Hm, ich frage mich auch gerade, warum hier unbedingt die Gründe für das (fast nicht mehr vorhandene) Gewichtsproblem von Marika's Tochter in der Psyche gesucht werden müssen? Wie Marika ihre Tochter beschreibt, scheint sie ein selbstbewußtes Kind mit Spaß am Leben und am Essen zu sein :)^ Nicht jeder Mensch, der mopsig ist, hat ein psychisches Problem.


    Mittlerweile ist Marikas Tochter ja auch fast wieder ein "Ex-Mopsi" und alles ist gut. Die Ernährung wurde dezent umgestellt, die Bewegung erhöht. Das Kind ist glücklich, fühlt sich beweglicher, also, wo ist da das psychische Problem ":/ ???

    @ Marika

    Du hast alles richtig gemacht, das Notwendige dezent und unauffällig geändert, sozusagen kindgerecht und wahrschenlich so deine kleine vor einer Essstörung bewahrt :)^ :)^ :)^ :)= :)= :)=

    Die dicken Kinder,welche ich kenne sind alle nach aussen froehlich ,selbstbewusst,oft sehr klug und sensibel.


    Marika ist ein kluger Mensch,sie wird schon die tieferen Gruende finden..


    Eine gute Mutter ist sie bestimmt.


    Meine Vermutungen hatte ich schon geschrieben,ausserdem :Nur Marika kennt ihr Kind am besten und ihre Gesamtsituation.


    Ich finde es sehr gut,dass sie sich mit diesem Problem beschaeftigt.


    Manche Muetter uebersehen das Uebergewicht ihrer Kinder,suchen nicht nach den Gruenden,das kann fuer mollige Kinder spaeter schwieriger werden.

    scullie

    Nichts für ungut, aber egal in welchem Faden du schreibst, überall wird alles sofort von dir psychologisiert und in alles einseelisches Ungleichgewicht hineininterpretiert. ":/ Manchmal hilft es, einige Dinge etwas lockerer zu sehen. ;-) @:)

    Es war mir schon klar,dass hier andere Meinungen nicht so erwuenscht sind,trotzdem schwimme ich auch mal gegen den Strom,auch wenn ich dafuer wieder hier verpruegelt werde... ;-D


    Da ich nun schon sehr lange mit Kindern und Eltern zusammen arbeite,auch mit molligen Kindern schrieb ich ueber meine Sichtweise und Erfahrungen.Marika wird mich schon verstehen,sie wird es wissen,ob es fuer sie zutrifft oder auch nicht.


    Wir wissen,dass es viele unterschiedliche Gruende gibt,weshalb Kinder dick werden koennen.


    Ueber die anderen Gruenden.. :p> .,weshalb Kinder dick werden koennen ,haben wir schon viel geschrieben.


    Der Faden ist nun schon aelter,Marika hat vielleicht einen guten Weg gefunden.


    Ich will auf das Thema gar nicht tiefer eingehen.


    Es gibt viele Eltern,die wissen,dass ihr Kind aus psychischen Gruende dick wurde.Sie haben auch genuegend Moeglichkeiten sich mit diesen Gruenden zu beschaeftigen.


    Manche Kinder werden auch aus nicht psychischen Gruenden dick...darueber wurde genug geschrieben..


    Mit Sicherheit kenne ich die Gruende nicht,weshalb Marikas Tochter mollig wurde,es koennen soooo viele Gruende sein....psychisch oder nicht psychisch...das ist hier die Frage,ich frage mich es aber nicht.


    Ich kenne Kinder,da ist es psychisch bedingt,z.B.sie troesten sich selber gerne mit Schokolade,stoffen sich voll,sind nicht so gute Futterverwerter wie andere Kinder,welche duenn sind und teilweise noch viel mehr essen.Manche Kinder wollen sich mit viel essen desensiblisieren,sich positive Gefuehle geben,wollen sich mit Essen beruhigen oder essen einfach gerne.Manche Kinder suchen im Essen ein Liebesersatz/Geborgenheitsersatz oder fuer sie ist Essen ein Mittel gegen Depressionen oder sie wollen verdraengen(weil sie z.B. von anderen Kindern geaergert wurden) oder wollen sich ablenken.


    Ich kenne dicke junge Maedchen,welche gerne dick sind,um nicht von den Maennern so sexuell angestarrt zu werden.. :-o ..,in dem dick sein, finden sie einen Schutzpanzer,sie werden in Ruhe gelassen,so wie erwuenscht.


    Es gibt auch Muetter,die z.B.ihre Soehne mit Essen vollstopfen,damit er fuer sie ihr abhaengiges Baby bleibt....er sich nicht mit den fremden boesen Frauen einlaesst..


    Manche Kinder sind dick,weil sie es fuer sich selber brauchen,weil es ihnen nervlich damit besser geht,sie froehlicher,stabiler,mutiger,leistungsstaerker,konzentrierter und ausgeglichen damit sind.


    Als duenne Kinder waere sie nervoeser,hippeliger,aengstlicher,trauriger.


    Sehr aktive lebhafte und sportliche Kinder sind oft duenn,sie verbrennen viele Kalorien.


    Es gibt auch genuegend nicht psychische Ursachen :


    Mutter kocht zu fett oder das Kind iss


    nur einfach so zuviel Suesses oder fast food,wenig Bewegung und viel Langeweile und Unterforderung,es hat etwas mit der Schilddruese hat oder es genetisch bedingt ist.


    Als Kind ass ich sehr viel,auch sehr viel Suesses....und ich hatte trotzdem immer Untergewicht.


