• Möchte ein Kind, aber keine Frau (Fragen Leihmutterschaft)

    Hallo. Ich habe folgendes Problem: Seit Jahren habe ich den zunehmenden Wunsch Vater zu sein. Es hat sich so langsam in mir entwickelt dieser Wunsch bis ich anfing mir wirklich konkret Gedanken darüber zu machen. Ich denke ich könnte einem Kind enorm viel geben. Ich bin jetzt fast 30 und fühle mich so als ob ich bereit bin für etwas neues Großes, was…
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    Danke, aber das sieht mir nicht seriös aus. Also in dem Sinne seriös, dass man am Ende auch bekommt, für was man bezahlt hat. Es steht nichts konkretes über die Kosten da. Die Geschlechtswahl wird auch nicht erwähnt, aber soweit ich informiert bin ist das zumindest in der Ukraine möglich.

    Den Link hatte ich dir auch nur deshalb geschickt, weil ich dort die Info fand, dass es in Russland auch möglich wäre als Vater alleine (und ohne Mutter) in die Geburtsurkunde eingetragen zu werden. Mit dem Anbieter habe ich mich nicht auseinandergesetzt :-)


    In der Ukraine ist, wenn ich mir das richtig gemerkt habe, aber eine in Anspruchnahme einer Leihmutter nur für heterosexuelle, verheiratete Paare möglich.


    Generell ist es aber als Laie da schwer durchzublicken was wann wo für wen möglich war oder ist.


    Vielleicht findest du ja einen Anwalt, der sich auf das Thema spezialisiert hat und dir da mehr seriöse Informationen geben kann?

    An alle, die hier gerade über zwei Seiten auf der derzeitige Lebensweise des TE herumreiten, habt schon einmal erlebt, das gerade Männer, die Vater wurden ganz schnell ihr Leben radikal umgestellt haben, auch wenn sie vorher gross tönen, sie werden niemals anders sein?

    Ich habe gerade einen inspirierenden Artikel gefunden: http://www.today.com/parents/yearning-be-parent-dad-one-few-single-men-who-turned-6C10744873 :-) :)z


    Wundervoll!

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    ...ein kind braucht vor allem auch eine mutter, es ist ein unstillbares verlangen bei kindern, jemanden "mama" nennen zu dürfen,..


    In-Kog Nito

    Tolle Theorie!


    Bei mir gab es keinen "Papa" und meine Mutter verbot mir, seit ich denken kann, sie überhaupt anzusprechen und nun?


    "Mama" wäre das Letze gewesen, womit ich diese Frau ansprechen wollte, da fielen mir andere Dinge ein, heute ist sie mir egal...

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    Einmal Schl*mpe, immer Schl*mpe.

    Oh, meine Eltern waren da wohl die "besseren" Eheleute. Ich hab mich mit 14 zumindest nicht in den A* ficken lassen :=o ziemlich schlampig, muss ich schon sagen!


    Und: Wenn du kontrollieren willst, was dein Umfeld von dir hält, dann kannst du dir gleich den Strick nehmen. Alles zu vermeiden, "wo die Nachbarn aber was schlimmes denken könnten" ist nicht erwachsen, sondern Sklaverei und Duckmäusertum ("Wenn alle ausländerfeindlich sind, dann muss ich das ja auch sein. Sonst könnte mein Kind ja gemobbt werden!")

    Allestoll

    Die "glückliche" Familie, die dir so vorschwebt, erlebe ich täglich hautnah in der Nachbarschaft.


    Mütter, die den ganzen Tag daheim sind, um die Kinder zu hüten und dabei abstumpfen, dass sie sich nur noch mit "Gleichgesinnten" über Erziehung und Kochrezepte austauschen können und vielleicht einmal aus ihrer kleinen Welt ausbrechen, wenn Deutschland mal wieder einen Superstar sucht, oder der Hausfreund klingelt, da der Mann der Kohle hinterher rennt und Abends zu kaputt ist, um Beziehung zu spielen...


    ...oder beide Eltern rennen der Kohle nach und setzen den Nachwuchs derweil bei Tagesmüttern ab, um sie dann noch schnell abzufüttern und ins Bett zu bringen.


    Tja, die totale reale Welt eben...

    Nachtrag: Nach über 20 Jahren Beziehungen halte ich es mit dem TE, Partnerschaften suche ich bestimmt nicht mehr und bin trotz dem kein Frauenhasser, im Gegenteil...


