Zwiebelwickel und gab Otovowen. Seitdem nie mehr Antibiotika deshalb. Und seit 3 Jahren sowieso keine Ohrenschmerzen mehr, das ist wohl ausgestanden inzwischen.

    Oh danke für die erklärung! Das mit den Zwiebelwickeln habe ich schon öfter gehört, aber das nimmt man dann nur wenn die Ohren schmerzen oder'? Ich habe auch schon gehört, das es höchstwarscheinlich nächsten Winter vorbei ist mit den ganzen Moe, aber ehrlich, da hab ich jetzt nichts von. Nun ja, ich danke erstmal für die Hilfe, aber so richtig schlau bin ich nun nicht geworden. Soll ich mit der OP warten oder nicht? Ich weiß auch nicht......

    Waaaas :-o 12mal? Hefitg! Danke für die erklärung! Das mit den Zwiebelwickeln habe ich schon öfter gehört, aber das nimmt man dann nur wenn die Ohren schmerzen oder'? Ich habe auch schon gehört, das es höchstwarscheinlich nächsten Winter vorbei ist mit den ganzen MOentzündungen, aber ehrlich, da hab ich jetzt nichts von. Nun ja, ich danke erstmal für die Hilfe, aber so richtig schlau bin ich nun nicht geworden. Soll ich mit der OP warten oder nicht? Ich weiß auch nicht......

    Homöopathie

    Hallo, ich lasse meine Kinder von Geburt an homöopathisch behandeln und habe sehr sehr gute Erfolge damit. Ich kenne auch einige Fälle, wo chronische Mittelohrentzündungen und gewucherte Polypen geheilt wurden (ja, die Polypen können sich zurückbilden). Mit Mitteln wie Otiven oder Otovewen kann man LInderung erreichen, aber nicht das Grundproblem heilen. Dazu braucht es, wenn man die homöopahtischen Weg wählt, eine sogenannten konstitutionelle Behandlung durch einen klassisch homöopathisch arbeitenden Arzt oder Heilpraktiker. Leider kostet die Erstanamnese meist zwischen 150-200 Euro, weitere Gespräche/Behandlungen sind dann günstiger. Ich kann Dir nur aus vollem Herzen raten, dies zu probieren, da ich sehr überzeugt bin. Mit einer OP löst Du ja nicht das tief im Inneren liegende Problem, weshalb Dein Kind so anfällig für die Mittelohrentzündungen ist. Selbst wenn nach der OP keine mehr auftreten, was ja auch nicht sicher ist, können sich dann andere Problembereiche zeigen, weil die Abwehrschwäche einfach auf andere Organe verlagert wird. Im übrigen, meine Kinder sind acht und sechs, der Ältere hat noch nie ein Antibiotikum benötigt, die Kleine einmal, als der Homöopath nicht erreichbar war. Alles andere hat sich homöopathisch heilen lassen. Beide hatten jeweils einmal eine Mittelohrentzündung als Kleinkinder und dann nie wieder. Da mein Mann und ich beide als Kinder viel damit zu tun hatten, denken wir, daß unsere sicher die Neigung dazu geerbt haben, dank der guten konstitutionellen Behandlung aber nicht mehr daran erkranken.