zum vera.....en gehören immer zwei


    und da sie bisher immer vera.....t worden ist besteht das große Risiko das sie allein schnell mit dem Kind überfordert ist. Nur mit Liebe kommt man bei der Erziehung nicht weit, vielleicht wird sie sehr bald dauerhaft vom Kind vera.....t


    Ich glaube eher das gerade solche Frauen einen starken Partner brauchen um eine gute Mutter zu sein.

    Zitat

    Es tut mir wirklich leid, wenn das alles auf dich zutrifft.


    Aber das kannst du nicht verallgemeinern.

    Das hat nichts mit verallgemeinern zu tun, es ist wie es ist. Sie wird niemals den Vater ersetzen können und geht damit ein von ihr nicht abschätzbares Risiko ein. Wie schon gesagt, es geht auch ohne Vater (die Betonung liegt auf es geht, ungefähr so wie Tofu zu essen und sich einzubilden es wäre Fleisch) aber sollte man nicht umgekehrt fragen? Was ist wenn es nicht ohne Vater geht?


    Wenn ich zu schnell fahre dann sage ich mir auch nicht "das geht auch ohne Tempolimit". Sondern ich frage mich "Was ist wenn es nicht ohne Tempolimit geht?" und dann fahre ich langsam weil ich andere, die nichts für meine Handlungen können, nicht unnötig gefährden möchte. Genauso wird das Kind nichts für die Handlung seiner Mutter können und dann (evtl) leiden müssen, weil sie verantwortungslos gehandelt hat.


    Aus Sicht des Kindes ist es natürlich besser zu Leben als niemals geboren worden zu sein aber mit der Begründung könnte ich auch umherziehen, 10 "stabile" Frauen suchen, mit denen 10 Kinder machen und wenn das Kind dann möchte das ich für es aufkomme, sagen "Halt die Klappe, kannst froh sein das ich dich gezeugt hab!"


    Wenn sie es für nötig hält ein Kind, vorsätzlich ohne stabile Partnerschaft, zu bekommen dann ist das halt in meinen Augen Egoismus.

    Zitat

    "Halt die Klappe, kannst froh sein das ich dich gezeugt hab!"

    Da wärst du nicht der erste der so denkt ]:D


    Diese Einstellung existiert sogar recht häufig.


    Wir werden da auf keinen Nenner kommen.


    "Das IST so" ist für mich kein Argument sondern eine haltlose Behauptung, die aus deiner persönlichen Erfahrung resultiert.


    Zumal man gar nicht weiß, ob das Kind am Ende tatsächlich ohne Vater aufwächst.


    Auch 27jährige Alleinerziehende können noch einen Partner finden.

    Schon wieder kommst du aus der "alles kann gut werden"-Richtung. Ich halte diese Vorgehensweise aber nicht für verantwortungsvolles Handeln. Orientier dich doch mal lieber nicht an den positiven Beispielen sondern an den Negativen. Wobei positiv relativ zu sehen ist, denn eine liebevolle Mutter wird vermutlich nie das Niveau von 2 liebevollen Eltern erreichen können, also orientier dich nicht an den weniger negativen Beispielen ]:D

    Zitat

    Da wärst du nicht der erste der so denkt


    Diese Einstellung existiert sogar recht häufig.

    Ja und in Afrika machen sie alle viele Kinder die dann im Endeffekt unter Lebensumständen leben müssen, dass 2/3 den 5ten Geburtstag nicht erleben. Jedoch möchte ich nicht diesen Maßstab anlegen, weil ich das aus offensichtlichen Gründen für nicht erstrebenswert halte.


    Zäumen wir das Pferd doch mal von hinten auf. Kann man wirklich von einem noch ungeborenen Kind erwarten mit einer solchen Herausforderung klar zu kommen? Ich bin mir sicher das der Großteil es früher oder später schafft aber kann man so etwas Leben bestimmendes für ein Kind entscheiden?

    Oh mann ich glaube DukeNukem hat selber ein psychisches Problem, wenn er so rumgeifert, wenn andere Alleinerziehend sind und Kinder ohne Vater aufwachsen.


    Ich vermute das er selber in der Kindheit nicht viel schönes erlebt haben kann....


