Ja, das war wirklich ein Horror. {:(


    Ich habe in der Kindheit auch fiese Erfahrungen gemacht, bin dann als Jugendliche deshalb jahrelang nicht zum ZA gegangen, was die Sache auch nicht besser machte.


    Mein Sohn allerdings hat keine ZAphobie, obwohl er nach dieser Geschichte später noch ein paar andere unangenehme Erlebenisse hinnehmen musste. Nicht Karies, aber eine weitere Zahnextraktion von einem bleibenden Zahn, komplizierte Weisheitszahnentfernung mit darauf folgenden Komplikationen, ein Jahr später dann sogar noch, Lippenbändchen.. er geht aber ohne größere Angst zum ZA, Gott sie Dank. Abgesehen von der Weisheitszahnsache, die ja auch woanders statt fand als bei unserem HausZA, wurde er ja für die anderen Geschichten gut betäubt.

    Mir wurden als Kind (Grundschule) aus Platzgründen auch Zähne gezogen, komplett mit Wurzel, aber Angst hatte ich auch danach nie (und ich hatte quasi vor allem Angst^^)


    Der Arzt hat die örtliche Betäubung erst ganz oberflächlich gesetzt (oder das Mittel nur auftropfen lassen) und dann erst gestochen, damits nicht weh tut. Heute gibts dafür diese Gels.


    Das Ziehen selber war nicht schmerzhaft, ich habe das Ruckeln gemerkt und dann wars plötzlich weg. Das Unangenehmste war noch dass der Zahnarzt meinen Kopf so festhalten musste.


    Als Eltern kann man glaube ich nur einen entspannten Umgang mit dem Zahnarzt vermitteln und sollte vielleicht auch Sprüche wie "wenn du Zähne putzt, dann tuts nicht weh" vermeiden, das verknüpft den Zahnarzt ja direkt mit Schmerzen.