Kinderwunsch mit 45, wer möchte das auch und sucht netten Austausch?

    Ich möchte mich gerne austauschen mit Gleichgesinnten, die ebenfalls einen Kiwu mit Anfang / Mitte 40 haben... :)z

  • 83 Antworten

    Ich bin auch 45 und mit meinem Partner läuft es nach dem Motto „Wenn es passiert, dann passiert es“. Allerdings legen wir es aber auch nicht gezielt darauf an, sodass ich nicht weiß, ob das als Kinderwunsch zählt. Ich habe auch schon einen fast 6-jährigen Sohn. Ansonsten macht es bei einem ausgeprägten KiWi in dem Alter sicher Sinn sich vom Gyn bzgl. der Fruchtbarkeit untersuchen zu lassen, oder ob frau gar schon in den Wechseljahren ist.


    Dass eine Schwangerschaft für Kind und Mutter in unter diesen Voraussetzungen mit gewissen Risiken verbunden ist, weiß Du sicher selbst. Ansonsten kann ich aus meinem erweiterten familiären Umfeld von zwei Großmüttern berichten, die mit 47 bzw. 50 noch gesunde Kinder bekommen haben (vor Jahrzehnten schon). Eine weiter Frau wurde zum ersten Mal mit 43 Mutter und kurz darauf kam Kind 2.


    Dir alles Gute und ich bin gespannt auf Berichte - und vielleicht habe ich ja auch noch was zu berichten ;-)

    Hallo Unirdisch,


    mögliche Faktoren warum es nicht klappen könnte, haben wir bereits auf beiden Seiten durch Untersuchungen ausgeschlossen. Bei mir ist alles ok, guter AMH Wert und regelmäßiger Eisprung usw. Bei meinem Mann ist auch alles sehr gut.

    Vor ca 6 Monaten war ich schwanger, ist aber ca in der 7. abgegangen :°(.

    Die Risiken sind uns bewusst, dennoch wollen wir es versuchen. Ich habe meinen Mann leider erst spät kennengelernt, daher der späte Kiwu.


    Die Berichte aus deinem Umfeld machen mir wieder etwas Mut, danke :-). Ich drücke dir die Daumen und würde mich freuen, wieder etwas von dir zu lesen *:)

    Meine Schwester wurde mit 42 Mutter. Allerdings mittels IVF ... die Kleine wird 5 Jahre alt.


    Dies ist vielleicht auch eine Option wenn einem die Zeit davonläuft.


    Ach ja und jetzt fällt mir noch jemand aus dem Bekanntenkreis ein.. Sie wurde mit 45 auf völlig normalen Weg schwanger. Auch dieser junge Mann ist völlig gesund.

    Ich bin 46 und vor 2-3 Jahren war es bei uns auch Thema. Es kam aber immer etwas dazwischen; mittlerweile leider auch Beziehungskrise/-aus. Meine Gyn sah es damals relativ locker und meinte nur: Wenn es klappt, dann soll es so sein und dann ist man auch nicht zu alt. Also keine Vorverurteilung.


    In meinem Umfeld haben einige Bekannte/Studienfreunde mit 30 das erste Kind und mit 42-45 das zweite bekommen. Nicht alle, die wollten, aber doch viele. Meine Oma war Jahrgang 1901 und meine Mutter ist Jahrgang 1943. Da hat es auch geklappt, ohne Ultraschall etc.


    Kurzum: Warum nicht weiter versuchen? Nicht zu verbissen und vielleicht die Risiken im Kopf behalten; eine gewisse "Gelassenheit" entwickeln und auch eine Haltung, falls Erkrankungen/Behinderungen auftreten.


    Ohne Beziehungskrise würde ich es aktuell wohl auch "drauf ankommen lassen". Aber momentan bin ich da leider raus.

    Sorry, wenn ich etwas Wasser in den Wein gießen muss. Ich habe alles versucht. Seit ich 40 bin war ich sage und schreibe 10 Mal svhea

    Sorry, blödes Handy. 10 Mal schwanger. Es hat nie gehalten. Eine fehlgeburt nach der nächsten. Da ich leider auch nicht in der glücklichen Lage bin, schon ein Kind zu haben, hat das in meinem Fall sehr viel zerstört. Wenn man es locker nehmen kann (was ich nicht glaube, wenn man sich wirklich so verzweifelt wie ich ein Kind gewünscht hätte) o. k., ansonsten würde ich dazu raten, sich nicht an dem Glück Weniger zu orientieren. Es ist nicht die Regel, mit über 40 noch ein gesundes Kind bekommen zu dürfen

    Hallo an euch.

