• Möchte ein Kind, aber keine Frau (Fragen Leihmutterschaft)

    Hallo. Ich habe folgendes Problem: Seit Jahren habe ich den zunehmenden Wunsch Vater zu sein. Es hat sich so langsam in mir entwickelt dieser Wunsch bis ich anfing mir wirklich konkret Gedanken darüber zu machen. Ich denke ich könnte einem Kind enorm viel geben. Ich bin jetzt fast 30 und fühle mich so als ob ich bereit bin für etwas neues Großes, was…
  • 357 Antworten

    Nein das stimmt nicht. Und auch wir alle scheitern manchmal, wenn ich da an unsere Trotzphase denke, wird mir heute noch ganz heiß...


    Wir haben nur alle den gleichen Eindruck vom TE. Wenn dies am Ende nicht bestätigt wird, würden wir uns alle freuen. Hier geht es nämlich nicht um die Technik eines neuen Autos sondern um ein Kind.


    TE, hast du schon Erfahrung mit Kindern? Also in der Verwandtschaft, bei Freunden oder sonst wie? (nicht dass man das unbedingt braucht um ein Kind groß zu ziehen,aber es hilft ungemein sich selbst einschätzen zu können)

    Der ist auch Wissenschaftler, aber ist nie auf die absurde Idee gekommen, das Projekt Familie auf ähnliche Art anzugehen wie seinen Job.

    @ Allestoll

    Nein, man muss nicht vorher überlegen, wie man auf dieses oder jenes reagiert. Kann man auch nicht, weil es viel zu viele mögliche Situationen gibt. Gesunder Menschenverstand reicht idR völlig aus, um halbwegs adäquat zu reagieren, auf was auch immer. Und wenn man grade hilflos ist, dann gehört das auch dazu. Eltern sind Menschen, keine Maschinen.

    Pscht akaf, das sollte eine Fangfrage werden.


    Hatte auf die Antwort "Das muss ich anhand des Charakters des Kindes festlegen" gehofft.

    Zitat

    Du musst dir um solche Situationen vorher Gedanken machen.

    Also ich weiß ja nicht, auf der einen Seite wird ihm hier vorgeworfen, es zu wissenschaftlich und kopflastig anzugehen, auf der anderen Seite soll er jetzt schon jede Eventualität, die in 10, 15 oder 20 Jahren auftreten könnte, theoretisch durchspielen und alles mögliche einkalkulieren. Man kann sich das Leben auch schwerer machen als es ist...


    Klar, sich ein paar Gedanken über ganz grundlegende Dinge zu machen, wie der Frage, was antworte ich meinem Kind, wenn es nach seiner Herkunft und seiner Mutter fragt und bedenken, dass man eben vieles alleine wuppen muss, wo sich Paare die Aufgaben teilen können, ok. Aber ich glaube kaum, dass sich Paare, die ihren Kinderwunsch aktuell ohne große Hürden realisieren können, indem sie einfach ein paar mal ungeschützt miteinander schlafen, sich heute schon den Kopf darüber zerbrechen, wie sie in 15 Jahren damit umgehen werden, wenn ihr pubertierendes Kind irgendwann aus Trotz mal in den Hungerstreik treten sollte %-| Ich würde auch keinem raten, sich Gedanken über solche ungelegten Eier zu machen und sich dadurch womöglich gar vom Kinderkriegen abbringen zu lassen.

    Ich habe schon vor x Seiten geschrieben, dass es nichts Ungewöhnliches ist, wenn man in die Vaterrolle hineinwächst und es mehrere Fälle gibt, in denen sich Bekannte nach der Geburt ihres Kindes in kürzester Zeit grundlegend geändert haben, in Bezug auf Ansichten und Handeln, warum sollte der TE gegen eine Veränderung seiner Persönlichkeit immun sein?


    Meiner Meinung nach kann der TE jetzt so viele Situationen und sein Verhalten in diesen überdenken, wie er will, wenn es dann soweit ist, wird er wahrscheinlich ganz anders reagieren.

    Zitat

    Ich meinte ja schon, dass es eine Fangfrage werden sollte.

    Hatte ich beim Verfassen meiner Antwort noch nicht gelesen @:) aber ich wundere mich trotzdem ein bisschen, weil du ja schriebst:

    Zitat

    Es bringt dir nichts, wenn dein Kind einen Hungerstreit startet und du dann erst nachdenkst, wie du das irgendwie in den Griff bekommst.

    Denn genau das halte ich eigentlich für die sinnvollste Herangehensweise. Ich würde über so etwas jedenfalls erst nachdenken, wenn es soweit ist, falls es denn überhaupt je eintreten sollte, weil ich die Situation ja erst dann richtig einschätzen kann. Wozu sich heute schon Gedanken darüber machen, wenn es dann sowieso, worauf du ja wohl hinaus wolltest, wie du jetzt schriebst, am Ende von der individuellen Situation bzw. dem Charakter des Kindes abhängt.

    Ich habe auch 2 Kinder, beide völlig unterschiedlich. Also werden sie auch unterschiedlich erzogen. bei der Großen gabs nie Trotzphasen, der Kleine hat mich fertig gemacht. War kurz, aber heftig. Man kann also gar nicht vorher wissen wie man irgendwann mal was regelt.

    Zitat

    Ich meinte ja schon, dass es eine Fangfrage werden sollte.

    Macht mächtig Spass, Andere blosszustellen, nicht wahr?




    Eigentlich ging es in dem Faden nicht darum, die Fähigkeiten als alleinerziehender Vater zu prüfen. ??bei dieser Jury hier, würde wohl Niemand bestehen??


    Ich kann mich nicht erinnern, dass der TE schrieb, es solle Morgen losgehen.


    In dem Zeitraum von drei Jahren kann noch viel passieren, was sein Denken verändern kann.


    Ausserdem gestehe ich ihm so viel Verstand zu, dass er sich bewusst ist, das ein Kind kein Projekt ist, aus welchem man einfach mal aussteigt, wenn etwas nicht hundertprozentig funktioniert.

    Mir macht es Spaß, Menschen von ihrem hohen Ross herunterkommen zu lassen.


    Ich habe mir auch die anderen Fäden von ihm durchgelesen.


    Es ist niemand in der Lage zu sagen: "Ich wäre ein exzellentes Elternteil."


    Exzellent bedeutet schon wirklich gut und das kann man/frau gar nicht wissen, wenn man noch kein Kind hat.

    Ich musste hier auch schon eine Menge einstecken.


    Aber wer dermaßen von sich und seiner Intelligenz überzeugt ist, darf das gern unter Beweis stellen. Mir egal, wenn ich hier dafür angegangen werde.