• Möchte ein Kind, aber keine Frau (Fragen Leihmutterschaft)

    Hallo. Ich habe folgendes Problem: Seit Jahren habe ich den zunehmenden Wunsch Vater zu sein. Es hat sich so langsam in mir entwickelt dieser Wunsch bis ich anfing mir wirklich konkret Gedanken darüber zu machen. Ich denke ich könnte einem Kind enorm viel geben. Ich bin jetzt fast 30 und fühle mich so als ob ich bereit bin für etwas neues Großes, was…
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    Ich hab das hier jetzt mal überflogen, aber so tragisch wie die anderen Damen finde ich das irgendwie nicht... Hier rennen so viele Frauen rum, die hysterisch schwanger werden wollen, Sex nach Plänen haben, von Arzt zu Arzt rennen, im Mondschein auf dem Misthaufen tanzen und Medikamente einnehmen, um nur ja und am besten sofort schwanger zu werden, am besten noch ohne Ausbildung und Chancen, dem Kind jemals was bieten zu können... Und wenn ein Mann, der fest im Leben steht, hier einen durchgeplanten Kinderwunsch hat, wird er niedergemacht? Wie soll er es denn anstellen, wenn er nun mal keine Frau will? Wäre er schwul, würde doch auch keiner diskutieren, warum er sich denn nicht lieber eine Frau sucht statt eines Mannes, wenn er Kinder will.


    Er wird seine Gründe haben, keine Beziehungen zu Frauen mehr eingehen zu wollen. Wenn eine Frau keinen Mann mehr will, aber ein Kind, hat sie es nun mal naturgemäß einfacher als ein Mann, aber auch dann wird sie hier nicht so blöd angemacht für ihren Kinderwunsch.


    Ich wollte übrigens auch auf keinen Fall einen Jungen. Na und?


    Lieber TE, ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg zum Wunschkind!

    Verglichen mit den medizinischen Kosten die, auch wenn die leihmutter krankenversichert sein sollte, der te zu tragen haette, Sind die fluege ja wohl ein witz.


    Ausserdem kann die mutter jederzeit entscheiden das kind zu behalten und als auslaender haette er auch als leiblicher vater keine chance auf das sorgerecht.


    Ausserdem, warum muss es unbedingt ein maedchen sein? Ist doch fuer einen alleinerziehenden vater sicher schwieriger als ein junge.

    Zitat

    Ausserdem, warum muss es unbedingt ein maedchen sein? Ist doch fuer einen alleinerziehenden vater sicher schwieriger als ein junge.

    Psychologisch erkläre ich mir das so, er schrieb ja, dass er keine besonders guten Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht hat. Vielleicht möchte er mit seiner Tochter, die Frauenwelt verbessern?!

    Ich kann nicht verstehen, wie man sich wünscht ein Kind aufzuziehen und gleichzeitig diesem Kind von vorne rein die Mutter verwehrt!! Kinder brauchen beide Elternteile...! Und da du das ja derart wissenschaftlich angehst, solltest du das erst recht wissen.


    Und zu deinem "Zuchtprogramm" sag ich mal nix :-X

    Ich finde die Selektion ganz ganz schrecklich und fürchte, dass es unserer Gesellschaft nicht gut tun wird, wenn man Behinderung "weg machen" lässt. Die meisten Behinderungen sind sowieso nicht genetisch sonder durch Geburt / Unfälle bedingt. Andere auch genetische Behinderungen merkt man erst viele Jahre später.


    Eine Freundin mit einer wunderbaren Tochter mit Down Syndrom wird ständig im Beisein des mittlerweile 10 jährigen Kinder gefragt "ob man das nicht hätte weg machen können". Für die Kleine ist das schrecklich und für unsere Gesellschaft ein absolutes Armutszeugnis.


    Unabhängig davon finde ich den Wunsch durchaus verständlich. Unabhängig ob Mann oder Frau. Der Unterschied ist eben der Produktionsprozess und der ist leider nicht so ganz unerheblich.


    Der Mann hat relativ unbegrenzt viel Sperma, welches er sowieso nicht weiter braucht und abgeben kann. Er hat da keinerlei Risiken. Zudem kommt er nicht in die Verlegenheit eine Bindung zum Kind aufzubauen und ist auch in keiner Weise an der "Brüstung" beteiligt.


