Endometriosebeschwerden wg. Beziehung/ Kinderwunsch?

    hallo ihr lieben da draußen!


    ich weiss gar nicht so genau, wie ich anfangen soll, bin etwas ratlos. na, ich versuchs einfach mal...


    bin jetzt mitte 30. vor rund 10 jahren wurde endo festgestellt, hatte danach auch eine op, aber keine weitere medikamentöse behandlung. die beschwerden hielten sich in grenzen und ich hab mich dann auch nicht mehr so groß damit beschäftigt.


    vor 7 monaten lernte ich meinen jetzigen partner kennen. es passte von anfang an, hab das vorher in dieser form noch nie erlebt. mittlerweile leben wir auch zusammen und es geht uns sehr gut miteinander.


    allerdings fingen mit dieser beziehung - etwa 1-2 monate nach kennenlernen - auch meine beschwerden an, und zwar so, dass ich zuerst permant ganz leichte blutungen hatte... 8-9 wochen ging das so dahin, und kaum eine "reguläre" menstruation.


    und jetzt kommts: mein FA meinte, untersuchen wir mal den hormonstatus. so nebenbei fragte er mich, ob ich eine neue beziehung habe. auf mein "ja" erklärte er mir, dass das damit zusammenhängen wird, mein körper sich sozusagen auf die neue beziehung einstellt, mehr noch - er meinte lächelnd, "dann gefällt ihrem körper dieser mann offensichtlich besonders gut", die hormone würden sich gerade von selbst regulieren und die hormonstatus-untersuchung verwarf er wieder, weil er "in diesen ablauf jetzt nicht durch irgendwelche weitere untersuchungen eingreifen will".


    so weit, so gut. ich begann, mönchspfeffer zu nehmen, die dauerblutungen hörten zwar auf, allerdings nicht ganz, denn etwa in der mitte der zyklus fangen sie wieder an - gaaanz leicht und hell - also keine bräunlichen schmierblutungen. mein bauch ist zu einer riesigen kugel aufgebläht, es zwickt und zwackt hier und dort.


    wir haben von anfang an nicht verhütet, wie gesagt, wir waren uns beide so sicher miteinander, dass wir es "drauf ankommen ließen".


    zugegeben, anfangs war ich mir noch nicht ganz im klaren, ob ich wirklich mutter werden/sein will, aber jetzt wollen wir beide unbedingt ein baby, und es klappt einfach nicht!!!! ich hatte so auf die wirkung des mönchspfeffers gehofft, aber das war wohl nichts.


    jetzt weiss ich nicht mehr weiter. ich will eigentlich keine "hormonbomben" nehmen und beide haben wir auch angst davor, dass durch eine gezielte behandlung "von außen" das baby-thema zu viel raum einnehmen könnte.


    wer von euch hat erfahrung mit endometriose und schwangerschaft? bitte, bitte schreibt mir, denn schön langsam drückt mir die ganze sache aufs gemüt.


    danke fürs lesen und danke im voraus für eure antworten!


    tintenfischerin

  • 100 Antworten

    tintenfischerin

    Wie lange hast Du denn Mönchspfeffer genommen? Ich stellte erst nach einem halben Jahr wesentliche Verbesserungen fest und nach knapp 12 Monaten war mein Zyklus stabil und reguliert. Hatte vorher immer 35 Tage Zyklus und nach Mönchspfeffer 28 Tage, mein Hormondurcheinander (Hyperandrogenämie) wurde ausgeglichen und die PMS-Symptome verschwanden komplett. Bei mir wurde im August 2004 Endometriose diagnostiziert. Schwanger werden ist nicht unmöglich aber oft erschwehrt, falls die Endometrioseherde z.B. an Eierstöcken oder Eileiter sitzen. Etwa 4 Monate, bevor ich schwanger wurde, zog ich fast alöle Register und habe u.a. angefangen zum Zyklusanfang Himbeerblättertee zu trinken und ab dem Eisprung dan Frauenmanteltee. Viele Informationen hierzu findest Du auch bei http://www.wunschkinder.net ;-) Probiere das doch auch mal und nimm den Mönchspfeffer ruhig weiter.