    Ich hoffe ich darf als Mann im Alter von 41 Jahren( und einer gesunden Torschlußpanik) hier auch mitschreiben:-) da mich dieses Thema auch beschäftigt. Das Thema mag im Falle eines Mannes vom Alter her gesehen weniger ausmachen aber bis zu welchem Alter käme für euch denn ein Mann für eine Familiengründung in Frage.

    Nike Zoê

    Ich kenne Deine Belastung bzgl. KiWu aus anderen Fäden. Aber ich finde schade, dass Du gefühlt mit wenig Gefühl für das eigentliche Anliegen eines Fadens mit Deinen Erlebnissen und Deinem Fazit sehr deutlich reingrätschst und desillusionierst.

    Dass ein gesundes Kind (und erst recht Ü40) NIE selbstverständlich ist, dürfte klar sein. Und gerade, wenn jemand sich Ü40 mit dem Thema beschäftigt, sind die Risiken automatisch präsent. Die TE klingt auch definitiv nicht total naiv, sondern eher wissend, dass es Ü40 schon spezieller wird.


    Quantenschaum :

    Ich habe zwei Männer im Bekanntenkreis, die erstmals mit 50 Vater wurden. Bei der Nichte einer guten Freundin war der Vater sogar 60; das ist mir aber zu alt. 50 finde ich tatsächlich noch okay, zumindest wenn man irgendwie jung geblieben ist... Meine Faustregel (grob) ist, dass man zumindest bis zum 18. Geburstag des Kindes noch arbeiten sollte. Rein rechnerisch...

    Warum wird es mir hier eigentlich immer abgesprochen, meine Erfahrung einzubringen, die immerhin eine aus erster Hand ist? Es war doch nach Austausch gefragt? Einige haben von Frauen geschrieben, due

    Ich gebe es auf mit dem Handy, klappt nicht. Ich finde es jedenfalls schade, dass ich immer angegangen werde, wenn ich meine Erfahrung einbringe. Mir haben auch immer alle gesagt: "Ich kenne eine, die..." Habe daran auch lange geglaubt, aber eben merken müssen, dass das doch eher Ausnahmen sind, das war alles, was ich sagen wollte.

    Mir erzählte letztens eine Kollegin, dass eine ihrer Freundinnen mit 47 Jahren erstmals Mama wurde. Von Zwillingen, ohne medizinische Nachhilfe.


    Wegen der Männer: Mein Papa empfand sich mit 33 Jahren als einen alten Papa, mein Mann wurde mit 35 erstmals Papa und fand das noch ok, hätte aber auch nicht viel älter sein wollen. In unserem Umfeld gibt es aber auch 50jährige Männer, die noch recht junge Kinder haben.

    Nike Zoê, ich denke, der Punkt ist nicht der, dass deine Erfahrungen nicht gewünscht sind. Ganz im Gegenteil, sie sind auch berechtigt und spiegeln ebenfalls die Wirklichkeit wider. Sind also wichtig. Als Außenstehender - jetzt auf diesen Thread bezogen und unabhängig anderer Fäden - fällt es mir nur schwer, wie auf der Basis dennoch ein konstruktiver Austausch stattfinden kann. Wenn die TE keine Hoffnung haben darf, es nur ein "entweder Kinder oder kein richtiges Leben gibt" - dann wird der Austausch sehr düster und ich habe den Eindruck, dass dies nicht der Ziel des Fadens ist. Zudem gab es ja auch bereits einen anderen Faden, in dem Kinderlose geschrieben haben und durchaus ihr eigenes Leben anders eingerichtet und wahrgenommen haben.


    Ich selbst kenne Frauen, die mit über 40 ein Kind bekommen haben, andere, denen es verwehrt geblieben ist.


    Quantenschaum


    Ich glaube, dass so eine Angabe eher sehr theoretischer Natur ist. Wenn man seinen Partner erst spät kennen lernt, kann sich das "Wunschalter" ja durchaus nach hinten schieben. Mein Vater war 39. Empfinde ich selbst als älter und bin froh, dass mein Freund jünger war (32) bei der Geburt unseres Kindes. Aber wenn es aufgrund von "Wartezeit" 39 geworden wäre, dann wäre es eben so gewesen. Meine Grenze wäre daher wahrscheinlich eher Mitte 40.

    wo ist der Unterschied von 33 auf 35 oder von 32 auf 39? Das ist doch nichts.... gerade bei Männern. Es passt, wenn es passt.