Großer Kinderwunsch aber Angst vor Veränderungen

    Hallo!


    Ich bin hier eigentlich immer nur eine stille Leserin, aber nun habe ich mich doch dazu entschieden mal einen Beitrag zu verfassen.


    Kurz zu mir: Ich bin in den 30ern und habe schon seit geraumer Zeit einen sehr, sehr intensiven Kinderwunsch.


    Auf der einen Seite habe ich diesen großen Kinderwunsch, aber auf der anderen Seite habe ich auch Angst. Angst vor der Veränderung, die eine Schwangerschaft und ein Baby mit sich bringt. Ich muss mich generell zu Veränderungen immer ein bisschen zwingen, z.B. zum Kauf eines neuen Autos was ja in der Regel mit einer hohen Ausgabe verbunden ist oder beim Jobwechsel. Ich glaube das liegt daran, dass meine Eltern immer gesagt haben "woanders ist es auch nicht unbedingt besser", d.h. wenn der Chef sich einem gegenüber beschissen verhält, dann sollte man trotzdem lieber dort bleiben weil es woanders ja noch schlimmer sein könnte. Versteht ihr was ich meine?! Genauso war es bei meinen Geschwistern: ich habe einen Beruf gewählt, der mir gut gefällt und meine Geschwister haben genau den gleichen Beruf gewählt - nicht weil er ihnen so gut gefällt, sondern weil sie dachten "oh, Alisha hat das gemacht und hat keine Probleme im Job, dann mache ich das auch". Wenn einer von uns Kindern etwas gemacht hat was relativ gut lief, dann sollten wir anderen Geschwister exakt das gleiche machen - lt. unseren Eltern. Also nach dem Motto: was für den einen gut ist, ist für die anderen auch gut - warum also das Risiko einer Fehlentscheidung eingehen? Ich glaube daher rührt meine Angst vor Veränderungen...


    Meint ihr es ist normal sich trotz Kinderwunsch vor dem Leben mit Kind ein bisschen zu fürchten? Sich vielleicht sogar noch in einer Schwangerschaft zu fürchten und Bedenken zu haben?

  • 34 Antworten

    Ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll. Ich wünsche mir zwar sehnlichst ein Baby, aber habe gleichzeitig Angst davor, denn sowas ist ja

    a) nicht einfach (Erziehung),

    b) kann allerhand schief gehen,

    c) finanziell belastend

    usw. Ich habe einfach Bedenken, dass mein Leben sich mit Baby zum negativen verändert, obwohl ich ja so eine große Sehnsucht nach einem Kind habe.


    Versteht ihr was ich meine? ich weiß, es ist vielleicht etwas diffus, aber besser kann ich mich ausdrücken ;-)

    Ich verstehe das schon und es klingt auch sehr einleuchtend, wie du deine Gefühle und ihre möglichen Gründe beschreibst. Ein Kind verändert alles, klar. Aber je nachdem, wie du dein Leben führen WILLST, eben eher zum Positiven oder zum Negativen. Gibt es etwas, wovor du konkret besonders Angst hast? Was in deinem Leben ist so gut, dass du auf keinen Fall eine Veränderung willst?

    Alisha1234 schrieb:

    Ich habe einfach Bedenken, dass mein Leben sich mit Baby zum negativen verändert, obwohl ich ja so eine große Sehnsucht nach einem Kind habe.

    du siehst das zu verkopft... wenn du einen großen Kinderwunsch hast und du in den 30 ern bist, solltest du es einfach angehen. Ewig hast du keine Zeit.


    Dein Leben wird sich nicht zum Negativen verändern, denn ein Kind ist eine riesen Bereicherung. Du drehst dich nicht mehr nur um dich selbst, du bist an der Entwicklung eine Kindes unmittelbar beteiligt, jedes Lachen, jeder Entwicklungsschritt ist einzigartig und man kann es einfach mit gar nichts vergleichen. Es ist eine große Freude ein Kind zu beobachten, durch das Kind wieder die Welt genauer zu sehen und dass Herz geht einem auf.