    LG

    @ Claudi und Tamina

    herzlichen dank für deine rasche antwort!


    also, ich nehm den mönchspfeffer jetzt seit ca. 3 monaten. denkst du, dass das noch zu kurz ist, um eine wirkung zu bemerken?

    Zitat

    Schwanger werden ist nicht unmöglich aber oft erschwehrt, falls die Endometrioseherde z.B. an Eierstöcken oder Eileiter sitzen.

    war das bei dir auch der fall? wurdest du auch operiert oder reichte eine medikamentöse behandlung aus?

    Zitat

    Etwa 4 Monate, bevor ich schwanger wurde, zog ich fast alöle Register und habe u.a. angefangen zum Zyklusanfang Himbeerblättertee zu trinken und ab dem Eisprung dan Frauenmanteltee. .

    wie schön, ich gratuliere!!! :-D es hat also bei dir geklappt - und das ganz ohne "chemie", "nur" mit mönchspeffer, Himbeerblätter- und Frauenmanteltee?

    Zitat

    Viele Informationen hierzu findest Du auch...

    danke für den tipp!


    ich hab noch eine letzte frage: ich hab gelesen, dass man mönchspfeffer gar nicht über den ganzen zyklus, sondern erst ab der zweiten zyklushälfte nehmen soll, dafür dann aber höher dosiert. die wirkung soll dadurch besser sein. weisst du was darüber?


    vielen dank nochmal und liebe grüße!


    tintenfischerin

    Hey hey! @:)


    Also ich hatte / habe auch Endometriose. Leider haben 5 unterschiedliche FA fast 3 Jahre gebracht, es fest zu stellen. Ich war körperlich und seelisch fast am Ende und musste mir so was dämliches bei den Ärzten anhören wie: Leisamen essen, Kürbiskerne probieren (hilft angeblich bei der Blasenbeschwerden), Job wechseln ( Schmerzen vom Stress), Partner wechseln (mit dem Ex gab es keine Schmerzen nach / während der GV). Interessant, dass die Beschwerden wirklich mit dem neuen Partner auftauchen. Eine von mehreren FA meinte, wenn die Seele / Kopf sich nicht sicher ist, bildet auch die Körper Knoten.. Ich habe ihr dann nur gesagt, dass wir eigentlich heiraten möchten und 3 Kinder haben möchten. Na ja, so weit so gut, keiner konnte weiter helfen, bis ich eines Tages vor Schmerzen in der Stadt ohnmächtig geworden bin und ach, was für Zufall, direkt an einer FA Praxis. Die erste Frage dort war, wann ich meine Bauchspiegelung hatte? BS? Was ist das überhaupt? Am nächsten Tag war ich in KH und auf dem OP Tisch mit der Diagnose: Endometriose, Verwachsungen, Zyste. Wie ein Todesurteil hat man mir das ganze serviert: kommt wieder zurück, ist nicht heilbar, kann KiWu zur Nichte machen. Ich habe nachher Kopf in den Sand gesteckt und nie wieder zu einem FA gegangen. Habe keine Hormone, keine Medikamente, gar nichts gemacht und genommen.


    Als es bei uns so weit war und wir aufgehört haben zu verhüten, bin ich in der 2. Zyklus sofort schwanger gewordenx:).


    Also das Glück hat leider nur 11 Wochen gedauert, dann haben wir das Baby ende Mai verloren, aber ich glaube, das hat mit Endometriose nichts zu tun.


    Das ist meine Geschichte. Ich wünsche Dir viel viel viel Glück und auch viel Spaß beim Üben, es wird bestimmt ganz bald klappen!!


