komischer Kinderarzt, Ohrenuntersuchung, sowohl Test als auch reingucken gehört doch zur U. Selbst wenn Kind brüllt und tobt,kann er doch mal reinsehen.... ist doch schneller erledigt, als eine ASS-Abklärung.

    Nach dem ,was du schreibst, kann es eigentlich kein wirklicher Autismus sein, was ja eine schwere Entwicklungsstörung ist, bei der viele noch nicht mal schreien.


    Der moderne AspergerWahn hat quasi gar keine Ausiwrkungen,da dies medikamentös nicht behandelt werden kann und die Personen ja Ufgrund ihrer normalen Intelligenz durchs Leben kommen.


    Ein beim Arzt schreiendes Kind ist völlig normal. Gerade kam oder kommt ,dass ICD 11 raus. Hauptziel war die Einkommenssituation in der Psych. zu steigern ,sodass alles pathologisiert wird.


    Ich habe zB auch Asperger Autismus ,würde mir aber diese Diagnoae niemals " abholen" ,weil sie nix bringt.


    ( außer vielleicht heutzutage in Schulen in zB NRW oder Berlin irgendwelche Nachteilsausgleiche ,die jedem ein 1,0,Abi ermöglichen; letztlich dann wirkungslos aufgrund Inflation und relativer Schlchterstellung)

    Ich würde selber an den Ohren GAR NICHTS machen! Abwarten was der HNO sagt. Noch besser und hier kommt meon Tipp, weswegen ich schreibe: Pädaudiologe! Das ist ein HNO, der sich auf Kinder spezialisiert hat.

    @ Mischtechnik

    Solange Du keine Diagnose eines fähigen (!!!) Psychiaters hast ist es ausgesprochen vorschnell Dich als Asperger Autisten zu bezeichnen. Diagnosen "holt" man sich auch nicht einfach so. Dass Du einerseits selbst so vorschnell eine Laien-Selbstdiagnose stellst aber andererseits von Aspergerwahn sprichst... und mal eben behauptest das Kind der TE sei garantiert nicht autistisch...


    Nun, Autismus hat viele Gesichter. Und natürlich kann das besagte Kind Autist sein. Mal eben per Internet das Gegenteil zu behaupten ist meines Erachtens gerade wenn man keiner vorschnellen Modediagnose aufsitzen will seltsam.


    Eine Diagnose "bringt" gerade wenn es um eine ASS vor allem, dass das Kind sich besser verstanden fühlen kann, weil einiges an Verhaltensweisen dadurch deutlich anders interpretiert werden muss (!!!) Nicht weil das modern ist oder Geld bringt, sondern weil es bei Autismus um Kommunikation, um Wahrnehmung und um Verstehen geht


    Bevor jemand sicher wissen kann ob ein Autismus vorliegt (und keine andere Problematik, die autistische Züge hervorruft) muss zwingend eine gute Diagnostik gemacht werden)

    .


    " sich besser verstanden fühlen" trifft meine Beschreibung von undefinierten Vorteilen,die eigentlich keine sind,sehr genau.


    Sofern man halbwegs empathisch ist, braucht man auch keine Diagnose, um die absonderlichen Verhaltensweisen eines AAS zu interpretieren. Da diese Form keine schwere Krankheit ist, schließt sich somit der Kreis. Bei einer wirklichen Krankheit nützt die Diagnose dagegen immer.

    Fakt ist ganz einfach das hier keiner sagen kann ob das Kind autistisch ist oder nicht und wenn es Probleme gibt kann eine Diagnose ganz konkret helfen Lösungen für konkrete Probleme zu finden die eben sehr autismusspezifisch sind - auch wenn Du das nicht glaubst ;-)

    Glauben hat damit nichts zu tun. Die geschilderten Verhaltensweisen haben mit Autosmus erst mal gar nix zu tun. Und die "Aspies" ,die durch die sinnentleerte Diagnose häufig ihre Andersartigkeit zu zelebrieren scheinen, könnten dIe Diagnose auch den Klo runter spülen, denn die Diagnose hat quasi fast keine therapeutische Auswirkung.


    Außer naatürlich den Versuch aus nicht erfüllten Erwartungen heraus dann das ADS-Kärtchen zu spielen, um Vorteile zu haben, " Justus hat weder Ads noch ist er Hochbegabt, er ist einfach schlecht erzogen"

    Ich husch nur kurz rein, weil argh.


