• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    Ich war so mit 16/17 rum auch immer eine die niemals nie Kinder haben wollte. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass ich doch irgendwann gerne welche hätte.


    Inzwischen bin ich 25 und hätte am liebsten sehr bald eigene Kinder. Mein Freund auch.


    Leider spricht vernunftmäßig ungefähr alles dagegen. Ich wohne in einer WG und habe erst das Studienfach gewechselt und muss/will neben dem Studium arbeiten. Meinen Tagesablauf zu strukturieren fällt mir nicht immer leicht.


    Und ich bringe gerade mich und meinen Hund finanziell gut über die Runden..


    Meinem Freund geht es da noch schlimmer. Er lebt komplett von der Unterstützung seiner Eltern und hat größere psychische Probleme (ist deswegen auch schon länger in Behandlung) und ich wage es zu bezweifeln ob er jemals zu Ende studieren wird.


    Wir lieben uns sehr, aber unsere Beziehung ist auch nicht die allerunkomplizierteste und bis das Ganze wirklich stabil ist liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor uns.


    Finanziell gesehen würde das sicher schon irgendwie gehen, wir haben jeder gut 1000€ im Monat zur Verfügung.. Aber das eben nicht bzw nicht komplett von den Eltern unabhängig.


    Wenn, dann würde ich schon gern selbst für meinen Nachwuch sorgen können.


    Auch wenn in meiner Familie eigentlich jeder Kinder geworfen hat bevor er für sich selbst sorgen konnte und der Grundtenor herrscht dass man alle Kinder schon groß bekommt


    Und wenn, dann hätten wir gerne nicht nur ein Kind, sondern eher so 2-4. Was sich mit nebenher fertig studieren aber überhaupt nicht ausgehen wird.


    Großeltern bzw Verwandte haben wir auch absolut keine in näherer Umgebung.


    Ich bin gottfroh dass ich eine Gynefix habe, weil würden wir mit Kondomen oder Pille verhüten würden wir vermutlich dazu neigen mit der Verhütung zu schludern, weil wir beide uns entgegen jeder Vernunft Kinder wünschen.


    Hach.

    Praktisch im Stundentakt vom Partner geweckt zu werden, obwohl man eigentlich noch schlafen könnte, hat in Bezug auf quängelnde, um 5:30 Uhr aufstehende Kinder definitiv eine abschreckende Wirkung!

    Zitat

    Praktisch im Stundentakt vom Partner geweckt zu werden, obwohl man eigentlich noch schlafen könnte, hat in Bezug auf quängelnde, um 5:30 Uhr aufstehende Kinder definitiv eine abschreckende Wirkung!

    Nachts aufzuwachen und aufstehen zu müssen macht mir weniger aus.. Solang ich danach wieder ins Bett kann. Ich schlaf auch innerhalb von Sekunden wieder ein.


    Mein Hund bellt aktuell, wo die Fenster wegen der Hitze permanent offen stehen, öfter raus wenn ihr etwas nicht passt. Und wenn das nachts geschieht, dann muss das Hundetier schnellstmöglich beruhigt werden wozu ich schnellstmöglich aus dem Bett springen muss.


    Ab 7 Uhr morgens werfen die Kinder in der Wohnung über mir dann Stühle und Schränke um. Oder so. ;-D

    Ich nicht, ich brauche meist ewig zum erneuten Einschlafen, daher hat das bei mir den gewünschten Effekt ]:D Vielleicht sollte ich einfach immer, wenn der Wunsch zu groß wird, einen Hundewelpen versuchen stubenrein zu bekommen, dann weiß ich wieder, dass ich für maximal sechsstündige Nächte nicht geeignet bin.

    Vor allem, weil die sechs Stunden nicht zwingen hintereinander hängen. Und es nicht gesagt ist, dass man nicht ins Bett-aus dem Bett-ins Bett und einschlafen-aus dem Bett muss. Ich dachte auch immer, dass es mir nichts ausmachen würde, wenig zu schlafen. Aber wenig schlafen und die halbe Nacht herumstehen bzw. mit gespitzten Ohren im Bett liegen und das über ein Jahr, dass schafft mich absolut.

