• Möchte ein Kind, aber keine Frau (Fragen Leihmutterschaft)

    Hallo. Ich habe folgendes Problem: Seit Jahren habe ich den zunehmenden Wunsch Vater zu sein. Es hat sich so langsam in mir entwickelt dieser Wunsch bis ich anfing mir wirklich konkret Gedanken darüber zu machen. Ich denke ich könnte einem Kind enorm viel geben. Ich bin jetzt fast 30 und fühle mich so als ob ich bereit bin für etwas neues Großes, was…
  • 357 Antworten

    Inzwischen 15.


    Ich kann vll meine Argumente noch nicht ganz so gut in Worte fassen, aber eines kann ich sagen: Ich bekomme beim Lesen Bauchschmerzen.


    Viele Erwachsene können sich auch oft nicht in Kinder und Jugendliche hineinversetzen, es ist einfach so. Wer soll es ihnen verübeln? Die eigene Kindheit und Jugend ist ja schon eine Weile her.


    Ich bin noch mitten drin. Wie gesagt, wenn es schon erwähnt wird, möchte ich das auch mal zu meinen Gunsten verwenden.


    Nach Definition einiger bin ich immer noch ein "Kind". Glaubt ihr nicht, dass ein Kind am besten entscheiden kann, was es verletzen würde und was nicht?


    Zum Thema Streit: Ein irrationaler Streit ist nicht gut, ja. Aber sehr rationale Personen, die von sich selbst im Übermaß überzeugt sind (siehe TE), geraten in Gefahr, bei einem Streit dem Kind etwas unbedingt vermitteln zu wollen, was an sich ja nicht schlimm ist. Dochh das Kind hat in diesem Moment gar keine Chance mehr, eigene Interessen richtig durchzusetzen. Eine 8-jährige ist einem Wissenschaftler in den 40ern geistig weit unterlegen.

    Zitat

    allestoll ist 14

    Ja, und? Sie will ja nach eigenem Bekunden keine Extrawurst. Wer mit den Haien schwimmt, muss damit rechnen, gebissen zu werden ]:D

    Zitat

    Nach Definition einiger bin ich immer noch ein "Kind". Glaubt ihr nicht, dass ein Kind am besten entscheiden kann, was es verletzen würde und was nicht?

    Du kannst also für die 3 Milliarden Kinder dieser Erde sprechen? Cool. Was möchte denn meine Nichte zum Geburtstag?

    nach meiner erfahrung,


    als ex-kind und als mutter von kindern in deinem alter ist es das wesen von kindern,


    dass sie sich eben genau damit schwer tun.


    anyway,


    ich wollte dem te nur mitteilen,


    warum deine argumente für ihn so verstörende wirken.


    bei ihm kommt noch dazu,dass er einen gewissen gewöhnungseffekt hinsichtlich geschulter argumentation hat, was ihn da noch empfindlicher/empfindsamer macht,


    je nach persönlichkeit.


    ich z.b. bin ein studierter soziologe/psychologe,


    und alle leute sind menschen und alle leute können reden, das macht sie in ihren augen zu experten auf dem gebiet.


    für mich aber, als ausgewiesenen experten, ist das oft nur merkwürdiges zusammenreimen, auch, wenn derjenige aus der sicht eines betroffenen erzählt.

    Ich habe nun nicht sämtlich Beiträge gelesen, doch den Großteil und möchte gern meine Meinung kundtun.


    Was mich am meisten stört: Der TE möchte ein Mädchen mit seinem sehr schlechten Bild über Frauen. Er möchte keine Partnerin und benutzt Frauen um seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, andere für die Platonischen. Wie soll das Mädchen dann lernen, dass auch beides zusammen gehören kann? Machen wir uns nichts vor, Kinder suchen meist nach den Lebensverhältnissen, die sie bei ihren Eltern gelernt haben. So erlebe ich es zumindest in meinem weiteren Umfeld. Kinder deren Eltern verheiratet sind, heiraten eher als Kinder deren Eltern in einer Partnerschaft leben. Wechselhafte Eltern haben meist auch Kinder, die dieses Bild imitieren ( viele unbewusst).


    Was bringt der TE dann seiner Tochter für eine Lebensweise bei? So sehr er versuchen wird seiner Tochter das "Richtige" anzuerziehen wird sie doch bemerken, dass ihr Vater nie eine feste Partnerin hat mit welcher er sein Leben teilt und ein miteinander beibringt. Wie soll dem Kind dann diese Möglichkeit gegeben werden?


