SGB VIII ist schon richtig.


    Allerdings war der Hinweis von mir nicht hilfreich, da es Euch natürlich auf was anderes ankam, und das zu recht. Außerdem hat sich inhaltlich durch die Eingliederung ins SGB nur wenig geändert. @:)


    Und das mit der Fremdplacierung: die Zahlen habe sich erheblich erhöht, nachdem diese schreckliche Sache mit Kevin aufgetreten war. Grund auch: wer will schon die Verantwortung tragen, falls was passiert. Unschöne Konsequenz: im Zweifel weg von der Mutter/dem Vater.


    Viele Grüße

    Zitat

    Und das mit der Fremdplacierung: die Zahlen habe sich erheblich erhöht, nachdem diese schreckliche Sache mit Kevin aufgetreten war. Grund auch: wer will schon die Verantwortung tragen, falls was passiert. Unschöne Konsequenz: im Zweifel weg von der Mutter/dem Vater.

    Ich finde es generell nicht verwerflich, wenn Kinderschutz über Elternrecht gestellt wird. Denn auch wenn niemand von den Entscheidern das Risiko tragen will-tatsächlich trägt das Risiko doch das Kind. Vielleicht bin ich da grenzenlos naiv, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass ein Kind grundlos vom Jugendamt aus dem Elternhaus genommen wird.


    Dass die Zahlen der Fremdplazierung steigen trägt sicher auch dem Rechnung, dass die Fälle vom Kindesmißhandlung im Elternhaus -zumindest fühlbar- angestiegen sind-oder stärker public geworden sind.


    Ich denke eher, der Staat holt hier Versäumtes nach. denn z.B,. erst im letzten Jahr wurde in der Rechtsmedizin einer Uniklinik mit öffentlichen Geldern eine Kinderschutzambulanz eingerichtet. Sie soll Haus-und Kinderärzte -auch anonym-beraten, die unerklärliche oder durch die Eltern unzureichend erklärte Verletzungen bei Kindern sehen. Denn Kinder-und Hausärzte haben ihren Fokus auf die Heilung, Rechtsmediziner auf die möglichen Entstehungsabläufe zu den Verletzungen.

    Zitat

    Ich denke eher, der Staat holt hier Versäumtes nach.

    Wer ist "der Staat"? Aber natürlich hast Du recht. wenn das Kindeswohl beeinträchtigt ist, MUSS was geschehen.


    Mir kam es auf was anderes an: Eltern müssen aufpassen, dass Ihnen nicht durch immer frühere Hortunterbringungen und Ganztagsschulen ihre Kinder entzogen werden, wobei ich auch die wirtschaftlichen Notwendigkeiten sehe. Letztlich ist es ein Spagat.

    Ganz ehrlich das hat mit dem Thema gar nix mehr zu tun. Hier stellte sich die Frage ob man als Frau den Weg der Samenspende gehen sollte oder nicht.


    Ich find das is jedem selber überlassen... das Thema hier von wegen Rechte is voll neben der Spur. Denn Kerle die es mit sich machen lassen oder Spender sein wollen sollten sich VORHER infomieren...

    Darklight86

    Zitat

    Ich find das is jedem selber überlassen... das Thema hier von wegen Rechte is voll neben der Spur.

    Themen bezogene Aufklärung und Information ist weit davon entfernt "neben der Spur" zu sein.

    Ja aber die muss jeder sich selber holen, der diese Methode in Betracht zieht... und ganz ehrlich bevor ich mich da hier mit auslasse geh ich lieber zum Anwalt, der Ahnung hat.. mehr als iwelche anonymen User. Sollte jeder mit etwas Grips auch machen...

    Gerade gelesen: Ein Österreicher soll 600-facher Vater sein. Als Betreiber einer entsprechenden Klinik hat er den Samen selbst geliefert.


    Das wäre was fürs "Heitere Beruferaten" mit Robert Lemke 8und Guido dem Fuchs.


    Ja, ja. Die Liebe zum Beruf. Hoffentlich muss er jetzt keine Alimente zahlen.

    Ich finde, die Konstellation der Fragestellerin ist nicht die Schlechtste.


    Das Kind ist gewollt und wird ersehnt. Das halte ich für sehr wichtig, es gibt sozusagen "gute Energie".


    Allerdings finde ich, es ist tatsächlich ein Mangel, den genetischen Vater nicht zu kennen. Ich bin z.B. meiner Oma väterlicherseits und auch meinem Vater sehr ähnlich (z.B.vom Gemüt her, oder vom Aussehen her komme ich nach meiner Oma).


    Es gibt mir tatsächlich ein Gefühl von Identität, diese Abstammungslinie zu kennen und mich dort einordnen zu können.