    :)^


    Liebe Grüße


    Muuschel

    *:)

    3 Monate sind viiiiiieeel zu kurz!!! Meine FÄ sagte damals, Geduld haben und mindestens 6 Monate einnehmen (ich merkte nach einem halben Jahr wesentliche Veränderungen). Es ist ein rein pflanzliches Präparat und stellt den Körper so nach und nach um. Nehm ihn daher mal noch weiterhin ein ;-)


    Ja, ich bin auch operiert worden. Hatte im gesamten Becken und an der Bauchdecke sowie an der Blase Endometrioseherde. Medikamte habe ich nicht eingenommen, da bereits Kinderwunsch bestand und die einzigst Medikation besteht darin, die Wechseljahre einzuleiten, so dass aufgrund der Hormonumstellung die dadurch folgt, die Endometrioseherde austrocknen. Nur mit 25 Jahren hatte ich damals keine Lust drauf und hatte auch Angst, dass nach der Behandlung mein Zyklus im Eimer ist.


    Bei mir hat es letztendlich auch geklappt, weil ich es nicht mehr wollte. Hab mich psychisch enorm unter Druck gesetzt. Und erst zu diesem Zeitpunkt, hab ich alles losgelassen. Damit kam der Körper mal in einen entspannten Zustand und schwupps zog die Maus bei mir ein :-D Und das trotz 3 niederschmetternder Spermiogramme meines Freundes. Die Urologen sagtenm damals gleich, wir sollen uns an die Kinderwunschklinik melden, auf natürlichem Wege würde es bei uns nicht klappen. Nee, künstl. Befruchtung stand außer Frage, esmuß auch so klappen, dachte ich mir, 1 Spermium reicht, wir brauchen keine 20 Millionen!!!


    Zu Deiner letzten Frage: Ich sollte den Mönchspfeffer durchweg nehmen und habe damals gleich am ersten Zyklustag damit begonnen.

    @ Muuschel

    oh mensch, dass du dein baby verloren hast, tut mir echt leid! :°_ ich hoffe, es geht dir/euch wieder so halbwegs?


    ihr "übt" doch weiter, oder?


    aber dass es so schnell geklappt hat, ist ja eigentlich ein gutes zeichen, nicht wahr?

    Zitat

    Interessant, dass die Beschwerden wirklich mit dem neuen Partner auftauchen. Eine von mehreren FA meinte, wenn die Seele / Kopf sich nicht sicher ist, bildet auch die Körper Knoten..

    nun, mein FA meint eben genau das gegenteil...als ich ihn fragte, ob diese beziehung meinen zyklus wirklich so durcheinander bringen kann, meinte er "nicht DURCHEINANDER, sondern endlich NORMALISIEREN"...hm, ich fand das ziemlich seltsam, aber was noch komischer ist und was sich noch komischer anhört: mein freund meinte einige zeit vorher, er habe so ein gefühl, als ob diese dauerblutungen etwas "reinigendes und heilendes" hätten, damit sozusagen alles ausgeschwemmt wird, was ich an schlechten erlebnissen (und das waren einige) hatte. für ihn fühlte es sich so an, als würde sich mein körper damit auf etwas neues/ihn/uns vorbereiten. wie gesagt, es klingt komisch, war aber im grunde nichts anderes, als der FA auch gesagt hat.


    danke und alles gute muuschel!

    @ Claudi und Tamina

    ja, das mit dem loslassen ist so eine sache...du sagstest, du wurdest schwanger, als du nicht mehr wolltest. dazu kann ich mich nicht bringen ;-)


    mir ist aber klar, dass die psyche eine große rolle spielt, und aus diesem grund will ich eben auch nicht mit hormontherapie etc. anfangen, weil ich denke, dass das das thema und den druck dann noch größer macht. ich werds also weiterhin mit mönchspfeffer probieren und auch die tees mal versuchen, über die du geschrieben hast. danke!


    liebe grüße, tintenfischerin

    @tintenfischerin

    Ich möchte dir sicherlich deine Hoffnung nicht nehmen, muss deine Erwartungen an Mönchspfeffer jedoch ein wenig dämpfen. Es ist schön, dass "Claudi und Tamina" mit der Schwangerschaft geklappt hat, aber Mönchspfeffer senkt nicht die männlichen Hormone und ist kein Allheilmittel.