    Natürlich kann es therapeutische Auswirkungen haben und man kann - bei einer Diagnose - frühzeitig fördern. Soviel zum Thema "zum Klo runterspülen" ;-) . Es gibt keine Heilung im klassischen Sinne, aber Betroffene können lernen, damit umzugehen (und das kann verdammt viel wert sein).


    Man weiß aber, dass die Übergänge sehr fließend sind, deshalb fasst man das jetzt ja auch zu Autismus-Spektrum-Störung (ASS) zusammen. Man versteht Autismus als ein Spektrum von Störungen auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlicher Intensität.


    Grob:


    Frühkindlicher Autismus äußert sich vor dem 3. Lebensjahr und wird nochmal in zwei Kategorien unterschieden (low-functioning und high-functioning).


    Kinder mit Asperger durchlaufen teilweise die ersten Lebensjahre eine komplett normale Entwicklung.


    Gibt übrigens auch noch den atypischen Autismus.


    Da sieht man halt auch, dass die Abgrenzung schwer ist und die Kategorisierung unscharf und im Entwicklungsverlauf sowieso unkonsistent.


    Als Beispiel kann man sehr schwer zwischen high-functioning Autmismus und Asperger-Autismus im Jugendalter unterscheiden.


    Es ist absolut fehl am Platz, hier irgendwelche Diagnosen anhand des Eingangsbeitrags auszuschließen oder zu stellen.


    Man sagt auch so schön: "Kennst du einen Autisten, kennst du genau einen Autisten".


    Da wird schön deutlich, dass man nicht wirklich verallgemeinern kann. Mischtechnik, das ist absoluter Müll und du solltest Deine Einstellung dazu überdenken und hier nicht irgendwelche Weisheiten raushauen, die faktisch einfach falsch sind.

    Super beschrieben!


    Genauso ist es. Gerade weil es eben nicht "den" Autisten gibt, ist eine gute Diagnostik unheimlich schwierig. Zumal es gerade zusätzlich HFA und Asperger eben auch noch ein weites Spektrum gibt, dass nicht dem Klischee entspricht.


    Danke für Deine Erklärung! :-)

    Eben und je nachdem, was bei der Diagnostik rauskommt, werden wohl Bereiche ersichtlich, die zwar beeinträchtigt sind, aber halt sehr wohl gefördert werden können.


    Man holt sich da keine Diagnose ab, sammelt ein paar Extrapunkte und das wars dann ;-D . Dahinter steckt eine riesige Forschung, es gibt Therapiezentren und und und.

    Hallo,


    eben, und oft dauert es sehr bis jemand eine richtige passende Diagnose hat. Zumal es auch passieren kann das vermeintlich autistische Züge ihre Ursachen woanders haben.


    Mein Sohn hat seine Diagnose erst mit sieben bekommen und entspricht so gut wie keinem Klischee (gerade was die Tatsache betrifft das er immer Kontakt zu Kindern sucht und auch immer Freunde hat, sich gerne auf Fremde zubewegt, sehr. kontaktfreudig ist. Per Selbstdiagnose wäre da keiner auf eine leichte ASS gekommen)


    LG


    Thalina

    Sorry, liebe TE fürs Schreddern: Noch ein Nachtrag zu einer Aussage von Mischtechnik:


    Es ist ganz und gar nicht schwammig oder wischiwaschi wenn ein Kind mit Diagnose sich besser verstanden fühlt einfach weil es für Kinder unheimlich wichtig ist das ihr Verhalten verstanden wird.


    (Beispiel: herausforderndes Verhalten, das für Uninformierte oft so aussehen kann wie pure Frechheit - aber bei autistischen Kindern etwas völlig anderes ausdrücken kann. Wüsstest Du, wenn Du wirklich Ahnung hättest. Zumal Du da mit dem so beliebten " Du musst nur durchgreifen, dann pariert der Bengel!" gerade da nur eine Verschlimmerung erreichst. Es *ist* wichtig sein Kind zu verstehen!!! Gerade wenn es eben nicht so reagiert wie andere bzw aus ganz anderen Gründen)


    Bei so einer Diagnostik geht es darum zu verstehen wie der Mensch "tickt". Ihn eben nicht ständig fehl zu interpretieren. Und für ihn selbst auch , die anderen zu verstehen.


    Dass Du das für unwichtig hältst - "schwammig" - zeigt ehrlich, dass Du Dich mit Diagnosen oder Ausschlüssen von Diagnosen zurückhalten solltest.