Kleine Anekdote aus meiner Grundschulzeit:


    Als ich in der 3. Klasse war, gab es die einzige Schulärztliche Untersuchung meines Lebens. Als 9-jährige mit starker Arztphobie war ich wenig begeistert, als meine Klassenlehrerin zwei Tage vorher verkündete, dass die Teilnahme Pflicht sei und uns Zettel für unsere Eltern mitgab auf denen eben dies stand. Selbstverständlich kam ich tränenüberströmmt zu Hause angerannt.


    Wie es im Leben so spielt, war meine Mutter mit der Tochter einer meiner Lehrerinnen befreundet. Der Sohn dieser Tochter ging auf die gleiche Schule; als sich die beiden über die Untersuchung unterhielten, kam raus, dass besagte Freundin ihren Sohn nicht teilnehmen lassen würde. Wieso? Die Untersuchungen waren zumindest damals in Berlin nicht Pflicht sondern freiwillig.


    Für die Schule selbst erschien es wohl einfacher, die wenigen Eltern die das rausbekamen und sich beschwerten am Telefon abzuwimmeln, als sich an anderer Stelle für die geringe Teilnehmerzahl zu rechtfertigen. Besagte Lehrerin von mir, hat das auch als zumindest "nicht selten" abgetan.


    Das soll nicht heißen, dass die Schule um die es hier geht den gleichen Hintergedanken hatte, aber nach meinen Erfahrungen mit dem Thema würde ich das zumindest in Betracht ziehen.

    So, ich hab jetzt mal mit unserer KiA Telefoniert. Sie sagte bei der Frage nach der erkennung der Pubertät, nix von Brustabtasten. Als ich nach abhöhren fragte, wie das bei jungen Mädchen normal ist, sagte sie das es bei wirklich gründlicher Auskultation manchamal nötig ist, den BH abzulegen


    Ok, wie gründlich der Arzt letztendlich war, weiß ich nicht.


    Den Brief mit den Befunden hab ich auch bekommen: Nix neues. Wegen den uregelmäßigem Herzschlag und den teils ausfallenden darmgeräuschen bei meinem sohn hört ihn unsere Kinderärztin ja schon regelmäßig ab. An die soll iches auch weiterleiten, werd ich auch mahcen, aber sie weis das ganze ja schon.


    Bei meiner Tochter währe aber "alles in Ordnung"


    Naja, mit den Ärzten werde ich wohl uach noch sprechen, mal sehen was die sagen.

    Meine Kinder haben solche Untersuchungen abgelehnt und nicht im Traum dran gedacht, sich dort irgendwas auszuziehen.


    Die entsprechenden Gesundheitsamtsärzte mussten das notgedrungen akzeptieren.


    Selbst die Schuleingangsuntersuchung haben wir von unerem Kinderarzt machen lassen, der dann dem Gesundheitsamt gegenüber entsprechende Auskünfte gegeben hat. Damit haben wir unserer Pflicht genüge getan.

    Auf die Gefahr hin, dass ich diesen Beitrag ohne Not wieder nach oben hole, ich finde diesen Link aber wichtig:


    http://www.sz-online.de/Nachrichten/Sachsen/Nackt_vor_dem_Schularzt/articleid-2656794


    Die Sächsische Zeitung berichtet über Eltern, die sich im Nachhinein über derartige Untersuchungen (zu recht) beschwert haben und zitiert dabei Juristen und Psychologen, die auf rechtliche Konsequenzen und die Gefahren für die Schüler (mögliche Traumatisierung) hinweisen.

    Also, wenn das jetzt in Sachsen tatsächlich per Landesgesetz so gemacht wird, auch wenn nur "Blickdiagnose", fände ich das schon ne Frechheit den Teenies in dem Alter gegenüber!


    Sowas hats bei Uns in Thüringen bei Teenies noch Nie gegeben.