    Oh, was auch prima ist wenn der Hund in der Nacht vor einer wichtigen Prüfung Durchfall hat und man eigentlich eh nur 5h Schlaf eingeplant hatte! ]:D


    Man legt sich ins Bett, der Hund fiepst. Man zieht sich Wintermantel und Stiefel an, geht raus. Es regent wie aus kübeln. Der Hund macht ein Durchfallhäufchen das man dann sorgfältig versucht aufzusammeln und einzutüten. Dann geht man wieder rein, rubbelt den Hund mit dem Handtuch trocken, zieht sich Jacke und Stiefel aus, legt sich ins Bett und verschliesst die Augen. Und schon fiepst der Hund wieder.


    Am nächsten Morgen schreibt man wach und motiviert seine Prüfung. Und muss sie dann nochmal wiederholen, wegen negativem Ergebnis. Einfach weil man nicht mehr in der Lage war die Fragen zu verstehen ]:D


    Stimmt, wenn man sowas Nacht für Nacht mit nem Baby hätte ist dass sicherlich sehr kräftezehrend.


    Und wenn der Hund dann zusätzlich noch Durchfall bekommen sollte ]:D

    Zitat

    Oh, was auch prima ist wenn der Hund in der Nacht vor einer wichtigen Prüfung Durchfall hat und man eigentlich eh nur 5h Schlaf eingeplant hatte! ]:D

    Ohja, das kenne ich! Vorallem, wenn es Winter ist, alle Türen geschlossen sind, das Tier sich nicht meldet und dir somit vor lauter Not etwa nachts um 2 in den gefliesten Flur macht, wenn du um 6 raus musst. Gleiches gilt für spontane Kotz-Anfälle. %-| Und du wirst irgendwann wach und denkst dir: Meine Güte, was riecht denn hier so? und stehst auf, machst das Licht an und hast die schönste nächtliche Beschäftigung, die man sich vorstellen kann...

    Ihr Lieben, ich wollte mich ja wieder melden, wenn das Erbskind geschlüpft ist, um euch den Kinderwunsch auszureden oder so ;-D


    Punkt 1, der absolut gegen Kinder spricht: Die Geburt! Bah, das braucht doch kein Mensch! Stundenlange Quälerei, schreckliche Schmerzen und die Einbüßung der eigenen Würde.


    Die schlaflosen Nächte wurden ja bereits genannt. Wären es nur Unterbrechungen, wo man mal eben 10 Minuten aufsteht und dann weiterschlafen kann, könnte man sich damit arrangieren, aber mit ein wenig Pech geht es schon damit los, dass man abends 1-2 Stunden das Baby durch die Gegend schleppen muss, damit das Geschrei aufhört und endlich an Schlaf zu denken ist. Schläft es dann, ist man selbst hellwach und kann nicht schlafen. Dann wird man alle 1-4 Stunden geweckt, es will Futter! Nach dem Futtern grunzt und ächzt es wie ein altes Weib, während man hellwach danebenliegt und wieder nicht einschlafen kann.


    Schläft es friedlich, springt man immer mal auf, um zu prüfen, ob es noch atmet.


    Tagsüber schläft das Baby dann wunderbar mehrere Stunden am Stück, bis... ja genau, bis man sich was zu essen macht, sich auch mal eine Stunde ausruhen, telefonieren oder einfach mal duschen möchte. Der feine Babysensor registriert jede mütterliche Regung, bei der die Aufmerksamkeit sich anderen Dingen als dem Nachwuchs zuwenden könnte und zack, geht das Gequäke los.


    Na? Seid ihr überzeugt? ;-D


    Es ist natürlich alles nur halb so schlimm. Nee, falsch. Es ist schon so schlimm, aber man wird entschädigt. Wenn einen dann große blaue Kulleraugen anstrahlen, das schreiende, unzufriedene Bündel sofort zufrieden und still ist, sobald es auf Mamas Arm ist... Wenn das Kind schläft und im Schlaf selig lächelt... Wenn es aussieht wie eine Schildkröte, weil es den Hals reckt, um Futter zu suchen. Ach, selbst wenn sie maulen, können sie süß sein. Die Erbse läuft immer knallrot an, wenn sie wütend ist und hat dann weiße Flecken auf der Stirn x:) und wenn wild grunzend der Schnuller wütend malträtiert wird x:) Hach, und man kann herrlich kuscheln mit so einem Baby x:)