    Genau genommen tut es das:


    http://www.wunschkinder.net/th…heilkunde/moenchspfeffer/


    Ich will hier sicherlich nicht Mönchspfeffer kaputt reden, denn bei vielen hilft es sicherlich, aber man sollte einen Behandlungserfolg auch nur bei der angegebenen Indikation auf Mönchspfeffer schieben und es nicht zur Behandlung sämtlicher Zyklusunregelmäßigkeiten, die es gibt, empfehlen.


    Es hat nämlich bei vielen hier im Forum, angewendet bei falscher Indikation, auch schon das Gegenteil bewirkt.


    Was "Claudi und Tamina" noch schrieb, nämlich das loslassen und den Druck nicht mehr zulassen ist der meiner Meinung nach entscheidenere Punkt und wird von vielen ungemein unterschätzt. Nur leider kann muss man sich auf diesen Punkt des Loslassens auch wirklich einlassen bzw. soweit sein, da man mit einem "so tun als ob" seinen eigenen Körper nicht hinter's Licht führen kann.


    Ich versuche es nächstes Jahr selbst auf diese Weise, da ich mir denke, eine Kiwu-Behandlung läuft mir nicht weg. Ich bin aber auch erst 27 Jahre alt, habe es also wirklich noch nicht eilig.


    Liebe Grüße

    @ löckchen

    danke für den link und deine anmerkungen! auch zum thema indikation...


    bei mir treten diese leichten blutungen mittlerweile ja "nur noch" ab der 2. zyklushälfte auf, was meiner meinung nach auf eine gelbkörperschwäche schließen lässt, und da eignet sich der mönchspeffer (lt. dem link von dir) ja recht gut.


    okay, selbstdiagnosen sind nie so klug, aber in diesem fall... ich will jetzt (noch) nicht zum FA rennen, hab mir das für anfang nächsten jahres vorgenommen, bis dahin will ich mal schauen, was "von allein" passiert.


    du hast ja auch über die psychischen aspekte geschrieben...abgesehen vom loslassen (wo ich noch nicht weiss, wie ich das machen soll), würde mich interessieren, was du über die andere sache denkst...also der einfluss der beziehung auf all das...natürlich nur, wenn du magst und zeit hast :-)


    liebe grüße, tintenfischerin

    Also ich möchte Mönchpfeffer auch nicht schlecht reden, aber so wirklich glaube ich nicht daran. Sicherlich, reagiert jeder unterschiedlich darauf und so unterschiedlich wird auch die Wirkung sein. So weit ich weiss, nutzt es nur, um Zyklus zu regulieren, oder? Damit hatte ich ja nie ein Problem gehabt, ich konnte nach meiner Periode immer die Uhr stellen, egal was und wie und wann, es kam immer aber immer am 18. des jeweiligen Monats. Als fast 3 Jahren nach der Endo OP die mir so gut bekannte Brennung und Schmerzen in Untereib sich wieder gemeldet haben, wollte ich (typisch ich) nicht zum Arzt gehen... Hatte aber zufällig bei der Arbeit "Freundin" gehabt und dort folgendes entdeckt:


    http://freundin.msn.de/wellfit…anfte_heilmethoden?page=6


    Also eben was Sanfteres bei der Endo Beschwerden. Schau Dir das an, vielleicht wäre es für Dich interessant. Ich bin direkt zur Apotheke gerannt und habe mir diesen Endometriose Tee mischen lassen. Konnte ja nicht wissen, dass das Brennen und Ziehen gar keine Endo war, sondern meine schon angefangende Schwangerschaft! hoffe nur, dass ich mit dieser Kräuter-Mischung nicht selber die FG verursacht habe, weil sonnst weiß ich nicht, was ich mir selber antun würde!!!


    Lieben Gruss

    @tintenfischerin

    Ja, dann könnte Mönchspfeffer in der Tat was für dich sein.


