*:)Hallo,


    ich kann dir auch ähnliches berichten. Es fing alles so mit 10 oder 11 an. Ich weiss es schon nicht mehr genau. Es hat angefangen mit Sehstörungen bis schwarz vor Augen sehen etc. Kreislaufprobleme inklusive. Ich bin von Arzt zu Arzt gerannt und niemand konnte etwas feststellen. Ich dachte ich werde verrückt. Die Ungewissheit machte mich völlig fertig. Vor ca. 2 Jahren bekam ich dann wieder einen Anfall der aber über 2 Wochen anhielt (sprich Kreislauf, Lichtempfindlichkeit etc.) und erst zu diesem Zeitpunkt (ich bin inzwischen 26) konnte mir ein fähiger Mensch mitteilen dass ich sog. Auramigräne mit allen Schikanen habe. Erst als das Kind dann einen Namen hatte konnte ich mich auch danach richten und musste mein Leben auch dementsprechend umstellen. Mittlerweile geht es mir besser (ohne Medikamente). Ich hoffe natürlich bei deinem Kind bleibt es bei der einmaligen Sache. Und wünsch dir und ihm alles Gute. Wenn du noch Fragen hast kannst du gern eine pn schicken.


    Alles Gute und Kopf hoch


    Ennie:)^

    währe es nicht besser gewesen... und es nicht auf die leichte schulter zu nehmen in dem Momment um selber ärzte zu suchen od.ähnliches...stat eher einen Krankenwagen rufen zu lassen da währe das Kind automatisch ins Ki. KKH gekommen und gleich untersuchungen gemacht um keine Zeit zu verlieren???


    Hoffe und wünsche es geht ihm wieder besser!!!

    Hallo,


    habe jetzt den Arztbrief.


    Folgendes steht drin:


    Status bei Aufnahme:


    AZ recht gut, keine Infektzeichen, keine Krampfbereitschaft


    Augen: Pupillen rund, isocor, prompte Lichtreaktion, Konjunktiven reizlos


    Ohren: TF bds. reizlos


    Mundhöhle: MSH feucht, Gaumenbogen reizlos


    Cor, Pulmo: o.B.


    Abdomen: Bauchdecke weich, keine pathologischen Resistenzen, Darmgeräusche regelrecht,


    Bruchpforten geschlossen, NL bds. indolent


    Neurologie: kein Meningismus


    Gwicht: 26 kg


    Körperlänge:125 cm


    Befunde Funktionsdiagnostik:


    EEG vom 10.07.09:


    Es findet sich ein mäßig ausgeprägter Alpha-Grundrhytmus mit einer Frequenz von 9/sec mit reichlicher


    Theta-Unterlagerung.


    Die Blockierungsreaktion auf Augenöffnen ist vollständig und seitengleich.


    3 min Hyperventilation werden gut durchgeführt, es zeigt sich nurein geringer Hyperventilationseffekt.


    Unter Fotostimulation keine Befundänderung.


    Keine Zeichen einer Allgemeinveränderung, keine erhöhte zerebrale Anfallsbereitschaft, keine konstanten


    Seitendifferenzen, keine Herdstörungen, keine epilepsietypischen Potentiale.


    Zusammenfassung:


    unauffälliges EEG


    Augenärztliches Konsil vom 09.07.09:


    Pupillen bds. mittelweit. Indirekte/direkte Lichtreaktion prompt.


    Bds Pupillen scharf begrenzt.


    Zur kein Anhalt für Stauungspapille (ich weiß, da scheint ein Wort zu fehlen, steht aber so im Bericht)


    EKG vom 09.07.09:


    Altersentsprechender Normalbefund


    Laborbefunde:


    In SI-Einheiten:


    BZ 3,5; OT 0,65; Hb 7,5; Hk 0,34; MCV 78; MCH 1,69


    Normwerte: Elektrolyte, Krea, Ammoniak, Lactat, Amylase, PT, CK, CK MB, restliches BB,


    Diff. BB, CrP, Urinstatus


    Verlauf:


    Es erfolgte die stationäre Aufnahme zur weitergehenden Diagnostik bei Verdacht auf einen Krampfanfall.