    Ein schlechter Vater wäre immerhin einer, von dem man sich abgrenzen kann.


    Trotzdem gibt es meines Erachtens schlechtere Konstellationen als die mit der dänischen Samenbank. Ich finde es grundsätzlich ok.

    Zitat

    Ein Österreicher soll 600-facher Vater sein.

    Da hätte ich zu viel Angst, dass die Kinder sich mal kennenlernen, ohne zu wissen, dass sie Geschwister sind, sich verlieben und Kinder miteinander bekommen. Klingt erst mal utopisch, aber es ist nicht unmöglich.

    Hallo!


    Nach langer Zeit schreibe ich mal wieder etwas zu dem Thema. Die Freundin von mir hat sich nun entschlossen doch noch 2-3 Jahre zu warten. Das finde ich persönlich gut, denn so ein Kind sollte ja kein "spontaner Entschluss" sein, sondern wohl überlegt! Und wenn sie in 2 Jahren noch immer diesen Wunsch hat dann kann man auch sicher sein, dass sie das Kind auch wirklich möchte und sich sicher ist. Und bis dahin kann sie ja auch noch ein bisschen an den "Rahmenbedingungen" feilen - also ein bisschen Geld sparen, vielleicht eine größere Wohnung anmieten usw. Vielleicht findet sie bis dahin ja auch ihren Traumpartner - wer weiß.


    Ich bin zwar in einer "Familie" aufgewachsen wo Mutter und Vater anwesend waren und auch heute noch verheiratet sind. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl wirklich immer jemanden zu haben wenn ich jemanden gebraucht habe. Meine Eltern sahen ihre Elternpflichten erfüllt, wenn sie dem Kind Kleidung und Essen geben und es irgendwann einen Schulabschluss hat. Von Knuddeln, Umarmen, liebevollen Worten, sich kümmern usw. war weit und breit nichts zu sehen :°_ Mein Vater war zwar körperlich anwesend, aber wenn ich es mir so recht überlege: auch wenn er nicht anwesend gewesen wäre, hätte meine Kindheit nicht viel anders ausgesehen. Mein Vater hat gearbeitet und wenn er zu Hause war ist er das Wochenende über schlafend auf der Coach gelegen, hat abends nur Fernsehen geschaut oder hat mal das ein oder andere im Haus repariert. Sich so richtig mit uns Kindern beschäftigt hat er sich nicht.


    Vielleicht finde ich es deshalb nicht so schlimm, wenn eine Frau ein Kind alleine großziehen will. Ich fände es auch nicht schlimm, wenn ein Mann ein Kind alleine großziehen will (was aus biologischen Gründen wohl leider eher selten der Fall ist, dass ein Mann "bewusst" alleinerziehend wird). Solange das Elternteil sich wirklich um das Kind kümmert, es lieb hat und nur das Beste für das Kind möchte - warum nicht?

    Hi, sorry schon vorweg für das was von mir nun kommt...


    Ich finde es entsetzlich und grauslich ein Kind durch Samenspende zu bekommen. Wer weiß wer der Vater ist und wie der aussieht, igitt, allein schon der Gedanke |-o


    Bitte bitte halte sie von dieser größenwahnsinnigen Dummheit ab! 27 ist kein Alter, das ist eine junge Frau und wird ganz ganz bestimmt noch einen Mann treffen bzw. kennenlernen :-x , der sie liebt x:) und von dem sie ein Kind bekommt!


    Alles andere ist nicht nur eine Sünde sondern eine farce sondergleichen und für mich persönlich mehr als abstoßend :-/

    @ lucky_less:

    Naja, sie hat sich ja nun dazu entschieden noch 2-3 Jahre zu warten. Sie ist ja noch jung und auch wenn sie sich mit 30 dazu entschlißet ist sie da ja auch noch eine "junge Mutter".


    Ich denke jeder Mensch hat ein Recht auf eine eigene Meinung. Viele finden es schlimm was meine Freundin eventl. machen möchte und andere nicht.


    Was sie mir so vin ihrem Beratungsgespräch in Dänemark erzählt hat gibt es wohl eine "Kartei" wo man die Spender nach Nationalität, Augenfarbe, Haarfarbe, Größe, Körperbau und Schuldbildung aussuchen kann. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden wohl tatsächlich keine "richtigen" Fotos gezeigt, aber ist das denn wirklich so wichtig? Wenn ich da so an manche Studienfreunde von mir denken die auf bzw. nach einer Party mit irgendwem Sex hatten und danach keinen Schimmer mehr hatten wie er oder sie ausgesehen oder geheißen hat (außer: "sie hatte einen tollen Vorbau und lange Haare" und "der hatte dunkle Haare") dann weiß man über den Samenspender manchmal mehr als über einen vergangenen Sexpartner *g*