Ich möchte unbedingt wieder an meinen Arbeitsplatz zurück. Man bekommt hier für die Branche gut bezahlt ohne sich wie in anderen Agenturen ständig die Nächte um die Ohren schlagen zu müssen. Die Stimmung ist gerade nicht die Beste (2 in Karenz, 1 geht bald), wir nur zu zweit in der Abteilung, aber ingesamt ist es hier recht familiär und da ich schon seit 8 Jahren da bin, fühl ich mich einfach schon wohl. Ich glaub ich werde auch sehr geschätzt und meine Kollegin würde es sich auf jeden Fall wünschen, dass ich wiederkomm. Immerhin suchen wir schon seit 1,5 Jahren nach einem 3. aber es kommen keine vernünftigen Bewerbungen. Wenn ich jetzt geh, werden sich vermutlich auch nicht plötzlich 2 Neue anbieten.


    Ich würde das einjährige Modell mit 80% Lohnausgleich nehmen und der Papa macht noch 2 Monate dazu. Danach könnte ich Teilzeit beginnen oder auch einfach noch ein paar Monate unbezahlt nehmen - je nachdem wie das mit dem Kindergarten klappen kann. Die Plätze sind rar und 1,5 Jahre wäre mir dann noch zu früh ... also ich denke da finden mein Mann und ich Teilzeitmodelle, dass ich zumindest 1-2 Tage die Woche voll arbeiten gehen kann. Ich könnte auch schon während der Karenz zuverdienen und das bietet sich hier auch sicher an. Es gibt gewisse Aufgaben die meine Kollegin nicht gut beherrscht (und nicht will) und die ich von Zuhause erledigen könnte. Vielleicht ergibt sich da was. Ich glaub irgendwas fürs Köpfchen werde ich brauchen, sonst fällt mir die Decke auf den Kopf.

    Ich möchte auch wieder zurück. Denke ich werde 1 Jahr Elternzeit nehmen (mehr geht schon wegen des fehlenden Geldes nicht) und dann Teilzeit wieder einsteigen. Könnte mir auch vorstellen, während der Elternzeit stundenweise von zu Hause zu arbeiten, weiß aber nicht ob das sinnvoll ist (es gibt nicht so wirklich isolierte Arbeiten, Teamabsprachen sind immer wichtig) und ob es sich vom Geld her überhaupt lohnt. Ins Büro gehen stundenweise wird schwierig, da man hier unter einem Jahr keinen Krippenplatz kriegt, und private Betreuung ist ja auch nicht umsonst... Ich habe auch das "Glück", dass wir schon lange Stellen ausgeschrieben haben und niemanden finden, trotzdem habe ich etwas Angst davor, dass dann doch alles mal schnell geht und ich ersetzt werde... Aber dann ist es so und ich suche mir was anderes ;-)

    Na toll, langen Text geschrieben und alles weg. Also nochmal von neu.


    Früher dachte ich auch, alles ganz einfach und mit 12 Monaten geht das Kind in die U3 Betreuung und ich zurück in den Job. Da hatte ich zu kleinen Kindern kaum Kontakt und mich null damit beschäftigt.


    Mittlerweile weiß ich nicht, ob ich das mit meinem Mutterherz schaffe.


    Wir würden auch mit dem Geld sonst auch sehr sehr knapp werden. Zwar nicht unmöglich aber es wäre hart.


    Leider haben wir in der Familie und im Kollegenkreis viele, die bei dem Thema sehr abwertend sind. Da stehe zwar drüber, trotzdem nervt es mich jetzt schon. Beruflich laufe ich viel durch die Kitas und habe Einblick in die U3 bereiche. Meiner Meinung nach geht es denen dort gut. Wenn man sich mit den Leitungen unterhält, sieht jede das Thema anders.


    Für mich ist klar, das ich nicht nach 2 Jahren "irgendwo" arbeiten will und nachher todunglücklich bin.


    Jetzt habe ich 10 Minuten Fahrtweg nach Hause und falls etwas wäre, käme ich schnell dorthin.

    Es hängt auch einfach sehr vom Kind ab und das kann man nicht vorhersehen.


    Bei uns gibts auch kaum Kindergartenplätze - das heißt oft läuft es auf Private Kindergärten hinaus. Und um die zu bezahlen muss sich das Arbeiten gehen schon wieder gscheit lohnen. Also wenn der Kindergarten zb. 500 Euro im Monat kostet, geh ich glaub ich nicht für 800irgendwas arbeiten. Da bleib ich lieber noch bissl daheim bis was in einem städtischen frei ist und verdien mir was dazu.

    Das ist alles nicht einfach. Mir hilft es sehr mit euch zu schreiben, weil die Sorgen die selben sind. Mein Gefühl ist manchmal, das ich als Frau einfach so viel dafür "aufgeben" muss. Für den Partner ändert sich anfangs viel weniger.