    Ich habe einen sehr guten Homöopathen und durch die Gespräche mit ihm (die dauern so um 1 1/2 Stunden und helfen mir ungemein) habe ich angefangen, eine andere Sichtweise über das Thema Kinderwusch zu bekommen. Ich habe das PCO-Syndrom und werde daher wahrscheinlich auch arge Schwierigkeiten bekommen schwanger zu werden. Ich bin rundum über meine Krankheit informiert, in etlichen Internet-Foren beratend unterwegs, war im Begriff einen Selbsthilfegruppe zu gründen, habe Temperatur gemessen etc.


    Mein Arzt (er ist Gynäkologe und hat eine dreijährige Fortbildung zum Homöopathen absolviert) hat mir die Thematik aus einer ganz anderen Sichtweise näher gebracht und am Anfang dachte ich auch, dass das Schwachsinn ist. Mittlerweile bin ich da ganz anderer Ansicht.


    Er sagte, ich solle mir mich, meinen Partner und das ungeborene Kind mal als eine Dreier-Konstellation vorstellen. Das ungeborene Kind sieht mir und meinem Mann dabei zu, wie wir planen, probieren, nach Termin Sex haben, gestresst sind, von einem emotionalen Loch in nächste fallen etc. So ein Kind denkt sich doch: "Nö, da will ich jetzt nicht hinein geboren werden, die freuen sich ja gar nicht richtig auf mich und das miteinander ist auch irgendwie seltsam."


    Was ich versuche rüberzubringen ist, dass ich jetzt ein Jahr mit meinem Mann einfach nur ein Paar sein möchte. Ich habe alle Tätigkeiten, die mit dem Kiwu zusammen hängen aufgegeben (Temp messen etc.) und werde ab nächstes Jahr in kein Internetforum diesbezüglich mehr gehen. Meine Selbsthilfegruppe habe ich aufgegeben (befand sich eh noch in der Gründungsphase) Ich will versuchen, meine Psyche von den unzähligen selbst auferlegten Zwängen frei zu kriegen und mit meinem Partner ein unbeschwertes glückliches Jahr zu verbringen so dass ein ungeborenes Kind denkt: "Boah, sind die glücklich. Da möchte ich möglichst schnell hin!".


    Ich bin mittlerweile über meine Krankheit umfassend medizinisch aufgeklärt, so dass ich über meine weiteren Optionen Bescheid weiß und wenn es in dem einen Jahr nicht klappt, so habe ich wenigstens Kraft für das folgende Geschehen gesammelt.


    Überzeugt bin ich von der Sache deshalb, weil ja bereits Stress den Eisprung und damit die Periode verschieben kann. Also kann "kein Stress" auch das Gegenteil bewirken.


    Ich hoffe, ich konnte in etwa klar machen, welche Sichtweise ich mittlerweile vertrete.


    Liebe Grüße

    Mönchspfeffer ist sicher nicht für jede Frau das Wundermittel aber es kann in vielen Fällen "helfen" und "unterstützend" wirken. Bei mir kam damit immerhin mein Zyklus in´s Lot, was genauso wichtig ist wie die psychische Verfassung. Es muß jeder selbst entscheiden. Einfach loslassen und "keine Lust merh haben" kam bei mir, als ich wirklich nicht mehr konnte. Es hat mich krank gemacht immer nur nach Zyklustagen zu leben und an nichts mehr Freude erleben zu können. Dann kamen noch dazu, dass unser Hund an Krebs erkrankte, wir Monatelang von einer Tierklinik in die nächste fuhren...es war mir einfach irgendwann zu viel. Hab dann entschlossen die Pille zu nehmen und mal zu pausieren, bin am 5.1 zu meiner FÄ und da war ich in der 11 SSW!!!

    @ muuschel

    danke für den link!

