Migräne und Kinderwunsch? Machbar?

    Hey ihr Lieben,


    ich habe schon seit ich 12 bin Migräne. Mal mehr mal weniger stark aber immer mal wieder vorhanden.


    Nun habe ich schon seit ich ca. 16 bin einen Kinderwunsch der mittlerweile soooo groß geworden ist, dass es fast weh tut an manchen Tagen. Deswegen ist es nun so weit, dass mein Freund und ich es einfach drauf ankommen lassen wollen, da es den perfekten Zeitpunkt eh nicht gibt.


    Wenns passiert dann freuen wir uns sehr und sollte es nicht passieren dann versuch ich nicht ganz so enttäuscht zu sein (ich muss ja gestehen dass ich schon jeden Monat hoffe seit dem wir uns bewusst für ein Kind "entschieden" haben).


    Hab am Dienstag angefangen mit Temperatur messen - mal sehen was das so ergibt..


    So.. nun mal zum eigentlichen Thema:


    Diese Woche war meine Migräne allerdings so schlimm (und das gleich an 2 Tagen diese Woche), dass ich wirklich weder ein noch aus wusste. {:({:( Meistens kann ich abschätzen was hilft und was nicht (also viel Trinken, auch wenn ich Angst habe dass es wieder raus kommt, laute Musik, schlafen, Kopf kühlen oder Kopf wärmen (schmerz- bzw. situationsabhängig), essen/nicht essen, Schmerzmittel ja oder nein, sogar weinen hilft manchmal, ... )


    Am Montag und gestern hat eigentlich nichts geholfen.. ich hatte schon lange nicht mehr solche unerträglichen Schmerzen.. also es tut schon immer weh - aber so ? {:({:(


    Das einzig Gute daran war, dass die Übelkeit/Erbrechen diesmal ausgeblieben ist/sind. {:({:(


    Nun.. meine Gedanken heute (nach 5 Tagen Migräne an einem Stück (Sa-Mi)) sind, ob man trotz Migräne eigentlich eine gute Mutter sein kann ?


    Gibt es hier Frauen die auch unter Migräne leiden, am üben oder schon Schwanger sind oder gar schon Kinder haben ? Wie läuft so ein Tag ab an dem ihr eine starke Migräne habt ? Habt ihr einen Mann an eurer Seite oder seid ihr allein ?


    Sollte Migräne ein Grund sein seinen Kinderwunsch zu unterdrücken ? Wär ich dadurch eine schlechte Mutter ? :°(

  • 13 Antworten

    ich habe seit

    3 Jahren Migräne. Sie wurde durch die Pille (Hormone ausgelöst). Das wußte ich damals nicht. Es war so schlimm, dass ich mich nurnoch übergeben habe. Ich bin dann im KH gelandet. Ich habe dann recht schnell die Pille abgesetzt und ein Kopfschmerztagebuch geführt. Meine Migräne hängt mit dem Eisprung und der Periode zusammen. Also rund alle 2 Wochen 2-4 Tage. Zu der Zeit brauchte ich Triptane, das Einzige, was half.


    Das habe ich zusätzlich zum Kopfschmerztagebuch meine Ernährung aufgeschrieben, eigentlich weil ich abnehmen wollte. Bei mir besteht ein zeitlicher Zusammenhang mit bestimmten Lebensmitteln, vor allem Schokolade. Seit ich darauf achte UND seit ich vermehrt Phytoöstrogene (Soya, ...) zu mir nehme, konnte ich die Länge der Anfälle und die Stärke erheblich reduzieren. Mittlerweile reichen 1000mg Paracetamol direkt zu Beginn des Anfalls, um ihn zu drücken. Wenn ich zu spät dran bin, brauch ich Paracetamol mit Codein. Aber keine Triptane mehr und die Übelkeit lässt sich mit MCP Tropfen einschränken.


    Ich habe 3 Stiefkinder, die mich bei einem Anfall schlafen lassen, weil sie das bereits gut verstehen können. Es passiert aber nurnoch selten, dass es so schlimm ist, dass ich mit Paracetamol nicht auskomme.