    Man möchte selber glücklich sein, der Partner natürlich auch und ein glückliches Kind haben.


    Das ist schon ein wahnsinniges Gefühl, zwischen Vorfreude und Angst mit der unbekanten Zukunft. ;-D Für meinen Partner ist das alles noch so unreal und er tut sich mit meinen jetzigen Gedankenkarussell etwas schwer.

    Ja das ist wahr. Als Frau wirst du beim Job und bei der Jobsuche diskriminiert, egal ob du Kinder hast oder nicht.


    Wenn du keine Kinder hast, wird dir unterstellt, dass Du demnächst wegen einer Schwangerschaft ausfällt.


    Wenn du schon Kinder hast, wird dir unterstellt, dass du nicht flexibel bist.


    Für Frauen wird viel zu wenig getan. Und Kinder zu haben bedeutet immer finanzielle Einbußen.

    Zitat

    Für meinen Partner ist das alles noch so unreal und er tut sich mit meinen jetzigen Gedankenkarussell etwas schwer.

    Oh Mittagsgold das kenn ich nur zu gut ;-D


    Ich plane da auch sehr viel, informiere mich vorher über viele Dinge ganz genau, auch eben schon über Kindergeld, usw. Er meint immer dass ich mich da nicht so verrückt machen soll und kann auch vieles gar nicht verstehen, warum ich darüber vorher Bescheid wissen will.


    Bei uns geht sichs mit meinem Zyklus um 3 Tage aus, sollte ich jetzt gleich im ersten Übungzyklus Schwanger werden, dass ich die Einkommensabhängige Kindergeldvariante wählen kann. Wäre sich das nicht ausgegangen, hätten wir noch einen Monat gewartet. Damit man sowas entscheiden kann, muss man aber halt auch vorher Bescheid wissen ;-D

    Placebo, ich freu mir grade einen Ast ab, weil du genauso fühlst.


    Mein Partner ist auch etwas genervt und versteht auch nicht, wieso ich mich da so einlese und wissen will, was auf einen zu kommt. Er lebt eher nach dem Motto, kommt Zeit, kommt Rat. Es ist ja noch soviel Zeit. Ich versuche ihn damit nicht zu überfordern.


    Trotzdem haben wir am Wochenende das Thema wieder auf dem Tisch gehabt, weil er neue Möbel für sein PC Raum haben mag, was aber mal Kinderzimmer weden soll... Also müssen die Möbel irgendwann woanders hin verteilt werden, was ja dann padden muss etc. Das versteht er dann schon und realisiert, das es besser ist vorrausschauend die Möbel anzuschaffen.


    In meinem Umfeld habe ich leider keinen mit dem ich das sonst noch bereden kann. Familie geht nicht, die würde sonst ständig spekulieren und Freunde sind noch nicht so weit bzw. eine Freundin ist mit dem ersten schwanger. Ihr hatte ich mich schon anvertraut.

    @ mittagsgold

    @ placebo

    Das ist aber auch so ein bisschen typisch männlich, oder? ;-)


    Ich bin hier auch die jenige die sich einfach rein interessehalber schon mal über Elternzeit, Kindermöbel und Co informiert und mein Mann guckt dann nur leicht irritiert. "Noch biste nicht schwanger." Da brauchts wohl erst 2 Striche bis er mitzieht ;-D

    Ich komme mir in dem Moment nur so blöd vor. Da frag ich mich dann doch, ob man übertreibt. Eigentlich will ich zu den entspannten gehören. Das kann ich aber erst sein, wenn ich bescheid weiß. ;-D


    Ich muss auch zugeben, das ich angst vor der Zunahme habe. Das es vielleicht alte Muster aufleben lässt und ich zu viel zunehme.


    Ich habe vor paar Jahren 40 Kilo abgespeckt, nachdem ich mein ganzes Leben lang übergwichtig war und halte mein Gewicht auch wacker. Weil meine Bindehaut sehr schlecht ist, hatte ich extrem viel überschüssige Haut. Da hatte ich sehr drunter gelitten und hatte dann eine Bauchstraffung inkl. versetzung vom Bauchnabel.


    Es ist vielleicht etwas schwer nachvollziehbar aber ich genieße meinen Körper, den ich früher nie hatte. Mein Traum damals ein Kleid oder ein Bikini zu tragen, das Gefühl endlich sexy zu sein und normal shoppen zu gehen... das ist so ein schönes Lebensgefühl.