    4. Klasse gabs die erste SU und da wurde bei uns Jungs nach der Vorhaut geschaut (typisch DDR-mäßig wie bei der Armee ;-) ), natürlich selbst zurückgezogen und NICHT von der Ärztin angefasst! Kinderärztliche Pflichuntersuchungen gabs ja bei mir Damals (1994) noch nicht. Aber da waren wir ja noch wirklich Kinder und 9 Jahre alt. Bei den Mädels gabs Damals garantiert kein Anschauen des Genitalbereichs, wozu auch? Bei der Vorhaut kann ichs ja noch verstehen. Aber Damals hat eben kein anderer Arzt nach Sowas wie Phimose geschaut. Heute wäre das in einer SU überflüssig.


    Die zweite SU war in der 9. Klasse.


    -Hörtest


    -Kontrolle der Körperhaltung/Wirbelsäule


    Natürlich blieb der Slip die ganze Zeit an!


    Das wars!


    Aber eine solche SU bei 12-Jährigen wie Oben genannt, die schon eine sehr bewusste Privatsphäre haben und vor allem ein Recht auf ihre Privatssphäre, WAS SOLL DAS???


    Da wollte sich doch garantiert wieder irgend so ein Spinner in der sächsischen Landesregierung profilieren... Oder, die wollen damit testen, wie die Eltern reagieren.


    Hier in Thüringen ist jedenfalls Alles noch so, wie es immer war. Und aus den restlichen ehemaligen DDR-Gebieten habe ich auch noch Nichts Anderes gehört. Zumal privat eh die kinderärztlichen U´s gemacht werden/müssen.

    @ muchas grazias:

    Zitat

    Also, wenn das jetzt in Sachsen tatsächlich per Landesgesetz so gemacht wird, auch wenn nur "Blickdiagnose", fände ich das schon ne Frechheit den Teenies in dem Alter gegenüber!

    Ich behaupte jetzt einfach mal, im sächsischen Schulgesetz steht nichts anderes, als in den meisten anderen Schulgesetzen. In Berlin etwa ist die Formulierung ganz ähnlich. Im Gesetz ist eben nicht festgelegt, was und wie untersucht wird, sondern nur, dass es Untersuchungen gibt, und dass diese entweder generell oder unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtender Teil des Unterrichts:


    In Berlin etwa § 52 Schulgesetz:


    Die ärztlichen und zahnärztlichen Aufgaben der Schulgesundheitspflege werden von den Gesundheitsämtern durchgeführt und unterliegen nicht der Schulaufsicht; sie gelten als verbindliche Veranstaltungen der Schule.


    So. Das klingt jetzt erstmal einfach. Jetzt muss man aber erstmal wissen, was "ärztliche Aufgaben der Schulgeseundheitspflege" sind. Und da wirds problematisch.


    Die Praxis sah so aus: Die Schule bekommt einen Brief, dass Jahrgang XY zur Untersuchung erscheinen soll, die Lehrer geben diese Information weiter und dann wird untersucht. In Berlin gibt es soweit ich weiß, nur irgendwelche Mindeststandards, was untersucht werden muss. In der Regel orientiert man sich an irgendwelchen Vorsorgeuntersuchungen (U-Untersuchungen) und das führt dazu, dass nicht vor dem Hintergrund einer vernünftigen Fragestellung (etwa: Sind die Schüler den Anforderungen des Unterrichts körperlich und geistig gewachsen, macht Schule krank, ist der Schüler auffällig und evtl. eine Gefahr für andere, müsste der Schüler vom Sportunterricht befreit werden usw), sondern es wird wild drauf los untersucht. Der Brillenträger mit seiner neuen Brille bekommt – wie alle anderen – einen Sehtest, der Schüler mit Hörgerät bekommt natürlich einen Hörtest, der Rollstuhlfahrer fällt negativ auf, weil er nicht mit einem Bein auf einer Linie hüpfen kann und so weiter. Meiner Auffassung nach nach, waren nahezu alle Schuluntersuchungen, die ich so miterleben durfte einfach für den Arsch. Frau Doktor hat ihren Stiefel durchgezogen, sie kannte die U 9, die ist für 5jährige, und die hat sie dann eben analog auf 13jährige angewandt, obwohl sie es schon beim ersten Mal, nämlich bei der Einschulung, nur die Diagnosen aus dem Untersuchungsheft hätte abschreiben müssen. Das lag ihr nämlich der Einfachheit halber vor. Und ja, sie hat auch bei 13jährigen an der Vorhaut herumgefummelt, den das hat sie lieber selber gemacht.


