ich denke, da könnt ihr auch viel von euch ablesen. Habt ihr, also Papa, Mama, Geschwister, Verwandtschaft und Großeltern viel Karies? Wenn nicht, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit keine so schlechte genetische Ausstattung in der Hinsicht mitbekommen haben. Dann kommt es immer noch darauf an, wie tief der Karies schon ist, also ob es möglich wäre, dass die nachkommenden Zähne auch schon etwas davon abbekommen haben. Trifft das nicht zu, werdet ihr es bestimmt mit guter Zahnhygiene in den Griff bekommen.

    Zitat

    Fluoride sind ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt, und befinden sich natürlicherweise in unserer Nahrung und unserem Trinkwasser. Deshalb kann ich die Panikmache überhaupt nicht verstehen.

    Das liegt dann wahrscheinlich daran, daß du dich über die Bedenken nicht informiert hast: Niemand, aber auch wirklich niemand macht sich Sorgen über die Fluoride, die in Nahrungsmitteln von Natur aus vorkommen. Wie die Endung -id sagt, geht es um Fluorverbindungen, von denen es ganz verschiedene gibt. Was also etwa in Hirse vorhanden ist, ist nicht dasselbe wie das, was der Zahnpasta oder dem Trinkwasser zugesetzt wird und letztlich aus Industrieabfällen stammt, zumal die in der Nahrung zwangsläufig mitgelieferten Begleitstoffe die Wirkung auf den Organismus beeinflussen mögen.


    Nur, weil etwas ein industrielles Nebenprodukt ist, muß es natürlich noch lange nicht schlecht sein!

    Zur Sache selbst kann ich nur sagen, daß bei mir ein heftiger Vitamin-D-Mangel jahrelang (trotz Ärztemarathon) nicht erkannt wurde und deshalb auch in beiden Schwangerschaften herrschte. Bei beiden Kindern waren die Schneidezähne schon beim Durchbrechen leicht bräunlich. Du kannst dir vorstellen, welchen Wert wir schon deshalb auf Zahnhygiene gelegt haben (und Zucker, Bonbons etc. haben wir nicht im Haus). Trotzdem hat die Große leider Karies, seit sie 4 ist. Genau wie bei euch trat das auf, als die Zähne etwas auseinandergerückt sind.

    na, bei meinem sohn ist es an den bleibenden zähnen bisher besser, seit er zahnseide benutzt und auf extrem säurehaltige nahrungsmittel verzichtet bzw auch keine süßigkeiten wie kaubonbons usw. isst. er hatte von 6-8 jahren einen zahnarztmarathon hinter sich und insgesamt waren 6 milchzähne betroffen. die bleibenden sind bisher in ordnung (er ist jetzt fast 12). letztendlich ist es aber eben veranlagung. wir werden da weiter aufpassen müssen, denn er hat ja trotz regelmäßigen putzens und ohne ständigem nuckeln an gesüßten getränken aus einer nuckelflache usw. doch recht ausgeprägt karies gehabt.

    Zitat

    Habt ihr, also Papa, Mama, Geschwister, Verwandtschaft und Großeltern viel Karies? Wenn nicht, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit keine so schlechte genetische Ausstattung in der Hinsicht mitbekommen haben.

    Oh, ganz schlecht....


    Deshalb hat es mich fast schon gewundert, dass die beiden älteren Geschwister ganz ohne Karies blieben. Da dachte ich: nur an der Veranlagung kann es nicht liegen, die wäre von beiden Elternteilen her nicht gut.


    Die Karies bei meinem Sohn sind nicht tief gewesen. Ließ sich auch ohne jede Spritze gut behandeln.

    @ harukies

    Danke für deinen Beitrag. Das macht mir Mut, dass die ergriffenen Massnahmen die Möglichkeit haben, weiteren Karies zu verhindern!

    Informiert euch doch erstmal ....


    Fluoretten habe ich meiner Tochter vor fast 20 Jahren schon nicht gegeben. Mir wurde das schon in der Ausbildung erlärt wie schädlich die sind.


    Fluor.....in Zahnpasta für Kinder unter 6 Jahren so gering wie möglich. Das verschlucken wäre tatsächlich ungesund. ...und ja wegen dem Fluor.


    Ab 6 Jahren wird fluoridhaltige Zahnpasta empfohlen, weil dann die bleibenden Zähne durchbrechen.


    1 x wöchentlich Elmex Gelee aber auch hier aufpassen das es nicht verschluckt wird.


    Zuviel Fluor macht sich erst bei den bleibenden Zähnen bemerkbar. Das sind weisse Flecken ( White Spots ). Das stellt schon eine Vorstufe von Karies dar.


    Dann gibt es Schmelzdefekte. Und noch andere Auswirkungen.


    Also immer schön zur Prophylaxe und das 2 x im Jahr. So früh wie mäglich damit anfangen. Fluoridhaltige Zahnpaste. Kinderzahnpasts ist immer sehr gering dosiert. Keine Fluoretten....


    Zuviel Fluor kann Schaden anrichten, ist dann sehr ärgerlich. Die Prophylaxe beim Zahnarzt ist wirklich eine gute Sache :)


    Zähne der Kinder putzen,wenn sie nicht wollen, erzählt ihnen das Bakterien ihr Pipi auf den Zähnen hinterlassen und das muss weg ;-)

    @ Devilindisguise

    Zitat

    Niemand.....macht sich Sorgen über die Fluoride, die in Nahrungsmitteln von Natur aus vorkommen

    Ich war bisher immer davon ausgegangen, dass auch natürlich vorkommende Fluoride Dentalfluorosen hervorrufen können, wenn man zu viel davon konsumiert? Siehe brick tea.

    Zitat

    Wie die Endung -id sagt, geht es um Fluorverbindungen, von denen es ganz verschiedene gibt.

    Ist mir bekannt. In deutschen Zahnpasten werden unterschiedliche Fluoride verwendet - z. B. Zinnfluorid, Aminfluorid, Aluminiumfluorid, Natriumfluorid.

    Zitat

    Nur, weil etwas ein industrielles Nebenprodukt ist, muß es natürlich noch lange nicht schlecht sein

    Eben. Immerhin kann man fluoridhaltige Gelees, Fluoridtabletten in deutschen Apotheken kaufen, zum größten Teil sogar rezeptfrei. Wenn Fluoride soooo gefährlich wären, wäre ein (rezeptfreier) Verkauf in Apotheken bestimmt nicht erlaubt.

    Fluoridtabletten sind doch apothekenpflichtige, jedoch rezeptfreie NEMs (in D)? Zumindest gilt das für mein Zymafluor.


    Wie bei jedem Apotheken-NEM gibt es dazu einen Beipackzettel mit genauer Dosierungsanleitung und der Aufforderung, gegebenenfalls den Arzt zu fragen, was ich bei einem Kind immer täte.


    Das täte ich allerdings bei jedem anderen NEM (Eisen, Magnesium, Selen etc.) auch.