@ Te

    Angst vor Geistern zu haben und vor Tot ist noch was anderes, als wenn man sagt, man sieht sie.


    Auch wenn mein vorschlag sicherlich sofort zerrissen wird:


    Was hälst Du davon eine spirituelle Hausreinigung zu machen? Er soll dann ruhig dabei sein. Und danach kannst Du ihm sagen, dass nun das zu Hause geisterfrei ist und er sich vor nichts fürchten soll.

    Also ich hab die als Kind gesehen und sogar Hand und Fußabdrücke von ihren Begegnungen gehabt.


    Ich fände es gut, wenn die TE sich Rat beim Kinderarzt und/oder Kinderpsychologen holt!


    Wichtig ist, das Kind anzuhören.


    Das gibt ihm wenigstens das Gefühl, ernstgenommen zu werden.

    Ich finde das nun nicht hochdramatisch, Kinder haben ja auch unsichtbare Freunde. Ich bin sehr dankbar das die Haustiere meiner Tochter unsichtbar sind, schon bei einem drittel davon würde ich einen Tierpfleger in Vollzeit einstellen müssen um mit der Versorgung nachzukommen.


    Allerdings bringt es auch nichts zu sagen das sie nicht da sind. Das löst die Angst ja nicht unbedingt auf. Man muss natürlich auch nicht voller Überzeugung sagen DAS sie da sind, aber vielleicht ein Mittelweg? Also ich habe gesagt:"Ok, wenn die durchs Fenster kommen dann müssen wir einen Geisterschreck davor hängen. Dann wurde einer gebastelt und aufgehängt. In schlimmen Fällen fände ich dann eine Hausreinigung in Ordnung um etwas reales zu haben das es ihm erleichtert da seine Angst einzudämmen. Ich würde sagen das ich keine Geister sehe, aber wenn er sie sieht dann muss man sich an jemanden wenden der Geister als Profi vertreibt.

    Meine Tochter war noch jünger wie sie mir erzählt hat, dass sie von Geistern und einem schwarzen Mann träumt, der sie von zu Hause weg holt.


    Nachdem Gespräche, in denen ich ihr versichert habe, dass es keine Geister gibt, nichts gebracht haben, bin ich auf folgende Idee gekommen: ich habe sie gebeten, die Geister und den schwarzen Mann so detailgetreu wie möglich zu zeichnen, hat sie auch mit Eifer gemacht. Anschließend habe ich einen alten Küchentopf genommen, hab die Zeichnungen zerknüllt und im Topf angezündet. Ich habe ihr versichert, dass das helfen würde, von ihren Träumen weg zu kommen, da ja nun nichts mehr übrig bleibt außer Rauch und Asche. Mit großem Vergnügen und Erleichterung hat sie dann die Asche im WC entsorgt und hat laut eigener Aussage, nie wieder davon geträumt.


    Ob das allerdings auch noch bei einem Neunjährigen funktioniert, kann ich natürlich nicht sagen. ;-)


    LG

    Zitat

    Also ich habe gesagt:"Ok, wenn die durchs Fenster kommen dann müssen wir einen Geisterschreck davor hängen. Dann wurde einer gebastelt und aufgehängt.

    Finde ich auch eine gute Idee. Als meine Lütte mal eine Zeit lang schlecht geträumt hat, haben wir einen langen Strandspaziergang gemacht, jede Menge tolles Holz, Muscheln, Steine, Federn usw. mitgebracht und daraus einen Traumfänger gebastelt. Keinen runden. Einen dreieckigen. ;-D Der hängt heute noch als Deko vor dem Fenster. Seinerzeit hat er gut geholfen und sie war fest überzeugt, dass er ihre schlechten Träume ab dem Moment draußen hielt, in dem er dort hing. :-D


    Die Idee mit dem verbrannten Bild finde ich auch prima. Solche greifbaren Maßnahmen können Kindern definitiv helfen. Wäre auch hier einen Versuch wert. :)z

    Dieses Buch zum Thema finde ich sehr gut:http://www.amazon.de/Servus-Opa-sagte-leise-junior/dp/3423700246/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1452586932&sr=1-1&keywords=servus+opa+sagte+ich+leise


    Bei uns hilft es oft, wenn man sich mit einem Buch mit dem Thema auseinandersetzt, egal um welches Thema es geht.