    Ja dein Leben mit Kind wird sich ändern, grundlegend ... aber nie zum negativen , denn ein Kind zu bekommen ist was positives. Alle Schwierigkeiten die auftreten können sind dazu da gemeistert zu werden und du wirst sie meistern.

    Ein Leben mit Kindern ist ein ganz anderes als ohne. Du wirst neue Freunde (Mütter mit Kindern) dazugewinnen , die Themen die dich beschäftigen werden sich erweitern, was du täglich machst wird etwas anderes sein und und und ...




    Was sagt dein Partner dazu?

    Es ist total normal Bedenken zu haben und sich vor den Veränderungen zu fürchten. So ein Baby stellt das Leben völlig auf den Kopf. Das ist nur realistisch.

    Zu Beginn meiner beiden Schwangerschaften hatte ich starke Bedenken und Ängste obwohl beide Kinder Wunschkinder waren. Da spielen dann noch die Hormone mit. Auch das ist normal. Ich kenne keine Frau die immer nur strahlend glücklich war.

    Obwohl meine beiden mich manchmal an meine Grenzen bringen, sind sie das beste was mir in meinem Leben passiert ist.

    Ganz besonders Angst habe ich natürlich vor der finanziellen Belastung. Ich bin zwar verbeamtet und habe damit ein sicheres Einkommen, aber trotzdem habe ich Angst, dass das Geld nicht reicht und ich meinem Kind nicht genug bieten kann. Als Baby mag ein Kind noch nicht so große Ansprüche haben, aber was ist wenn er/sie mal zur Schule geht - da kommen dann Smartphones, Schulsachen, Schulausflüge, Schulreisen, bestimmte Klamotten usw. Ich weiß ja, wie das damals bei mir war - da war permanent etwas!


    Ich bin ja bereit mich einzuschränken und Urlaub, Shoppingtouren etc. sind mir nicht wichtig, aber trotzdem habe ich Angst, dass das Geld hinten und vorne nicht reicht. Wohngeld oder eine soziale Unterstützung würde ich aber nicht bekommen, da ich dafür zu viel verdiene. Wie machen das denn z.B. alleinerziehende Mütter, die wenig verdienen? Selbst mit Kindergeld und unterhalt haben die doch nicht so viel Geld, dass sie alles locker bezahlen können, oder?!

    Vielleicht sehe ich das alles wirklich zu verkopft. Ich muss zugeben, dass ich oft Bedenken habe - selbst bei so "banalen" Entscheidungen wie das Buchen einer Urlaubsreise. Ziel und Hotel sind ausgesucht und trotzdem habe ich Zweifel, ob ich wirklich auf "verbindlich Buchen" klicken soll oder nicht doch einen Fehler mache. Wenn ich mich dann aber irgendwann dazu durchgerungen habe und nicht mehr zurück kann, freue ich mich aber auf den Urlaub und alle Bedenken sind wie weggeblasen. Ein wenig irre ist das doch schon, oder?!


    Auf der einen Seite habe ich diesen riesen Kinderwunsch, aber auf der anderen Seite die Zweifel ob es vielleicht nicht doch ein Fehler ist und ich es dann ewig bereuen werde...

    dein leben wird sich ändern, ja! Aber wenn man es sich wünscht, mit Sicherheit nicht zum negativen.

    Du wirst mit Sicherheit mal diese Phasen haben, wo du dir dein altes Leben zurück wünscht. Da bin ich wirklich ehrlich zu dir. Mein Sohn hat die ersten 3 Monate nachts kaum und tagsüber nur auf mir geschlafen. Ich war richtig am Ende und hab viel geweint, aber dann hab ich ihn gleichzeitig angeschaut und wieder geweint, weil ich nicht fassen konnte, wie sehr man so ein kleines wesen lieben kann.

    Ich würde sagen, ein Kind nimmt dir dein altes leben, aber es gibt dir ein tolles neues. Ein Leben wo du dich über Kleinigkeiten freust und vor stolz platzt wenn es dich das erste mal bewusst anlächelt.