    Weiter finde ich es extrem optimistisch zu sagen "Ich werde ein toller Vater sein". Ich kenne niemanden, der so überzeugt von sich war. Grund? Man weiß es einfach vorher nicht. Man weiß nicht wie man mit der Rolle zurecht kommt und man weiß nicht wie das eigene Kind wird. Sich um fremde Kinder zu kümmern ist nicht das Gleiche. Fremde Kinder gibt man wieder ab, das eigene wird nach der Arbeit abgeholt, wird nach Hause gebracht und je nach Charakter kann das Kind dann abends 22 Uhr noch rumturnen und immer wieder aufs Klo gehen, damit es nicht schlafen muss.


    Ich liebe meine Tochter über alles und ich weiß, dass sie mich liebt. Aber manchmal fällt das schwer zu glauben, wenn das eigene Kind tobt, einen anschreit oder sogar anspuckt. Meine Tochter hat mich schon oft an meine Grenzen gebracht, sie ist zickig und dickköpfig. Sie kann auch das genaue Gegenteil sein, so teilt sie auch gern, gibt einen Kuss, streichelt einen oder cremt meinen Babybauch ein und ist total interessiert an dem was gerade passiert.


    Ich wusste immer ein Kind zu haben wird nicht leicht, aber es ist manchmal viel schwerer als ich es je hätte ahnen können. Ich bin froh meinen Partner zu haben und meine Familie, die mich unterstützt.


    Und genauso gehört dazu sein Kind unabhängig vom Geschlecht, Aussehen oder Intellekt zu lieben. Ich kann jetzt nicht sagen ob meine Tochter später mal Abitur macht oder studiert. Ich weiß nicht ob sie gut rechnen oder schreiben können wird, aber mir ist es egal. Ich werde alles dafür tun, damit sie sich ihre Träume erfüllen kann, das ist für mich alles was zählt. Wenn sie ihre Erfüllung darin sieht nach der 10. Klasse in einen sozialen Beruf zu gehen, werde ich sie genauso unterstützten wie wenn sie studiert um mal Anwältin zu werden oder ein Unternehmen zu leiten.


    Ich kann es absolut nachvollziehen wenn man kein behindertes Kind möchte. Mein Schwager hat das Down Syndrom und benötigt die Betreuung durch seine Eltern, er ist 35 und seine Eltern in Rente. Ich sehe es jedes Mal wenn ich dort bin und habe mich bewusst dagegen entschieden. Auch mein Partner war damit einverstanden, jedoch hatten wir Glück und unsere Tochter war gesund, somit kamen wir nicht in die Situation abtreiben zu müssen.


    Wo mein Verständnis aber aufhört ist das Geschlecht zu selektieren. Die Chance ist nun einmal 50/50 und es ist kein Weltuntergang ein Kind des anderen Geschlechts zu bekommen. Weiter garantieren intelligente Eltern kein intelligentes Kind und umgekehrt. Affinitäten müssen nicht zwingend weitervererbt werden. Ich denke jeder hat so ein Beispiel im Umfeld.


    Ich selbst habe mir immer Kinder gewünscht, früher wollte ich am liebsten 3-4 Kinder haben und das erste mit 20.


    Irgendwann lernt man dann einfach, dass man sowas nicht so genau planen kann, schließlich braucht man einen passenden Partner, zumindest wenn man klassisch Kinder kriegen möchte.


    Meinen Partner hab ich inzwischen gefunden, unsere Große ist 3,5 Jahre und Ende des Jahres erwarten wir unser zweites Kind. Für mich steht fest, dass danach Schluss ist. Meine Große fordert mich schon sehr, mit zwei Kindern bin ich mit Sicherheit ausgelastet. Ich bin Teilzeit berufstätig und engagiere mich ehrenamtlich.


    Mir war bei der Partnerwahl nicht wichtig ob er studiert hat oder besondere Talente. Mir war wichtig, dass er zu mir passt und das tut er. Wir sind in manchen Punkten gleich und mögen die gleichen Dinge, in anderen unterscheiden wir uns. Ich habe studiert, er besitzt trotzdem ein viel größeres Allgemeinwissen.


    Charakterzüge kann man nicht durch einen Katalog oder innerhalb von einem Gespräch feststellen aber diese werden an unsere Kinder vererbt. Diese beeinflussen die charakterlichen Grundzüge.


    Ich finde es gut, wenn man sich vorher Gedanken macht und auch eine finanzielle Sicherheit hat und mit beiden Beinen im Leben steht. Aber auch ich sehe hier die Befürchtung, dass das Kind die Ansprüche vielleicht nicht so erfüllt, wie der TE es gerne hätte (unabhängig davon ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelt). Weiter sind o.g. Gründe nicht ausreichend um ein guter Vater/eine gute Mutter zu sein. Da gehört mehr dazu, vor allem sein Kind zu akzeptieren, auch wenn es nicht so ist, wie man es sich vielleicht erträumt hat. Da sehe ich das größte Potential im Punkt Intellekt.


