Kinderwunsch natürliches Progesteron bei PCO-Sydrom

    Ich 33J, 54 kg, PCO (Lichtes Haar, verstärkte Behaarung, unregel. Zyklus, zuwenig Östrogene)-mit Kinderwunsch möchte nun in der 2. Zyklushälfte die 10℅ Progesteron Creme auftragen und diese 2 Tage vor der nächsten Blutung absetzten.


    Mein Zyklus ist sehr unregelmäßig und oft zwischen 28 bis 40 Tage lang. Die Blutungen sind in den ersten 3 Tagen flutartig, danach erträglich - auch bis zu 7 Tage, selten kürzer!


    Ich möchte mit dieser Progesterontherapie meine Fruchtbarkeit steigern und eine Schwangerschaft erreichen.


    Falls eine Schwangerschaft erfolgen würde, würde ich die Zugabe von Progesteron bis mind. zur 10 SSW weiter nehmen -um einen Abgang vorzubeugen.


    Was ist eure Meinung euer Rad zur Einnahme?


    Hat jemand Erfahrung und Erfolge erzielt? :[]

  • 7 Antworten

    Was deine Frage zur Progesteroncreme angeht, kann ich Dir nicht viel sagen, da ich die zweite Zyklushälfte Bryophyllium nehme, da ich mit Utrogest keine guten Erfahrungen gemacht habe und mir die Creme daher bisher verkniffen habe. :-D


    Nimmst Du schon Metformin? Hast du eine Insulinresistenz?


    Ich nehme Metformin ohne IR und habe damit meinen Zyklus ganz gut im Griff. Zudem nehme ich Clavella. Unter beiden habe ich keine auffälligen männlichen Hormone mehr, mein exorbitant schlechter AMH-Wert ist normal und intraoperativ sah man kein PCOS mehr.


    Zudem nehme ich Ovaria comp in der 1. Zyklushälfte und Bryophyllium in der 2. Zyklushälfte.


    Und trinke fleißig Zyklustee. @:)


    Darunter habe bin ich schon schwanger geworden und hoffe nun auch wieder darauf. ;-D

    HühnerMutti,


    steht denn fest, dass du PCOS hast? Wurde ein oGTT und ein ACTH-Test gemacht? Du sagst, dass du zu wenig Östrogen hast. Das ist komisch. Bei PCOS produziert der Körper zu viel Östrogen. Der Überschuss wird dann in männliche Hormone umgewandelt.


    Eine Therapie mit Progesteron hilft genau hier, indem es die Östrogendominanz in den Griff kriegt.


    Da der Körper zu viel Östrogen ausschüttet, die Zyklen häufig unregelmäßig sind und die zweiten Zyklushälften dazu auch oftmals noch zu kurz sind, besteht häufig ein massiver Progesteronmangel. Dies führt dazu, dass noch mehr Östrogen gebildet wird.


    Eine Therapie mit Progesteron kann diesen Teufelskreis unterbinden. Dr. Lee spricht sogar davon, 3 Monate durchgehend Progesteron anzuwenden. Viele seiner Pantientinnen seien danach vollständig geheilt gewesen.


    Hast du eine Insulinresistenz? Wie groß bist du?


    Metformin ist bereits veraltet. Viel effektiver hilft bei einer IR Myo-Inositol in Kombination mit einer Ernährungsumstellung und viel Bewegung. Metformin ist ein starkes Medikament mit Risiken und Nebenwirkungen. Man kann schlimmstenfalls davon sterben. Zudem ändert es nicht, wieso man insulinresistent ist.


    Wenn man jeden Tag aus dem ersten Stock springt, nimmt man doch auch nicht Schmerztabetten, damit es nicht so weh tut. Metformin ist genau das. Es behandelt das Symptom, bekämpft aber nicht die Ursache.


    Die Ursache ist falsche Ernährung und Bewegungsmangel. Deshalb muss man sich anders ernähren und sich mehr bewegen.


    Ansonsten behandle ich mein PCOS auch mit natürlichem Progesteron! :)z


    Ich hab alles ausprobiert: Metformin, Inositol, Zyklustees, sogar diesen Hömeopathie-Quatsch - hat natürlich nicht funktioniert usw.


