Zitat

    Was spricht dagegen, generell nach dem passenden Partner zu suchen und dann einfach zu entscheiden, ob er gut für die Vaterrolle ist?


    Leuchtet mir nicht ein. Nur weil andere Beziehungen zerbrechen, muss das die eigene nicht.

    Genau das spricht dagegen,dass die biologische Uhr nicht bis 50 tickt und die Zeit die Frau investiert um den "passenden" Partner zu finden kann am Ende genau der Störfaktor sein,warum man kein Kind bekommt. Ich kenne viel Frauen die einen Partner gesucht haben und wenn sie einen hatten,war es für ein Baby wohl zu spät.

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    Alleinerziehende erziehen Alleinerziehende

    Kompletter Schwachsinn.Genauso,wie jede Theorie die besagt, Kinder aus vollen Familien werden kluger und Jungs die von Mütter alleine großgezogen wurden sind fast immer schwul.


    Ich denke, Du bist in Deiner Meinung ziemlich festgefahren und es bringt auch nicht wenn jemand was sinnvolles schreibt.

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    Ich kenne viel Frauen die einen Partner gesucht haben und wenn sie einen hatten,war es für ein Baby wohl zu spät.

    Es mag vielleicht Ausnahmen geben, aber ich kann mir eine Frau, die es über derartig lange Zeiträume nicht fertig bringt, einen passenden Partner zu finden, nicht vorstellen, dass sie sinnvoll und störungsarm ein Kind großziehen kann. Ich behaupte, so eine Frau hat gewisse soziale/emotionale Defizite, die einem Kind bestimmt nicht gut tun.

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    Natürlich, ein Freund meiner Eltern ist auch ein Beispiel dafür, dass es so nicht sein muss. Er hat allein zwei wunderbare Kinder großgezogen, mit denen ich befreundet bin und die beide funktionierende Partnerschaften führen.

    Das ist eben das Problem der statistischen Denkweise: Klar ist, das es gut gehen kann, aber eben unwahrscheinlicher, weil es einfach schwieriger ist, ein Kind alleine großzuziehen. Dem Kind fehlt in vielen Fällen ein Erfahrungsbereich. Nicht jeder Mensch kann diese fahlende Erfahrung gleich gut abpuffern.

    Zitat

    Genau das spricht dagegen,dass die biologische Uhr nicht bis 50 tickt und die Zeit die Frau investiert um den "passenden" Partner zu finden kann am Ende genau der Störfaktor sein,warum man kein Kind bekommt. Ich kenne viel Frauen die einen Partner gesucht haben und wenn sie einen hatten,war es für ein Baby wohl zu spät.

    Vielleicht ist ein Kind aber auch keine planbare Sache, auf die man ein Anrecht hat, sondern passt oder passt nicht, passiert oder passiert nicht.


    Und aus welcher Motivation heraus will frau dann unbedingt, um jeden Preis dieses Kind haben? Es ist naheliegend, dass es lange nicht allen Frauen um das Kind geht, sondern, dass es als Partnerersatz herhalten muss, damit frau nicht mehr alleine ist.


    Finde ich gruselig.

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    Kompletter Schwachsinn.Genauso,wie jede Theorie die besagt, Kinder aus vollen Familien werden kluger und Jungs die von Mütter alleine großgezogen wurden sind fast immer schwul.

    Hast du eigentlich gelesen, was ich schrieb oder dir nur diesen Satz rausgepickt (der nicht mal von mir ist)?

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    Ich denke, Du bist in Deiner Meinung ziemlich festgefahren und es bringt auch nicht wenn jemand was sinnvolles schreibt.

    Dasselbe ließe sich wohl über dich schreiben, wenn man so etwas für zielführend hielte.

    sensibelman

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    Es mag vielleicht Ausnahmen geben, aber ich kann mir eine Frau, die es über derartig lange Zeiträume nicht fertig bringt, einen passenden Partner zu finden, nicht vorstellen, dass sie sinnvoll und störungsarm ein Kind großziehen kann. Ich behaupte, so eine Frau hat gewisse soziale/emotionale Defizite, die einem Kind bestimmt nicht gut tun.

    Naja, irgendwie 1/3 allen Mütter in Diesem Land schaffen das sehr wohl.