    Aber wir befinden uns hier im Internet, es ist schwer ohne direkten Kontakt mit dem TE einzuschätzen wie genau das alles betrachtet wird und wirklich alle Hintergründe zu erfahren. Ich möchte dem TE aber mit auf den Weg geben, dass er sich mit seinem Umfeld über die unschönen Seiten des Elterndaseines unterhält, denn sind wir mal ehrlich, das alles ist kein Zuckerschlecken und die wenigsten haben Kinder die genau so sind, wie man sie sich gewünscht hat. So sehr man auch vorher die Gene kontrolliert, gewisse Dinge kann man nicht beeinflussen und die muss man nehmen wie sie kommen.

    Das ändert aber auch nichts daran, dass er bei seinem Kind ähnlich sein wird.


    Er kann sich ja nicht die ganze Zeit verstellen.


    Und ich bin sehr unsicher, ob das gut ist...

    @ K4TL

    :)= :)^


    Das meinte ich auch mit dem Bild von Liebe.


    Lebt er seinem Kind vor, dass man einfach ganz viele Affären haben kann, sehe ich da das Potenzial, dass es nie lernt, sich irgendwie zu binden und am Ende im selben Dilemma wie der TE steckt.

    aber leute wo bitte hat er denn einmal gesagt, dass er frauen hasst, dass er damit nicht klar kommt, dass er seine Tochter deswegen zu der perfekten Frau machen würde...


    also diese Küchenpsychologie... lach


    Er will keine Partnerin, deswegen ist er weder gestört noch irgendwie Bindungsunfähig noch sonst was.. er hat kein Kindheitstrauma, hat wohl noch ne Mutter mit der auch nix schlimmes war... alles mumpiz wenn man mehr reindichtet als man lesen kann.


    Es ist nicht jeder für ne Beziehung geboren, sex kann auch ohne echt toll sein, da nutzt man auch keine Frau aus wenn die das genauso sieht... (oh frau das arme Opfer)


    und man ist nicht automatisch kalt und herzlos weil man pragmatisch ist... ich würde auch lieber ein gesundes als ein behindertes haben und PID ist wirklich ne tolle Sache, würde ich jeder Zeit in anspruch nehmen...


    und wegen nicht stillen können oder wegen alleinerziehend sein.. oh was hätte die Welt wenig kinder wenn nur die in intakten Beziehungen, als Vollstillkinder mit 24h Mutter leben würden... :|N

    und ob nun 1 affäre oder 10 er ist SINGLE da ist das nicht verwerflich... das mag nun dran liegen das du mit 15 noch tolle Gedanken bezüglich der einen Liebe hast oder was weiß ich...


    aber er muss niemandem Rechenschaft über sein Sexleben ablegen, bestimmt nicht seinem Kind gegenüber... ja wo sind wir denn? Ich hab meinen Papa auch nie gefragt warum er in den Puff geht, geht mich einfach nix an.... egal ob mit 14 oder mit 30.

    Zitat

    Er möchte keine Partnerin und benutzt Frauen um seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, andere für die Platonischen.

    Bitte WAS?


    Der TE hat auf unabsehbare Zeit mal die Nase voll von Beziehungen. Hatte ich auch mal. Während ich die Nase voll von Beziehungen hatte, hatte ich lockeren Sex mit unterschiedlichen Männern. Aber ich habe diese Männer nicht ausgenutzt um meine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen.


    Was genau ist daran verwerflich wenn der TE lockeren Sex mit Frauen hat, die ebenso nur lockeren Sex wollen? Wo wird da bitte eine Frau benutzt ???


    Der TE hat hier im Thread NIRGENDWO schlecht über Frauen geredet. Er hat nur geschrieben, dass er aktuell in keiner Partnerschaft ist und sich aktuell auch nach keiner Partnerschaft sehnt. Und trotzdem einen Kinderwunsch hat, den er sich eventuell auch gerne ohne Partnerin erfüllen würde.

    Zitat

    Er möchte keine Partnerin und benutzt Frauen um seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, andere für die Platonischen.

    Genau das hat der TE geschrieben.


    Er holt sich von lockeren Affären den Sex, mit anderen Frauen ist er dann gut befreundet. Er trennt das.


    Und tut mir leid, dass ich meine, dass das kein Vorbild für ein Kind/einen Jugendlichen wäre.

    Zwischen dem:

    Zitat

    Der TE hat auf unabsehbare Zeit mal die Nase voll von Beziehungen. Hatte ich auch mal.

