Das mit der kohlensäure hatte ich auch im Hinterkopf. Aber trotzdem würde ich ein Tagebuch führen. Vielleicht erkennst du einen Zusammenhang. Beispielsweise zwischen bestimmten Lebensmitteln und Kohlensäure. Oder Lebensmitteln untereinander. Oder Sport/Bewegung und bestimmten Lebensmitteln/Getränken.

    Zitat

    Flamechen, du denkst, es kann sein, dass er seinen Vater über ein Jahr nicht gesehen hat und erst ein halbes Jahr später darauf reagiert und das im Abstand von zwei Wochen? Kommt mir sonderbar vor, aber ich bin offen für jeden Hinweis.

    Vielleicht hat er die Trennung erst nach der langen Abwesenheit so richtig realisiert und sich vorher viel Hoffnung auf ein Wiedersehen gemacht. Oder er vermutet etwas Schlimmes. Ich finde mehr als ein Jahr ohne Papa schon sehr hart für einen 6jährigen. Gibt es Kontakt mit dem Vater und wie oft?


    Was sagt er denn wenn du ihn fragst? War ihm übel, schwindlig, zu viel gegessen, wie fühlt sich das für ihn an?


    Ansonsten würde ich auch Tagebuch führen.

    Das mit dem Tagebuch werde ich umsetzen. Das war ein sehr guter Tipp.


    Hm, daran habe ich wirklich nicht gedacht, dass da ein Zusammenhang stehen könnte wegen seinem Papa. Aber wer weiß, vielleicht hast du Recht, dass er es erst später so gesehen hat und nicht gleich von Anfang an, obwohl wir ihn auf die Zeit vorbereitet haben. Das macht mich jetzt nachdenklich. Er sieht auch, wie einige Papas ihre Kinder abholen und kennt es von Geburtstagsfeiern, dass bei seinen Freunden und Freundinnen die Paps mit dabei sind oder später (nach der Arbeit) dazu kommen. Werde diese Punkte beim nächsten Arztbesuch mal ansprechen, ob er da einen Zusammenhang sehen könnte.

    Ich finde das mit dem Papa auch nicht so abwegig.


    Der mittlere Sohn meiner Tochter ist auch 6, als sich die Eltern trennten. Zu Anfang gab es gar keine Probleme mit den Kindern (4;6;7 Jahre), alles lief gut. Nach 8 Monaten fing der Mittelste total an auszuflippen, aber so richtig schlimm. Mittlerweile ist er sogar in einer Therapieeinrichtung, weil gar nichts mehr ging.


    Deswegen würd ich das mal im Hinterkopf behalten und mal schauen, ob da nicht doch was ist

    Danke Brotspinne. Wenn das wirklich erst so viel später passierte, dann könnte wohl doch etwas daran sein. Er ist fröhlich, ausgeglichen und hat FreundeInnen. Kann er dennoch unter demVerlust leiden, obwohl er nach außen unbeschwert zu sein scheint? Die Fragen nach seinem Papa sind nicht alle zwei Wochen. Manchmal täglich, dann wieder länger nichts.

    Kann sein,das ihn das unbewusst belastet. Ich hätte das bei meinem Enkel auch nie erwartet, weil vorher nichts zu merken war und er ein wirklich lieber, sanfter, kleiner Kerl war. Er hat dann eben mit heftigen Agressionen reagiert, wo wir aber auch nicht wussten wieso und weshalb und wenn man ihn gefragt hat wieso er so ist, kam immer nur ein "weiss nicht".


    Erst als meine Tochter zum Psychologen ist, kam das raus.

    Dann könnte das tatsächlich der Grund sein. Wie erwähnt, bei der Vorsorge werde ich das mal ansprechen. Anfangs hatten sie per Skype oder Telefon Kontakt, nun schon länger nicht mehr. Eine Mail kam von ihm auch nicht, nur die Geschenke hat er zugesendet. Es ist (hoffentlich) keine Trennung für immer, sondern aus beruflichen Gründen.

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    Anfangs hatten sie per Skype oder Telefon Kontakt, nun schon länger nicht mehr. Eine Mail kam von ihm auch nicht, nur die Geschenke hat er zugesendet. Es ist (hoffentlich) keine Trennung für immer, sondern aus beruflichen Gründen.

    Mehr als ein Jahr nicht gesehen und jetzt nicht mal mehr Mails und Telefonkontakt? Also ehrlich, daneben liegt dein Sohn nicht, wenn er zweifelt ob sein Vater ihn noch lieb hat. Das ist doch kein normales Verhalten. Was sind das für berufliche Gründe, dass nicht mal ab und zu ein Heimatbesuch möglich ist?


    Mich erstaunt auch, dass du das so nebenher erwähnst statt als handfeste Familienkrise, die natürlich auch das Kind sehr belastet.

    Hallo! Es ist etwas ganz anderes, ob ein Kind gelegentlich spuckt, oder regelmäßig alle 2 Wochen. Es gibt die "innere Uhr". Sehr viele Vorgänge laufen danach regelmäßig täglich ab, z.B. die Hormonausschüttung jeden Morgen. Andere nur in einem festen Zeitabstand. Was das ist, fällt mir im Moment leider gerade nicht ein, aber eine gründliche Untersuchung durch den KA wäre angezeigt. Z.B. eine Migräne käme vielleicht in Betracht. Auch über den vorstehenden Post von Clairet mache ich mir positive Gedanken.

    Grundsätzlich würde ich eine körperliche Ursache nicht ausschließen. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus.


    Ich hatte als Kind sog. Acetonisches Erbrechen, das ist eine Stoffwechselstörung, die bei mir nach ca. zwei Jahren vorbei ging.


    Allerdings hat das angegangen, als ich einen Todesfall in der nahen Familie hatte.


    Alles Gute für euch @:)

    Zitat

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Den Spruch finde ich so unsäglich, dass ich hier

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    Immer diese saudummen Sprüche von einigen hier.

    voll und ganz zustimme! ]:D


    Und wer lesen kann (Komma!!), hat sicher auch inzwischen bemerkt, dass die TE schon seit einigen Tagen nicht mehr im Forum registriert ist.