    In meiner Schwangerschaft hatte ich KAUM Schmerzen. Macht wohl auch die Hormonumstellung. Da reichten 500 mg Paracetamol. Brauchte ich aber nur 2 mal in den ganzen Monaten. Meine FÄ sagt bei einer weiteren SS kriegen wir das hin. :)^


    Wenn ich mit den Kids allein war, konnte es damals schon sein, dass ich meine Freundin brauchte oder ich die Kids zu ihren Freunden "abgeschoben" habe. Ich glaube trotzdem , dass man eine gute Mutter sein kann.

    Huhu,


    meine Mutter leidet auch immer mal wieder an starker Migräne. Sie kann dann echt nichts machen, als im abgedunkelten Raum liegen und versuche irgendeine Position zu finden, die ihr nicht weh tut :-(


    Ich weiß natürlich nicht mehr, wie das genau war, als meine schwester und ich noch klein waren, aber meine Oma hat auch das Problem und sie hat mal erzählt, dass meine schwester und ich dann immer ganz lieb alleine und leise gespielt haben, während meine Oma geschlafen hat.


    Ich denke, dass Kinder recht schnell merken, das die Mutter jetzt wirklich nicht für sie da sein kann und mit der Situation zurechtkommen.


    Ich hab es zumindest nicht negativ in Erinnerung, wenn meine Mutter mal nen ganzen Tag das Bett hüten musste (außer natürlich, dass sie einem sehr leid getan hat).


    Wenn du einen Mann an deiner Seite hast, dann ist die ganze Situation sicher noch leichter zu bewältigen.


    Ich denke, du musst dir keinen Kopf machen, dass du dann ne schlechte Mutter wärst :)*


    ich denke Kinder kommen mit vielen Situationen besser zurecht als man denkt @:)

    Ja, ich war auch erst am überlegen wo ich den Thread am Besten reinstellen soll.. mh.. vielleicht bin ich hier wirklich an der falschen Adresse.. ???:=o

    Hallo *:)

    Ich leide schon ewig unter Migräne, hormongesteuert.


    Ich reagiere auf steigendes und sinkendes Östrogen.


    Nun bin ich schwanger (künstliche Befruchtung)


    Da kriegt man massenhaft Hormone :-/


    In der 4. bis 6. Woche hatte ich fast durchgehend Migräne... tagelang... und durfte meine Triptane natürlich nicht nehmen.


    Paracetamol hilft nix.


    Was mir noch hilft ist Vomex A... dann schlafe ich ein und die Zeit vergeht besser.


    Naja... seit letzten Freitag bin ich schmerzfrei... bin nicht sicher, ob sich der Hormonhaushalt langsam einpendelt oder ob es an den Kügelchen liegt, die ich mir hab verschreiben lassen.


    So ein homeopathisches (schreibt man das so?) Mittel.


    Ich hoffe es wird jetzt langsam besser... ich hab schon befürchtet, dass ich die ganze SS hindurch solche Probleme haben würde.


    Dies sind meine bisherigen Erfahrungen.


    LG Julie 6+3

    Hallo!

    Ich leide seit ca. 13 Jahren an Migräne mit Aura. Bei mir helfen momentan nur die Maxalt-alle anderen Triptane hab ich rauf und runter probiert...


    Bei meinen Anfällen ist es so, dass ich halbseitig gelähmt bin, nichts mehr sehe usw-eigentlich die Symptome wie bei einem Schlaganfall.


    Naja, wie dem auch sei, hatte ich lange Zeit Bedenken wegen Kinderwunsch, etc.


    Wurde also im April 2006 schwanger und hatte aber das Glück während der ganzen SS keinen einzigen Migräneanfall zu bekommen:)^


    Im November 2006 ist dann unsere Maus geborenx:) und ich habe sofort abgestillt, weil ich eben die Möglichkeit haben wollte bei einem möglichen Migräneanfall meine Triptane zu nehmen, denn Paracetamol helfen mal gar nichts...


