Meine Tochter war eigentlich ab dem 9. Lebensmonat nur einmal krank. Immer.


    Bronchitis, spastische Bronchitis, Asthma, mit 4 mit 17 Medikamenten in die Kita, morgens ohne Husten in der Kita, um 12 Uhr Anruf, Kind schwer krank. Stellte sich sogar als Lungenentzündung raus.


    Allergietests brachten zunächst nichts. Erste Kinderreha mit 5. Man stellte dann eine Allergie auf Bettfedern heraus. Kissen, Decken, alles ausgetauscht.


    Rutengänger hat den Schlafplatz untersucht, war ungünstig. Bett einfach nur umgestellt.


    Danach war Ruhe im Karton.


    Es blieb eine Infektanfälligkeit, aber weder Asthma noch solche wirklich schweren Bronchitiden waren jemals wieder Thema. Das 'Kind' geht heute auf die 50 zu...


    Soweit zu damaligen Diagnosen. Hat sich alles nicht bewahrheitet.

    Ich (Jahrgang 1973) war auch son ein Lungenproblem-Kind. Ständig Bronchitis und und und. Mein damals schon alter und ziemlich öko eingestellter Kinderarzt hat mich dann mit gerade mal 3 Jahren im tiefsten Winter (Februar!) zur Kur auf eine Nordseeeinsel geschickt. Seither nie wieder Probleme gehabt.


    Ich würde abgesehen von einer grundlegenden Abklärung so eine Kur mal in Erwägung ziehen! Kan wirklich viel bewirken. Und solange die Kinder noch nicht schulpflichtig sind, ist das ja auch unproblematisch möglich.

    Ich glaube es gibt schon auch Fälle, wo die Krankheit leichter verläuft und eine Diagnose erst spät gestellt wird, aber das ist eher selten. Und allein die häufigen Bronchitiden heißen noch lange nicht, dass die Kinder Muko haben. Mein Sohn (5) fing damit nämlich auch im Altern von 2,5 an. Jeder Erkältungsvirus setzte sich auf die Bronchien. Ich frage mich was wir getan hätten, wenn es Salbutamol nicht gegeben hätte...


    Er hatte in dem Winter (zwischen 2 u 3) rund 11 Infekte, aber durch das Medikament blieb es dann immer beim normalen Husten und wir konnten Bronchitis o. Lungenentzündung vermeiden. Im darauffolgenden Winter nur noch 6, diesen Winter sind wir bei Nr. 3. Es wird also...


    Ich bin auch aus Sorge um eine schwerwiegende Krankheit zur Lungenambulanz gegangen. Dort haben sie mich ebenfalls beruhigt, dass es sich meist verwächst, schlimmstensfalls in Asthma übergeht (was mich jetzt auch nicht so wundern würde, da der Vater es hat), aber ein paar Standard-Tests gemacht, eben auch den Schweißtest. Das Ergebnis war negativ und seitdem ist dieses Hirngespinst aus meinem Kopf. Wenn dich die Sorge zu sehr quält, frage nach diesem Test, ist recht einfach und schnell durchzuführen (Hautschweiß wird gesammelt und der Salzgehalt gemessen).


    Viel Glück!