    Wenn Mann sich also an der Vorstellung x Kinder zu haben, die er nicht kennt nicht stört, so ist das keine große Sache. Die Frau hat aber unter Umständen monatelang Schmerzen, Übelkeit, kann nicht arbeiten und hat eine sehr schmerzhafte Geburt. Dazu immer ein hohes Risiko selbst gesundheitliche Schäden davon zu tragen. Außerdem besteht auch für den Vater das Risiko, dass die Frau sich nicht gut verhält und trinkt und raucht oder Drogen nimmt und damit dem Kind schadet.


    Es ist eben ein Unterschied ob man sich kurz einen runter rubbelt oder ein Jahr seines Lebens und evtl seine Gesundheit und seine Schönheit opfert.

    Zitat

    Es ist eben ein Unterschied ob man sich kurz einen runter rubbelt oder ein Jahr seines Lebens und evtl seine Gesundheit und seine Schönheit opfert.

    Ja ne, is klar.... Bist Du menschlicher Gattung? Menschliche Weibchen tragen in der Regel neun Monate, kein Jahr. Und die Gesundheitsschädigung ist ja wohl die Entscheidung der Frau. Die Schönheit braucht auch keine Frau opfern, wenn sie das Wort Disziplin nicht nur aus dem Duden kennt. Bei einer Leihmutterschaft wird die Mutter besser bezahlt, als jeder Samenspender, so what – KOSTEN gegen NUTZEN, so ist das im Leben.


    Aber ist wieder klar, Samenspender, ja bitte, Leihmutter, nein Danke. Wer denkt denn an die Männer, die es irgendwann psychisch nicht mehr verkraften, dass sie sich "mal kurz einen gerubbelt", haben und hunderte von Kindern haben? Aber da würden so einige Frauen dumm aus der Wäsche gucken, wenn es plötzlich keine Samenspender mehr geben würde. Und NUR weil die Frau zufällig als Hülle für den Fötus dient, muss sie nicht zwangsläufig eine Bindung zum Kind aufbauen. Soll auch Väter geben, die ihr Kind schon vor der Geburt lieben oder automatisch eine "genetische" Bindung verspüren (was ich zwar für Schwachfug halte, aber das steht auf einem anderen Papier). Und wie toll es für Väter laufen kann, die Samen gespendet haben hat man ja gesehen, als so eine vollkommen egoistische Tochter durchgeboxt hat, dass ihr Vater zwangsweise geoutet werden musste von der Samenbank. SO einfach ist es wohl nicht, dass Männer Samen spenden und die Frauen, die davon profitieren, sollten eher etwas dankbar sein und das NICHT als selbstverständlich sehen.


    Und was die Behinderungen wegmachen angeht. Es mag ja sein, dass das Mädchen mit Downsyndrom ein ganz wunderbares Mädchen ist. Menschen mit Behinderung sind auch genauso viel wert und liebenswert wie Menschen ohne Behinderung. Aber zu sagen, dass es nicht gut wäre, wenn man Behinderungen vorher ausmerzen könnte, finde ich sehr befremdlich. Man sollte vielleicht das betroffene Kind mal fragen, ob es nicht lieber ohne Behinderung zur Welt gekommen wäre. Nicht falsch verstehen, ich befürworte KEINE Abtreibung, nur weil ein Kind behindert ist. Aber wenn man Behinderungen von vorne herein ausmerzen könnte, wäre das doch eine absolut positive Entwicklung.


    Mag ja sein, dass es Eltern gibt, die ein behindertes Kind ganz wunderbar betreuen und erziehen und ihm alles ermöglichen, was das Kind zum glücklich sein braucht. Aber auch mal ans Kind gedacht? Da braucht man doch nur da stehen zu bleiben, wenn übereifrige Eltern ihr Down-Kind auf dem Gymnasium wissen wollen und das dank Inklusion versuchen durchzuboxen, obwohl das Kind keinerlei Nutzen davon hat, eher sogar schaden, weil es nicht angemessen gefördert wird.

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    Ich kann nicht verstehen, wie man sich wünscht ein Kind aufzuziehen und gleichzeitig diesem Kind von vorne rein die Mutter verwehrt!! Kinder brauchen beide Elternteile...! Und da du das ja derart wissenschaftlich angehst, solltest du das erst recht wissen.

    Sollen Frauen also nach einem ONS abtreiben? Dürfen homosexuelle Deiner Ansicht nach also keine Kinder haben? Denn zwei Mütter sind eben auch nicht ein Vater und eine Mutter. Geht es hier nur darum, dass die heilige Mutter verwehrt wird? Oder würdest Du das genauso dramatisch sehen, wenn der Vater nicht vorhanden wäre? Manch ein Kind wäre froh, es hätte auch nur ein Elternteil. Manch ein Kind hat zwei Elternteile und beide sind eine Katastrophe.

