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    Wir wissen ja nicht ob sie labil ist und ob sie wirklich sagt Männer sind alle daneben oder ob das nur die Interpretation der Te ist.

    Das stimmt natürlich, das habe ich da reingelesen...aber ich kam durch die Aussage aus dem Eröffnungsbeitrag

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    Dauersingle" (hatte schon viele Enttäuschungen erleben müssen und wurde fast immer nur verar*** - seit 3 Jahren ist sie nun Single, sehr glücklich damit und hat nach wie vor keinen Bock auf einen Partner).

    darauf. Solche Ansagen machen mich immer mißtrauisch. Aber ist natürlich richtig, daß keiner hier weiß, ob sie tatsächlich so tickt.


    Und der Rest? Geschenkt. Ich kenne viele, viele Menschen mit Kindern, in allen möglichen Konstellationen. Und die Hälfte davon hätte einfach keine Kinder kriegen sollen, ungeachtet des Umfeldes.

    gauloise


    Davon kenne ich auch so einige, meine Mutter zum Beispiel. ;-D ;-D


    Mich machen solche Aussagen auch stutzig. Ich bin aber immer sehr vorsichtig Einschätzungen wenn die Person hier nicht selber mitschreibt. Es kann ja auch ein bloßes Mißverständnis sein weil sie meitn sie ist auch als Single glücklich und braucht nun nicht unbedingt einen neuen Partner.

    Natürlich "werben" Menschen (auch Frauen) für sich. Wer möchte nicht gut dastehen. Sogar ich ertappe mich, obwohl sehr glücklich verheiratet, dabei, dass ich automatisch meinen Bauch einziehe, wenn ich am Strand einer schönen Frau begegne. :)z


    Nein, mir kam es auf etwas anderes an. Bei Homosexuellen soll es sowas wie "Darkrooms" geben. Ohne zu wissen, mit wem sie es zu tun haben, sehen sie ihren Reiz darin, sich anonym zu nähern.


    Ist eine Samenspende nicht vergleichbar? Könnte sich eine Frau nicht dann genauso in einen Darkroom begeben und sich irgendeinem fremden Mann hingeben? Ein ekeliger Gedanke. Auch dann, wenn die Befruchter, soweit möglich, auf irgendwelche Krankheiten hin untersucht worden sein sollten.


    Anderes Beispiel: setze Dich auf den Bahnhofsvorplatz und sieh Dir die Männer an. Zähle sie ab, lass also das Zufallsprinzip greifen, und bestimme den zehnten von ihnen. Und dann frag Dich, ob Du Dich von dem befruchten lassen wolltest.


    Etwas anderes ist das mit den Fremdspenden, bei Licht betrachtet, auch nicht.

    So etwas gitb es auch bei Frauen... ist nicht auf eine szene begrenzt.


    vielleicht sehe ich das anders weil ich schon so häufig von menschen die ich zukennen glaubte total überrascht wurde, in beide richtungen. außerdem nehme ich an das eine veranlagung noch lange keinen makel macht. ich schätze die macht der gene geringer ein als du das zu tun scheinst.

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    ich schätze die macht der gene geringer ein als du das zu tun scheinst.

    Vielleicht ist das der generelle Unterschied in dieser Diskussion.


    Ich schätze die genetischen Faktoren relativ hoch ein. Vor allem, nachdem ich in meiner unmittelbaren Umgebung zwei Adoptivkinder habe aufwachsen sehen.

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    Davon kenne ich auch so einige, meine Mutter zum Beispiel.

    Ja, ich auch, meine beste Freundin, die hat es geschafft, drei Kinder zu versauen. Akademiker, wohlsituiert, kluge Frau, netter Mann, Genmaterial sah gut aus...aber sie hätte nie Mutter werden dürfen.

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    Ja, ich auch, meine beste Freundin, die hat es geschafft, drei Kinder zu versauen. Akademiker, wohlsituiert, kluge Frau, netter Mann, Genmaterial sah gut aus...aber sie hätte nie Mutter werden dürfen.

    oh ja, davon kenne ich auch welche..... von außen betrachtet stimmt alles, und sie schaffen es dennoch, gebrochene oder lebensunfähige Menschen ins Leben zu schicken......