    Das Beste Ergebnis hat aber Progesteron geliefert. Der Haarwuchs wird schwächer, es fallen weniger Haare aus, Pickel hab ich so gut wie keine mehr, ich kann besser schlafen etc.


    Man merkt, dass der Körper endlich das kriegt, was ihm all die Jahre so schmerzhaft gefehlt hat: Progesteron.

    Hallo, erstmal danke für eure Antworten...


    Also ich war vor 3 Jahren beim Hausarzt und anschließend beim Frauenarzt, weil ich ein Verdacht auf Hormonstörungen hatte. Mein unregelmäßiger Zyklus, meine Launen kurz vor der 2. Zyklushälfte, die Hitzewallungen und die Schmerzen waren echt Anstrengend.


    Der Hausarzt könnte keine Auffälligkeiten feststellen und verwies zum Frauenarzt.


    Freitags Blutabnahme und Montag Wiedervorstellung.


    Montags beim Frauenarzt wurde ein Ultraschall gemacht, daraufhin wurde ich beglückwünscht, ich sei schwanger...


    ...1min. später, der Arzt kontolliert seine Patientenkartei, und meint ich sei doch nicht schwanger, ich habe das PCO-Sydrom - eine Schwangerschaft sei aber durchaus möglich, auch mit erhöhtem Testersteron:( .


    Ich war nach den Aussagen des Arztes ziemlich durcheinander, zu diesen Arzt bin ich seid her nicht mehr!


    Deshalb ging ich davon aus, dass zuwenig Östrogen produziert wurde...


    Zu der Frage wie Groß ich bin, ich bin 168cm.


    Damals bestand noch kein so großer Kinderwunsch.


    Aber jetzt besteht der Kinderwunsch und nach 10 Jahren ohne Verhütung, sollte spätestens jetzt Mal nachgeholfen werden.

    Also wurde weder ein oGTT noch ein ACTH-Test gemacht?


    PCOS ist eine Ausschlussdiagnose. Wenn diese Dinge nicht gemacht worden sind, könnten andere Erkrankungen oder Störungen dahinterstecken. Am besten suchst du nochmal einen Endokrinologen auf! @:)


    Bei PCOS wird zu viel Östrogen produziert. Daher kommt auch der Überschuss an männlichen Hormonen.


    Machst du NFP/Sensiplan?


    Wurde bei deinem Mann schon mal ein Spermiogramm gemacht?


    Wenn du Eisprünge hast, aber nicht schwanger wirst, liegt die Chance bei 50%, dass dein Mann der Verursacher für euer Problem ist.

    Zitat

    Montags beim Frauenarzt wurde ein Ultraschall gemacht, daraufhin wurde ich beglückwünscht, ich sei schwanger...


    ...1min. später, der Arzt kontolliert seine Patientenkartei, und meint ich sei doch nicht schwanger, ich habe das PCO-Sydrom - eine Schwangerschaft sei aber durchaus möglich, auch mit erhöhtem Testersteron:( .

    Na das war ja auch ein "tolles" Wechselbad. Erst springt man in die Luft vor Freude, was man dann im nächsten Moment wieder canceln darf... %:|

    Hallo Hühnermutti!


    Vielleicht liest du ja den Beitrag noch....


    Wie ist es denn bei dir weitergegangen??


    Ich habe nämlich nun auch PCO diagnostiziert bekommen. Es stand schon lange im Raum, da meine Eierstöcke bei jedem Ultraschall den man bisher gemacht hat, so viele Eibläschen hatten und ich auch Zyklen zwischen 30 und 100 Tage schon hatte/habe.


    Ich war bei einem Endokrinologen. Er hat mir nun Metformin empfohlen. Bin nebenher auch noch bei einer Heilpraktikerin. Komischerweise habe ich keine erhöhten Testosteronwerte und auch kein erhöhtes Insulin, alle bisherigen Blutwerte sind im Rahmen. Möchte aber das Metformin doch ausprobieren.


    Genetik hat er auch noch untersuchen lassen. Diese Befunde stehen noch aus. Bin gespannt, ob da was dabei rauskommt....


    Freu mich, wenn du hier nochmal reinschaust....