    Aber den Kinderwunsch teile ich nicht.

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    Ich finde, das Kind braucht durchaus zwei Personen.

    Mindestens. Eine Vaterfigur, die gegeben wäre und ein weibliches Vorbild, das nicht unbedingt die Mutter sein muss. Optimal natürlich ein soziales Netzwerk. Der TE hat es nicht erwähnt, aber er kann das durchaus bedacht haben. Wenn nicht, so ist es nicht so, als würde ein Kind sich nicht ab einem gewissen Alter auch andere Vorbilder suchen, als ihn.

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    Was ist, wenn der einen Person etwas Schreckliches passiert? Krankheit oder Tod?

    Das kann auch passieren, wenn es beide Elternteile hat. Dann darf ja niemand Kinder bekommen.

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    Die Bewertung dessen ist eine sehr persönliche Sache und das muss auch jeder für sich persönlich entscheiden. Was diese Entscheidung betrifft, würde ich mich da auf meinen Instinkt verlassen – und ich gehe davon aus, dass sich in mir einiges sträuben würde, mein Kind 8 Wochen nach der Entbindung nicht mehr um mich zu haben bzw. für das Kind als Primärkontakt nicht verlässlich und kontinuirlich da zu sein. Zumal der Wunsch, voll stillen zu wollen und nach 8 Wochen arbeiten zu gehen, sich ausschließen.

    Mag ja sein, nur gibt es millionen von Menschen, die kurz nach der Geburt eines Kindes wieder arbeiten gehen. Auch halte ich es für ein Gerücht, dass ein Vater keine enge Bindung zu seinem Kind aufbauen kann.

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    Manchmal müssen Kompromisse eingegangen werden (und die Kinder können sich selbstverständlich trotzdem gut entwickeln), aber das Optimum ist es (in meinen Augen) nicht.

    Mag sein – inwieweit ein Kind optimal erzogen wurde, kann es dann ja sagen, wenn es 20 ist. Ansonsten kann es niemand wissen, was das subjektive Optimum für ein Kind ist. Dazu zähle ich auch Eltern, bei denen Mütter ein paar Jahre zu Hause sind. Viele dieser Kinder sind gar nicht darüber erfreut. Hellsehen kann niemand.

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    Absolut! Und gerade da frag' ich mich auch, wieviele dieser Studien, die (widernatürliche) frühe Fremdbetreuung als unkritisch darstellen, letztendlich nur im Auge haben, die Mütter wieder früh für den Arbeitsmarkt verfügbar zu machen bzw. die Betreuung zu bündeln um Kapazitäten bezogen auf Arbeitskraft zu schaffen.

    Man könnte genauso argumentieren, wie viele dieser Studien im Auge haben, Frauen an den Herd zu fesseln oder dass nur Frauen bei den Kindern bleiben, die sich aushalten wollen. All diese Argumente sind schlichtweg nicht differenziert und schüren nur Vorurteile.

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    Weil es nicht in unseren Zeitgeist passt und nicht politisch korrekt ist. Berufliche Totalleistung trotz Baby und emanzipierte Gleichstellung der Vater-Kind-Beziehung scheinen mir eher dem Zeitgeist zu entsprechen als der Biologie gerecht zu werden.

    Als ob es hier ein klaren einzigen Zeitgeist gäbe. Den gibt es nicht. Die einen meinen, sie müssen beim Baby sein, andere meinen, Baby schläft sowieso alleine im Bett und sowieso die meiste Zeit, also können Eltern auch arbeiten gehen.

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    Immer noch etwas anderes finde ich als wenn man sagen muss, dass es von einer Leihmutter ausgetragen wurde weil man selbst Frauen nicht mag oder sowas.

    Hat er so ja nicht geschrieben. Er findet sich keine Partnerin. Nicht mehr und nicht weniger. Würde er keine Frauen mögen, hätte er keine weiblichen Freundinnen, keine Sexbeziehungen.

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    man muss ja dem Kind auch nicht 100% die Wahheit sagen.

    Ja, mal abgesehen davon. Es gibt auch Mütter, die ihren Kinder nicht unbedingt sagen, sie wären aufgrund einer Vergewaltigung entstanden und Vergewaltigung in der Ehe ist erst seit kurzem verboten. Das war bis vor kurzem Gang und Gäbe. Ich weiß nicht, ob ich nicht auch so entstanden bin. So what?

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    Hier wird genau diese Situation aber sehenden Auges genau so geplant.