    Jetzt hat man – jedenfalls in Berlin – gemerkt, dass man da eine Menge Geld sparen kann und die Einschulungsuntersuchungen quasi auf den Abgleich mit dem Untersuchungsheft reduziert und gleichzeitig festgelegt, dass das Untersuchugnsergebnis egal ist. Man wird halt eingeschult, es sei denn die Eltern beantragen etwas anderes und können ihren Antrag gut begründen. Im nächsten Schritt hat man dann die Kostenübernahme für die Impfungen gestrichen, was dazu führt, dass die Schulärzte in Berlin nur noch unter besonderen Voraussetzungen impfen dürfen. Im letzten Schritt hat man dann noch entschieden, dass die Jugendarbeitsschutzuntersuchungen nicht mehr von den Schulärzten durchgeführt werden.


    Um das ganze jetzt in die Wirklichkeit umzusetzen, hat man den § 52 (2) Schulgesetz erfunden:


    "Soweit nach diesem Gesetz oder einer anderen Rechtsvorschrift schulärztliche, schulzahnärztliche oder schulpsychologische Untersuchungen sowie Verfahren zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf, von Hochbegabung sowie der Kenntnisse in der deutschen Sprache vorgesehen sind, sind die Kinder sowie Schülerinnen und Schüler verpflichtet, sich untersuchen zu lassen und an wissenschaftlich anerkannten Testverfahren teilzunehmen. Kinder, Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte sind verpflichtet, die erforderlichen Angaben zu machen; Fragen zur Persönlichkeitssphäre, die keinen unmittelbaren Bezug zum Untersuchungsgegenstand haben, dürfen nicht gestellt werden."


    Klingt erstmal hochtrabend, bedeutet aber, dass schulärztliche Untersuchungen nur dann verpflichtend sind, wenn sie entweder im Schulgesetz selbst festgelegt sind (da steht nur die Einschulungsuntersuchung drin) oder Untersuchungen durch eine andere allgemein gültige Rechtsvorschrift (also Gesetze und Verordnungen) verpflichtend festgelegt wurden. Ich habe keine gefunden, in der weitere Untersuchungen geregelt werden. Also ob eine Untersuchung im Einzelfall verpflichtend ist oder nicht, ergibt sich daraus, ob es für die konkrete Untersuchung eine rechtliche Grundlage durch eine Rechtsvorschrift gibt oder nicht.


    Zu guter Letzt gibts dann im Absatz 3 noch Regelungen zur Auskunftspflicht:


    "Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte sind über Maßnahmen nach Absatz 2 zu informieren; ihnen ist Gelegenheit zur Besprechung der Ergebnisse zu geben und Einsicht in die Unterlagen nach Maßgabe des § 64 Abs. 5 zu gewähren."


    Im Ergebnis hat man also – nicht ohne Grund – mittlerweile die Untersuchungen auf ein notwendiges Minimum reduziert, im Wesentlichen auf die Fälle, wo Vorsorgeuntersuchungen eben gerade nicht von den Eltern wahrgenommen wurden.

    Zitat

    Aber eine solche SU bei 12-Jährigen wie Oben genannt, die schon eine sehr bewusste Privatsphäre haben und vor allem ein Recht auf ihre Privatssphäre, WAS SOLL DAS

    Keine Ahnung, was das soll. Ich denke aber, dass das was in der Zeitung da berichtet wurde, kein Ausnahmefall ist, sondern eben nur einer von vielen Einzelfällen. Da gibts eben Ärzte, die es mächtig übertreiben und dabei in dem Glauben handeln, dass das was sie da machen, vollkommen normal sei. Schließlich sind sie ja Ärzte. Und einige davon behandeln dann eben Sechstklässler wie Kindergartenkinder. Es war doch nur eine Frage der Zeit, bis die Kinder nicht nur heulend nach Hause rennen, sondern die Eltern mit der Geschichte auch noch zu einer Zeitung gehen. Dass das erst 20 Jahre nach der Wende passiert ist – bzw. über 60 Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik – das ist für mich der eigentliche Skandal.