    Außerdem kann den Vater auch ein anderer Mann ersetzen. Und wenn eine Frau sich dafür entscheidet, dann sicher zu 100% und nicht mal so und sich dann ärgert dass kein "Vater" dabei ist.


    Ich hätt mich wie gesagt auch so entschieden, wenns jz nich plötzlich anders gekommen wäre und ich bin wie gesagt 25... oh Schock noch 2 Jahre jünger... :-o ;-D


    Mich stört das nicht,... wenn ich mich für etwas entscheide komme ich nicht ins Wanken.


    Und auch wenn man einen Partner hat, isses wie gesagt niemals eine Garantie das er sich für immer kümmert... oder oder.

    die vater-mutter-kind-kernfamilie ist beileibe nicht die einzig mögliche gesellschaftsform. im gegenteil: sie ist gemessen an allen anderen in zeit und raum existierenden kinderaufzuchtsmodellen eher sehr selten anzutreffen. ich verstehealso nicht, wie man das als die einzig richtige art und weise darstellen kann und halte es für extrem engstirnig, wenn man es tut. es stimmt, dass kinder mehrere bezugspersonen brauchen. die mutter ist dabei auch die durchaus wichtigste und kaum ersetzbare. aber der biologische vater ist eigentlich ziemlich überflüssig und seine rolle kann problemlos durch andere personen ersetzt werden. es gibt studien, in denen heraus gefunden wurde, dass weltweit die großmutter mütterlichseits weitaus wichtiger für die entwicklung ist als der hier so unersetzbar dargestellte vater.

    Zitat

    "... die mutter ist dabei auch die durchaus wichtigste und kaum ersetzbare. aber der biologische vater ist eigentlich ziemlich überflüssig und seine rolle kann problemlos durch andere personen ersetzt werden."

    Das üasst zu "Kinderaufzuchtsmodell".


    Wobei ich immer noch überlege, ob Deine Ausführungen Satire sein sollen.

    keine satire ;-)


    biologisch gesehen ist der vater außer als erzeuger einfach in der menschheitsgeschichte meistens überflüssig. eine wichtige rolle ist nicht wie bei manchen anderen tierarten evolutionär vogegeben, sondern ein reines gesellschaftlicges konstrukt, dass übrigens auch in dem moment erst anfängt, sinn zu machen, indem die jeweilige gesellschaft patriarchaisch genug aufgebaut ist, um die frauen so weit zu kontrollieren, dass die männer sich auf die weibliche monogamie zu nahezu 100% verlassen können.

    @ Darklight86

    Nein ich habe kein psychisches Problem. Und es macht mir auch nichts aus wenn jemand allein erziehend ist aber sich und dem Kind das freiwillig zumuten, das will mir nicht in den Kopf.

    Zitat

    Mich stört das nicht,... wenn ich mich für etwas entscheide komme ich nicht ins Wanken.

    Es gibt Dinge die man nicht mit bloßer Willenskraft schaffen kann, das wirst auch du noch lernen.

    @ marika stern

    Das dies Konstellation seltener geworden ist liegt wohl kaum daran das die ganzen Leute das so geplant hatten oder die das alle für einen wünschenswerten Zustand halten. Ist wohl eher ein gesellschaftliches Problem als das alle Frauen auf künstliche Befruchtung abfahren.

    Zitat

    aber der biologische vater ist eigentlich ziemlich überflüssig und seine rolle kann problemlos durch andere personen ersetzt werden.

    Ja sicher aber wenn dann durch einen Ersatzvater und nicht durch die Großmutter oder willst du mir etwa erzählen das Großmütter die besseren Väter sind? Ich meine nein!


    Natürlich kann die gute Frau auch einen Mann finden der das Kind akzeptiert aber sie möchte ja ein Kind durch künstliche Befruchtung gerade weil sie in der Richtung keine Hoffnungen hegt.

