• Möchte ein Kind, aber keine Frau (Fragen Leihmutterschaft)

    Hallo. Ich habe folgendes Problem: Seit Jahren habe ich den zunehmenden Wunsch Vater zu sein. Es hat sich so langsam in mir entwickelt dieser Wunsch bis ich anfing mir wirklich konkret Gedanken darüber zu machen. Ich denke ich könnte einem Kind enorm viel geben. Ich bin jetzt fast 30 und fühle mich so als ob ich bereit bin für etwas neues Großes, was…
  • 357 Antworten

    @ aparticularperson

    Wie kann man denn Schwächen ausgleichen? Schwächen zu "besiegen" würde ja bedeuten, dass man sie nicht mehr hätte.


    Und welche Schwächen würden sie nennen?


    Außerdem nochmals:


    Wie verhälst du dich in Konfliktsituationen?

    Zitat

    Wenn ich meine Freunde befrage können sie viele charakterliche Schwächen nennen

    Und du selbst kannst diese Schwächen nicht nennen?


    Ich glaube, dass es bei der Erziehung von Kindern sehr hilfreich ist um die eigenen Schwächen zu wissen. Je nach Persönlichkeit hat es so ein Kind ganz schnell raus dich genau bei deinen Schwächen zu packen und an die Wand zu spielen. Und dich teilweise bis aufs Blut zu reizen.


    Für Kinder ist es enorm wichtig, sich auch an ihren Bezugspersonen reiben und ihre Grenzen austesten zu können ]:D

    Planbarkeit kann man sich mit Kindern auch oft einfach in die Haare schmieren.


    Ich habe ein Jahr Aupair gemacht und das ist ja im Vergleich zum selbst Kinder haben noch sehr, sehr, sehr harmlos.


    Aber Kinder lassen sich mitunter nicht anziehen, wollen nur die weißen Flocken im Müsli essen, scheissen dir versehentlich auf den Badteppich wenn du es sehr eilig hast oder "weigern" sich die Nacht durchzuschlafen, wenn du am nächsten Tag einen wichtigen Termin hast.


    Ich war gottfroh, wenn ich die Kleine am Abend und am Wochenende vollends den Eltern überlassen konnte. Sie war ein liebes und tolles Kind, aber auch enorm anstrengend. Und dabei musste ich mich nur einige Stunden am Tag um sie kümmern. Und nicht immer und immer und immer.

    Zitat

    ich habe auch einfach ein gutes Gefühl, dass ich darin völlig aufgehen werde...

    Das hatte mein besagter Referendariatskollege auch - typischer Fall von falscher Selbsteinschätzung ;-D

    @ Allestoll:

    Man kann an persönlichen Schwächen arbeiten. Z. b. in dem man selbst erkennt, dass man es gerne ändern möchte. Und bei mir hat das oft funktioniert, dass ich z. B. mich auf Neues und Veränderungen im Leben lieber einlasse. Ich bin sogar von dem einen Extrem nicht viel Neues zu probieren zu dem anderen gewechselt ständig etwas neues ausprobieren zu wollen. Und das hat mein Leben bereichert.


    Wie ich mit Konflikten / Streits umgehe hängt von der konkreten Situation ab.

    @ blackheartedqueen:

    Ehrlich gesagt klingt das wundervoll für mich. Mich würde diese viele Aufregung und Stress enorm bereichern. Ich mag wie schon gesagt diese Art von Stress. Deshalb arbeite ich auch an meiner Forschung am liebsten in vollbesetzten Lokals. Ich mag die Geräuschkulisse und den Lärm um mich herum.

    Es gibt ja wohl Muster in Konfliktsituationen.


    Ich zB gehe erstmal 5min weg, beruhige mich, mach mich locker, um dann ruhig über das Thema zu reden.


    Was machst du? Beharrst du auf deiner Meinung? Gehst du Kompromisse ein?


    Und was sind denn jetzt deine weiteren Schwächen?


    Tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber mit jedem Wort trampelst du tiefer ins Fettnäpfchen rein.

    Trotzdem lässt sich wohl kaum etwas mit Kinderstress vergleichen.


    Was machst du mit einer bockigen Tochter, die nicht mehr mit dir redet, nur vor sich hinschmollt und die Türen knallt?


    Was machst du mit einer wütenden Tochter, die dich anschreit, dass sie dich hassen würde und anschließend abhaut?


    Was machst du mit einem schreienden Baby, von dem du nicht weißt, was es gerade von dir will?

    Ich habe das Gefühl für dich ist Kinder erziehen eine weitere Wissenschaft,


    allerdings besteht es eher aus viel Intuition, Gefühl, Geduld, Verständnis, Toleranz.

    @ Allestoll:

    Vielleicht erstelle ich ja dann einen Blog in dem ich meine Erfahrungen als Vater dokumentiere und dann kannst du genau nachlesen wie ich das alles so mache. ;-) Ein wenig Geduld musst du leider noch haben bis es soweit ist.

    Du musst dir um solche Situationen vorher Gedanken machen.


    Es bringt dir nichts, wenn dein Kind einen Hungerstreit startet und du dann erst nachdenkst, wie du das irgendwie in den Griff bekommst.


    Ratlosigkeit macht dich in diesem Moment sehr schwach und zur Angriffsfläche vom Kind.

    Also langsam wächst bei mir der Eindruck, das Niemand in der Lage ist ein Kind zu versorgen, ausser den hier anwesenden Damen :=o