    In dem Artikel in der Freien Presse bringt man es auch auf den Punkt:


    http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Freistaat-laesst-Sechstklaessler-splitternackt-dastehen-artikel7562109.php


    "Der Schüler könne sich zwar weigern, sich völlig zu entkleiden. In der Praxis sieht es aber so aus, dass Schülern, mitunter überrascht und allein auf sich gestellt, dazu der Mut fehlt."


    Also: Nur Mut!

    Wobei ich nicht glaube, dass die Kinder ganz allein ins Zimmer zum Schularzt gehen müssen. Das wären ja Gestapo-Methoden! In Thüringen gabs Das nicht, bei Uns Damals nicht und auch Heute meines Wissens nicht. Es gingen und gehen immer 3 Schüler ins Arztzimmer.


    Aber was solls, im Endeffekt wissen wir Alle, dass diese SU´s nur der Bundesstatistik dienen, mit dem Vorwand des Kinderschutzes. Also sinnfreie Aktenvorgänge auf Kosten des Steuerzahlers.


    Ok, Thema abgehakt. Ich hab mal laut gedacht.

    Zitat

    Wobei ich nicht glaube, dass die Kinder ganz allein ins Zimmer zum Schularzt gehen müssen. Das wären ja Gestapo-Methoden!

    Da sind wir wieder bei der Frage des Müssens. Sie müssen ja nicht wirklich. Es passiert ja nix, wenn sie sich weigern. Das ist der wesentliche Unterschied zu Gestapo-Methoden.

    Zitat

    Es gingen und gehen immer 3 Schüler ins Arztzimmer.

    Das kenn ich auch. Vorher wurde uns erklärt, dass wir ja damit einverstanden sind und hinterher haben wir uns gewundert, dass sowas wie ärztliche Schweigepflicht offenbar für Schüler nicht existiert. Jeder kannte plötzlich die Diagnosen von 2 seiner Mitschülern. Eigentlich eine ganz dumme Sache. Ich glaub eher gesagt nicht, dass sich die Tochter der ursprünglichen Fragestellerin viel besser gefühlt hätte, wenn es beim Abtasten der Brüste noch Zuschauerinnen gegeben hätte.

    Zitat

    Aber was solls, im Endeffekt wissen wir Alle, dass diese SU´s nur der Bundesstatistik dienen

    Wenns mal nur der Bund wäre, der da Statistiken draus bastelt. Schon vor einiger Zeit habe ich diese vollkommen absurde Veröffentlichung aus Berlin gefunden:


    Man befragt die Eltern im Rahmen der Einschulungsuntersuchung auf "freiwilliger Basis" nach persönlichen Daten zur eigenen Ausbildung und Berufstätigkeit und ermittelt daraus quasi straßenweise Übersichten über soziale Schichten, wobei der taxifahrende Hochschulabsolvent mit Anspruch auf aufstockendes Hartz-IV zur Oberschicht gehört, der faulenzende Lottomillionär mit Realschulabschluss aber zur Unterschicht. Gibts nicht? Gibts doch:


    http://www.berlin.de/imperia/md/content/batempelhofschoeneberg/abtgesstadtqm/ges/ges_fb6/110214_erste_ergebnisse_2010.pdf (Seite 13ff).


    Auszug: Anzahl von inzuschulenden Kindern aus der "Oberschicht" in Berlin-Lichtenrade:


    Kettinger Straße/Schillerstraße: 36


    Alt-Lichtenrade/Töpchiner Weg: 28


    John-Locke-Straße: 11


    Nahariyastraße: 14


    Franziusweg/Rohrbachstraße: 34


    Horstwalder Straße/Paplitzer Straße: 13


    Wittelsbacherstraße: 12


    Der Erkenntnisgewinn dürfte bei Null liegen, außer vielleicht für Immobilienmakler. Angeblich wird im Rahmen der Einschulungsuntersuchung der Kinder sogar das Rauchverhalten der Eltern statistisch erfasst. Ganz freiwillig natürlich. Ach ja, Araber und Türken werden natürlich gesondert erfasst. Man gönnt sich ja sonst nichts.