    @ löckchen

    Zitat

    Er sagte, ich solle mir mich, meinen Partner und das ungeborene Kind mal als eine Dreier-Konstellation vorstellen. Das ungeborene Kind sieht mir und meinem Mann dabei zu, wie wir planen, probieren, nach Termin Sex haben, gestresst sind, von einem emotionalen Loch in nächste fallen etc. So ein Kind denkt sich doch: "Nö, da will ich jetzt nicht hinein geboren werden, die freuen sich ja gar nicht richtig auf mich und das miteinander ist auch irgendwie seltsam."

    das finde ich einen guten ansatz, danke! bei uns ist es (noch) nicht so, dass wir nach termin sex haben, momentan gehen wir es noch ganz locker an, ich messe keine temperatur (habs mir zwar schon überlegt, aber eben aus den von dir genannten gründen wieder verworfen) und da wir regelmäßig miteinander schlafen, achte ich auch nicht so darauf, an welchen tage es günstig wäre (und wenn die mal verstreichen, ohne dass wir sex hatten, ist das auch nicht soooo schlimm). vor allem mein partner ist da sehr zuversichtlich, bei ihm von stress keine spur. ich geb aber schon zu, dass ich meistens ein bisschen enttäuscht bin, wenn die mens einsetzt, und ich denke, er auch, nur zeigt er es nicht so.

    Zitat

    ... so dass ein ungeborenes Kind denkt: "Boah, sind die glücklich. Da möchte ich möglichst schnell hin!".

    süß, wie du das schreibst :)*


    ich bin vor etwa einer woche lang spazieren gegangen, hab über alles mögliche nachgedacht, den kopf ausgelüftet, und dabei auch an unser ungeborenes baby gedacht. da kam dann plötzlich genau so ein impuls - ich hab mit ihm gesprochen, ihm gesagt, dass wir es sehr gerne bei uns haben möchten und uns riesig freuen, wenn es sich entscheidet, zu uns zu kommen und es jederzeit willkommen ist. war danach ein richtig gutes gefühl, so nach dem motto "das wollt ich dir jetzt nur mal klar sagen, aber mach dir deswegen keinen stress, mein schatz, komm zu uns, wann du es für richtig hälst, wir freuen uns".


    ja, soviel dazu.


    nochmal danke für all eure antworten, das hilft sehr!


    :)*:)*:)* tintenfischerin

    @Claudi und Tamina

    Ja, das ist echt ein Problem. Man kann leider nicht einen Schalter umlegen und sagen: "So ab jetzt habe ich den Kopf frei und lasse alles auf mich zukommen!" Die meisten Frauen, die an diesen Punkt gekommen sind, haben meist schon Hormonbehandlungen, IVF, ICSI etc. hinter sich und wollen einfach nur noch ihre Ruhe von den Strapazen haben und dann geht es auf einmal wie von Zauberhand.


    Ich weiß leider auch nicht, ob ich den Kopf "genug" frei bekomme, aber ich versuche es einfach mal so rum an zu gehen. Die IVF's und ICSI's laufen mir ja leider nicht weg ;-)


    Liebe Grüße

    Hallo tintenfischerin,

    mal ganz weg von Endometriose und PCO, da habe ich meinen Vorschreiberinnen nichts hinzuzufügen ;-), kann schon eine leichte Funktionsstörung der Schilddrüse den weiblichen Zyklus völlig durcheinander bringen.


    Zumindest der Steuerwert (TSH) der Schilddrüse sollte einmal bestimmt werden (kann auch der Hausarzt).


    Ist kein großer Aufwand, bringt aber eine wichtige Erkenntnis.


    Alles Gute,

    Hallo,


    Ich habe auch Endometriose. Habe 2 OP's hinter mir und eine Hormonbehandlung. Mein Mann und ich haben letztes Jahr im Oktober beschlossen Eltern zu werden, also versuchten wir es. Im Dezember war es dann soweit ich war schwanger allerdings nicht lange. Aber wir gaben nicht auf und sind jetzt glückliche Eltern eines Mädchens. Also macht euch nicht verrückt manchmal ist es auch ne Kopfsache. Ich weiß dummer Spruch.


    Wünsche Euch allen Viiiieeeel Glück;-)