• Der Arzt sagt, wenn ich ein Kind möchte, dann so schnell wie möglich- Ich bin Single

    Hallo ihr Lieben, das ist das erste Mal, dann ich mich an ein Forum wende und hoffe auf ein wenig unterstützende Gedanken von euch als "nicht Involvierte". Also mal von Anfang an: Durch Zufall wurden Zysten festgestellt, die operativ entfernt werden sollten. Bei meiner OP diesen Monat hatten ich glücklicherweise einen sehr umsichtigen Chirurgen, der auch…
  • 26 Antworten

    Tut mir leid, dass du somschlechte Nachrichten bekommen hast.


    Ein Besuch in einem guten Kinderwunschzentru würde ich dir dringend anraten.

    Eizellen einfrieren ist schön und gut, wird bei dir u.U. aber nicht möglich sein. Bei der Eizellentnahme wird der Körper vorher hormonell stimuliert, damit möglichst viele befruchtungefähige Eier wachsen.

    Das kann bei deinem Erkrankungsbild eventuell nicht möglich sein (ich kenne einen ähnlichen Fall, da war es nicht möglich, da die Geschwulste sehr fest um Eileiter und Eierstock saßen und hätten „reißen“ können, wenn die Eierstöcke durch die Stimulation anschwellen).

    thatsnotme schrieb:

    Also wenn das mit dem Eizelleneinfrieren eine gute und sichere Methode ist, würde ich diese an erster Stelle setzen.

    veursacht aber erhebliche Kosten ... auch die späteren Befruchtungsversuche

    Dany_84 schrieb:

    ich habe nur einfach keinen Partner gefunden

    Noch nie so gar nicht?


    Und dein Sexfreund würde dann auch komplett die Zahlungen für das Kind übernehmen, ohne dass er an der Erziehung mitwirkt? Oder wie stellt der sich/ihr euch das vor?


    Wie stellst du dir denn vor, ein Kind aufzuziehen? Alleine? Mit einem festen Partner? Mit diesem Sexfreund?


    Ich würde wohl auch erstmal entweder eine Zweitmeinung beim Arzt oder einen Termin in so einer KiWu-Klinik einholen. Auch wenn der Arzt dir jetzt ordentlich Druck gemacht hat, solltest du dir das alles in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

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    also ich wäre jetzt vorsichtig, mit hörensagen von anderen patienten.


    eine zweitmeinung und mehr gelassenheit sind die besseren optionen

    Hallo,


    deine Diagnose tut mir sehr Leid.


    Persönlich würde ich Co-Parenting mit deinem besten Freund anstreben. Ich kenne ein Elternpaar, die es erfolgreicht praktizieren und inzwischen sogar 2 Kinder haben. Sie haben beide über Jahre keinen passenden Partner gefunden und das Thema mit dem Sorgerechtsstreit ist beim Co-Parenting ja ohnehin etwas, was man vorher klärt.


    Schau dir doch mal den Blog von planning-mathilda an. Da erfährst du viel zum Thema.

    Zitat

    Jetzt verstehst du dich mit deinem besten Freund gut, aber das kann sich auch ändern. Am Ende habt ihr Sorgerechtsstreitigkeiten. Mir wäre das zu riskant.


    Irgendwann findest du die große Liebe, und dann funkt er vielleicht ständig dazwischen, oder das Kind verändert euch, und am Ende entdeckst du Seiten an ihm, die das gemeinsame Aufziehen eines Kindes nicht gerade leicht machen..................

    All das kann doch mit einem festen Partner auch passieren.... zumal mit einem, den man gerade erst kennengelernt hat. Ein Kind bringt immer extrem einschneidende Veränderungen und auch so manche Überraschung mit sich..... wenn es jetzt so schnell gehen muss und der Wunsch sowieso zu 100% feststeht (!!), dann doch lieber dies Abenteuer wagen mit jemandem, den man schon länger kennt und mit dem die (freundschaftliche) Beziehung sich schon bewährt hat.


    Liebe TE, ist es denn so, dass du 100% sicher bist, (ein) Kind(er) zu wollen? Also kinderlos ist sicher keine Option? Ich meine, mit nem netten Partner an seiner Seite, womöglich noch halb frisch verliebt, plant und träumt es sich ja leicht vom Kinderglück, aber ich persönlich kenne zB keine einzige Frau, die so unbedingt Kinder wollte, dass sie die notfalls auch alleine oder mit dem besten Freund bekommen hätte (mich selbst eingeschlossen). Obwohl ich irgendwie ständig davon lese, aber in der Realität begegnet ist mir noch keine.

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    Du meinst, das du keine Frau kennst die sich einfach jemanden gesucht hat, ein Kind bekommen hat und nicht wollte das der jeninge Vater oder ernähre spielt? Da kenne ich so einige.

    Finde die Option mit dem Freund auch nicht so abwegig

    Rumo schrieb:

    und nicht wollte das der jeninge Vater oder ernähre spielt?

    Kann man privatrechtlich Gesetze aushebeln, die im Sinne des Kindeswohls auch den Vater zu Pflichten heranziehen? Wie etwa ist es bei einer Erbschaft?


    Also als Freund-Vater wäre ich da seeehr vorsichtig.

    Klar, das ist unfair den Männern gegenüber. Das war eine Feststellung und keine Wertung. Ich würde das als Mann nicht machen. Aber das ist eine Sache zwischen der te und dem Freund.

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    Ich meinte damit, ich kenne keine Frau, die einen Kinderwunsch unabhängig vom Mann hatte. Ob sie das jetzt mit Samenspende, Co-Parenting oder durch eine "kurzfristige Bekanntschaft" löst.

    Mein eigener Kinderwunsch war sehr an meinen Mann gekoppelt, vor ihm war das Thema immer Lichtjahre weg von mir, daher kann ich da im Grunde nicht mitreden. Wenn ich mir aber versuche, meinen damals dann doch sehr starken Kinderwunsch isoliert vorzustellen, und hätte ich zu der Zeit einen (langjährigen?) besten Freund gehabt, der sich sowas vorstellen kann, hätte ich dem ganz sicher mehr abgewinnen können als geplant alleinerziehend zu sein oder mir schnell einen Samenspender auf 2 Beinen anzulachen. Wobei, das mit dem alleinerziehend hätte ich bestimmt in der Theorie nicht so dramatisch gefunden, weiß aber jetzt rückblickend, dass ich (zumindest in der Kleinkindzeit, davor und danach mag es anders sein) das nicht gut gemacht hätte.

    Daher würde ich bei diesem Punkt - wie stark ist der Kinderwunsch? - bei der TE ansetzen. Für "Kind um jeden Preis" ist sicher der beste Freund eine gute Option, für "Kind wäre schön schön" könnte sie hingegen auch die geplante Kinderlosigkeit als Option mitdenken. Ich finde, die Stärke des Kinderwunschs liest sich nicht so ganz heraus aus ihren Beiträgen.

    Ja schon, aber da spielt ja auch der Schock eine große Rolle. Wenn man plötzlich so einen Druck hat, muss das schrecklich sein.

    Rumo schrieb:

    Ja schon, aber da spielt ja auch der Schock eine große Rolle. Wenn man plötzlich so einen Druck hat, muss das schrecklich sein.

    Ich denke, dass der Schock hier möglicherweise proportional zum Kinderwunsch wächst - je größer der KiWu, umso stärker der Schock. Aber ich will der TE natürlich nix unterstellen.

    Mir fiel halt auf, dass nahezu alle Antworten auf Realisierung des KiWu zielten, und mein erster Gedanke war eben eher in Richtung "was wenn es dann nichts wird?"

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