    Ganz erschüttert hat mich die Geschichte eines Arztehepaares in meinem entfernten Umfeld. Beide Söhne brachten sich noch vor ihrer Volljährigkeit im Abstand von 3 Jahren um......

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    Ich schätze die genetischen Faktoren relativ hoch ein.

    Dito.


    Ich müsste mal suchen, aber ich erinnere mich an Studien beispielsweise zur Intelligenz (soweit halt messbar und bei Ratten, aber den Unterschied zwischen Ratten und Menschen soll mir mal jemand beweisen ;-D ) - grob zusammengefasst und vereinfacht lautete das Ergebnis: Abkömmling intelligenter Eltern unter schlechten Bedingungen und Abkömmling dussliger Eltern unter idealen Bedingungen ähneln sich im Ergebnis sehr. Mit Förderung kann man innerhalb eines bestimmten Rahmens sehr viel erreichen, aber eben innerhalb eines gewissen Rahmens, und der ist jeweils genetisch vorgegeben.


    Ich finde das weder anstößig noch verwunderlich ... immerhin sind unsere Gene ja auch dafür verantwortlich, dass wir Menschen sind und keine Wühlmäuse. Sie lassen uns viel, viel Spielraum, mehr etwa als das arme Pantoffeltierchen hat, aber es handelt sich dennoch nur um Spielraum, nicht um unbegrenzte Möglichkeiten.

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    ...aber sie hätte nie Mutter werden dürfen.

    Es ist indiskret, zu fragen, warum, oder? Das würde mich nämlich sehr interessieren (nicht nur, weil ich in Quengelphasen meine eigene Eignung immer sehr in Frage stelle).

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    Es ist indiskret, zu fragen, warum, oder?

    Nein, ist es nicht...sprengt aber diesen Faden. Ganz kurz: Kinder sind 12, 10 und 8 Jahre alt und alle drei (!) komplett aus der Spur.

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    weil ich in Quengelphasen meine eigene Eignung immer sehr in Frage stelle).

    Das ist doch der sicherste Weg, sich zu eignen! Indem man nämlich permanent die eigene Motivation, die eigene Erziehung hinterfragt und den Gegebenheiten neu anpaßt! - Und genau das tut meine Freundin nicht: an allem sind immer alle anderen schuld.


    *offtopic Ende, sorry. @:) *

    Ich denke auch das wir nur einen bestimmten Ramen haben in dem wir uns entwickeln können, aber ich glaube nicht das Alkoholiker grundsätzlich auch Alkoholiker zeugen. Daher wäre die Panik das der Spender einfach ein unsympatischer Arsch sein könnte bei mir nicht so schlagend, da ich annehme das die meisten Kotzbrocken zu solchen erzogen wurde weil sie eben nicht ihren Anlagen entsprechend behandelt wurden.


    Diekrümi


    Wie grauenhaft :-o

    Zitat

    aber ich glaube nicht das Alkoholiker grundsätzlich auch Alkoholiker zeugen.

    das nicht, aber es gibt eine genetische Disposition für Suchtverhalten und die wird leider weiter gegeben, auf männliche Nachkommen stärker als auf weibliche. Lange ging man davon aus, dass die KInder das Suchtverhalten der Eltern abgeguckt haben. Aber selbst wenn KInder von Süchtigen nach der Geburt in Pflege/Adoptivfamilien kommen, ist das Risiko, dass sie Süchte entwickeln, höher.

    DieKruemi


    Ich weiß, aber dennoch spielt ja auch eine Rolle das man erlernt wie man mit Frust umgeht. Man ist ja seinen Genen nicht völlig machtlos ausgeliefert und irgendwelche Schwachstellen hat doch das Genmaterial jedes Menschen.

    Ich kenne Frauen die im Berufsleben erfolgreich sind, karriere gemacht haben und dabei ist die Zeit vergangen. Sie haben das Leben immer großzügig gelebt und dabei nicht daran gedacht wozu sie eigentlich auf der Welt sind. Warum sollte so eine Frau nicht, z.B., in einem Urlaub der gehobenen Klasse, salop gesagt, in einem Umfeld an das sie auch später noch gerne denkt, nur für diese Zeit eine Verbindung eingehen aus der Ihr Wunschkind hervorgeht.? Es gäbe noch genügend andere denkbare Möglichkeiten