    Haha, da ist einer mein Gegenpart-ich will ein Kind, aber brauch keinen Mann, sondern nur ne passende Samenbank. :-D Na gut ok, wenn der richtige doch noch kommt, auch kein Problem. Kann das durchaus nachvollziehen. Also ich wünsch dir viel Erfolg bei der Suche. Nur scheiße, falls sie sich dann entscheidet, es selbst zu behalten. Mußt halt einen Glücksgriff tätigen.

    Zitat

    Sollen Frauen also nach einem ONS abtreiben? Dürfen homosexuelle Deiner Ansicht nach also keine Kinder haben? Denn zwei Mütter sind eben auch nicht ein Vater und eine Mutter. Geht es hier nur darum, dass die heilige Mutter verwehrt wird? Oder würdest Du das genauso dramatisch sehen, wenn der Vater nicht vorhanden wäre? Manch ein Kind wäre froh, es hätte auch nur ein Elternteil. Manch ein Kind hat zwei Elternteile und beide sind eine Katastrophe.

    ONS = warum hat sie dann nicht verhütet? Und nein natürlich muss sie nicht abtreiben, aber ich fände es dann genauso falsch, wenn die Frau dann dem Kind verwehren würde den Vater zu sehen.


    Homosexuell = Wäre ich lesbisch und würde mir ein Kind wünschen, würde ich alles dafür tun, dass das Kind auch Kontakt zu einer männlichen Bezugsperson hat. Also praktisch 2,5 Eltern. Aber das ist beim TE nicht gegeben, da er mit Frauen nichts mehr zu tun haben will.


    Heilige Mutter = heiliger Vater? Ich schrieb von beiden Elternteilen.


    Und alle anderen Szenarien: Wenn es irgendwann so kommt, aus irgendwelchen Gründen ist das was völlig anderes als es von vorne rein derart zu planen und auszuschließen.

    Als kind einer alleinerziehenden mutter kann ich sagen man braucht nicht beide elternteile. Ich hatte eine schoene kindheit und aus mir ist auch was geworden ;-)


    Was mir an der sache aufstoesst ist nicht mal die tatsache dass er ein kind will und dazu nicht unbedingt in einer beziehung leben will. Sondern dieses "ich zuechte/kaufe mir einen menschen".

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    Ja ne, is klar.... Bist Du menschlicher Gattung? Menschliche Weibchen tragen in der Regel neun Monate, kein Jahr. Und die Gesundheitsschädigung ist ja wohl die Entscheidung der Frau. Die Schönheit braucht auch keine Frau opfern, wenn sie das Wort Disziplin nicht nur aus dem Duden kennt. Bei einer Leihmutterschaft wird die Mutter besser bezahlt, als jeder Samenspender, so what – KOSTEN gegen NUTZEN, so ist das im Leben.

    Ganz ehrlich? Wo lebst du, dass Schwangerschaften nur das Gewicht beeinflussen?


    Die Vagina sieht nach der Geburt längst nicht mehr so schön aus und das Schmerzlevel brauch ich wohl nicht erwähnen. Kaiserschnitt? Super, eine Narbe am Bauch.


    Ach ja, und es ist ja nicht so, dass das Bindegewebe erschlafft. Überleg mal, warum Frauen Cellulite haben und Männer eig gar nicht. Irgendwann ist das eine echte Kugel und die Haut leidet darunter!


    Außerdem kann frau in der Schwangerschaft sowas Nettes wie Diabetes bekommen. Oder bei der Geburt sterben.


    Sry, es ist absoluter Stuss, dass die Frau nur Disziplin braucht, um keine Gesundheitsschäden ertragen zu müssen. Meine Mutter hat sich in der Schwangerschaft meiner Schwester sehr gut ernährt, viel Sport gemacht und ihre Haut viel eingecremt, trotzdem ist bei ihr eine ganze Menge Gewebe gerissen.


    Ach ja, Brüste. Die werden von einer Schwangerschaft auch nicht straffer.

    sorry aber beim satz "die vagina sieht nicht mehr so schön aus" ist mir gerade der Kaffee aus dem Gesicht gelaufen... hust

    Na ja, ist vll ein wenig...sie sieht zumindest anders aus.


    Ob das gut oder schlecht oder egal ist, kann ja jeder für sich entscheiden.