• Möchte ein Kind, aber keine Frau (Fragen Leihmutterschaft)

    Hallo. Ich habe folgendes Problem: Seit Jahren habe ich den zunehmenden Wunsch Vater zu sein. Es hat sich so langsam in mir entwickelt dieser Wunsch bis ich anfing mir wirklich konkret Gedanken darüber zu machen. Ich denke ich könnte einem Kind enorm viel geben. Ich bin jetzt fast 30 und fühle mich so als ob ich bereit bin für etwas neues Großes, was…
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    Ich hatte gehofft jemand hier hat so etwas schonmal gemacht oder kennt jemanden, der dies in Angriff genommen hat. Also die Elternschaft mittels Leihmutter im Ausland. Vermutlich dann eher ein schwules Paar, da ich als Single-Mann da total in der Minderheit bin.

    Würde ich mir gut überlegen... ein Paar aus der Schweiz musste in die USA flüchten mit Kind. Weil bei uns Leihmutterschaft verboten ist entziehen die Behörden dem Paar das Kind sobald sie in die Schweiz kommen. Kann auch in DE passieren.


    Aber alles in allem.... warum magst Du nicht einfach eine Frau lieben und eine Familie gründen? Und versuch mal ans Kind und weniger an Dich zu denken. Du kommst sehr "ich-bezogen" daher.

    Wieso mussten sie aus der Schweiz flüchten? Ich meine woher wussten die Schweizer Behörden, dass es sich um ein Leihmutterschafts-Kind handelt? Normalerweise weiß da doch keiner davon. Weiterhin kann es durchaus möglich sein für mich in den USA dauerhaft zu bleiben. Das hängt jetzt von meiner beruflichen Entwicklung ab. Ansonsten, wenn es hart auf hart kommt lege ich aber eh keinen gesteigerten Wert auf Deutschland. ;-) Ich mag dieses Land und seine Bewohner nicht und wollte schon immer auswandern. Bin auch ein später Anhänger des Morgenthau-Plans. ;-)

    Natürlich erfahren die Behörden sowas recht schnell... ob auf rechtlichem Weg oder "hintenrum" weiss ich in diesem Fall nicht. Du kannst nicht einfach nur kommen und sagen "He, ich hab jetzt ein Kind". Behörden dürfen auch nachfragen zb. wo das Kind geboren wurde etc. In der CH ist Leihmutterschaft verboten und die Behörden entziehen der Familie das Kind wenn sie in die Schweiz kommt. Zudem...soviel ich weiss ist das Kind nach einer Geburt in den USA auch Amerikaner.


    Wieso wanderst Du nicht gleich aus wenn hier alles nicht nach Deinem Willen geht und Du Land und Leute eh nicht machst?

    Es gibt "Schlupflöcher" und scheinbar bald Bewegung in der Gesetzgebung. Lange lassen das schwule Paare nicht mehr auf sich sitzen, diese diskriminierende Gesetzgebung, soviel ist sicher. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/leihmutterschaft-kaeufliches-elternglueck-12201752.html


    Vielleicht kontaktiert mich ja mal jemand per PM, der selbst Erfahrungen gemacht hat. Hoffe weiter darauf!

    Ganz ehrlich: Dein Vorhaben ist einfach nur egoistisch. Wie stellst du dir dein Leben mit Kind vor? Wenn du schreibst, du willst allein über dein Leben bestimmen, dann wird das nicht mehr funktionieren. Denn ein Kind bestimmt wie der Tag läuft durch seine Bedürfnisse, die es hat. Wie willst du weiterhin deine sexuellen Affären deutschlandweit pflegen? Du hast dann Verantwortung. Ein Kind kann man nicht einfach abgeben... und was willst du deinem Kind später sagen, auf die Frage, warum andere Kinder eine Mama haben und dein Kind nicht? Dass du von Frauen nichts hälst? Ich hoffe ehrlich gesagt, dass dein Vorhaben scheitert. Denn wenn du wirklich ein ehrliches Interesse an einem Kind hast, aber keine Frau dazu willst, dann gibt es genug legale Wege für ein Kind zu sorgen.... Pflegekinder, Auslandsadoption.... Ein Kind sollte um seiner selbst willen entstehen und nicht um die Leere oder Frustration eines anderen zu beseitigen.

    Naja, als alleinstehender Mann hat man auf Pflegekinder oder Auslandsadoptionen sowieso so gut wie keine Chance. Kenne ein Paar, das adoptiert hat und das war ein nervenaufreibender (und teurer!) Kampf, inkl. psychiatrischer Gutachten und allem drum und dran.


    Da ist ne Leihmutter, mit der alles klappt, noch realistischer.

    Zitat

    Wissenschaft ist Irrtum auf den letzten Stand gebracht....

    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/164302/index.html


    http://www.today.com/health/new-study-tracks-emotional-health-surrogate-kids-6C10366818

    Zitat

    Bei einer gewöhnlichen In-Vitro-Fertilisation (IVF), bei der Eizellen und Spermien im Reagenzglas vermischt werden, treten im Vergleich zur natürlichen Fortpflanzung keine signifikant unterschiedlichen Gesundheitsrisiken für die Kinder auf. Etwas anders sieht es dagegen aus, wenn ein einziger Samen in eine Eizelle eingespritzt wird und speziell der Mann unfruchtbar ist. Zehn Prozent der auf diese Weise gezeugten Babys kommen mit Beeinträchtigungen zur Welt.


    Bei natürlicher Empfängnis liegt die Rate bei sechs Prozent.


    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/164302/index.html

    Zitat

    Dies könnte entweder damit zusammenhängen, dass das gezielte Aufeinanderdrängen von Eizelle und Spermium zu unmittelbaren Schäden führt. Die Probleme könnten aber auch schon in der genetischen Veranlagung des Spermas selbst liegen, das zur Befruchtung gezwungen werden muss.

    wenn schon, denn schon ;-)

    Ne Karabina trotzdem gilt noch der Auszug den blackheartedqueen zitiert hat.


    Eigentlich ist es auch total egal, was das Forum hier für eine Meinung vom TE hat. Wer dem verlinkten Zeitungsartikel gelesen hat, wo ein Single-Mann sich mithilfe einer Leihmutter zu einer Tochter verholfen hat, der wird auch gelesen haben, dass nicht nur das Geld zählt. Der Mann, und alle Paare allgemein, mussten sich einem ausführlichen Gutachten unterziehen. Anscheinend werden da auch schon einige ausgemustert, die den falschen Motivationen nach ein Kind bekommen wollen oder zB schon zu viel an der Unfruchtbarkeit zu knabbern haben. Sollte also der TE tatsächlich so sein wie er schreibt, dann wird er da einige Rückschläge erfahren müssen und vielleicht vieles überdenken. Nur ihr hier könnt stänkern wie ihr wollt, aber da ihr ihn nicht persönlich kennt prallt das eh nur an ihm ab.

    Na ja, ich denke mal, wenn man ein Kind in der Schweiz (oder D) bekommt, muss man es ja auch anmelden, mit Geburtsurkunde usw... Und du musst normalerweise die Vaterschaft anerkennen im Beisein der Mutter, oder willst du das Kind in den USA anmelden? Wie es da läuft weiß ich nicht.