    So eine Argumente sind absolut unter der Gürtellinie und eigen wie manches Männerego verletzt ist :|N


    Und die Männer die über 40 sind und immer noch keine Familie und Partnerin haben sind wohl die kluge und wählerische Herren , oder?


    Hahaha,da muss ich lachen.


    Du hast wohl total übersehen,dass zwischen einem PARTNER und VATER einen Unterschied gibt und nicht jeder Partner ist gleich für die Vaterrolle gegeignet. Ich habe 3 Beziehungen hinter mir und keinen von den Partnern könnte ich mir jemals als Vater meiner Kinder vorstellen.

    Ich kenne auch genug Frauen IN einer Beziehung, die dem Kind nicht gut tun bzw. wo der Papa nicht wirklich gut für das Kind ist...das ist, denke ich, auch eine Charaktersache wie gut man mit dem Kind klar kommt.

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    Ich habe 3 Beziehungen hinter mir und keinen von den Partnern könnte ich mir jemals als Vater meiner Kinder vorstellen.

    Schon mal dran gedacht, dass das evtl. auch an dir liegen könnte? Dass du unterbewusst den falschen Typ Mann suchst? Oder siehst du dich selber lediglich als Opfer der bösen, bösen Männer?


    Sorry, aber du wirkst auf mich einfach nur sehr frustriert und verteufelst aufgrund deiner eigenen (schlechten) Erfahrungen pauschal einfach mal alle Männer... %-|

    KMoody

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    Und aus welcher Motivation heraus will frau dann unbedingt, um jeden Preis dieses Kind haben? Es ist naheliegend, dass es lange nicht allen Frauen um das Kind geht, sondern, dass es als Partnerersatz herhalten muss, damit frau nicht mehr alleine ist.


    Finde ich gruselig.

    Na warum will wohl Frau ein Kind? Hmm,schauen wir mal in die Evolutionstheorie...


    Genau! Das ist es! Fortpflanzungswunsch. :-o


    Ohne dem wären die meisten Species längst ausgestorben. Und wenn alle Frauen ihre fruchtbare Zeit für die Suche nach einem passenden Partner verschwenden würden, wäre das gleiche mit den Menschen der Fall. 8-)

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    Naja, irgendwie 1/3 allen Mütter in Diesem Land schaffen das sehr wohl.

    Es gibt sicherlich Mütter die das mehr oder weniger gut schaffen. Statistisch gesehen schaffen sie es aber eben nicht so gut. Nicht wenige Verhaltensauffälligkeiten sind auf fehlende Väter zurückführbar bzw. beeinflusst. Es reicht hierbei nicht, den Glauben zu hegen, das es schon irgendwie gut ginge, sondern sich einfach auch einmal sachlich mit den nachweisbaren Folgewirkungen von Vaterlosigkeit auseinanderzusetzen.


    Nicht wenige Mütter reden sich ihren "Erziehungserfolg" auch schön oder geben ihrem Umfeld, d.h. dem Kindergarten, der Schule, den Freunden die "Schuld", wenn es nicht so wie gewünscht klappt ...


    Hier wurde das auch mal untersucht mit z.B. dieser Untersuchung:

    Zitat

    Eine psychosomatisch-epidemiologische Langzeitstudie an der Mannheimer Normalbevölkerung, in der auch der Langzeitverlauf psychischer und psychosomatischer Erkrankungen untersucht wurde, erbrachte als wesentliches Ergebnis, dass die "Kinder des Krieges" (die Geburtsjahrgänge 1935 und 1945), denen in den ersten sechs Lebensjahren der Kontakt zum Vater fehlte, noch über 50 Jahre später ein deutlich höheres Risiko für psychische Störungen aufwiesen als die Kriegskinder derselben Jahrgänge, die einen konstanten Kontakt zum Vater hatten. Aus psychoanalytischer Sicht verdeutlicht Hartmut Radebold in seinem Buch Abwesende Väter. Folgen der Kriegskindheit in Psychoanalysen diese Zusammenhänge anhand eindrucksvoller Fallgeschichten.

    Zitat

    Schon mal dran gedacht, dass das evtl. auch an dir liegen könnte? Dass du unterbewusst den falschen Typ Mann suchst? Oder siehst du dich selber lediglich als Opfer der bösen, bösen Männer?


