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    Meine Große (mittlerweile 9) hatte das sehr lange.


    Da die Kinder nicht "erreichbar" sind, wenn der Nachtschreck da ist, kannst du eigentlich nicht viel tun, ausser bei deinem Kleinen sein und aufpassen, dass er nicht aus dem Bett fällt o.ä. Ich fand das damals sehr schwer auszuhalten, habe immer gedacht, irgendwas müsste ich tun. Aber wenn ich versucht habe, sie zu wecken, war sie total verwirrt und der Nachtschreck kam danach nochmal wieder, und wenn ich sie rausgenommen habe, ebenso. Letztlich habe ich nur an ihrem Bett gesessen und habe sie, wenn der Schreck vorbei war und sie sich wieder eingekuschelt hat, wieder zugedeckt und das wars.


    Irgendwann, als sie größer war, hat sie dann nicht mehr geschrien, sondern gesprochen und/oder geweint, zwischendurch ist sie auch geschlafwandelt (einmal stand sie vor der Kleiderschranktür und wollte aufs Klo).


    Inzwischen schläft sie zu ihrer früher üblichen Nachtschreckzeit noch immer sehr unruhig, sitzt manchmal im Bett und spricht mit leerem Blick Unverständliches und legt sich dann wieder hin und schläft weiter. Erinnern kann (und konnte) sie sich nie daran.

    Oh ja - die Zeit hatten wir auch.... als es das erste mal auftrat war ich voll von den Socken -> nicht nur, dass ich noch nie davon gehört hatte, nein, ich hatte auch einen gehörigen "Nacht-Schreck", als der Kleine geschrien hat wie am Spieß und sich durch nichts und niemand beruhigen ließ. Später durfte ich lernen, dass das normal so ist und man Kinder dann am besten nicht anspricht und auf keinen Fall aufwecken sollte, denn sie erkennen in dem Moment nicht die tröstende Mama, sondern bauen Dich als "weiteres Gespenst" oder was auch immer in ihren Träumen ein - denn obwohl sie die Augen offen haben, schlafen sie tief und fest...


    Ich habe immer das gemacht, was jeder Kinderazrt verteufelt hat: ich habe ihn geschnappt, mich und ihn in eine Dekce gewickelt und im Wohnzimmer Fernsehn angeschaltet (nein, kein Horrorfilm....) - da wurde er dann meist schnell ruhig und war abgelenkt. Dann konnten wir weiterschlafen gehen.


    Halte durch - wir hatten diese Phase ca. 6 Monate lang.... aber sie geht vorbei *:)

    Hallo!


    Danke Euch für Eure Antworten:)^ Schön daß man mit diesen Sorgen nicht allein ist...

    @ Steph-Bounty:

    Zitat

    ich habe ihn geschnappt, mich und ihn in eine Dekce gewickelt und im Wohnzimmer Fernsehn angeschaltet (nein, kein Horrorfilm....) - da wurde er dann meist schnell ruhig und war abgelenkt. Dann konnten wir weiterschlafen gehen.

    Genauso machen wir es auch;-):)z Es hilft zwar nicht immer, aber meistens!

    hat mein kleiner auch...meistens lassen wir ihn und passen nur auf das er nicht rausfällt und wenn es extrem ist das er gar nicht ruhig wird dreh ich (so hart es klingt) das licht auf .....dann ist er wieder völlig da...

    Ich weiß zwar nicht, ob das vergleichbar ist, aber manchmal habe ich auch einen Nachtschreck. Dann fühlt es sich so an, als würde ich ganz tief runterfallen, ist so ähnlich wie ein Traum. Ich erschrecke mich dann total und zucke. Ob man da viel gegen machen kann, weiß ich nicht, außer zu versuchen, das Kind zu beruhigen und trösten.

    Die Bachblüten-Notfalltropfen "Rescue Remedy" helfen wunderbar gegen den Nachtschreck, ebenso kann man es mit Aconit-Globulis versuchen. Ich habe die besten Erfahrungen damit gemacht, ein Versuch wäre es wert.