    Nicht wirklich – das meiste sind Unterstellungen, denn der TE hat sich ja nicht sehr dazu geäußert.

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    Dein Eingangstext klingt in meinen Ohren in etwa so: "Ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich, ich und dann nochmal ich".

    Ich habe noch keine Eltern erlebt, die nicht aus egoistischen Gründen Kinder wollen. Warum auch sonst?

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    Du wirkst nicht im Geringsten so, wie Du Dich selbst beschreibst – liebevoll etc pp

    Nein, er hat ja auch eine rechtliche Frage (falsches Forum halt) gestellt und das ist in der Regel ein trockenes Thema. Vielleicht doch ein Punkt, das gegen das Projekt Kind spricht. Es sollten schon die richtigen Anlaufstellen gewählt werden. Aber anstatt, dass schlicht darauf hingewiesen wird, wird nun alles Mögliche heruminterpretiert.

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    Nach Definition einiger bin ich immer noch ein "Kind". Glaubt ihr nicht, dass ein Kind am besten entscheiden kann, was es verletzen würde und was nicht?

    Du kannst nur wissen, was Dich verletzen würde, wie es jeder andere kann. Niemand hier kann wissen, was das potentielle Kind des TE verletzen würde.

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    Ich kann mich zumindest besser in Kinder hineinversetzen als Erwachsene.

    Das halte ich für ein Gerücht.

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    Das Kind bekommt einfach keine funktionierende Partnerschaft vorgelebt, Punkt aus.

    Weißt Du doch gar nicht. Vielleicht sind seine Großeltern ein glückliches Paar oder eines seiner Freunde oder Freundinnen.

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    Wenn man zulässt, dass Nacktbilder von einem in den Umlauf kommen, dann hat das aber ganz sicher nichts damit zu tun, dass der Elternteil bei dem man aufgewachsen ist alleinerziehend ist.

    Ich denke, das hat auch etwas mit Intelligenz zu tun. Ich denke die rationale Schiene sollte wirklich durch den TE abgedeckt sein.

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    Einmal Schl*mpe, immer Schl*mpe.

    Noch nie erlebt. Wen juckt’s in der nächsten Schule, was jemand vorher gemacht hat.

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    Mobbing ist nachweislich auch Jahre später noch Belastung für die Psyche.

    Auch wieder so eine Behauptung von Dir, die so nicht zutrifft. Es kann noch Jahre später eine Belastung für die Psyche sein, muss aber längst nicht. Auch wird nicht jedes Kind gemobbt, sondern jenes, dem es an einem entsprechenden Selbstbewusstsein fehlt.


    Letztlich wird hier die Frage, auf die er ja eine Antwort haben will – die gesetzliche – nicht beantwortet werden. Da wird er sich schon an fachlicher Stelle erkundigen müssen.

    Ich habe viele weibliche Bekannte und Freunde und meine Mutter. Also viele, die mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Also so isoliert wird meine Tochter nicht aufwachsen. In meinen Eltern sieht sie auch eine eheliche Beziehung von Mann und Frau, die seit über 25 Jahren gehalten hat. :-) Aber bevor wir jetzt hier ihr ganzes Leben durchplanen, muss ich erstmal anpacken, mich informieren und vorallem das Geld zusammensparen. :-) Aber durchziehen werde ich es auf alle Fälle.

    aparticularperson

    Ich drück' dir die Daumen und bin davon überzeugt, wenn es wirklich mal so weit ist, siehst du vielleicht ein paar Sachen anders als heute, das meine ich jetzt wirklich nicht negativ. :)z

    Klar, man lebt und lernt. Was ich mir vorallem erhoffe ist, dass mich diese Erfahrung bereichert. Zu einem besseren Menschen / Mann macht und mich neues lehrt. Aber am wichtigsten, dass ich das allerbeste für meine geplante Tochter hoffe.

    @ Kleio

    http://www.ahg.de/AHG/Indikationen/Psychosomatik/Mobbing/


    http://www.mobbing-help.de/PC/neu/folgen2.htm


    Hast du noch nie erlebt, schön. Vor wie vielen Jahren bist du zur Schule gegangen?


    Ist aber so, glaub mir. Ich weiß eher, was in der Schule abgeht als du. Und ich weiß auch, dass das Selbstbewusstsein so gut wie aller Jugendlichen am Boden ist. Opfer wird man ganz leicht.