    Und dem:

    Zitat

    Allerdings habe ich nach diversen Erfahrungen kein Interesse an einer Beziehung mit einer Frau. Tatsächlich finde ich den Gedanken mittlerweile regelrecht abstoßend. Weiterhin will ich die alleinige Kontrolle über mein Leben haben und auch die Erziehung. Frauen interessieren mich abseits vom Sex auch einfach nicht mehr, da ich zuviele negative Erfahrungen gemacht habe. Ich sehe hier keine Gemeinsamkeiten mehr oder gemeinsame Interessen... nur Potential für Konflikt und Einschränkung.

    liegt für mich ein Unterschied. Ich hatte auch mal ne Weile die Schnauze voll von Kerlen und habe nicht einmal sexuelle Kontakte in der Zeit gepflegt weil ich auf Kerle in keinerlei Hinsicht Bock hatte. Ich habe das aber nie so gesehen wie der TE und lebe inzwischen in einer langjährigen, sehr gut funktionierenden Partnerschaft.


    Und ich finde es einfach Paradox ein Mädchen haben zu wollen und in Frauen nur ein Potential für Konflikt und Einschränkung zu sehen. Das passt für mich einfach nicht. Ich weiß auch nicht was er seiner Tochter dann anerziehen möchte. Vergessen wir mal an der Stelle nicht, dass wir als Eltern die Vorbilder für unsere Kinder sind. Sie imitieren uns und unseren Umgang mit anderen Menschen. Jeder der Kind hat, kennt diese Phasen in der sie wirklich ALLES imitieren und uns bis ins Detail beobachten. Da ist die Haltung des Vaters enorm wichtig. Und was würde es dir für ein Gefühl geben wenn dein Vater so eine Meinung von Frauen hat wie oben zu lesen?

    Zitat

    Er holt sich von lockeren Affären den Sex, mit anderen Frauen ist er dann gut befreundet. Er trennt das.

    NA UND? Ich erkenne da kein Ausnutzen und keine Geringschätzung von Frauen? Und Sex und Liebe trennen zu könne ist doch nichts verwerfliches?


    Und was geht das ein noch nicht mal gezeugtes Kind an, wenn der Vater lockere Sexgeschichten hat? Wenn mal ein Kind da ist, dann kann er sich auch mit seiner Affäre verabreden, wenn das Kind mit einem Kindergartenfreund zum Spielen verabredet. Oder wenn das Kind alle zwei Wochen mal bei den Großeltern übernachtet, oder so.


    Als Elternteil, egal ob Single oder in einer Beziehung, bindet man den Kindern doch das eigene Sexualleben nicht auf die Nase %-|


    Und man glaubt es kaum, es gibt zB auch verheiratete Paare mit Kindern, die eine offene Beziehung führen. Sowas aber auch ;-D


    So lange man den Kindern nicht jede Woche eine neue "Tante" oder einen neuen "Onkel" vorstellt, ist das doch kein Drama ;-D

    Zitat

    Und was würde es dir für ein Gefühl geben wenn dein Vater so eine Meinung von Frauen hat wie oben zu lesen?

    Wenn mein Papa mir sagen würde, dass ihn der Gedanke an eine Beziehung abstößt und er an Frauen nur mehr rein sexuelles Interesse hätte?


    Mein Papa würde mit mir zwar nicht über sowas reden, aber ich fände das nicht weiter dramatisch. Er ist ein erwachsener Mann und kann tun und lassen wie es ihm beliebt ;-)


    Und auch hier nochmal: Ich glaube kaum, dass irgendein Elternteil sein Sexualleben vor seinem Kind ausbreitet.

    Zitat

    Jeder der Kind hat, kennt diese Phasen in der sie wirklich ALLES imitieren und uns bis ins Detail beobachten. Da ist die Haltung des Vaters enorm wichtig.

    Klar! Aber wenn ich danach gehen würde, dass sich nur mehr Menschen fortpflanzen dürften, die exakt meine Einstellung haben, dann sterben wir Menschen recht bald aus ;-D


    Ich finde es auch schräg, wenn Kinder von ihren Eltern superreligiös erzogen werden. Oder wenn Kinder in Frauen-gehören-nach-Hause-und-an-den-Herd Beziehungen groß werden. Oder Eltern, die ihre Kinder zum Frühstück fernsehen lassen. Oder Eltern, die ihre Kinder schon mit 3 in verschiedene Sprachkurse und Musikgruppen stecken und so weiter ;-D


    Es geht mich einfach nichts an, wie andere Menschen ihre Kinder erziehen. So lange das Kind nicht dadurch geschädigt wird.


    Wenn ich mal Kinder haben werde, dann werde ich auch nicht wollen, dass andere Menschen ihre Nase in meine Erziehung stecken. Warum sollte ich also meine Nase in Angelegenheiten stecken, die mich nichts angehen.


    Zudem reden wir hier echt über ungelegte Eier. Äh, Kinder.