    Sorry, aber du wirkst auf mich einfach nur sehr frustriert und verteufelst aufgrund deiner eigenen (schlechten) Erfahrungen pauschal einfach mal alle Männer...

    Ich denke,Du hast da gewaltig was reininterpretiert was ich gar nicht geschrieben habe.


    Ich habe nirgendwo geschrieben,dass meine Partner schlecht waren oder dass ich sie nicht geliebt habe.


    Ich konnte mir nur sie nicht als Väter vorstellen weil ihnen die Eigenschaften die für eine Vaterrolle wichtig sind einfach fehlten. Und das muss man als Frau einfach so sagen.


    Ich schließe natürlich nicht aus,dass ich im laufe der Zeit den Richtigen kennen lerne, aber sollte es bis zum 35 nicht der Fall sein,sehe ich kein Problem meinen Kinderwunsch anders zu verwirklichen.

    Bedenklich stimmt auch diese Analyse:

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    In Studien aus dem angelsächsischen Sprachraum und aus Skandinavien wurde bei alleinerziehenden Müttern, zum Teil unabhängig vom sozioökonomischen Status, ein erhöhtes Risiko für verschiedene – auch körperliche – Erkrankungen sowie psychische und psychosoziale Beeinträchtigungen und beispielsweise auch ein erhöhtes Risiko für depressive Störungen und Suchtprobleme gefunden. Dies ist in vielen Fällen unabhängig von der Höhe der Sozialleistungen für alleinerziehende Mütter.


    In einer eigenen Untersuchung, der Düsseldorfer Alleinerziehendenstudie, wurden über 500 alleinerziehende Mütter und ihre Kinder im Rahmen der Schuleignungsuntersuchungen befragt. Auch hier war der Sozialstatus (Einkommen, Bildung, Sozialhilfe) der alleinerziehenden Mütter deutlich erniedrigt, die psychische Belastung – besonders die Depressivität – im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant erhöht. Besonders belastet waren alleinerziehende Mütter, die ihr Kind ohne die Unterstützung einer anderen Person großzogen, sowie jüngere und arme alleinerziehende Mütter.

    Quelle auch von hier

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    schauen wir mal in die Evolutionstheorie...

    Wenn ich so oft missverstanden und fehlinterpretiert würde wie die Evolutionstheorie, wäre ich nur deshalb nicht ernstlich suizidgefährdet, weil ich mich zwischen all den verlockenden Möglichkeiten des Freitods einfach nicht entscheiden könnte.

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    Und wenn alle Frauen ihre fruchtbare Zeit für die Suche nach einem passenden Partner verschwenden würden, wäre das gleiche mit den Menschen der Fall.

    Lieber Himmel, nein. Die fruchtbare Zeit dauert bei unserer Spezies sehr lang, und sehr viele Frauen finden in dieser Zeit gleich mehrfach passende Partner oder welche, die sie aus tiefster Überzeugung dafür halten. Wenn der Mensch vom Aussterben bedroht ist, dann vor allem aufgrund der katastrophalen Überpopulation. Nicht zu wenig Fortpflanzung, sondern zu viel. Hm?

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    Ich konnte mir nur sie nicht als Väter vorstellen weil ihnen die Eigenschaften die für eine Vaterrolle wichtig sind einfach fehlten.

    Woran machst du das fest, manche Männer müssen auch erst in ihrer Vaterrolle entwickeln. Was du dir vorstellst und was sich am Ende wirklich entwickelt, kann vollkommen konträr sein.

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    Na warum will wohl Frau ein Kind? Hmm,schauen wir mal in die Evolutionstheorie...


    Genau! Das ist es! Fortpflanzungswunsch.


    Ohne dem wären die meisten Species längst ausgestorben. Und wenn alle Frauen ihre fruchtbare Zeit für die Suche nach einem passenden Partner verschwenden würden, wäre das gleiche mit den Menschen der Fall.

    Ist es immer sinnvoll jedem seiner Triebe sofort nachzukommen?


    Wir sind weit mehr als Bonobo-Äffchen, hoffe ich.


    Zweifele aber manchmal auch. ":/