    Die hier durchgeführten Untersuchungen (Laborparameter, EKG, EEG und Augenarzt) zeigten allesamt keine pathologischen Befunde, insbesondere keine Hinweise auf ein Krampfgeschehen.


    Während des stationären Aufenthaltes waren die Puls- und Atmungskontrollen stetes regelrecht.


    Kopfschmerzen wurden nicht mehr beklagt.


    Als Ursache für das beschriebene Ereignis ist eine orthostatische Dysregulation am ehesten wahrscheinlich.

    @ all

    mein Großer ist seit dem 10.07.09 nachmittags wieder zu Hause. Es geht ihm gut.


    Es ging ihm vor dem Vorfall gut und nach dem Abklingen der Kopfschmerzen ging es ihm EBENFALLS GUT:

    @ Katharina Tischler

    Ja, es wäre eventuell besser gewesen, dann wären die ersten Untersuchungen schneller erfolgt


    und man hätte vielleicht etwas herausfinden können.


    Solang er gekrampft hat, haben wir dafür gesorgt, dass ihm nix passiert und dann ging es ihm ja bis auf "ein wenig Kopfschmerzen" (eigene Aussage des Kindes) wieder gut und das Ärztezentrum ist direkt neben der Kita.


    Das Allgemeinarzt eine solche Notfalluntersuchung verweigern würde, konnte ich ja nicht ahnen.


    Das Krankenhaus ist allerdings ein paar Kilometer weiter im Nachbarort, also war der Weg nach nebenan schneller. (Waren zumindest meien Gedanken in diesem Moment, war auch ziemlich geschockt, meinen Sohn so zu sehen)

    Hab grad festgestellt das anscheinend nicht alle Laborwerte im Normbereich liegen.


    Liegt das vllt daran, dass sie evtl bei Kindern anders gesetzt sind?


    Hab da im Netz nichts drüber gefunden...


    Und zum Wert OT hab ich garnichts gefunden, kann es sein, dass es ne eigene Abkürzung ist oder dass da vllt nen Buchstabe fehlt?

    Zitat

    Liegt das vllt daran, dass sie evtl bei Kindern anders gesetzt sind?

    ja bei Kindern gibt es andere Grenzwerte als beim Erwachsenen. Mehr kann ich dir leider auch nicht sagen, bin nur Laie;-)


    Abr erstmal toll, dass sonst alles OK ist und nix gefunden wurde:)^:)^:)^ ich wünsch euch, dass sowas nicht nochmal passiert.


    Sicher wars wirklich nur der Kreislauf, ich drück euch die Daumen.:)^:)*

    muss noch was anmerken:

    Zitat

    Die hier durchgeführten Untersuchungen (Laborparameter, EKG, EEG und Augenarzt) zeigten allesamt keine pathologischen Befunde,

    hier steht ja, dass das Blutbild ( Laborparameter) KEINE Auffälligkeiten ergab d.h. alles in der Norm und OK.

    Ja, weiß ja auch was da steht.


    Allerdings sagte mein Arzt mir auch mehrfach( bei insgesamt 3 Blutbildern) , alles ok, obwohl im Blutbild ein paar Werte unter den Normwerten waren, aber er meint dann nur, is noch im Toleranzbereich.


    Aber dass die Wette nur überprüft wurden, weil ich eben gesundheitliche Probleme habe, ist es ja auch möglich, dass ich bereits auf werte im Toleranzbereich reagiere.


    Na ok, Frage ist dennoch beantwortet, wenn die Normwerte bei Kindern anders sind, wird das ja stimmen.


    Die Werte die nicht im Normbereich liegen, sind übringens Hb und MCV oder MCH (leider vergessen welcher der beiden) Hk und OT kann ich überhaupt nicht zu ordnen.