    Es wird nicht immer alles einfach und man darf Respekt davor haben, aber du wünscht dir das doch und dann schaffst du es auch wenn es mal schwierig wird. @:)

    Ja, ich glaube genau das ist es: mein Leben ist jetzt so unglaublich einfach. Ich gehe arbeiten, verdiene auch genug um mal in Urlaub zu fahren oder mir sonst etwas zu gönnen, ich kann tun und lassen was ich will und bin einfach nur für mich verantwortlich und muss demnach nicht dauernd auf ein kleines Wesen Rücksicht nehmen. Mit einem Baby würde mein Leben eben schwerer und komplizierter werden und ich befürchte eben wirklich irgendwann insgeheim zu denken "das Kind war eine Fehlentscheidung". Ich glaube ich habe generell ein Problem damit mich festzulegen und vielleicht habe ich deshalb auch so viel Angst vor einer tatsächlichen Schwangerschaft?! Weil es dann halt kein zurück mehr gibt?


    Eine Bekannte von mir ist geplant schwanger geworden und liebt ihre Tochter nach eigener Aussage sehr. Trotzdem sagt sie, dass sie sich rückblickend nicht nochmal für ein Kind entscheiden würde. Sie hatte sich damals bewusst dazu entschieden von Anfang an alleinerziehend zu sein - trotzdem bereut sie es nun anscheinend das Kind bekommen zu haben. Sowas möchte ich natürlich nicht erleben...

    Je mehr ich darüber nachdenke, desto sicherer werde ich, dass ich Angst vor dem großen Unbekannten habe. Ich habe leider nur eine sehr, sehr grobe Vorstellung davon wie wohl ein Leben mit Baby sein wird - ich habe natürlich schon oft mit Kolleginnen und Bekannten oder meiner Mutter darüber gesprochen, aber trotzdem wirkst das dann immer sehr abstrakt und theoretisch auf mich.


    Ich befürchte auf der einen Seite überfordert zu werden, aber auf der anderen Seite denke ich mir auch: viele Elternteile werden unter schlechteren Bedingungen Mama/Papa und schaffen es auch! Und wenn man ein Kind richtig erzieht, dann wird es später auch verstehen, wenn es vielleicht nicht immer die Jeans der neuesten Modemarke oder das aktuellste Smartphone sein kann, oder?!

    Alisha1234 schrieb:

    aber trotzdem habe ich Angst, dass das Geld nicht reicht und ich meinem Kind nicht genug bieten kann.

    da liegt meiner Meinung nach der Fehler.

    Selbst, wenn du sehr wenig Geld hättest würde es reichen glückliche Menschen zu erziehen. Dem Kind etwas bieten ...ist doch grundsätzlich falsch, jedenfalls auf materiellen Ebene. Und bei richtiger Erziehung bekommt man es auch hin, dass die Kinder nicht in Markenklamotten, teuren Spielzeug, teuren Handys ... einfach nicht denken immer mit anderen mithalten zu müssen... ihre Glücksseligkeit finden.


    wenn das bei dir deine Eltern nicht geschafft haben, wäre es doch Zeit für dich umzudenken und eine Aufgabe es bei deinem Kind anders zu machen. Es funktioniert , kann ich dir aus eigener Erfahrung nur bestätigen.


    Ware Werte vermitteln, Liebe geben, sich mit den Kindern beschäftigen , ihnen die Welt erklären und gerne mal hin und wieder etwas besonderes ihnen zu kommen lassen, das geht mit jedem Buget. Teure Urlaube müssen nicht sein. Dieses sich mit anderen messen kann man schon sehr früh als Fehlentwicklung entlarven und vermeiden.

    Ich halte diese Gedanken für völlig normal und gehe sogar weiter: Mir selbst sind Leute suspekt, die nur Positives berichten, bei denen alles toll mit Baby ist und sogar die durchwachten Nächte ja eine Wohltat seien. Ich finde es wichtig, dass man diesen Gefühlen Raum gibt und diese nicht herunterschluckt. Wenn du dir Sorgen oder Gedanken machst, dann ist es gut, dass du sie ansprichst, denn dann kann du diesen begegnen oder von anderen ein Feedback erhalten.