    Tja, dann hatte ich wirklich fast 1 1/2 Jahre keinen Anfall mehr und ich hab mich gefreut-leider zu früh, denn letzten Monat kam wieder einer und diesmal echt der heftigste bis jetzt:(v


    Diesen Monat hatte ich auch schon einen mit Lähmung, etc.


    Nur hatte ich bis jetzt das Glück, dass jedesmal mein Mann da war. Aber die Panik, dass mir das passiert wenn ich alleine mit meiner Maus bin ist riesengroß und es belastet mich einfach sehr.


    Als Mutter muss man eben zu 100 Prozent da sein und man kann sich nicht einfach ins dunkle Zimmer legen und ausruhen, nein, man muss sich um ein Baby kümmern...

    Ja, vor sowas hab ich auch Angst.. ich bin auch der Meinung dass man als Mutter zu 100% "funktionieren" muss, gerade bei einem Baby bzw. Kleinkind.. bis zu einem bestimmten Alter verstehen die nun mal nicht was los ist..


    Ich hab auch Migräne mit Aura.. allerdings nicht mit Lähmungen oder so.. ich seh halt auf der "Migräneseite" nichts bzw. nur verschwommen.. Übelkeit bis zu Erbrechen selbst wenn ich das Essen nicht mal rieche.. sehen auf Plakaten reicht dann schon. Kein Durst, kein Hunger (klar), ja nach Anfallstärke keine Töne.. Musik nicht denkbar, selbst ein leise summendes Geräusch kann schon unerträglich sein, dass ich das Gefühl habe gleich vor Schmerzen zu sterben.. bzw. den Wunsch habe..

    Ich leide auch unter Migräne und hatte auch in der SS öfter welche. Obwohl mir das sonst nie half, hals da hinlegen ohne Tablette oft gut. Und man darf auch Ibuprofen nehmen, wenn man es nicht dauernd nimmt (ist nicht bekannt für Schädigungen), das hilft bei mir immer gut, bei einer akuten Attacke. Ich hatte aber deutlich weniger Migräne in der SS und wenn Du in den ersten kritischen 3 Monaten versuchst, auf Tabletten so gut es geht zu verzichten, hast Du das schlimmste geschafft.


    Mein Kind hatte trotz ca 10 Mal Ibuprofen nehmen keine Schäden. War auch mit dem Arzt abgesprochen. Das Leiden unter Migräne ist auch für das Kind schlimm, deswegen lieber eine Tablette nehmen, als 3 Tage Migräne zu haben!

    Achso, jetzt im ALltag mit Kind hatte ich komischerweise kaum noch migräne.


    Und wenn ich auch nur leichte Kopfschmerzen habe, nehme ich gleich ne Paracetamol oder so, damit es gar nicht erst schlimmer wird. Das geht gut und kommt zum Glück selten vor.


    1x hatte ich ne Attacke, da war Laura noch ganz klein, 3 Monate. Da hab ich mich mit ihr ins bett gelegt und sie an meiner Brust nuckeln lassen und konnte so entspannen und als die Tablette dann half, sind wir wieder aufgestanden.


    Ansonsten kann ich sie auch mal abgeben.

    Ich bins leid.. dieser Monat ist unheimlich schlimm was Kopfschmerzen angeht.. ich werd demnächst damit zum Arzt gehen.. wart ihr damit bei eurem Hausarzt oder gibt es spezielle Ärzte (in jeder Stadt) ? Ich sterbe.. diese Schmerzen.. {:({:( und ich kann mich nicht hinlegen, ich muss für morgen noch Sachen erledigen.. :°(:°(:°(

    Ja, am besten ab zum Neurologen.


    Kann auch sein, dass der dich dann in die Röhre schickt-war bereits dreimal drinnen und ist nichts dabei rausgekommen:-/


    Aber bei Migräne helfen wirklich nur Triptane...