    Und ja, ich kann sogar meine Liebe zu den Hunden mit der Erbse teilen ;-D


    Andere Kinder mag ich übrigens immer noch nicht ;-D und immer, wenn wir schreienden Kindern begegnen, erkläre ich der Erbse, dass sie sich das doch bitte merken soll als schlechtes Beispiel und dass es Ärger gibt, wenn sie das nachmacht :-)

    Ja, mich schreckt das ab ;-D Und bezüglich Geburt: Kann man Kinder auch gleich von vornherein geplant raus operieren? Oder macht man einen Kaiserschnitt nur im Notfall? Ich bin halt echt kein Fan von Schmerzen... Kennt ihr das Video, wo zwei Männer Wehen simuliert bekommen? Was man da so alles liest und sieht über die Geburt – ich möchts bei mir gar nicht wissen ;-D

    Zitat

    Und bezüglich Geburt: Kann man Kinder auch gleich von vornherein geplant raus operieren?

    Kann man ;-) Wunschkaiserschnitt


    Wobei ich nicht darauf wetten würde dass so ein Kaiserschnitt notwendigerweise weniger arg ist als eine vaginale Geburt.


    Wahrscheinlich ist beides schlimm.. ]:D


    Vielleicht sollte ich irgendwann lieber irgendwann adoptieren. Ein Kind das schon stubenrein ist, durchschläft und rundum pflegeleicht ist ;-D

    Zitat

    Vielleicht sollte ich irgendwann lieber irgendwann adoptieren. Ein Kind das schon stubenrein ist, durchschläft und rundum pflegeleicht ist

    ja das denke ich mir auch immer ;-D Und in den ersten 3 Lebensjahren wird man doch so geprägt. Also die psychische Weichen werden in dieser Zeit gelegt. Bei einem 4-jährigen Kind könnte ich dann zumindest nur noch halb so viel falsch machen ;-D Ich scherze mit meinem Therapeuten schon immer, dass ich mein Kind wahrscheinlich ständig zu ihm schleppen würde: "Herr H. ich habe mein Kind aus Versehen gerade angeschrieen. Therapieren sie das bitte wieder weg, sonst wird es später zum Schläger" ;-D

    Liebe Ellagant, ich kann dir von beidem berichten: Auf 20 Stunden schmerzhafte Plackerei folgte dann noch ein Kaiserschnitt. Ach, die PDA nicht zu vergessen. Ich habe eine Spritzenphobie, habe mich dann aufgrund der Unerträglichkeit der Angelegenheit doch zu einer PDA bereit erklärt und wurde 5 mal gestochen, bis sie lag... Für den Kaiserschnitt dann eine Spinale mit noch mal 6 Versuchen – hach nee, alles nicht schön :=o


    Im Nachhinein ist es aber ok, wie es gelaufen ist. Also ich glaub ich hätte trotz allem diese Wehengeschichte nicht weglassen wollen, weil ich mich dann wahrscheinlich immer gefragt hätte, wie das gewesen wäre. Trotzdem war ich über die Erlösung des Kaiserschnitts dann währenddessen auch sehr erleichtert.


    Und fürs Kind ist es wohl besser, wenn es Wehen mitmacht, von wegen Hormonausschüttung und so...

    Zitat

    Bei einem 4-jährigen Kind könnte ich dann zumindest nur noch halb so viel falsch machen

    Aber wer weiß, was vorher schon alles falsch gemacht wurde... Wenn möchte ich mein Kind doch wenigstens gern selbst verkorksen ;-D

    Hab heute auf den echt zuckersüßen 5 Monate alten Sohn einer Freundin aufgepasst...ohohoh...der war so kuschlig, und ich hatte echt Mühe, das Ticken wieder zu unterdrücken.


    Und gleichzeitig stress ich total rum wegen dem Freigeben bei NFP, und würde mir da keine "erwünschte" Panne erlauben. Alles immer schön brav mit Kondomen, sehr zum Leidwesen meines Freundes. ]:D


    So richtig entschieden bin ich dann doch noch nicht.