    Es gibt Kinder,die genetisch bedingt (Schilddruese,Stoffwechsel) kaum dick werden,egal wieviel sie essen ,andere Kinder werden schnell dick....auch bei geringeren Essensmengen..

    scullie, ich finde deine ansätze recht interessant. ich glaube auch, dass man die psyche und den körper nicht voneinander trennen kann und dass es auch psychische gründe sind, die dazu führen, dass meine tochter ihre moppelphasen hat. ich denke zum beispiel, dass es eine rolle spielt, dass hier eine menge an familieninterner kommunikation beim essen statt findet, was ja erstmal nichts schlechtes ist, aber natürlich die nahrungsaufnahme an sich positiv besetzt und die essensdauer oftmals verlängert. so nach dem motto: "solange ich esse, sitz ich mit der mami am tisch".


    interessamt finde ich auch deine theorie, dass manche kinder sich durch essen quasi selber "beschweren". tatsächlich ist es so, dass meine tochter zu ihren "dicken" zeiten insgesamt um etliches ruhiger wurde. sie ist immer ein sehr lebhaftes kind gewesen, manchmal zu lebhaft und im grunde war ihre moppelzeit für ihre insgesamte entwicklung in dem bereich sogar recht förderlich. jetzt ist sie älter und ruhiger, kann also auf das zusätzliche gewicht verzichten und trotzdem mal fünf minuten still sitzen ;-D.


    ich weiß auch, dass sie gerne mal hunger hat, wenn ihr langweilig ist, wenn es ihr nicht gut geht, etc. sie tendiert also einfach generell dahin, alles an psycho-stress aufs essen zu projizieren, insoweit hast du schon recht.


    ich denke, dass ist ähnlich wie bei manchen krankheiten: wenn ich krank werde, kriege ich zum beispiel immer halsschmerzen, bei anderen menschen schlägt jeder infekt auf die verdauung, wieder andere kriegen dann probleme mit dem kreislauf.


    so ähnlich ist das auch bei psychischem unwohlsein: der eine kriegt schlafstörungen, der nächste wird gereizt, manche menschen bekommen dann allergien oder pickel und wieder andere leben ihre probleme in komischem eßverhalten aus.


    meine tochter hat denke ich nicht mehr und nicht weniger probleme als jede achtjährige so hat. sie hat dann einfach nur einen hang dazu, das essen als lösung anzusehen.

    Hallo,


    ich würde drei Tage lang ein Ernährungsprotokoll schreiben. Am besten übers Wochenende. Und dann würde ich mit Ihr zum Arzt gehen um Schilddrüsenprobleme auszuschließen.


    Denn noch ist sie 8 da geht das noch einigermaßen aber wenn sie erstmal älter ist hat sie in der Schule mehr probleme und auch mehr probleme das wieder runter zu bekommen.

    @ tanja

    ist doch quasi alles schon erledigt.


    schilddrüse ist abgeklärt. ernährungsprotokoll hab ich zwar nicht geschrieben, aber selber ganz genau beobachtet, was hier gegessen wird und wo die gefährlichen stellen in der ernährung sind und diese beseitigt. kinderarzt ist von ihr begeistert. kind nimmt zwar nicht wirklich ab, wächst aber bis zum geht nicht mehr (da kann man bei zuschaun, dass ist der hammer, wie die gerad schießt), ist also somit wieder fast im normalgewicht und wieder im vollbesitz ihrer körperlichen fähigkeiten.


    und die anderen mädels in ihrer klasse legen gerade altersbedingt alle gehörig zu ]:D – da relativiert sich also so einiges

    Zitat

    ich selber hatte halt nie das problem, dass meine ernährung große auswirkungen auf mein gewicht zeigt und frag mich daher, ob das einschränken zigtausend kleiner dinge wirklich sinn macht und ob ihr vielleicht ideen habt, was es da noch alles gibt, wo ich einsparen kann.

    Hallo, ich habe jetzt nur den ersten Beitrag gelesen, vielleicht gab es meinen Gedankengang ja schon. Ich glaube manche Eltern von übergewichtigen Kindern machen den Fehler davon auszugehen, das Kind bräuchte soviel zu essen wie sie selbst. Sie geben dem Kind zwar keine Pizza und Pommes zum Mittag, aber das was es bekommt ist für ein Kind trotzdem noch zuviel. Wo ein Erwachsener morgens 3 Brote essen kann, darf ein Kind noch lange nicht soviel, auch wenn der Belag eher fettarm ist. Oder eine halbe Tafel Schokolade, ist für den Erwachsenen am Tag nicht viel, für ein kleines Kind dagegen schon.

    Die Frage, die sich mir stellt:


    Hat sich am Körperbau denn auffällig etwas verändert? Wenn die Tochter früher schlanker wirkte und sich der Körper jetzt Richtung "Buddha" verändert, sollte man schon überlegen, woran es liegen könnte. Selbst wenn kein Übergewicht an sich vorhanden ist, könnte eine deutliche Veränderung doch auf irgendein Problem hinweisen.

    Zitat

    darf ein Kind

    echt, verbietet ihr dann euren kindern zu essen, während ihr euch das dritte brot schmiert :-o


    übrigens brauchen kinder zumindest bei wachstumsschüben auch mal locker mehr essen als ein erwachsener ;-)

    @ sunflower

    na, das ist ja gerade das problem, dass ihr körperbau sich nicht verändert hat ;-D wenn man mit acht die proportionen eines kleinkindes hat, dann ist das ganz schön mopsig

    @ beetlejuice

    danke @:)