    Das Thema muss ich unbedingt mit meiner Ärztin besprechen, in wie weit ich meine jetzige Lebensweise so weiter leben darf (betreibe weiterhin Weight Watchers, bzw. zähle Kalorien, weil ich sonst in meine alten Muster falle, ernähre mich aber gesund und abwechslungsreich, ohne hungern)


    Mein Freund ist da sehr süß und sagt mir jetzt schon, egal ob dick oder dünn, das er mich liebt. x:) Er hat mich aber auch dick kennen und lieben gelernt.

    Wichtig ist ja die Abwechslung in den Mahlzeiten sowie ein mix aus Obst/Gemüse/Ballaststoffen/Fisch/Fleisch. Es gibt im Netz super Speisepläne für Schwangere.


    Dass man für 2 isst, ist ein Trugschluss. Es sollten einen nur die Gelüste nicht übermannen ;-D


    Da ich mit positivem Test aufgehört habe zu rauchen, muss ich mich ganz schön zügeln. Fies ist besonders der langsame Stoffwechsel :(v

    Das ist auch mein Plan, so ca. 200-300 Kalorien mehr einzubauen und zu gucken, ob das reicht ggf. nochmal nach oben schrauben. Ich will auch das es dem Baby an nichts fehlt und im Rahmen einer normalen Zunahme liegen (10-16 Kilo laut Tabelle) :-)


    Ich habe das Thema mal vor Wochen gegoogelt und da werden die Frauen ziemlich böse angegriffen. +30 wären egal, hauptsache Baby ist gesund. ":/ Dabei geht's einem darum, einen Leitfaden zu haben, wenn eine Esssucht vorlegt. Ohne das klappts bei mir leider nicht. |-o


    Sumsejule: super, dass du es geschafft hast mit dem Rauchen aufhören. Das stelle ich mir auch sehr schwer vor. :)^


    Was macht ihr sonst so an Vorbereitungen?

    Der Kalorienbedarf steigt erst recht spät um ca. 200 kcal. Das ist bei mir im Moment also alles derzeit durch die Übelkeit bedingt. Früher gabs nur 2 Mahlzeiten pro Tag, jetzt brauch ich fast alle 2 Std was. Ich versuch um die 1.400 kcal zu essen. Das ist nicht leicht.

    Ich habe Mal einen Satz gelesen: Man soll nicht für zwei essen, sondern für zwei denken.


    Als ich schwanger war konnte ich nichts süßes essen. Backen ist mein Hobby, aber in der Zeit hat allein der Gedanke daran Übelkeit in mir ausgelöst.


    Ich hätte mich nur von Sauerkraut, kartoffeln und Wurst ernähren können. Und auf fast alles habe ich mir kapern draufgetan

    Also übertreiben ist ja immer relativ in Punkto Vorbereitet sein. Übertrieben würd ichs persönlich finden jetzt schon Möbel fürs Kinderzimmer zu kaufen oder den Kinderwagen ;-D aber sich informieren und Sachen anzusehen ist doch völlig in Ordnung ;-)


    Und bzgl. Essen: +30 kg ist absolut nicht mehr gesund, und auch für das Baby nicht gut. Die Gefahr für Schwangerschaftsdiabetes erhöht sich dadurch auch, somit die Gefahr für Präeklampsie usw. Also eine normale Gewichtszunahme - allgemein wird von +12 Kilo plus minus ausgegangen, das lässt sich nämlich allein schon durch das Gewicht des Babys, der Plazenta, des Fruchtwassers, des gesteigerten Blutvolumens usw. erklären - und eventuell ein paar Kilo mehr ist vertretbar.


    Kalorien zu zählen ist im Normalfall kein Problem, solang man sich ausgewogen ernährt. ;-)


    Klar sollte man keine Diät machen, oder ein Defizit anstreben. Aber das ist ja eh selbstredend..

    DanielCraig: ich bin auch eine Backfee. Am Wochenende gab es einen (Restbestand-verwertungs-)Guglhupf und am Sonntag hatte ich Motivkekse gebacken aus schwarz-weiß-Teig. Meine Familie und Kollegen freuen sich immer.


    Was habt ihr sonst so für Hobbys? :-)

    Ich bin sehr schlank und sehr gespannt wie mein Körper sich bei einer Schwangerschaft verändert.


    Bei meiner Schwangerschaft im Dezember hab ich zwar nicht messbar zugenommen, aaaber ich hatte nahezu immer einen aufgeblähten Bauch, sodass ich meinen Knopf an der Hose schon aufmachen musste :_D


    Ich nähe sehr gern :-D


    Ansonsten bin ich deutlich entspannter als im letzten Zyklus und konnte meine fruchtbaren Tage und den Sex sehr genießen, ganz ohne Druck (wobei es eine Momentaufnahme ist - ich glaune wenns wieder nicht klappt, werd ich wieder enttäuscht sein).


    Ich rechne morgen oder übermorgen mit der ehM.... :)D :)z