    Aber eine kleine Selbsterkentnis gibt es: Die Einschulungsuntersuchung zielt [...] nicht mehr auf die Feststellung einer wie


    auch immer gearteten Schulreife. (Seite 5).


    Vermutlich weiß man einfach nur nicht, wohin mit den ganzen doch recht spzeiell ausgebildeten Mitarbeitern. Verbeamtete Kinderärzte sind wohl schwer irgendwo unterzubringen sonst hätte man diesen Irrsinn schon längst weggespart.

    na ja wenn alle Eltern sich angeblich so um das gesungheitliche Wohl ihrer kinder kümmern,warum gibt es dann viel mehr fette und unsportliche kinder als vor 20 Jahren..wenn nicht in der Schule wo denn sonst erreicht der Staat diese kinder überhaupt noch..

    Ich finde es auch ne bodenlose Frechheit. Mein Sohn ist zwar erst in der kita, aber da stehen solchen Untersuchungen auch an. Da kommt jetzt in Kürze der Zahnarzt, unser Sohn ist fast 2. Ich kenne den Arzt nicht und würde gerne mal mitbekommen wie er solche Kleinkinder dazu bewegt den Mund auf zu machen. Ich bin mir sicher dass unser Sohn es nicht macht. Weiss man denn als Mutter wie rabiat oder nett sie mit den Kids umgehen?

    @ Bluespirit

    Zitat

    na ja wenn alle Eltern sich angeblich so um das gesungheitliche Wohl ihrer kinder kümmern,warum gibt es dann viel mehr fette und unsportliche kinder als vor 20 Jahren..wenn nicht in der Schule wo denn sonst erreicht der Staat diese kinder überhaupt noch..

    Gut, weil in den letzten 20 Jahren der Anteil fettsüchtiger Kinder zunimmt, sollen also (Zitat Freie Presse) "Sechstklässler splitternackt dastehen"? Wo besteht da der Zusammenhang? Ich hab ja nichts gegen Prävention, gegen Aufklärung und Information auf Augenhöhe. Den dicken Schülern macht das ja nicht unbedingt Spaß, dick zu sein. Aber dann sollte es doch bitte geeignete Mittel geben, etwa vernünftige Sportangebote auch für unsportliche Kinder, ausgewogene Mahlzeiten bei der Schulspeisung zu vernünftigen Preisen statt Cola-Automaten auf dem Schulflur und aufgewärmte Fertiggerichte usw.

    Ich bin total schokiert,


    Ich dachte eigentlich, dass Schuluntersuchungen, der Haupeffekt wohl eine Erniedrigung und Traumatisierung der Kinder sein soll, der Vergangenheit angehöhrten.


    Aber als ich das hier gelesen habe, traf mich fast der Schlag.


    http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Freistaat-laesst-Sechstklaessler-splitternackt-dastehen-artikel7562109.php


    Ich bin schokiert.


    Die Aufgabe der Schulen ist es Kinder zu bilden, und nicht medizinisch zu versorgen.


    Verschiedene Anektoen, wie auch der Bericht der TE belegen ja offensichtlich, dass Schuluntersuchungen ein geeignetes Umwelt für Kryptoperverse in Ärztekitteln bieten.

    @ Asigna

    Zitat

    Ich habs bestimmt schonmal geschreiben...die U-Untersuchungen sind in manchen Bundesländern Pflicht, soll man eben die J1 auch zur Pflicht machen !

    Nein die U-Untersuchungen sind keine Pflicht, es besteht nur ein verpflichtendes Medldewesen um Eltern einzuschüchtern ihre Kinder ja rechtzeitig zu allen Routineuntersuchungen zu bringen. Was meiner Ansicht nach schon skandalös genug ist, da werden Eltern unter Generalverdacht gestellt, wenn sie ihre verfassunsrechtlich garantierte Grundrechte ausüben und ihre Kinder nicht zu U-Untersuchungen bringen.


    Solch ein Meldewesen verstärkt nur die Macht der Ärzte auf Kosten der Eltern.