ich noch mal

    also wie gesagt: ich war 2 jahre im waldorfkindergarten, danach 14 jahre auf der waldorfschule (ups: abi wiederholt9 und mache jetzt Zivi im Waldorfkindergarten.


    ich finde es äusserst amüsant was hier so über waldorfpädagogik abgelassen wird. eigentlich ist es eine ganz normale pädagogik die ein bischen mehr auf die seelischen bedürftnisse des menschen rücksicht nimmt und nicht nur die rein kognitive, sondern vor allem die persönlichkeitsentwicklung des menschen fördert. das dabei auf den ersten blick etwas unkonvetionelle methoden angewand werden ist sicher gewöhnungsbedürftig, hat aber auf keinen fall etwas mit indoktrination oder ideologisierung zu tun.


    aber leider suchen die meisten leute immer etwas auf dem sie herumhacken können und da sind unkonventionelle denkrichtungen wie z.B. antroposophie / waldorfpädagogik natürkich ein gefundenes fressen. aber erst mal ausprobieren, dann meckern.

    Hi Milchbubi!


    Sag mal, auf dem Elternabend auf dem ich war, kam öfters die Frage auf: "Wie verhalten sich die Kinder in der normalen Arbeitswelt, wo hauptsächlich die Leistung zählt sprich Noten und nichts anderes?"


    Hast du damit schon Erfahrungen gemacht?


    Lg


    Noah

    Es gibt Kinder, denen wird auf einer normalen Schule die Seele zerbrochen und es gibt Kinder, die auf einer Waldorfschule nicht lebenstüchtig werden (von wegen nur Leistung zählt). Ich denke einfach, man kann da kein allgemeines Urteil fällen, sondern muß das einzelne Kind, die bestreffenden Lehrer etc. sehen.


    Meine Schwägerin war übrigens Waldorf-Schülerin und ist in einer sehr harten Lebenssituation eine der lebenstüchtigsten Menschen, die ich kenne. Echt Hut ab!


    Damit kein falscher Eindruck entsteht: meine Kinder schicke ich nicht zu den Anthros. Ich habe versch. gute Gründe dafür. Würde sie aber nie verteufeln, was soll diese Schwarz-weiß-Malerei