    Eine Schwangerschaft kann toll verlaufen, normal verlaufen oder auch voll daneben gehen. Das Gute ist, man weiß dieses nicht vorher und oftmals gibt es auch während einer komplizierten Schwangerschaft sehr gute medizinische Unterstützung. Und, auch ein Pluspunkt, es sind neun Monate und damit ein Ende absehbar. Ich würde gar nicht so viel im Internet diesbezüglich googeln, da tauchen am ehesten die Schauergeschichten auf, die einen nur verunsichern. Mich hat es auch sehr kalt erwischt, doch irgendwie haben wir es geschafft. Man kann da Kräfte entwickeln, von denen man nicht wusste, dass man diese hat.


    Den Gedanken, dass man sich festlegt und die Entscheidung nicht rückgängig machen kann, kann ich sehr gut nachvollziehen. Mir war es daher wichtig, vorher mir Wünsche zu erfüllen, die ich bewusst mit meinem Partner und nicht als Familie erleben wollte. Dies war für mich goldrichtig, denn diese haben mir unheimlich viel Kraft gespendet und das Sehnen nach diesen ist nicht mehr vorhanden. Vielleicht hast du ja auch noch etwas, von dem du sagst, dass du dies unbedingt machen möchtest?


    Und auch mit dem Zwerg gibt es tolle Momente und manchmal Situationen, in denen ich einfach nur auf einer einsamen Insel sein möchte. Da hilft ein Partner, der aktiv euch unterstützt. Oder auch der Austausch mit anderen, wenn du einfach einmal schimpfen möchtest.


    Aber: Es wird dir keiner die Garantie geben können, dass die Partnerschaft hält, alle gesund bleiben und du nichts bereust. Es ist ein Abenteuer. Ich bereue es nicht. Denke ich manchmal an mein altes Leben? Ja. Vermisse ich manches? Ja. Und das ist in Ordnung, ich bin ja nicht völlig ausgewechselt worden. Dafür habe ich auch viel Neues kennenlernen dürfen, auch an mir. Das ist ebenfalls spannend und macht Spaß.

    Ich finde, ein Kind bringt nicht nur positives - der fehlende Schlaf belastet mich schon :=o das finde ich schon die negative Seite. Oder das man mehr Sorgen hat und sich mehr Gedanken macht. Ich denke daher, dass man nicht immer positiv denkt und alles toll findet. Nichts desto trotz habe ich die Entscheidung nie bereut. Jede Mühe ist es wert. Bambi hat es schön geschrieben, dein altes Leben wird genommen aber du bekommst ein tolleres zurück.


    Es gab wirklich schlimme Momente mit meiner Tochter (8 Monate), bei denen ich echt fertig war/bin. Aber es ist so ein Wunder, dieses Menschlein im Arm halten zu dürfen. Das beste was mir je passiert ist und ich bin unendlich dankbar. Manchmal verwünscht man Kinder, aber wenn sie lachen oder sich an einen kuscheln gibt dir das so unglaublich viel zurück. Trotz alle Anstrengung würde ich nie tauschen wollen. Ich denke, den allermeisten wird es so gehen. Mach dir da nicht so einen Kopf.


    Zum finanziellen: natürlich mag es manchmal härter sein und man muss zurück stecken. Aber ehrlich gesagt: ich shoppe gerne für mich und genieße es, mir etwas zu kaufen. Aber es bereitet Freude, meiner Maus etwas zu kaufen, da brauche ich nicht mehr so viel. Wie es später ist, wenn sie älter ist, weiß ich nicht. Aber ich bin sicher, wenn man eine gesunde Einstellung dazu hat, bekommt man das hin :)^


    Mich würde auch interessieren, was dein Partner sagt? Es gehören ja zwei dazu.