    Und normalerweise gibt es sehr wenige Schulwechsel.

    aparticularperson,


    ich habe mir mal deine anderen Fäden angeschaut. Wenn ich richtig gerechnet habe, bist du jetzt 26 Jahre alt? Du brauchst sicher auch noch eine Weile, um das Geld für dein Vorhaben zusammenzubekommen.


    Vielleicht passiert ja in dieser Zeit auch noch so viel, dass du es dann gar nicht mehr umsetzen willst.


    Was mich allerdings etwas stutzig macht,

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    I. Der erste Streitpunkt war da als es um die Zukunftsplanung ging. Sie wollte mal Kinder, ich nicht. Nach monatelangem hin und her, war sie am Ende schließlich bereit den Kinderwunsch aus Liebe zu mir aufzugeben. Doch es war mir schnell klar, dass sie damit nicht glücklich werden würde. Schließlich habe ich mich überwunden und die Familienplanung in Betracht gezogen. Auch wenn das natürlich ein massiver Schritt ist, aber aus Liebe zu ihr habe ich schließlich meine Meinung geändert.

    Ziemlich drastisch geändert, für meine Begriffe. Aber egal, die Beziehung gibt es ja nun mal nicht mehr. Du warst aber noch vor einem Jahr so verliebt in diese Frau, trotzdem eure Beziehung schon am Anfang so gut wie zum Scheitern verurteilt war.


    Allein eine Fernbeziehung ist schon eine Herausforderung, aber dann noch 2 völlig verschiedene Weltanschauungen zu haben, bringt natürlich Konfliktpotential mit sich.


    Weiter hast du geschrieben:

    Zitat

    Wir waren ein wundervolles Paar nach denen sich die Menschen umgedreht haben in der Öffentlichkeit. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, wie ich wieder glücklich werden kann. Eine neue Beziehung kann ich mir schon gar nicht vorstellen...

    Warum ich diese alten Sachen aus der Versenkung hole?


    Eine große Liebe zu verarbeiten braucht schon eine gewisse Zeit und ein Jahr ist nicht lang...


    Also in meinem Alter jedenfalls ;-) Die Jahre fliegen nur so dahin...


    Was ich damit sagen will, so schnell (wie ich finde) sich dein Wunsch Vater zu werden entwickelt hat - aus welchen Gründen auch immer, kann sich mit deinem jungen Alter noch so viel ändern in den nächsten 3 Jahren, dass dieses Projekt erst gar nicht zum Tragen kommt. Sollte es trotzdem dazu kommen, wünsche ich dir, dass du keine weitere Enttäuschung erfahren musst.

    also ich glaub Allestoll verrennt sich da gerade tierisch... sorry, aber vielleicht kann man bei manchen Themen mit 15 eben doch nicht alles überblicken, übers Kinderkriegen weißt du jedenfalls weniger als alle Erwachsenen übers Schulleben.

    Wenn ich lese, dass der TE vor ca. 1 Jahr einen Thread eröffnet, in dem er beschreibt, wie er seine damalige Freundin dazu gebracht hat, ihren Kinderwunsch "ihm zuliebe" aufgegeben hat.... weil er partout keine Kinder wollte.


    Es ist ja nun nicht so, dass man seine Meinung ändern kann, allerdings ist ein Kinderwunsch doch noch etwas anderes als eine Schnapsidee oder eine Laune. Wenn man partout dagegen ist und plötzlich so vehement dafür und dann auch noch unter so unnatürlichen Bedingungen, dann finde ich das persönlich als nicht ganz normal.


    Kinder haben ein Anrecht darauf, Mutter und Vater zu haben. Manchmal klappt es im Nachhinein nicht so, aber dies schon im Vorfeld billigend in Kauf zu nehmen finde ich absolut egoistisch. Ein Kind ist weder ein Projekt noch ein Zuchtobjekt, es ist kein Lückenbüßer für innere Leere oder Sinnstifter für ein sonst irgendwie verkorkstes Leben.


    Das wird den TE natürlich nicht davon abhalten, denn genauso, wie er seine Freundin so lange bearbeitet hat, bis sie von ihrem Kinderwunsch Abstand genommen hat, genauso vehement wird er jetzt an seinem Plan arbeiten. Ich hoffe, er wird keinen Erfolg haben sondern zu der Erkenntnis kommen, dass es viel schöner ist, mit einer Frau zusammen ein gemeinsames Kind zu haben, das mit beiden Eltern aufwachsen darf.