    Vielleicht findet sich ja jmd hier, der da mehr drüber berichten kann?

    @ Amely79

    Danke!!!

    @ Choclate

    DANKE. Ehrlich gesagt war das auch meine Vermutung, allerdings lauteten die Abkürzungen die ich beim googlen fand dafür anders, deshalb meine Frage hier. Aber die hast du ja jetzt beantwortet.


    Nochmals Danke!

    Hallo,


    ich hätte nicht gedacht (und erst recht nicht gehofft), dass ich in diesem Thread nochmal schreiben muss ...


    Heute morgen hatte meinen Sohn wieder so einen Anfall.


    Der hat richtig aggressiv geschrien, er hätte Durst und rannte gegen die Wand.


    Wir versucht ihn zuberuhigen, dann dreht er sich um, rennt volle Kanne gegen den Küchentisch und kippt zur Seite und liegt gleich darauf kerzengerade aufm Fußboden.


    Folgen:


    Blutige Nase und eingerissenes oberes Lippenbändchen, Blässe und eiskalte Hände


    Beim Arzt wurde Blut abgezapft und ich soll nen Termin zum erneuten EEG besorgen (letztes im Juli 2009, unauffällig).


    Morgen, wenn die Blutergebnisse da sind, soll ich nochmal mit ihm hinkommen, solange soll ich mit ihm zuhause bleiben ( er soll liegen) und dann entscheidet sie, ob er erstmal wieder zur Schule kann.


    Nun frage ich mich, ob es da einen Zusammenhang zu seinen nächtlichen Aktivitäten haben kann (habe es der Ärztin auch geschildert, sie hat es mit aufgeschrieben).


    Das war früher ganz extrem, da wurde er schreiend und heulend "wach", tippte damals erst auf schlechte Träume, später bekam ich aber mit, dass er nicht bei vollem Bewusstsein ist, in diesen Momenten.


    Er reagiert dann zwar auf seinen Namen, bekommt aber nicht alles mit. In den letzten 2-3 jahren wurden diese Aktivitäten aber weniger extrem und wesentlich seltener.


    In letzter Zeit hat es sich dann bewährt, garnicht groß mit ihm zu sprechen, sondern ihn auf die Toilette zu setzen und danach ging er allein wieder ins Bett und schlief weiter.


    Aber gestern ABend gegen 23 Uhr wurde er wieder wach und es war auch wieder etwas extremer, er schrie zwar nicht, reagierte zwar, aber nicht korrekt, bzw. nicht auf meine Fragen, war auch blass und erzählte von Schmerzen im Mund (rund um die Lippen), wo aber nichts zu sehen war. Achja, mit den Zähnen hat er da auch tierisch geklappert.


    Nach dem Toilettengang war wie immer wieder alles ok.


    Achja, von Schmerzen am Mund berichtete er auch kurz nachmittags schon, aber wohl nur unten an der Lippe, auch da schaute ich schon nach.


    Die Ärztin schaute es sich auch an heute und fand nichts außer dem frisch bgerissenen Lippenbändchen und dass der Rand der Lippen jetzt ziemlich stark rot war, leicht entzündet aussieht.


    Hat jemand von euch schon mal ähnliches erlebt?


    Auch ohne befund beim EEG?


    Wurde da herausgefunden, was die Ursache für die "Krampfanfälle"(lt. Ärztin sind es Krampfanfälle) war?

    Achja, ganz wichtig:


    genauso wie beim letzten Mal, erinnert er sich an fast nichts!


    -2009 nur dass ihm schwarz vor Augen wurde


    -und heute nur, dass er geäußert hat, Durst zu haben, und danach wieder, dass er was zu trinken bekam.


    Dass zwischendrin gegen Wand und Tisch lief, aggressiv schrie Durst zu haben und dass er am Boden lag, von dem Allen, weiß er nichts