    Hatschepsut: du hast es deutlich besser auf den Punkt gebracht als ich, auch wenn ich das selbe sagen wollte:-X! Dein Beitrag ist klasse und dem stimme ich voll und ganz zu :)^ du drückst genau das aus was ich denke: negative Gefühle sind da, aber auch ok. Trotzdem ist das neue Leben auch eine Bereicherung! Super geschrieben von dir :)=

    Ja, so sehe ich das auch - Liebe, Zuwendung, Werte vermitteln und ihnen ab und zu etwas besonderes zukommen lassen finde ich in Ordnung. Und meinetwegen muss es nicht jedes Jahr der tolle, teure Urlaub sein - ein "Heimaturlaub" z.B. auf dem Bauernhof oder zum Wandern oder an der Ostsee ist doch auch schön, oder?! Und alle paar Jahre kann man ja vielleicht auch mal ins Ausland fahren. Ich häte kein Problem damit, ich hoffe nur, dass ich das meinem Kind auch vermitteln kann, dass solche Dinge reiner Luxus und nicht selbstverständlich sind.


    Aber ich weiß leider auch wie es heute manchmal z.B. an Schulen läuft: da werden Kinder manchmal ausgegrenzt, weil sie die falschen Klamotten tragen oder nicht einen Rucksack einer bestimmten Marke haben sondern "nur" ein noname-Produkt. Und teilweise wird auch von den anderen Eltern Druck ausgeübt z.B. einem Grundschulkind ein bestimmtes Handy oder gar Smartphone zu kaufen - nicht aus Sicherheitsgründen, sondern weil man es sonst als Elternteil ausgrenzt und keinen Anschluss in der klasse findet. Ohne Witz! Ich habe so Statements von einigen Grundschul-Eltern wirklich gehört!

    Einen Partner habe ich aktuell nicht. Für mich stand immer fest, dass ich - im Fall der Fälle dass ich keinen Partner habe - eine Samenspende in Betracht ziehe und nun, da ich Ü30 bin setze ich mich natürlich intensiver mit diesem Thema auseinander. Aber selbst wenn ich einen Partner hätte, würde ich wohl die oben beschriebenen Ängste und Sorgen haben - dafür kenne ich mich gut genug. Und man weiß ja schließlich nie was kommt - ein Beziehung kann auch scheitern, es kann einer krank werden o.ä.

    Dass einige es nicht gut finden, wenn man per Samenspende schwanger und damit alleinerziehend wird ist mir klar. Aber ich persönlich sehe das "Moralische" dabei nicht kritisch und habe das auch bei meiner ehem. Kollegin (also der bekannten) damals nicht. Trotzdem würde ich es aber nicht an die große Glocke hängen - einfach weil es a) Privatsache ist und b) ich nicht will, dass z.B. in der Schule mit dem Finger auf mein Kind gezeigt wird. Aber verheimlichen oder Geschichten von einem verstorbenen Vater oder einem ONS würde ich auch nicht erfinden - wenn sich eine Frau für ein Kind per Samenspende bewusst entscheidet, dann ist da meiner Meinung nach nichts schlechtes dran.

    Alisha1234 schrieb:

    ber ich weiß leider auch wie es heute manchmal z.B. an Schulen läuft: da werden Kinder manchmal ausgegrenzt, weil sie die falschen Klamotten tragen oder nicht einen Rucksack einer bestimmten Marke haben sondern "nur" ein noname-Produkt

    klar gibt es das keine Frage. Aber da gilt es eben das Kind selbtbewusst zu erziehen, es emotional stark zu machen und schon im Kindergarten zu erklären, dass es doch schön doof ist doppelt soviel Geld für eine Markenklamotte auszugeben, die Hersteller/Verkäufer damit reich ... sich arm zu machen , wenn ein anderes Kleidungsstück auch schick ist und eben nur den Schriftzug nicht hat. Soetwas muss man einfach dem Kind nur klar machen und saen: wir sind pfiffiger, machen dafür einen schönen Wochendendausflug. Ich denke , dass man Kindern das Thema Geld auch kindgerecht beibringen kann.


    Man ist dem gesellschaftlichem Unsinn doch nicht auf Verdei und Verderb ausgesetzt.