    @ duke

    ich meine mit meinen ausführungen, dass es eben nicht so ist, dass es "auch ohne vater geht", ähnlich wie man "auch ohne beine leben kann", sondern dass ohne den erzeuger zu leben einfach eine andere und keine schlechtere familienform ist. des weiteren würde ich mich auch noch gerne gegen den begriff allein erziehend wehren: ihr habt insofern recht, dass tatsächliches allein erziehen im sinne von isolierter ein-eltern-familie wirklich höchstwahrscheinlich schädlich für das kind ist. ich denke, daher kommen auch die negativbeispiele mit denen, die "einen hau weg haben". wie ich schon schrieb, brauchen kinder mehere bezugspersonen. gerade als offiziell "allein erziehende" kann man das übrigens viel öfter dem kind bieten als in den oftmalsrelativ isoliert da stehenden "mutter-vater-kind"-familien. viele allein erziehende sehen sich nämlich eben nicht als eine art verkrüppelter, amputierter familie, sondern sind in einem sehr stabilen sozialem netzwek eingebunden - ich kenne da einige fälle, wo tatsächlich das sprichwörtliche "dorf, das man braucht, um ein kind zu erziehen" aufgeboten wird.

    marika, obwohl unsere Lebensentwürfe extrem unterschiedlich sind muss ich für einfach mal Recht geben. Ich bin jung, aber verheiratet. Und es gibt Tage, da warte ich ab 13 Uhr, dass doch bitte endlich mein Mann nach Hause kommt. Ich teile meine emotionale Last gerne mit anderen - dafür reicht es schon, nicht mehr alleine Zuhause zu sein.


    Das heißt, unser Kind hat abends Papa und tagsüber, Mama, Omas, Opas, Tanten, meine beste Freundin, die Nachbarin usw. Die Kinder wachsen miteinander auf und das ist verdammt geil. Und es ist so wesentlich cooler (schöner, besser, natürlicher) als diese isolierte Kleinstfamilie.

    Zitat

    Zudem würde ich als Mutter meinem Kind gerne mit auf den Weg geben, dass es aus Liebe entstanden ist (selbst wenn ich mich später mit dem Vater vielleicht auseinander lebe), als denn aus einer Petrischale, weil ich es so wollte.

    Diesen Gedankengang kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Meiner Meinung nach ist das doch eine viel bewusstere Entscheidung für ein Kind. Wieviele Kinder entstehen in Beziehung aus Liebe und dem gemeinsamen Wunsch, wieviel, weil man eben Sex und dabei vielleicht nicht hinzureichend verhütet hat, wieviel aus einem einseitigen Wunsch heraus? Ich halte den Gedanken, dass Kinder, die in einer Beziehung entstehen, grundsätzlich bessere Voraussetzungen haben und mehr Liebe erfahren, für ziemlich idealisiert und romantisiert.

    Zitat

    die vater-mutter-kind-kernfamilie ist beileibe nicht die einzig mögliche gesellschaftsform. im gegenteil: sie ist gemessen an allen anderen in zeit und raum existierenden kinderaufzuchtsmodellen eher sehr selten anzutreffen. ich verstehealso nicht, wie man das als die einzig richtige art und weise darstellen kann und halte es für extrem engstirnig, wenn man es tut.

    Sehe ich auch so.

    @ marika stern

    Ich weiß zwar nicht wie du jetzt auf Kleinstfamilie kommst aber das stimmt schon. Sehe ich auch nicht anders aber das kann ich nicht voraussetzen. Ich kenne das aus meinem Umfeld das wenn Frau oder auch Mann alleine die Kinder auf/erzieht das dann alle mithelfen aber das ist längst nicht selbstverständlich und kommt so langsam auch aus der Mode, ähnlich wie das Mutter-Vater-Kind Model. Und trotzdem gehen dem Kind meiner Meinung nach wichtige Erfahrungen/Erlebnisse verloren.

    Zitat

    biologisch gesehen ist der vater außer als erzeuger einfach in der menschheitsgeschichte meistens überflüssig.

    Nicht, weil ich durch eine Laune der Natur ein Mann bin: es gibt auch alleinerziehende Väter. Trotzdem käme ich niemals auf die Idee, über die Überflüssigkeit einer Mutter zu räsonieren.


    Das wäre der gleiche Quatsch.


    Sag mal, Marika (ohne dass ich das böse meine): Du scheinst von Männern ganz schön entäuscht worden zu sein.